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IT-Organisator/IT-Organisatorin

IT-Organisator/in

Grundberuf Informatik KldB B 43113

Was ist IT-Organisator/IT-Organisatorin?

In Deutschland planen IT-Organisatoren (IT-Organisator/IT-Organisatorin) die elektronische Datenverarbeitung, entwickeln und implementieren IT-Lösungen und integrieren diese in Unternehmensprozesse, um die operativen Aufgaben von Unternehmen effizient zu lösen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf IT-Organisator/IT-Organisatorin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Medien

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Trends

Wachstumsmarkt IT-SicherheitDie zunehmende Vernetzung durch das Internet der Dinge (IoT), Big Data, Cloud-Computing, Onlinehandel etc. bergen für Privatpersonen und Unternehmen viele Sicherheitsrisiken. Datendiebstahl durch Phishing-Attacken, gefälschte elektronische Karten, Hackereinbrüche sowie Cyberterrorismus erfordern eine ständige Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen und Behörden sowie entsprechende Schulungen der Beschäftigten. Eine dieser Maßnahmen ist die sogenannte Cyber Resilience, die eine große Rolle im Schutz der (personenbezogenen) Daten spielt. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um Cyberangriffe zu erkennen und zu bekämpfen, spielt zudem eine immer größere Rolle in der IT-Sicherheit. Die Nachfrage nach IT-Sicherheitsexperten, die sowohl traditionelle als auch innovative Ansätze beherrschen, steigt daher stetig.

Arbeitsorte

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungs- und SchulungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:AblauforganisationAnwenderberatung, Anwender-Support (IT)AufbauorganisationEnterprise Resource Planning (ERP)Informationstechnik, ComputertechnikIT-AnwendertrainingIT-AuditIT-KoordinationIT-OrganisationWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:ArbeitsvorbereitungBetriebsmitteleinsatz planenDatenübernahme, DatenaufbereitungEnterprise Application Integration (EAI)Enterprise-Asset-Management (EAM)Enterprise-Resource-Planning-Systeme - ERP-SystemeGreen-IT-MaßnahmenHardwareinstallation, SoftwareinstallationInternet-, IntranettechnikOrganisationsberatungProgrammierenProjektmanagementSicherheitssysteme (IT), DatensicherheitSoftwaretechnik, Software-EngineeringSystembetreuung, Systemadministration, SystemverwaltungSystemintegrationWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebssysteme"Kompetenzgruppe "Datenbanken, Datenverwaltungssysteme"Kompetenzgruppe "Netzprotokolle"Kompetenzgruppe "Netzwerktechnik"Kompetenzgruppe "Netzwerkzertifizierungen"

Arbeitssituation

IT-Organisatoren und -Organisatorinnen arbeiten bei der Analyse und informationstechnischen Abbildung von Geschäftsprozessen konzentriert, präzise und systematisch. Im Rahmen der Zielvorgaben erledigen sie die ihnen übertragenen Aufgaben selbstständig. Für die Planung und Umsetzung ausgewählter Lösungen ist Organisationstalent gefragt. Oft arbeiten IT-Organisatoren und -Organisatorinnen mit anderen IT-Fachkräften, betrieblichen Fachabteilungen oder Kunden zusammen. Sie beraten und schulen Kunden und berücksichtigen deren Anforderungen; dabei sowie an der Schnittstelle zwischen der IT-Abteilung und den betriebswirtschaftlichen Fachabteilungen ist Kommunikationsstärke erforderlich. Da technische Unterlagen oft in englischer Sprache verfasst sind, benötigen sie entsprechende anwendungsbezogene Fremdsprachenkenntnisse.IT-Organisatoren und -Organisatorinnen sind in Büro-, Besprechungs- oder Schulungsräumen tätig, vorwiegend an Computern und Bildschirmen.

Existenzgründung

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen können sich auch selbstständig machen, z.B. mit einem Unternehmen für IT-Organisation und -Beratung.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.004 € bis 4.525 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

IT, Software, TelekommunikationBau, ArchitekturChemie, Pharmazie, KunststoffElektrotechnik, ElektronikFahrzeugbau, -instandhaltungFinanzdienstleistungen, ImmobilienGesundheit, SozialesHolz, MöbelMedienMetall, Maschinenbau, Feinmechanik, OptikNahrungs-, GenussmittelherstellungÖffentliche Verwaltung, Sozialversicherung, VerteidigungTextil, Bekleidung, LederTransport, VerkehrVerbände, Organisationen, Interessenvertretungen

Zugang zur Tätigkeit

Arbeitgebende erwarten häufig eine informationstechnische Aus- oder Weiterbildung bzw. ein entsprechendes Studium.

Zugangsstudienfächer

Bioinformatik (grundständig)Bioinformatik (weiterführend)Biomathematik (grundständig)Biomathematik (weiterführend)Computermathematik (grundständig)Computermathematik (weiterführend)Finanz-, Wirtschaftsmathematik (grundständig)Finanz-, Wirtschaftsmathematik (weiterführend)Informatik (grundständig)Informatik (weiterführend)Informationsmanagement (grundständig)Informationsmanagement (weiterführend)Ingenieurinformatik, Computational Engineering (grundständig)Ingenieurinformatik, Computational Engineering (weiterführend)IT-Management (grundständig)IT-Management (weiterführend)Mathematik (grundständig)Mathematik (weiterführend)Medieninformatik (grundständig)Medieninformatik (weiterführend)Medizinische Informatik (grundständig)Medizinische Informatik (weiterführend)Softwaretechnik (grundständig)Softwaretechnik (weiterführend)Technische Informatik (grundständig)Technische Informatik (weiterführend)Technomathematik (grundständig)Technomathematik (weiterführend)Umweltinformatik (grundständig)Umweltinformatik (weiterführend)Verwaltungsinformatik (grundständig)Verwaltungsinformatik (weiterführend)Wirtschaftsinformatik (grundständig)Wirtschaftsinformatik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, in Organisationen und in der öffentlichen Verwaltung.

