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Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung)

Musiktherapeut/in (Ausbildung)

Ausbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81743

Was ist Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung)?

Was macht man in diesem Beruf?Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen arbeiten mit der aktiven oder rezeptiven Musiktherapie. So unterstützen sie Einzelpersonen oder Gruppen in psychotherapeutischen, heil- oder sonderpädagogischen Zusammenhängen. Vor Beginn der Maßnahme informieren sie sich über die gesundheitliche Vorgeschichte von Patienten bzw. Patientinnen, führen Gespräche mit ihnen und erheben musiktherapeutische Befunde. Dann erarbeiten sie einen Therapieplan und führen ihn durch, dabei leiten sie ihre Patienten und Patientinnen z.B. dazu an, selbst Klänge zu produzieren, zu singen oder zu musizieren. Sie beziehen ihre Patienten und Patientinnen auch in die Gestaltung der Sitzungen mit ein und besprechen deren Erlebnisse. Außerdem erledigen sie Verwaltungsaufgaben, dokumentieren Therapiestunden, -verläufe und -ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen finden Beschäftigungin Praxen für Musiktherapie, in heilpädagogischen Einrichtungen und an Musikschulenin Kliniken für Psychosomatik oder Psychiatriein Kinder- oder Rehabilitationsklinikenin Palliativeinrichtungen oder Hospizenin Wohn- und Pflegeheimenim Schulwesen, z.B. in FörderschulenArbeitsorte:Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen arbeiten in erster Liniein Behandlungs- und Therapieräumenin Musiksälenin Besprechungsräumen in Unterrichts- und Seminarräumen Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden die allgemeine Hochschulreife und Berufspraxis im sozialen, sozialpädagogischen, medizinisch-pflegerischen bzw. musischen Bereich oder ein Praktikum vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. musikalische Grundbildung und das Beherrschen mindestens eines Instrumentes sowie ein Mindestalter gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:pädagogische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen (z.B. für das Anleiten und Motivieren von Patienten)Kreativität (z.B. für das Entwickeln musiktherapeutischer Maßnahmen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Eingehen auf Rückfragen bzw. auf weitere Signale der Patienten, etwa der Mimik, Gestik oder Körperhaltung)Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität (z.B. für das rasche und unkomplizierte Aufbauen, Vertiefen und Halten von Kontakten zu Patienten und Klienten, für das Wahren einer professionellen Distanz zu den Patienten)Schulfächer:Musik (z.B. um musikalische Therapietechniken anzuwenden)Deutsch (z.B. um Menschen zu einem besseren Selbstausdruck zu führen)Psychologie (z.B. um musiktherapeutische Befunde zu erheben)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Aus- bzw. Weiterbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: Aus- bzw. Weiterbildungsberuf AusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot - 1-3,5 Jahre (Teilzeit)LernorteBildungseinrichtung und ggf. Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenggf. im Praktikum: z.B. Kliniken, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendambulanz, Rehazentren, psychiatrische Behandlungszentren

Steckbrief

BerufstypAus- bzw. Weiterbildungsberuf AusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (intern geregelt)AusbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot - 1-3,5 Jahre (Teilzeit)LernorteBildungseinrichtung und ggf. Praktikumsbetrieb Was macht man in diesem Beruf?Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen arbeiten mit der aktiven oder rezeptiven Musiktherapie. So unterstützen sie Einzelpersonen oder Gruppen in psychotherapeutischen, heil- oder sonderpädagogischen Zusammenhängen. Vor Beginn der Maßnahme informieren sie sich über die gesundheitliche Vorgeschichte von Patienten bzw. Patientinnen, führen Gespräche mit ihnen und erheben musiktherapeutische Befunde. Dann erarbeiten sie einen Therapieplan und führen ihn durch, dabei leiten sie ihre Patienten und Patientinnen z.B. dazu an, selbst Klänge zu produzieren, zu singen oder zu musizieren. Sie beziehen ihre Patienten und Patientinnen auch in die Gestaltung der Sitzungen mit ein und besprechen deren Erlebnisse. Außerdem erledigen sie Verwaltungsaufgaben, dokumentieren Therapiestunden, -verläufe und -ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen finden Beschäftigungin Praxen für Musiktherapie, in heilpädagogischen Einrichtungen und an Musikschulenin Kliniken für Psychosomatik oder Psychiatriein Kinder- oder Rehabilitationsklinikenin Palliativeinrichtungen oder Hospizenin Wohn- und Pflegeheimenim Schulwesen, z.B. in FörderschulenArbeit...

