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Landschaftsbau (weiterführend)

Weiterbildung Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. KldB B 12144

Was ist Landschaftsbau (weiterführend)?

The profession of Landscape Construction Specialist (Advanced Training) in Germany is a career path that deepens existing knowledge of landscape and garden construction and allows for specialization in specific areas. These specialists are responsible for a wide range of tasks, from the design to the implementation and maintenance of various outdoor spaces such as parks, gardens, sports fields, children's playgrounds, and urban green areas. Their work environments are usually outdoors, on construction sites, in nurseries, or in planning offices, and may require physical endurance. Their tasks include plant selection and planting, stone paving, creating water features, installing irrigation systems, soil preparation, and project management. In this process, they utilize heavy machinery like excavators and loaders, as well as hand tools and specialized irrigation

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Landschaftsbau (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstätten, Freiflächen, Baustellenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Angewandte StatistikNachhaltiges BauenSachverständigenwesenUmwelt- und PlanungsrechtWahlpflichtmodule, z.B.:BodenschutzDigital Landscape ArchitectureEntwerfen mit PflanzenFreiflächenmanagementGrünflächeninformationssystemeProduktentwicklung und InnovationQualitäts- und UmweltmanagementSustainable Resource ManagementTiefbauUrban ForestryWasserwirtschaftPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Ingenieurbüros), Forschungsprojekte

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. im Labor Baustoffe prüfen, an Demonstrationen zum Wege- oder Wasseranlagenbau teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Betrieben des Landschaftsbaus oder Ingenieurbüros), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Landschaftsbau (weiterführend) sein:Bereich Landschafts- und RaumplanungLandschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend)Landschaftsökologie, Naturschutz (weiterführend)Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Konzepte zur Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume bzw. Freiflächen entwickelnKenntnisse über Boden-, Wasser- und Grünflächenmanagement erwerbenBereich Architektur und BautechnikBauingenieurwesen (weiterführend)Baubetriebswirtschaft, Baumanagement (weiterführend)Architektur (weiterführend)Gemeinsamkeit:Bauvorhaben umweltsensibel planen, leiten und abrechnenBereich PflanzenGartenbau (weiterführend)Gemeinsamkeit:Parks, Gärten und öffentliche Räume gestalten

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Landschaftsbau (grundständig)Bauingenieurwesen (grundständig)Architektur (grundständig)Stadt-, Regionalplanung (grundständig)Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)Landschaftsökologie, Naturschutz (grundständig)Gartenbau (grundständig)Forstwissenschaft, -wirtschaft (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:NachhaltigkeitDigitalisierungKommunikationWahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Produktentwicklung und Innovation können Zusatzqualifikationen vermitteln. Auch Praktika z.B. in einem Ingenieurbüro bereiten auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Bau- und Unternehmensmanagement oder Baum- und Grünflächenmanagement sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleBauen, Umwelt, Management (Master)Landschaftsbau und -Management (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen und -absolventinnen des Landschaftsbaus bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Bauplanung und -leitung, Gutachter- und Sachverständigentätigkeit oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Frühes 19. Jahrhundert:Entstehung der Studiendisziplin GartenbauGründung erster landwirtschaftlicher LehranstaltenNach 1945:Etablierung universitärer Studiengänge im Gartenbau1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden21. Jahrhundert:Einführung eigenständiger Studiengänge für Landschaftsbau

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Engineering (M.Eng.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster Hochschulabschluss. Meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung oder Bauingenieurwesen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind praktische Erfahrungen nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Landschaftsbau (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Landschaftsbau (weiterführend) in Deutschland?

The profession of Landscape Construction Specialist (Advanced Training) in Germany is a career path that deepens existing knowledge of landscape and garden construction and allows for specialization in specific areas. These specialists are responsible for a wide range of tasks, from the design to the implementation and maintenance of various outdoor spaces such as parks, gardens, sports fields, children's playgrounds, and urban green areas. Their work environments are usually outdoors, on construction sites, in nurseries, or in planning offices, and may require physical endurance. Their tasks include plant selection and planting, stone paving, creating water features, installing irrigation systems, soil preparation, and project management. In this process, they utilize heavy machinery like excavators and loaders, as well as hand tools and specialized irrigation

Ist Landschaftsbau (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Landschaftsbau (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Landschaftsbau (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster Hochschulabschluss. Meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Landschaftsbau, Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung oder Bauingenieurwesen vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind praktische Erfahrungen nachzuweisen.

Wo arbeiten Landschaftsbau (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstätten, Freiflächen, Baustellenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Landschaftsbau (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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