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Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement

Kaufmann/-frau - Hotelmanagement

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 63212

Was ist Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement?

Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Hotelmanagement sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf und koordinieren dazu die verschiedenen Abteilungen eines Hotels wie Restaurant, Küche, Übernachtungsbetrieb und Lager. In all diesen Bereichen kennen sich Kaufleute für Hotelmanagement aus und können ggf. mitarbeiten: Sie servieren im Restaurant, nehmen am Empfang Reservierungen auf oder prüfen Lagerbestände. Doch der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Sie übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung, im Einkauf und im Personalwesen. Außerdem ermitteln sie Daten für die Kalkulation und Preisbildung. Diese bereiten sie als Basis für Entscheidungen der Geschäftsführung auf.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Hotelmanagement finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenArbeitsorte:Kaufleute für Hotelmanagement arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Gast-, Magazin- und Lagerräumenam Empfang oder in der Hotelkücheim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. Übernachtungspreise kalkulieren, mit Lieferanten über Waren für den Hotelbetrieb Mengenrabatte verhandeln)Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden bei Reservierungswünschen beraten, dabei auf deren Wünsche und Vorstellungen eingehen)Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. Veranstaltungen planen, sich an wechselnde Arbeitsanforderungen in Büroräumen, in Hotelräumen oder auf Messen etc. anpassen)Interkulturelle Kompetenz und Kontaktbereitschaft (z.B. auf kulturelle Besonderheiten im Umgang mit neuen fremdsprachigen Gästen eingehen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für Buchhaltung, Einkauf und Verwaltung)Deutsch (z.B. für die schriftliche Korrespondenz)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit internationalen Gästen zu kommunizieren)Wirtschaft (z.B. um Einkäufe zu planen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Kaufleute für Hotelmanagement werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Hotelbetriebe): Empfang, Büro-, Restaurant-, LagerräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin und Brandenburg in Berlin (Berlin):Oberstufenzentrum Gastgewerbe Brillat-Savarin-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Hotelmanagement sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf und koordinieren dazu die verschiedenen Abteilungen eines Hotels wie Restaurant, Küche, Übernachtungsbetrieb und Lager. In all diesen Bereichen kennen sich Kaufleute für Hotelmanagement aus und können ggf. mitarbeiten: Sie servieren im Restaurant, nehmen am Empfang Reservierungen auf oder prüfen Lagerbestände. Doch der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Sie übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung, im Einkauf und im Personalwesen. Außerdem ermitteln sie Daten für die Kalkulation und Preisbildung. Diese bereiten sie als Basis für Entscheidungen der Geschäftsführung auf.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Hotelmanagement finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenArbeitsorte:Kaufleute für Hotelmanagement arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Gast-, Magazin- und Lagerräumenam Empfang oder in der Hotelkücheim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKaufmann/-frau für HotelmanagementBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Hotelmanagement sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf und koordinieren dazu die verschiedenen Abteilungen eines Hotels wie Restaurant, Küche, Übernachtungsbetrieb und Lager. In all diesen Bereichen kennen sich Kaufleute für Hotelmanagement aus und können ggf. mitarbeiten: Sie servieren im Restaurant, nehmen am Empfang Reservierungen auf oder prüfen Lagerbestände. Doch der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Sie übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung, im Einkauf und im Personalwesen. Außerdem ermitteln sie Daten für die Kalkulation und Preisbildung. Diese bereiten sie als Basis für Entscheidungen der Geschäftsführung auf.Wo arbeitet man?Kaufleute für Hotelmanagement finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenWeitereBerufe im Büro und SekretariatBerufe im Hotel- und Gaststättengewerbe

