Neurowissenschaft (grundständig)
Was ist Nörobilim (Lisans Düzeyi)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Neurowissenschaft (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversitätAbschlussBachelor of Science (B.Sc.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Neurowissenschaft Das grundständige Studienfach Neurowissenschaft vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Chemie, Physik, Biochemie, Physiologie und Neuroanatomie. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Zugangsvoraussetzungenan Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis von EnglischkenntnissenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:Biochemie und MolekularbiologieBiostatistikChemieEvolution, Entwicklung und Systematik der TiereKognitive NeurowissenschaftenMakroskopische Anatomie NeuropathologiePharmakologiePhysikPhysiologieVersuchstierkundeNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Neurowissenschaft absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft, Biowissenschaften oder Life Sciences an.
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Module, z.B.:Biochemie und MolekularbiologieBiostatistikChemieEvolution, Entwicklung und Systematik der TiereKognitive NeurowissenschaftenMakroskopischeAnatomie NeuropathologiePharmakologiePhysikPhysiologieVersuchstierkundePraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. im Rahmen der Versuchstierkunde Applikationsmethoden, Narkose/Analgesie, Probenentnahmen erlernen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Betrieben der pharmazeutischen Industrie), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Neurowissenschaft (grundständig) sein:Bereich MedizinBiomedizin, Molekulare Medizin (grundständig)Humanmedizin (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Medizin, Anatomie und Chemie erwerbenBereich PsychologieKognitionswissenschaft (grundständig)Psychologie (grundständig)Psychotherapie (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse aus den Bereichen Informatik, künstliche Intelligenz, Linguistik, Psychologie und Neurobiologie erwerben
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Biologie und Chemie: bilden die Grundlage für viele Studieninhalte, z.B. Molekularbiologie, Neuroanatomie, Pharmakologie oder VersuchstierkundeMathematik und Physik: bilden die Grundlage für viele Studieninhalte, z.B. Biomathematik, Statistik oder LaborkundeEnglisch: z.B. um Fachliteratur nutzen zu können, die es häufig nur auf Englisch gibt Informatik: z.B. für Studieninhalte der Bioinformatik, wie die Arbeit mit Gendatenbanken
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:InformatikInformationsbeschaffungPraktika, z.B. in Betrieben der pharmazeutischen Industrie, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Neurowissenschaft vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Chemie, Physik, Biochemie, Physiologie und Neuroanatomie. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen der Neurowissenschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Ende des 19. Jahrhunderts:Etablierung als eigenständiges Fachgebiet auf Basis genauerer Erkenntnisse über molekularbiologische Vorgänge im Gehirn und der Weiterentwicklung bildgebender VerfahrenEnde des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts:Einführung eigenständiger Studiengänge der Neurowissenschaften1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradBachelor of Science (B.Sc.)
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Therapie (nichtärztlich)Ergotherapeut/Ergotherapeutin (Ausbildung)Heilpraktiker/HeilpraktikerinPhysiotherapeut/Physiotherapeutin (Ausbildung)Gemeinsamkeiten:Therapie von neurologischen ErkrankungenBereich Menschen mit BehinderungenStaatlich anerkannter Heilerziehungspflegeassistent/Staatlich anerkannte HeilerziehungspflegeassistentinGemeinsamkeiten:mit Menschen mit geistigen Behinderungen/neurologischen Einschränkungen arbeitenDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen der Neurowissenschaft können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft oder Biowissenschaften, Life Sciences, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Biowissenschaften, Life Sciences (weiterführend)Kognitionswissenschaft (weiterführend)Neurowissenschaft (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Nörobilim (Lisans Düzeyi)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Neurowissenschaft (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Neurowissenschaft Das grundständige Studienfach Neurowissenschaft vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Chemie, Physik, Biochemie, Physiologie und Neuroanatomie. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Zugangsvoraussetzungenan Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis von EnglischkenntnissenInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:Biochemie und MolekularbiologieBiostatistikChemieEvolution, Entwicklung und Systematik der TiereKognitive NeurowissenschaftenMakroskopische Anatomie NeuropathologiePharmakologiePhysikPhysiologieVersuchstierkundeNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Neurowissenschaft absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Neurowissenschaft, Kognitionswissenschaft, Biowissenschaften oder Life Sciences an.
Ist Neurowissenschaft (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Neurowissenschaft (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Neurowissenschaft (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen ist die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Wo arbeiten Neurowissenschaft (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Neurowissenschaft (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.