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Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik

Ingenieur/in - Medizintechnik

Grundberuf Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 82504

Was ist Biyomedikal Mühendisi?

In Deutschland spielen Biomedizinische Ingenieure eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Produktion und dem Management innovativer Systeme, Geräte und Ausrüstungen, die im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Diese Ingenieure gewährleisten die Sicherheit und Effektivität von Diagnose- und Behandlungsprozessen bei Patienten, indem sie ein breites Spektrum an Aufgaben übernehmen, vom Design medizinischer Geräte bis zu deren klinischer Anwendung.

Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Entwicklung und Optimierung medizintechnischer Produkte und Prozesse. In der Produktionsphase koordinieren sie Arbeitsschritte, führen Qualitätskontrollen durch und prüfen extern bezogene Gerätekomponenten. Im Bereich des Kundendienstes überwachen sie die Installation und Inbetriebnahme medizinischer Geräte vor Ort und schulen Anwender im Umgang mit den Geräten. In Krankenhäusern oder Arztpraxen übernehmen sie die technische Leitung, organisieren den Bestand an medizinischen Geräten, führen Wartungen durch und stellen den sicheren Betrieb der Geräte sicher. Darüber hinaus analysieren sie Diagnosedaten und medizinische

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Der Markt für Medizintechnologien: Umsätze, Exporte, Arbeitsplätze, UnternehmenDeutsche Akademie der TechnikwissenschaftenDeviceMed - Fachwissen für Medizintechnik-Hersteller und Zulieferere:Med SystemmedizinForschung im Ingenieurwesen. Engineering ResearchGesundheitswirtschaft. Fakten & ZahlenIndividualisierte Medizin durch Medizintechnikingenieur.deMachine Learning in der Medizintechnik. Analyse und Handlungsempfehlungenmedizin & technikmednicmedtech zwo - Medizintechnik-Portalmt - medizintechnikthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDI nachrichten

Trends

Schallbetriebene SensorenSchallbetriebene Sensoren funktionieren rein mechanisch und benötigen keine externe Energiequelle wie Batterien. Der Sensor wird durch Schallwellen in Schwingung versetzt. Die mechanische Energie der Schwingung wird in ein elektrisches Signal umgewandelt. Dieses Signal kann dann verwendet werden, um eine spezifische Aktion auszuführen, z.B. ein elektronisches Gerät einzuschalten. Solche Sensoren könnten in medizinischen Geräten oder Überwachungssystemen z.B. von Bauwerken eingesetzt werden. Sie gelten als nachhaltig, kostensparend und innovativ für die Stromversorgung von Sensoren. Für Fachkräfte z.B. in Medizintechnik und Bauwesen eröffnet diese Technologie neue Perspektiven.Tissue EngineeringTissue Engineering befasst sich mit der künstlichen Herstellung von organischen Geweben. Ziel ist es, biologisches Gewebe wiederherzustellen, zu erhalten oder zu ersetzen. Der menschliche Körper ist nicht immer in der Lage, krankes oder totes Gewebe eigenständig zu heilen bzw. nachwachsen zu lassen. Bei der modernen Therapie- und Heilmethode Tissue Engineering werden Gewebezellen entnommen und im Labor in vitro vermehrt, um sie anschließend im Körper wieder einzusetzen. Das Züchten künstlicher Knorpel und Herzklappen wurde bereits erfolgreich umgesetzt. Für Forschende aus der Biomedizin sowie Fachkräfte der Medizintechnik wird diese Entwicklung in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.Smarte HandprothesenMittlerweile sind Handprothesen am Markt, die Anwender und A...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Kontrollieren von medizinisch-technischen Geräten auf Funktionalitätz.B. Organisieren der Qualitätssicherung in Herstellung, Service und Anwendungz.B. Pflegen von medizinisch-technischen InformationsdatenbankenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Analysieren medizinischer Messwertez.B. Entwickeln neuer medizinisch-technischer Geräte und VerfahrenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Durchführen von Montage, Installation und Inbetriebnahme medizinisch-technischer Anlagen

Arbeitsorte

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Werkstätten und Produktionshallen in medizinischen Funktionsräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ArbeitsvorbereitungBetriebsmitteleinsatz planenBiomechanikBioprintingEntwicklungKI-gestütztes Generatives DesignKonstruktionKundenberatung, -betreuungKundendienstMedizinische BildtechnikMedizinische InformatikMedizintechnik, biomedizinische TechnikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)Rechtskenntnisse (Medizinprodukte)Regulatory Affairs (Medizintechnik)Sachkenntnisnachweis nach § 83 Medizinprodukterecht-DurchführungsgesetzWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:3-D-DruckBionikBiophysikCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenComputerassistierte Chirurgie - CASDimensionierungElektromedizinische GeräteFertigungstechnikForschungHochfrequenztechnikIntelligente Implantate und ProthesenMedizinische Nano- und MikroroboterMikrochirurgiegeräteMikrocomputer-, MikroprozessortechnikMindeststandards für Medizinprodukte nach DIN EN ISO 13486NasschemieNotfall-Informations- und Dokumentations-Assistent - NIDAPhotonik-SchaltkreiseProduktmanagementProjektmanagementQualitätsmanagementStrahlenphysikStrahlenschutzTechnische MechanikWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Prototypen im 3-D-Druckverfahren herstellen)3-D-Simulation (z.B. Prototypen für neue medizintechnische Geräte und Anlagen simulieren, um die Funktionsfähigkeit zu testen)4-D-Druck (z.B. Bauteile entwickeln, die ihre Form aufgrund von äußeren Einflüssen selbstständig ändern)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. Produktionsprozesse in der Fertigung von medizinisch-technischen Systemen überwachen)Bioprinting (z.B. Bioprinter entwickeln und konstruieren; Qualitätsstandards für Bioprinter entwickeln und deren Einhaltung sicherstellen)Computerassistierte Chirurgie - CAS (z.B. Chirurgieroboter entwickeln und optimieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Ergebnisse von Funktionsprüfungen an Computer- und Kernspintomografen dokumentieren)Intelligente Implantate und Prothesen (z.B. intelligente Prothesen konzipieren und entwickeln)IoT-Plattformen (z.B. Produktionsanlagen über eine IoT-Plattform vernetzen)KI-basierte medizinische Diagnosesysteme (z.B. Expertensysteme für die medizinische Diagnostik konzipieren und entwickeln)KI-gestütztes Generatives Design (z.B. Parameter wie Werkstoffe, Fertigungsverfahren und räumliche Gegebenheiten definieren, um Modelle für neue und optimierte B...

