Was ist Kalkulator/Kalkulatorin?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Kalkulator/Kalkulatorin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Medien
BC - Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und ControllingControllingControlling-Portal.deDER BETRIEBFinance - Portal zu Finanzen und Rechnungswesen
▶ Arbeitsorte
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen arbeiten meistin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:KalkulationKostenanalyseKosten- und LeistungsrechnungPlankostenrechnungWirtschaftlichkeitsberechnungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AbrechnungAngebotsmanagementBetriebswirtschaftslehreControllingFinanzplanungGewinn-und-Verlust-RechnungKostenkontrolleKundenangebote erstellenLohn- und Gehaltsbuchhaltung, -abrechnungNachkalkulationRechnungsprüfungVorkalkulationWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebswirtschafts-, Finanz- und Controllingsoftware"
▶ Arbeitssituation
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen sind überwiegend im Büro am Computer tätig. Um beispielsweise Finanzpläne zu erstellen, verwenden sie fachspezifische Software.Kalkulatoren und Kalkulatorinnen benötigen rechnerisches Denken und arbeiten äußerst gewissenhaft und genau, da eine Kalkulation maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg eines Produktes oder einer Dienstleistung entscheidet. Sie arbeiten mit Vertretern der beteiligten Abteilungen zusammen und sprechen sich mit Vorgesetzten und Kollegen und Kolleginnen ab.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.344 € bis 4.757 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Bau, ArchitekturChemie, Pharmazie, KunststoffElektrotechnik, ElektronikEnergie, Ver- und EntsorgungErziehung, UnterrichtFahrzeugbau, -instandhaltungFinanzdienstleistungen, ImmobilienGlas, Keramik, RohstoffverarbeitungIT, Software, TelekommunikationKunst, Kultur, Sport, FreizeitMetall, Maschinenbau, Feinmechanik, OptikNahrungs-, GenussmittelherstellungTextil, Bekleidung, LederTransport, VerkehrVerbände, Organisationen, Interessenvertretungen
▶ Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung bzw. ein entsprechendes Studium.
▶ Zugangsstudienfächer
Agrarmanagement (grundständig)Agrarmanagement (weiterführend)Automobilwirtschaft, Automotive Management (grundständig)Automobilwirtschaft, Automotive Management (weiterführend)Baubetriebswirtschaft, Baumanagement (grundständig)Baubetriebswirtschaft, Baumanagement (weiterführend)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundständig)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Buchhandel, Verlagswirtschaft (weiterführend)Dienstleistungs-, Servicemanagement (grundständig)Dienstleistungs-, Servicemanagement (weiterführend)Energie-, Ressourcenmanagement (grundständig)Energie-, Ressourcenmanagement (weiterführend)Finanz- und Rechnungswesen, Controlling (grundständig)Finanz- und Rechnungswesen, Controlling (weiterführend)Gesundheitsmanagement, -ökonomie (grundständig)Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)Handelsbetriebswirtschaft (grundständig)Handelsbetriebswirtschaft (weiterführend)Handwerksmanagement (grundständig)Hotelmanagement (grundständig)Hotelmanagement (weiterführend)Immobilienwirtschaft (grundständig)Immobilienwirtschaft (weiterführend)Industriebetriebswirtschaft (grundständig)Industriebetriebswirtschaft (weiterführend)Internationale Wirtschaft (grundständig)Internationale Wirtschaft (weiterführend)Luftverkehrsmanagement (grundständig)Luftverkehrsmanagement (weiterführend)Schiffs-, Reedereimanagement, Hafenwirtschaft (grundständig)Schiffs-, Reedereimanagement, Hafenwirtschaft (weiterführend)Sozialmanagement (grundständig)Sozialmanag...
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen finden Beschäftigung in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche.
