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Kognitionswissenschaft (weiterführend)

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81614

Was ist Kognitionswissenschaft (weiterführend)?

Kognitionswissenschaftler in Deutschland erforschen die Funktionsweise des menschlichen Geistes und kognitive Prozesse wie Lernen, Gedächtnis, Wahrnehmung, Sprache und Problemlösung mit wissenschaftlichen Methoden.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Kognitionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Cognitive ModelingCognitive NeuroscienceComputational ModelingDeep Learning Evolution der KognitionFunctional NeuroanatomyMemory, Learning and Decision MakingNeural NetworksPerception and ActionPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. bei Marktforschungsunternehmen)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in IT-Unternehmen), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:ItalienInternationaler weiterführender Studiengang "Cognitive Science"Hochschulen: Universität Osnabrück und University of TrentoAbschluss: Master of Science (M.Sc.), DoppelabschlussWeitere Informationen: Universität Osnabrück: Internationaler Masterstudiengang Cognitive Science

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Kognitionswissenschaft (weiterführend) sein:Bereich PsychologiePsychologie (weiterführend)Kommunikationspsychologie (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse aus den Bereichen Informatik, künstliche Intelligenz, Linguistik, Psychologie und Neurobiologie erwerbenBereich Hard- und SoftwareentwicklungComputerlinguistik (weiterführend)Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)Informatik (weiterführend)Softwaretechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Lösungen und Anwendungen für prozessorientierte Aufgabenstellungen entwickeln, z.B. Instrumente zur Wissensorganisation, zum rechnergestützten Lernen oder zur Mustererkennung

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Kognitionswissenschaft (grundständig)Neurowissenschaft (grundständig)Psychologie (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenSelbstmanagementRhetorikPraktika, z.B. in IT- oder Medien-Unternehmen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Neurowissenschaften sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Kognitionswissenschaft abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Kognitionswissenschaft gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleAngewandte Kognitions- und Medienwissenschaft (Master)Cognitive Science (Master)Cognitive Systems (Master)Kognitionswissenschaft (Master)Kognitive Neurowissenschaften (Master)Neuro-Cognitive Psychology (Master)Philosophie-Neurowissenschaften-Kognition (Master)Psychologie (Learning Sciences) (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Kognitionswissenschaft bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Verfahrens-, Produktentwicklung oder Wissenschaftliche Forschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1960er-Jahre:Ablösung des Behaviorismus als maßgebliche Strömung innerhalb der Psychologie durch den kognitiven Ansatz (kognitive Wende)Computermodell des Geistes als Grundannahme der Kognitionswissenschaft: Informationsverarbeitung des Gehirns ähnlich der eines Computers1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und LehrendenAb 2003:Veröffentlichung einer Empfehlung für die Gestaltung der universitären Ausbildung und eines Muster-Curriculums durch die Ausbildungskommission der Gesellschaft für Kognitionswissenschaft e.V. Etablierung des Faches an vielen Hochschulen Angebot verschiedener Studiengänge im Bereich der Kognitionswissenschaft

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Kognitionswissenschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Kognitionswissenschaft (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Kognitionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland?

Kognitionswissenschaftler in Deutschland erforschen die Funktionsweise des menschlichen Geistes und kognitive Prozesse wie Lernen, Gedächtnis, Wahrnehmung, Sprache und Problemlösung mit wissenschaftlichen Methoden.

Ist Kognitionswissenschaft (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Kognitionswissenschaft (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Kognitionswissenschaft (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Kognitionswissenschaft vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Wo arbeiten Kognitionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sindan der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Kognitionswissenschaft (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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