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Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend)

Weiterbildung Informatik KldB B 41384

Was ist Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend)?

Dieser Beruf in Deutschland konzentriert sich auf die Forschung, Entwicklung und Analyse von Wirkstoffen, die aus natürlichen Quellen gewonnen oder synthetisch hergestellt werden. Experten in diesem Bereich untersuchen eingehend die Strukturen, Funktionen und potenziellen Anwendungen von Verbindungen, die in Sektoren wie Pharmazie, Kosmetik, Nahrungsergänzungsmitteln und Landwirtschaft eingesetzt werden. Zu ihren Verantwortungsbereichen gehören die Synthese neuer Verbindungen, die Analyse bestehender Substanzen mithilfe fortschrittlicher spektroskopischer (NMR, MS) und chromatographischer (HPLC) Methoden sowie die Durchführung von Qualitätskontrollprozessen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

▶ Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

▶ Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

▶ Studieninhalte

Module, z.B.:Analytik und Screening von Natur- und WirkstoffenBiomacromoleculesBioorganische ChemieCloud Computing and AnalyticsFeste Anorganische Materialien: NanochemieGenomics und TranskriptomicsGrundlagen der BioinformatikManagementsysteme und RechtMetabolomics und UmwelttoxikologieMetallorganische KomplexkatalyseMolekulare ModellierungNaturstoffchemie: Biosynthesen und StrukturenProzessanalytik und Technisches MarketingTechnische AnlagensicherheitWirkstoffchemiePraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Unternehmen der pharmazeutischen Industrie)

▶ Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. im Labor chemische Analysen von Wirkstoffen durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in der pharmazeutischen Industrie), Berufseinstieg vorbereiten

▶ Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) sein:Bereich ChemieBiochemie (weiterführend)Chemische Biologie (weiterführend)Chemie (weiterführend)Chemieingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeit:mit Versuchs- und Produktionsapparaturen arbeiten, Mess- und Analyseverfahren sowie Laboruntersuchungen durchführenBereich PharmaziePharmazie (weiterführend)Pharmatechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:mit Versuchs- und Produktionsapparaturen arbeiten, Mess- und Analyseverfahren sowie Laboruntersuchungen durchführen

▶ Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Biochemie (grundständig)Chemie (grundständig)Biowissenschaften, Life Sciences (grundständig)Molekularwissenschaft (grundständig)Chemische Biologie (grundständig)

▶ Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenProjektmanagementRhetorikPraktika, z.B. in der pharmazeutischen Industrie, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

▶ Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach Natur- und Wirkstoffchemie vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Studierende spezialisieren sich i.d.R. auf Themenbereiche wie Umwelt- und Prozessanalytik.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

▶ Studiengangsbezeichnungen

BeispieleUmwelt- und Gefahrstoffanalytik (Master)

▶ Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Natur- und Wirkstoffchemie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Chemikalien-, Arzneimittelherstellung, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

▶ Entwicklung des Studienfachs

18. Jahrhundert:Entstehung der ersten Professuren für Chemie, oft im Zusammenhang mit PharmazieAnfang des 19. Jahrhunderts: Chemie als Lehrfach meist im Rahmen von MedizinstudiengängenAb Mitte des 19. Jahrhunderts:Etablierung eigenständiger Chemiestudiengänge: Landwirtschaft und Industrie als neue ForschungsfelderEinführung weiterer Fachgebiete, z.B.:BiochemieGeochemieLebensmittelchemiePolymerchemie1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAb 2006:Etablierung eigenständiger Studiengänge der Natur- und Wirkstoffchemie

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

▶ Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

▶ Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Chemie oder Biochemie vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) in Deutschland? ▼

Dieser Beruf in Deutschland konzentriert sich auf die Forschung, Entwicklung und Analyse von Wirkstoffen, die aus natürlichen Quellen gewonnen oder synthetisch hergestellt werden. Experten in diesem Bereich untersuchen eingehend die Strukturen, Funktionen und potenziellen Anwendungen von Verbindungen, die in Sektoren wie Pharmazie, Kosmetik, Nahrungsergänzungsmitteln und Landwirtschaft eingesetzt werden. Zu ihren Verantwortungsbereichen gehören die Synthese neuer Verbindungen, die Analyse bestehender Substanzen mithilfe fortschrittlicher spektroskopischer (NMR, MS) und chromatographischer (HPLC) Methoden sowie die Durchführung von Qualitätskontrollprozessen.

Ist Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Chemie oder Biochemie vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Natur- und Wirkstoffchemie (weiterführend) in Deutschland? ▼

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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