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Kalkulator/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheCost accountant (m/f)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen gliedern Betriebskosten auf und ermitteln Preise für Produkte und Dienstleistungen.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
bankjob.deBVBCCityJobseFinancialCareersNWB
▶ Verbände und Organisationen
Internationaler Controller Verein e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
BildschirmarbeitArbeit in Büroräumen
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Unterlagen, z.B.: Finanzpläne, Unternehmenszahlen, Kostenrechnungen, Verkaufs- und Angebotspreise, Statistiken, MarkterhebungenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Kalkulations- und Abrechnungssoftware
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen ermitteln Betriebskosten, indem sie Kosten für Produkte, Dienstleistungen und Produktionszeiten errechnen und zusammenführen. Sie beobachten die Entwicklung auf den Märkten, um die jeweils besten Verkaufs- und Angebotspreise herauszufinden. Sie berechnen Kapitalbedarf und Finanzpläne und errechnen Unternehmensgewinne. Lohn- und Gehaltsabrechnungen fallen ebenfalls in ihren Zuständigkeitsbereich.Kalkulatoren und Kalkulatorinnen unterstützen ggf. den operativen Verkauf und fungieren als Schnittstelle zwischen Einkauf und Lieferanten und Lieferantinnen.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Assistent/Assistentin / Fachkraft für RechnungswesenAußenhandelsassistent/Außenhandelsassistentin (doppelt qualifizierende Ausbildung)Automobilkaufmann/AutomobilkauffrauBachelor Professional Buchhandelsfachwirt/Bachelor Professional BuchhandelsfachwirtinBachelor Professional in Landwirtschaftlichem Rechnungswesen und SteuernGeprüfter Berufsspezialist für ambulante medizinische Versorgung/Geprüfte Berufsspezialistin für ambulante medizinische VersorgungGeprüfter Berufsspezialist Technischer Kaufmann/Geprüfte Berufsspezialistin Technische Kauffrau (doppelt qualifizierende Ausbildung)Betriebsassistent/Betriebsassistentin im Handwerk (doppelt qualifizierende Ausbildung)Staatlich geprüfter Betriebsleiter/Staatlich geprüfte Betriebsleiterin Fachrichtung Hotel und Gaststätten/Bachelor Professional in HauswirtschaftStaatlich geprüfter Betriebsmanager/Staatlich geprüfte Betriebsmanagerin Fachrichtung Farbtechnik und RaumgestaltungGeprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin nach dem Berufsbildungsgesetz - Master Professional in Business Management nach dem BerufsbildungsgesetzBetriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine BetriebswirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für AußenhandelBetriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für TextilBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Agrarbetrieb/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für allgemeine Betrieb...
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Finanzwesen, Controlling, Kostenmanagement).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Betriebswirt/in für Rechnungswesen oder Controlling-Betriebswirt/in) oder ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Finanz- und Rechnungswesen, Controlling).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Betriebskosten, Finanzbedarf, Gewinne bzw. Verluste ermittelnKosten für Produkte, Dienstleistungen, Produktionszeiten errechnen und zusammenführenKapitalbedarf berechnenFinanzpläne erstellenSoll-Ist-Vergleiche zur Kostenkontrolle durchführenLohn- und Gehaltsabrechnungen ausführenBereich Ein- und Verkauf unterstützen, als Schnittstelle zwischen Einkauf und Lieferanten/Lieferantinnen fungierenMärkte beobachtenAngebote von Subunternehmen und Lieferanten/Lieferantinnen einholenAusschreibungen prüfen und ggf. selbst bearbeitenAngebote ausarbeiten bzw. bei der Ausarbeitung mitwirkentechnische und wirtschaftliche Machbarkeit von Projekten prüfenLeistungsverzeichnisse und Terminpläne erstellen
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Kalkulator/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Kostenrechner/KostenrechnerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Kalkulator/Kalkulatorin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Kalkulator/Kalkulatorin in Deutschland? ▼
In Deutschland ist ein Kalkulator/eine Kalkulatorin (Spezialist für Kosten und Preise) eine Fachkraft, die Geschäftskosten detailliert aufschlüsselt, optimale Preise für Produkte und Dienstleistungen festlegt und eine Schlüsselrolle für die finanzielle Gesundheit von Unternehmen spielt. Diese Spezialisten berechnen und erfassen akribisch die Kosten für Produkte, Dienstleistungen und Produktionszeiten, um die Betriebsausgaben zu ermitteln; zudem beobachten sie genau die Marktentwicklungen, um die wettbewerbsfähigsten Verkaufs- und Angebotspreise festzulegen. Zu ihren Aufgaben gehören die Erstellung von Kapitalbedarfs- und Finanzplänen, die Berechnung von Unternehmensgewinnen und sogar die Verwaltung von Gehaltsabrechnungen; sie unterstützen oft operative Vertriebsprozesse und dienen als wichtige Brücke zwischen der Einkaufsabteilung und den Lieferanten. Ihre Arbeitsumgebungen sind typischerweise Büros und Besprechungsräume; unter den aktuellen Bedingungen können sie jedoch auch von zu Hause oder remote arbeiten, und dies
Ist Kalkulator/Kalkulatorin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Kalkulator/Kalkulatorin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Kalkulator/Kalkulatorin qualifiziert werden? ▼
Arbeitgebende erwarten häufig eine kaufmännische Aus- oder Weiterbildung bzw. ein entsprechendes Studium.
Wo arbeiten Kalkulator/Kalkulatorin in Deutschland typischerweise? ▼
Kalkulatoren und Kalkulatorinnen arbeiten meistin Büro- und BesprechungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Kalkulator/Kalkulatorin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.344 € bis 4.757 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.