Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend)
Was ist Peyzaj Mimarlığı ve Açık Alan Planlaması (Uzmanlık)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlabors, Werkstätten, Freiflächenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Baugeschichte und Konstruktion in der LandschaftsarchitekturEntwerfen mit PflanzenEntwicklung des StadtgrünsEntwurfstheorien und digitale visuelle StudienKultur, Landschaft, ÄsthetikIntegrierende RaumentwicklungNaturschutz zwischen Wildnis und GestaltungÖkologie und StädtebauRäumliche Ordnung Theorien und Methoden der Landschaftsarchitektur und FreiraumplanungWahlpflichtmodule, z.B.:BauwerksbegrünungGartenhistorische EpochenGeodesignGewässerentwicklung und HydrotechnikInternationale Umweltkonventionen und -richtlinienPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Umweltbehörden)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Modellbauwerkstätten Landschaftsmodelle umsetzen, im Freien Landschaften bzw. Freiräume begutachten Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einer Umweltbehörde oder einem Planungsbüro), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) sein:Bereich Landschafts- und RaumplanungStadt-, Regionalplanung (weiterführend)Landschaftsökologie, Naturschutz (weiterführend)Landschaftsbau (weiterführend)Infrastrukturmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Konzepte zur Gestaltung öffentlicher Räume entwickeln; dabei bautechnische, ökologische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigenKenntnisse über Landschaftsökologie und Landschaftsplanung erwerbenBereich PflanzenGartenbau (weiterführend)Gemeinsamkeit:Parks, Gärten und öffentliche Räume gärtnerisch gestalten
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)Gartenbau (grundständig)Landschaftsbau (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftKommunikationOrganisationsfähigkeitAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Bauwerksbegrünung, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in einer Umweltbehörde oder einem Planungsbüro, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Naturschutz, Umweltplanung und Kulturlandschaftsentwicklung, Freiraumplanung, Gartendenkmalpflege oder Integrierte Stadt- und Regionalentwicklung sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss. Wer selbstständig arbeiten will, benötigt einen Eintrag in der Architektenliste einer Landesarchitektenkammer.Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung gibt es auch als Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleLandscape Studies and Greenspace Management (Master)Landschaftsarchitektur (Master)Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (Master)Landschaftsentwicklung (Master)Sustainable Landscape Design and Development (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Bauplanung, -leitung, Gartenbau oder Gutachter-, Sachverständigentätigkeit.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
19. Jahrhundert:Städtewachstum infolge der Industriellen Revolution: wachsende funktionale Ansprüche an Nutz- und Grünflächen1929:Entstehung des Studiengangs Landschaftsarchitektur: Verbindung von Ingenieurwissenschaften mit Gartenwissenschaften, Bauentwurf und GestaltungSeit den 1930er-Jahren:Etablierung der Freiraumplanung als wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung20. bis 21. Jahrhundert:Fokussierung auf Umweltaspekte, Ökologie, Fragen der Nachhaltigkeit, der Ressourcenschonung und der Klimaanpassung1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse oder ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Peyzaj Mimarlığı ve Açık Alan Planlaması (Uzmanlık)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) in Deutschland? ▼
Experten der Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung spielen in Deutschland eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung, Planung und Umsetzung von ästhetischen und funktionalen Freiräumen, die die Lebensqualität verbessern. Fachleute in diesem Bereich arbeiten in einem breiten Spektrum, von Stadtparks bis zu öffentlichen Plätzen, von privaten Gärten bis zu Infrastruktur-Begrünungsprojekten. Zu ihren Aufgaben gehören die Entwicklung nachhaltiger und klimafreundlicher Lösungen, die das ökologische Gleichgewicht berücksichtigen, die Auswahl von Pflanzen, die Erstellung von Wassermanagementstrategien und die Überwachung von Gestaltungsprojekten. Ihre Arbeitsumgebungen umfassen typischerweise bürobasierte Design- und Planungsaktivitäten sowie Ortsbesichtigungen und Kundengespräche. Computergestütztes Design (CAD)
Ist Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse oder ein Vorpraktikum nachzuweisen.
Wo arbeiten Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlabors, Werkstätten, Freiflächenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.