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Teilzeit: 1-3,5 Jahre

Auswahlverfahren

Die Bildungsanbieter wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Es wird i.d.R. Wert auf musikalische Fähigkeiten sowie die psychologisch-künstlerische Eignung gelegt. An einigen Schulen sind Aufnahmeprüfungen abzulegen bzw. ist ein Aufnahmegespräch zu absolvieren.

Ausbildungsaufbau

Die Lehrgänge sind unterschiedlich strukturiert und von unterschiedlicher Dauer. Beispielsweise bestehen sie aus Lernbereichen oder Modulen, die aufeinander aufbauen.Beispiel für ein Unterrichtsprogramm der Aus- bzw. WeiterbildungMusikalische Theorie und Praxis I: 150 StundenMusikanthropologieRhythmus in der MusiktherapieLieder und StimmeLiedbegleitung und HarmonielehreStudiengruppe MusikMusikalische Theorie und Praxis II: 286 StundenTheorie und MethodikMusikmedizinImprovisationMusiktherapie in verschiedenen PraxisfeldernFallseminarDokumentation und EvaluationBerufsrechtBerufliche RahmenbedingungenStudiengruppe musiktherapeutische Theorie und PraxisMedizinisch-psychologisches Grundwissen: 228 StundenMedizinische GrundlagenPsychosomatikPsychiatrieKinder- und JugendpsychiatriePsychoanalytische TheoriebildungEntwicklungspsychologieGrundlagen der PsychotherapieGesprächstechnikGrundlagen tiefenpsychologisch orientierter GruppentherapieEinführung in die NeurobiologieEinführung in wissenschaftliches ArbeitenStudiengruppe medizinisch-psychologisches GrundwissenSelbsterfahrung: 260 StundenMusiktherapeutische SelbsterfahrungsgruppeAtemarbeit und KlangwahrnehmungEinzellehrmusiktherapiePraktikum und Supervision: 418 StundenPraktikumsbegleitungKlinisches Praktikum und Therapiepraxis als (Co-)Therapeut/inMusiktherapeutische GruppensupervisionEinzelsupervisionPlanung und Reflexion der Studiengruppen: 30 StundenGesamtstundenzahl:1372 Stunden

Ausbildungskosten

Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung

Ausbildungsinhalte

Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Medizinisch-psychologisches Grundwissen, u. a. Entwicklungspsychologie, Psychiatrie und Neurologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, PsychosomatikGrundlagen psychotherapeutischer Konzepte und Verfahren, insbesondere tiefenpsychologischer KonzepteEmpirisch und wissenschaftlich fundierte Theorie und Praxis der MusiktherapieAusbildung und Vertiefung musikalischer Kenntnisse (Percussion, Liedbegleitung, Stimme) für die therapeutische MusizierpraxisAktive und rezeptive Methoden der Musiktherapie, insbesondere musiktherapeutische Improvisation als zentrale MethodologieZur Aus- bzw. Weiterbildung gehören auch die Selbsterfahrung, z.B. Einzel- und Gruppenmusiktherapie im Sinne einer Lehrtherapie, Klangwahrnehmung und Atemarbeit, sowie der Erwerb selbstreflexiver Fähigkeiten in Fallarbeit und SupervisionPraktikumIst ein Praktikum oder sind Hospitationen in die Aus- bzw. Weiterbildung integriert oder schließt sich eine Praxisphase an, arbeiten die angehenden Musiktherapeuten und -therapeutinnen z.B. in Kliniken, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendambulanz, Rehazentren oder psychiatrischen Behandlungszentren.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeit Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Musiktherapeuten und -therapeutinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hausebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)Praktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Kliniken, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendambulanz, Rehazentren oder psychiatrischen BehandlungszentrenAnforderungen:pädagogische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen (z.B. für das Anleiten und Motivieren von Patienten)Kreativität (z.B. für das Entwickeln musiktherapeutischer Maßnahmen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Eingehen auf Rückfragen bzw. auf weitere Signale der Patienten, etwa der Mimik, Gestik oder Körperhaltung)Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität (z.B. für das rasche und unkomplizierte Aufbauen, Vertiefen und Halten von Kontakten zu Patienten und Klienten, für das Wahren einer professionellen Distanz zu den Patienten)

Ausbildung im Ausland

Für eine Aus- bzw. Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizAus- bzw. Weiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der SchweizDokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Ausbildungsvergütung

Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aus- bzw. Weiterbildung:Musik: z.B. um musikalische Therapietechniken anzuwendenDeutsch: z.B. um Menschen zu einem besseren Selbstausdruck zu führenPsychologie: z.B. um musiktherapeutische Befunde zu erheben