Die Tätigkeit im Überblick

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen planen den Einsatz elektronischer Datenverarbeitung zur effizienten Lösung betrieblicher Aufgaben. Sie entwickeln und realisieren IT-Lösungen, binden diese in die Unternehmensprozesse ein und betreuen den laufenden Betrieb.

Stellen- und Bewerberbörsen

Computerwoche.deDV-Treff - Jobbörse für SAP-Spezialistengolemheise jobsictjob.deictjobs.chinformatik-personal.deitjobs.rocksIT-Positionen.deitstepsIT-Treffjob-boxnewjob.de

Verbände und Organisationen

Bundesverb. Informationswirt., Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)IG Metall (IGM)ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Kundenkontakt (z.B. Kunden beraten und schulen)Bildschirmarbeit (z.B. Geschäftsprozesse analysieren; Implementierung von Lösungen planen)Arbeit in Büroräumen

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Hard- und Software-Dokumentationen, Schulungs- und Präsentationsunterlagen, Prüf- und Maßnahmenpläne, organisatorische und technische Sicherheitskonzepte, Benutzerhandbücher, FachliteraturComputertechnik und Software, z.B.: PC, Notebook, Tablet, Internetzugang, IT-Anwendungen und -systeme (z.B. ERP-Software)

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen analysieren Geschäftsprozesse und schlagen Verbesserungen in Prozessabläufen oder an Schnittstellen vor, z.B. durch die Einführung eines ERP-Systems. Bei Lösungsalternativen wägen sie Vor- und Nachteile ab, z.B. Einsparungspotenziale, Programmieraufwände, Prozessanpassungen oder Änderungen an Arbeitsplätzen. In Absprache mit den Entscheidungsträgern wählen sie eine Lösung aus. Für die Umsetzung erstellen sie Projektpläne, Vorgaben und Handreichungen, organisieren Testläufe und Anwenderschulungen. IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen überwachen die Einführungsphase und optimieren Anwendungssysteme bzw. Prozessabläufe. Im laufenden Betrieb stellen sie die Funktionsfähigkeit der Programme sicher und unterstützen den Support.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)Bachelor Professional in BetriebsinformatikBachelor Professional in ITBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Informationsverarbeitung/Bachelor Professional in WirtschaftFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und ProzessanalyseFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale VernetzungKaufmann/Kauffrau für DigitalisierungsmanagementStaatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker/Staatlich geprüfte Wirtschaftsinformatikerin/Bachelor Professional in Wirtschaft

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen IT-Projektmanagement, IT-Anwendungsberatung und Support, System-, Netzwerkadministration oder IT-Sicherheit).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Wirtschaftsinformatiker/in) oder ein grundständiges oder weiterführendesStudium (z.B. im Studienfach Wirtschaftsinformatik oder IT-Management).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Geschäftsprozesse, betriebliche Abläufe und Methoden im Geschäftsalltag analysieren Möglichkeiten suchen, Prozesse elektronisch zu unterstützen; Optimierungen für Prozessabläufe oder an Schnittstellen vorschlagen Vor- und Nachteile möglicher Lösungen z.B. hinsichtlich Einsparungspotenzial, Anschaffungskosten, Programmieraufwand, Prozessanpassungen oder Änderungen an Arbeitsplätzen ermittelnausgewählte Lösung umsetzen, z.B. neue Prozessmodelle in vorhandene IT-Systeme implementierenTermine und Zwischenziele festlegenVorgaben und Handreichungen erstellenTestläufe und Anwendungsschulungen organisierendie Einführungsphase überwachen und Anwendungssysteme bzw. Prozessabläufe optimierenim laufenden Betrieb die Funktionsfähigkeit der Programme und Systeme sicherstellen, den Support unterstützenIT-Sicherheitsmaßnahmen planen und realisieren

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf IT-Organisator/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Bachelor Professional in ITfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):ERP-Organisator/ERP-Organisatorinin angrenzenden Berufen:Anwendungssystemberater/AnwendungssystemberaterinBusiness-Analyst/Business-AnalystinERP-Berater/ERP-Beraterin - ERP-ConsultantIT-Dispatcher/IT-DispatcherinIT-Systemanalytiker/IT-SystemanalytikerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu IT-Organisator/IT-Organisatorin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein IT-Organisator/IT-Organisatorin in Deutschland?

In Deutschland planen IT-Organisatoren (IT-Organisator/IT-Organisatorin) die elektronische Datenverarbeitung, entwickeln und implementieren IT-Lösungen und integrieren diese in Unternehmensprozesse, um die operativen Aufgaben von Unternehmen effizient zu lösen.

Ist IT-Organisator/IT-Organisatorin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "IT-Organisator/IT-Organisatorin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als IT-Organisator/IT-Organisatorin qualifiziert werden?

Arbeitgebende erwarten häufig eine informationstechnische Aus- oder Weiterbildung bzw. ein entsprechendes Studium.

Wo arbeiten IT-Organisator/IT-Organisatorin in Deutschland typischerweise?

IT-Organisatoren und IT-Organisatorinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungs- und SchulungsräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für IT-Organisator/IT-Organisatorin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 4.004 € bis 4.525 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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