Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin
Netzwerk-Servicetechniker/in
Was ist Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 2-9 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform Aufgaben: und TätigkeitenNetzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen bauen IT-Netzwerke auf, verwalten sie und warten sie regelmäßig. Sie installieren und konfigurieren PC-Arbeitsplätze sowie Peripheriegeräte und richten Netzwerke für Büroanwendungen ein. Außerdem installieren und verwalten sie Anwendersoftware. Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen installieren auch Telefonanlagen und andere Systeme. Sie überwachen die Netzwerke, beheben Störungen, führen Wartungen durch und reparieren kleinere Schäden selbst. Zusätzlich betreuen und schulen sie Nutzende sowie Kunden und Kundinnen.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungseinrichtungen der Kammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der HandwerkskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, 2-9 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenNetzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen bauen IT-Netzwerke auf, verwalten sie und warten sie regelmäßig. Sie installieren und konfigurieren PC-Arbeitsplätze sowie Peripheriegeräte und richten Netzwerke für Büroanwendungen ein. Außerdem installieren und verwalten sie Anwendersoftware. Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen installieren auch Telefonanlagen und andere Systeme. Sie überwachen die Netzwerke, beheben Störungen, führen Wartungen durch und reparieren kleinere Schäden selbst. Zusätzlich betreuen und schulen sie Nutzende sowie Kunden und Kundinnen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen sind in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche beschäftigt.Arbeitsorte:Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen arbeiten meist in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Schulungsräumenbei Kunden/Kundinnenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und EDV-Grundkenntnisse sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Projektierung von...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: ca. 2 MonateTeilzeit: ca. 5-9 Monate
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Projektierung von IT-Netzwerken: 120 UnterrichtsstundenHeterogene Netzwerke: 130 UnterrichtsstundenFührungswissen: 50 UnterrichtsstundenGesamt: 300 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Projektierung von IT-NetzwerkenPC- bzw. Netzwerk-Hardware, z.B. Austausch, Umrüstung und Konfiguration von PC-KomponentenInstallation und Administration von Netzwerken, z.B. Verwalten von Benutzenden und Ressourcen bzw. NetzwerkdienstenTools zur ServeradministrationDatenschutz und DatensicherheitHeterogene NetzwerkeEinrichten verschiedener BetriebssystemeInstallation und Konfiguration von ServernFileserver und Webserver konfigurierenIntegration von NetzwerkenFührungswissenAblauforganisation, EDV-gerechte Strukturen EDV-Projektierung: Planung, Organisation, DokumentationProjektplanung EDV-Beschaffung, Ausschreibungen EDV-Recht, VertragsrechtSchulung und Einweisung im EDV-Bereich
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Informatik: z.B. um Installationsaufträge durchzuführenTechnik: z.B. um die PC-Systeme einzurichten und zu konfigurierenEnglisch: z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen und Fachliteratur zu verstehen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Netzwerk-Servicetechniker/in an:Bereich Vernetzung, Daten- und InformationssicherheitStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Informatik Schwerpunkt Netzwerktechnologie/Bachelor Professional in TechnikGeprüfter Berufsspezialist für Systemintegration und Vernetzung/Geprüfte Berufsspezialistin für Systemintegration und VernetzungGemeinsamkeit:vernetzte IT-Systeme bereitstellen, Netzwerkdienste einrichten und verwalten
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Befreiung von PrüfungsteilenPersonen, die eine gleichwertige Prüfung erfolgreich abgelegt haben, sind von einzelnen Prüfungsleistungen i.d.R. befreit.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
je nach zuständiger Kammer z.B.Netzwerk-Service-Techniker/Netzwerk-Service-Technikerin (HWK)
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Netzwerk-Servicetechniker bzw. -technikerin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt.Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Netzwerk-Servicetechniker/innen in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von System-, Netzwerkadministration bis hin zu Kommunikationstechnik.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Informatik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Systemhaus oder einem Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb im IT-Bereich.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss Netzwerk-Service-Techniker (HWK)/Netzwerk-Service-Technikerin (HWK) vom 13.07.2006 (Handwerkskammer für München und Oberbayern)Übersicht der zuständigen Handwerkskammern:Netzwerk-Servicetechniker (HwK)/Netzwerk-Servicetechnikerin (HwK), Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungWeiteresGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und EDV-Grundkenntnisse sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin in Deutschland? ▼
Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen sind in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche beschäftigt.Arbeitsorte:Netzwerk-Servicetechniker und -Servicetechnikerinnen arbeiten meist in BüroräumenSie arbeiten ggf. auchin Schulungsräumenbei Kunden/Kundinnenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenEine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und EDV-Grundkenntnisse sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Projektierung von IT-NetzwerkenPC- bzw. Netzwerk-Hardware, z.B. Austausch, Umrüstung und Konfiguration von PC-KomponentenInstallation und Administration von Netzwerken, z.B. Verwalten von Benutzenden und Ressourcen bzw. NetzwerkdienstenTools zur ServeradministrationDatenschutz und DatensicherheitHeterogene NetzwerkeEinrichten verschiedener BetriebssystemeInstallation und Konfiguration von ServernFileserver und Webserver konfigurierenIntegration von NetzwerkenFührungswissenAblauforganisation, EDV-gerechte Strukturen EDV-Projektierung: Planung, Organisation, DokumentationProjektplanung EDV-Beschaffung, Ausschreibungen EDV-Recht, VertragsrechtSchulung und Einweisung im EDV-Bereich
Ist Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin qualifiziert werden? ▼
Eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und EDV-Grundkenntnisse sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.
Wo arbeiten Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungseinrichtungen der Kammern statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.