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Musiktherapeut/in an:Bereich Therapie (nichtärztlich)Kunsttherapeut/Kunsttherapeutin (Ausbildung)Ergotherapeut/Ergotherapeutin (Ausbildung)Gemeinsamkeit:Patienten zu kreativer Beschäftigung anleiten und motivieren

Die Ausbildung im Überblick

Musiktherapeut/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung, die durch interne Vorschriften der Lehrgangsträger geregelt ist. Sie dauert in Teilzeit 1-3,5 Jahre.Daneben besteht die Möglichkeit, Musiktherapie an Hochschulen zu studieren.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen (je nach Bildungsanbieter) z.B.Musiktherapeut/MusiktherapeutinMusiktherapeut und Klangtherapeut/Musiktherapeutin und KlangtherapeutinOrff-Musiktherapeut/Orff-Musiktherapeutin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Aus- bzw. Weiterbildung arbeiten Musiktherapeuten und -therapeutinnen vor allem in Kliniken für Psychosomatik oder Psychiatrie, in Kinder- oder Rehabilitationskliniken sowie in Praxen für Musiktherapie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung können Musiktherapeuten und -therapeutinnen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Therapie bis hin zu Gesundheitsförderung.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Musiktherapie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis für Musiktherapie.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden die allgemeine Hochschulreife und Berufspraxis im sozialen, sozialpädagogischen, medizinisch-pflegerischen bzw. musischen Bereich oder ein Praktikum vorausgesetzt.Darüber hinaus wird für den Zugang z.B. gefordert:Mindestaltermusikalische Grundbildung und das Beherrschen mindestens eines InstrumentesEin Nachweis über den Masernschutz ist für die praktische Ausbildung in Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen arbeiten mit der aktiven oder rezeptiven Musiktherapie. So unterstützen sie Einzelpersonen oder Gruppen in psychotherapeutischen, heil- oder sonderpädagogischen Zusammenhängen. Vor Beginn der Maßnahme informieren sie sich über die gesundheitliche Vorgeschichte von Patienten bzw. Patientinnen, führen Gespräche mit ihnen und erheben musiktherapeutische Befunde. Dann erarbeiten sie einen Therapieplan und führen ihn durch, dabei leiten sie ihre Patienten und Patientinnen z.B. dazu an, selbst Klänge zu produzieren, zu singen oder zu musizieren. Sie beziehen ihre Patienten und Patientinnen auch in die Gestaltung der Sitzungen mit ein und besprechen deren Erlebnisse. Außerdem erledigen sie Verwaltungsaufgaben, dokumentieren Therapiestunden, -verläufe und -ergebnisse.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen finden Beschäftigungin Praxen für Musiktherapie, in heilpädagogischen Einrichtungen und an Musikschulenin Kliniken für Psychosomatik oder Psychiatriein Kinder- oder Rehabilitationsklinikenin Palliativeinrichtungen oder Hospizenin Wohn- und Pflegeheimenim Schulwesen, z.B. in FörderschulenArbeitsorte:Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen arbeiten in erster Liniein Behandlungs- und Therapieräumenin Musiksälenin Besprechungsräumen in Unterrichts- und Seminarräumen Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden die allgemeine Hochschulreife und Berufspraxis im sozialen, sozialpädagogischen, medizinisch-pflegerischen bzw. musischen Bereich oder ein Praktikum vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. musikalische Grundbildung und das Beherrschen mindestens eines Instrumentes sowie ein Mindestalter gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:pädagogische Fähigkeiten und Einfühlungsvermögen (z.B. für das Anleiten und Motivieren von Patienten)Kreativität (z.B. für das Entwickeln musiktherapeutischer Maßnahmen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. beim Eingehen auf Rückfragen bzw. auf weitere Signale der Patienten, etwa der Mimik, Gestik oder Körperhaltung)Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität (z.B. für das rasche und unkomplizierte Aufbauen, Vertiefen und Halten von Kontakten zu Patienten und Klienten, für das Wahren einer professionellen Distanz zu den Patienten)Schulfächer:Musik (z.B. um musikalische Therapietechniken anzuwenden)Deutsch (z.B. um Menschen zu einem besseren Selbstausdruck zu führen)Psychologie (z.B. um musiktherapeutische Befunde zu erheben)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Aus- bzw. Weiterbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Ist Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) in Deutschland typischerweise?

Musiktherapeuten und Musiktherapeutinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume an der Bildungseinrichtungbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasenggf. im Praktikum: z.B. Kliniken, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendambulanz, Rehazentren, psychiatrische Behandlungszentren

Wie hoch ist das typische Gehalt für Musiktherapeut/Musiktherapeutin (Ausbildung) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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