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgang mit Gästen und Teammitgliedern, Reflexion der eigenen Rolle im Betrieb, Gestaltung des Gasterlebnisses als Gastgeber oder GastgeberinAnnahmen und Einlagerung von WarenWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben in der Küche oder in der ProduktionWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im WirtschaftsdienstWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im ServiceWahrnehmung von Aufgaben am EmpfangVerkauf von Übernachtungen und Dienstleistungen sowie Arbeiten in der ReservierungGästekommunikation und Beschwerdemanagement1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten sowie Beruf und Betrieb repräsentierenWaren bestellen, annehmen, lagern und pflegenin der Küche arbeitenRestaurant vorbereiten und pflegengastbezogenen Service im Restaurant durchführen2. Ausbildungsjahr: am Empfang arbeitenDienstleistungen und Angebote verkaufenim Housekeeping arbeitenMarketingpläne erarbeitenTeil 1 der Abschlussprüfung im 4. Ausbildungshalbjahr18. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planung, Durchführung und Analyse des Channel-Managements (E...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man sich als Gastgeber/in den Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und individuell und unter Berücksichtigung ihrer Wünsche und Erwartungen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiert und berätwie man Warenlieferungen annimmt, sie auf Gewicht, Qualität, Quantität und auf sichtbare Mängel prüft und dokumentiert und wie Waren zu lagern sind und Lagerbestände kontrolliert werdenwie man grundlegende Aufgaben in der Küche, im Wirtschaftsdienst und im Service erledigt, z.B. Arbeitsschritte plant, einfache Speisen herstellt, Reinigungs- und Pflegemaßnahmen in Gast- sowie Wirtschaftsräumen durchführt, prüft und dokumentiert, Servier- und Abräumtätigkeiten durchführtwie am Empfang Check-in und Check-out durchzuführen sind, wie man Reservierungen prüft, Reservierungs- und Zahlungsmodalitäten klärt und Gastrechnungen prüft, erläutert und erstelltwelche Aufgaben beim Verkauf von Übernachtungen und Dienstleistungen zu erledigen sind, z.B. Gästebedürfnisse ermitteln, Zimmerkategorien und -ausstattung erläutern, über Preise und Angebote informieren, Zimmerreservierungen durchführen, Umbuchungen oder Stornierungen bearbeitenwie man Reklamationen und Gästefeedback entgegennimmt, angemessen reagiert und ggf. Lösungen aufzeigtwie man Gästedatenbanken pflegt und die mündliche und schriftliche Kommunikation mit den Gästen gestaltetwie man Vertriebskanäle erschließt und auswählt, Kennzahlen ermittelt...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Aufgaben in der Buchhaltung, im Einkauf und im Personalwesen übernehmen, Daten für die Kalkulation und Preisbildung ermitteln, Reservierungen aufnehmenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Büro-, Restaurant-, Lagerräume, am Empfang)Arbeitszeit: häufig Wochenenddienst, Arbeit frühmorgens, spätabends und an Feiertagen, saisonale ArbeitsspitzenAnforderungen:Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. Übernachtungspreise kalkulieren, mit Lieferanten über Waren für den Hotelbetrieb Mengenrabatte verhandeln)Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden bei Reservierungswünschen beraten, dabei auf deren Wünsche und Vorstellungen eingehen)Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. Veranstaltungen planen, sich an wechselnde Arbeitsanforderungen in Büroräumen, in Hotelräumen oder auf Messen etc. anpassen)Interkulturelle Kompetenz und Kontaktbereitschaft (z.B. auf kulturelle Besonderheiten im Umgang mit neuen fremdsprachigen Gästen eingehen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Großbritannien, IrlandIntensivkurs "Professional Development Programme (PDP)", ggf. mit Erwerb der Zusatzqualifikation "Kaufmann/-frau International Certificate"Ort: European College of Business and Management (ECBM), London und DublinDauer: 3 WochenWeitere Informationen zum Intensivkurs Professional Development Programme (PDP)Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. für Buchhaltung, Einkauf und VerwaltungDeutsch: z.B. für die schriftliche KorrespondenzEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um mit internationalen Gästen zu kommunizierenWirtschaft: z.B. um Einkäufe zu planen

Zusatzqualifikationen

Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung die Zusatzqualifikation "Bar und Wein" erworben werden kann. Diese sogenannte kodifizierte Zusatzqualifikation ermöglicht es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie wird im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Barmixer/in" vermittelt ergänzend zur Erstausbildung Kenntnisse im Gastgewerbe. Die Auszubildenden lernen z.B., eine Cocktailbar vorzubereiten, Mixgetränke herzustellen und Arbeitsgeräte zu pflegen. In der Prüfung sind Arbeitsproben und ein Fachgespräch abzulegen. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Köln - Barmixer/inDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Fremdsprache für kaufmännische Auszubildende" befähigt angehende Kaufleute, Telefonate und Schriftverkehr in einer Fremdsprache wie Englisch zu führen. Auszubildende absolvieren eine schriftliche und mündliche Prüfung. Die zuständige Indus...

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kaufmann/-frau für Hotelmanagement an:Bereich Hotel- und GaststättengewerbeStaatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für HotelmanagementHotelfachmann/HotelfachfrauFachmann/Fachfrau für Restaurants und VeranstaltungsgastronomieStaatlich geprüfter Gastronomischer Assistent/Staatlich geprüfte Gastronomische AssistentinFachmann/Fachfrau für SystemgastronomieGemeinsamkeit:Einkauf und Personalplanung erledigen, Gäste betreuenBereich Büro und SekretariatKaufmann/Kauffrau für BüromanagementGemeinsamkeit:kaufmännische Aufgaben wie Korrespondenz, Zahlungsverkehr und Kostenrechnung erledigenBereich Tourismus und FreizeitwirtschaftKaufmann/Kauffrau für Tourismus und FreizeitTourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)Gemeinsamkeit:kaufmännische und organisatorische Aufgaben wie Marketing, Veranstaltungsorganisation und Verkauf von Dienstleistungen erledigen

