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Komplementärmedizin (weiterführend)

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81753

Was ist Komplementärmedizin (weiterführend)?

Fachkräfte für Komplementärmedizin (Weiterbildung) in Deutschland sind medizinische und Gesundheitsexperten, die zusätzlich zu traditionellen medizinischen Methoden ganzheitliche Ansätze zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Patienten anbieten. Dies

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Komplementärmedizin (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Complementary Medicine ResearchErfahrungsheilkundeForum NaturheilkundeHomöopathie ZeitschriftMEDI-LEARN - Für Medizinstudenten, Bewerber & junge ÄrzteNaturheilkunde Journalzkm - Zeitschrift für Komplementärmedizin

Lernorte

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:AnamneseDiagnoseGesundheitsvorsorge (Prävention)Komplementär-, AlternativmedizinNaturheilkunde, NaturheilverfahrenPatientenbetreuungTherapieWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:AbrechnungDiätetikFachpublikationen erstellenForschungHomöopathieLehrtätigkeit (Hochschule)Medizinische DokumentationPathologie (nichtärztlich)PhysiologiePraxisorganisation, PraxisverwaltungPsychosomatikRehabilitationVortragstätigkeit

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Akupunktur, Neuraltherapie, ausleitende Verfahren im Kontext EbMAllgemeine und spezielle Untersuchungstechniken Allgemeine Pathologie und KrankheitslehreAnatomische Palpation und BiodynamikBiologische Grundlagen der NaturheilkundeDiagnose und DifferentialdiagnoseGesprächsführung im Kontext der SalutogeneseHNO-ErkrankungenNaturwissenschaftliche Grundlagen der NaturheilkundeOsteopathie als Wissenschaft, Philosophie und KunstOsteopathie in der GeriatrieOsteopathie in der Gynäkologie, Urologie, Schwangerschaft und GeburtRechtliche Grundlagen und PraxisgründungPrävention und GesundheitsförderungPrimäre NotfallmaßnahmenPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Einrichtungen des Gesundheitswesens)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. unterschiedliche Therapieverfahren, wie Phytotherapie, erlernen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Komplementärmedizin (weiterführend) sein:Bereich Therapie (nichtärztlich)Logopädie, Sprachtherapie (weiterführend)Physiotherapie (weiterführend)Therapiewissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Gesundheit und Medizin, Grundlagen der Psychologie und Soziologie erwerbenBereich MedizinGesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Hebammenkunde (weiterführend)Gemeinsamkeit:medizinische Kenntnisse in Bereichen wie Anatomie, Physiologie und Pathologie erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Komplementärmedizin (grundständig)Psychologie (grundständig)Therapiewissenschaft (grundständig)Physiotherapie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenKommunikationBetriebswirtschaftPraktika z.B. in Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Traditionelle Chinesische Medizin, Traditionelle Europäische Heilkunde oder Manuelle Medizin sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Komplementärmedizin sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Kognitionswissenschaft gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

Beispiele Naturheilkunde und komplementäre Medizin (Master) Osteopathie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Komplementärmedizin bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder an, z.B. Nichtärztliche Behandlung, Therapie im Gesundheits- und Sozialbereich oder Wissenschaftliche Forschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenEnde des 20. bis Anfang des 21. Jahrhunderts:zunehmendes Interesse an komplementärmedizinischen Therapiemöglichkeiten wie Homöopathie oder OsteopathieEntstehung erster Masterstudiengänge, z.B. 2009 in Frankfurt an der Oder

Verbände und Organisationen

Bund klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (BKHD)Deutscher Zentralverein homöopathischer ÄrzteHufelandgesellschaft e.V. Ärztlicher Dachverband für Intergrative MedizinUnion Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH)VOD Verband der Osteopathen Deutschland e.V. Bundesgeschäftsstelle

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Komplementärmedizin vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich und es wird ggf. die Approbation beispielsweise zum/zur Arzt/Ärztin oder zum/zur Apotheker/in gefordert.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Komplementärmedizin (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Komplementärmedizin (weiterführend) in Deutschland?

Fachkräfte für Komplementärmedizin (Weiterbildung) in Deutschland sind medizinische und Gesundheitsexperten, die zusätzlich zu traditionellen medizinischen Methoden ganzheitliche Ansätze zur Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Patienten anbieten. Dies

Ist Komplementärmedizin (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Komplementärmedizin (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Komplementärmedizin (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Komplementärmedizin vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich und es wird ggf. die Approbation beispielsweise zum/zur Arzt/Ärztin oder zum/zur Apotheker/in gefordert.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Wo arbeiten Komplementärmedizin (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Komplementärmedizin (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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