Entwicklung der Ausbildung

1953:Anerkennung des Ausbildungsberufs Kaufmannsgehilfe/-gehilfin im Hotel- und Gaststättengewerbe1998:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Gastgewerbe tritt in KraftAnerkennung des neuen Berufs Hotelkaufmann/-frau unter Berücksichtigung der Umorientierungen im Verbraucherverhalten und der Entwicklungen der DienstleistungskonzepteAufhebung des Vorläuferberufs Kaufmannsgehilfe/Kaufmannsgehilfin im Hotel- und Gaststättengewerbe2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2022:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, Umbenennung des Berufs Hotelkaufmann/-frau in Kaufmann/-frau für Hotelmanagement. Verstärkte kaufmännische Ausrichtung der Ausbildung, Ergänzung um strategische Inhalte im Bereich Revenue Management, Warenwirtschaft und Personalwirtschaft, Abschlussprüfung in zwei auseinanderfallenden Teilen Aufhebung des Vorläuferberufs Hotelkaufmann/Hotelkauffrau2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgeset...

Die Ausbildung im Überblick

Kaufmann/-frau für Hotelmanagement ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKaufmann für Hotelmanagement/Kauffrau für Hotelmanagement

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.270 €3. Ausbildungsjahr: 1.370 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Februar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juni 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.294 €3. Ausbildungsjahr: 1.462 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Kaufleute für Hotelmanagement verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Fremdsprachen, als Barmixer/in und Barkeeper/in oder in der kodifizierten Zusatzqualifikation "Bar und Wein".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Kaufleute für Hotelmanagement vor allem in Hotels, Gasthöfen und Pensionen sowie in Restaurants und Cafés.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Management und Verwaltung im Hotel- und Gaststättengewerbe bis hin zu Rechnungswesen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in im Gastgewerbe abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Hotelmanagement erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Hotel- und Gastronomiebetrieb.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 243 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 40 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 5 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.335 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildungen zum Hotelfachmann und zur Hotelfachfrau sowie zum Kaufmann für Hotelmanagement und zur Kauffrau für Hotelmanagement (Hotelberufeausbildungsverordnung - HotelAusbV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 09.03.2022 (BGBl. I S. 314)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Hotelfachmann und Hotelfachfrau sowie Kaufmann für Hotelmanagement und Kauffrau für Hotelmanagement (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.12.2021)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.087 €2. Ausbildungsjahr: 1.242 €3. Ausbildungsjahr: 1.366 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €3. Ausbildungsjahr: 1.380 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Kaufleute für Hotelmanagement sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf und koordinieren dazu die verschiedenen Abteilungen eines Hotels wie Restaurant, Küche, Übernachtungsbetrieb und Lager. In all diesen Bereichen kennen sich Kaufleute für Hotelmanagement aus und können ggf. mitarbeiten: Sie servieren im Restaurant, nehmen am Empfang Reservierungen auf oder prüfen Lagerbestände. Doch der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt im kaufmännischen und organisatorischen Bereich. Sie übernehmen Aufgaben in der Buchhaltung, im Einkauf und im Personalwesen. Außerdem ermitteln sie Daten für die Kalkulation und Preisbildung. Diese bereiten sie als Basis für Entscheidungen der Geschäftsführung auf.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kaufleute für Hotelmanagement finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenArbeitsorte:Kaufleute für Hotelmanagement arbeiten in erster Liniein BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Gast-, Magazin- und Lagerräumenam Empfang oder in der Hotelkücheim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [5.0%]5mittlerer Bildungsabschluss [40.0%]40Hochschulreife [47.0%]47Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (z.B. Übernachtungspreise kalkulieren, mit Lieferanten über Waren für den Hotelbetrieb Mengenrabatte verhandeln)Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Kunden bei Reservierungswünschen beraten, dabei auf deren Wünsche und Vorstellungen eingehen)Organisatorische Fähigkeiten und Flexibilität (z.B. Veranstaltungen planen, sich an wechselnde Arbeitsanforderungen in Büroräumen, in Hotelräumen oder auf Messen etc. anpassen)Interkulturelle Kompetenz und Kontaktbereitschaft (z.B. auf kulturelle Besonderheiten im Umgang mit neuen fremdsprachigen Gästen eingehen)Schulfächer:Mathematik (z.B. für Buchhaltung, Einkauf und Verwaltung)Deutsch (z.B. für die schriftliche Korrespondenz)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit internationalen Gästen zu kommunizieren)Wirtschaft (z.B. um Einkäufe zu planen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €

Ist Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement in Deutschland typischerweise?

Kaufleute für Hotelmanagement werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Hotelbetriebe): Empfang, Büro-, Restaurant-, LagerräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin und Brandenburg in Berlin (Berlin):Oberstufenzentrum Gastgewerbe Brillat-Savarin-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Kaufmann/Kauffrau für Hotelmanagement in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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