Arbeitssituation

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung, Fertigung oder Instandhaltung von medizintechnischen Anlagen und Geräten. Sie tragen hohe Verantwortung, weil die Funktionsfähigkeit dieser Geräte über Leben und Tod von Patienten entscheiden kann. Sorgfältiges Arbeiten ist daher unerlässlich. Darüber hinaus sind sie auch für die fachliche Anleitung und Motivierung ihrer Mitarbeiter verantwortlich. Bei der Beratung der Kunden zeigen sie Serviceorientierung und Kommunikationsstärke, im Umgang mit Lieferanten Verhandlungsgeschick.Häufig arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik im Büro am Computer, z.B. wenn sie Entwürfe, Konstruktionszeichnungen oder Angebote erstellen. In Testlabors und an Prüfständen kontrollieren sie etwa die Funktion produzierter Maschinenteile. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind sie viel unterwegs, mitunter auch im Ausland. Wenn Störungen an Produktionsanlagen behoben werden müssen, arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik zum Teil auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.

Existenzgründung

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik haben verschiedene Möglichkeiten sich selbstständig zu machen:z.B. durch Gründung oder Übernahme eines Dienstleistungsbetriebs für Laborsz.B. durch eine Tätigkeit als Gutachter/in oder Sachverständige/rz.B. durch Gründung und Übernahme eines Dienstleistungs- oder Handelsbetriebs z.B. in den Bereichen Ausstattungsplanung oder Service für medizintechnische Geräte, als Teilhaber/in oder im Rahmen des FranchisingsInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 6.177 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Medizinische Technik, Orthopädie, ZahntechnikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g., z.B. Entwicklung von Geräten für die medizintechnische Industrie, Vertrieb und KundenserviceFeinmechanik, OptikHerstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und Geräten, insbesondere biomedizintechnische Mess- und KontrollgeräteHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen, insbesondere biomedizintechnische Mess- und KontrollgeräteGesundheitswesenKrankenhäuser, z.B. Einkauf und Wartung von medizin- und labortechnischen GerätenArztpraxen für Allgemeinmedizin, auch: Ärztezentren, medizinische VersorgungszentrenSonstiges Gesundheitswesen a. n. g., z.B. Planung und Beschaffung von medizintechnischen Geräten und Anlagen für Pflegeheime, KurzentrenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen BildgebungTechnische, physikalische, chemische UntersuchungTechnische, physikalische und chemische UntersuchungSoftwareentwicklung, -bereitstellungProgrammierungstätigkeiten a. n. g., hier: im Bereich MedizininformatikNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. Versuchsplanung, DatenanalyseIngenieurdienstleistungenSonstige Ingenieurbüros, z.B. Ingenieurbüros für technische FachplanungGroßhandel...

Zugang zur Tätigkeit

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Medizinische Technik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Medizinische Technik (grundständig)Medizinische Technik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik finden Beschäftigungin der medizintechnischen Industriein Krankenhäusernbei medizintechnisch orientierten Softwareherstellernin Ingenieurbüros der technischen Fachplanung

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - MedizintechnikBerufsbezeichnung in englischer SpracheBiomedical engineer (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur biomédical/Ingénieure biomédicale

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Den Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" dürfen Personen führen, die mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen vorweisen können.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel die Reparatur und Instandhaltung von medizinisch-technischen Geräten in Krankenhäusern sicherzustellen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. trotz Rückschlägen Beharrlichkeit zeigen bei der langwierigen Entwicklung neuer medizintechnischer Geräte; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von medizintechnische Systemen, Anlagen und Geräten)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Vorgehen bei Sicherheits- und Abnahmeprüfungen für medizintechnische Großgeräte)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Koordinieren des zeitlichen und räumlichen Geräteeinsatzes)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung medizinisch-technischer Systeme und Geräte sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen im Bereich der Medizintechnik)

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik entwickeln medizinisch-technische Systeme, Anlagen und Geräte, überwachen die Produktion und arbeiten im Kundenservice. In Krankenhäusern oder Praxen leiten sie das technische Management und organisieren den medizinischen Gerätebestand.

Stellen- und Bewerberbörsen

BIngK BundesingenieurkammerDGMPget in (Engineering)ingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNetkliniken.deKrankenhaus Technik+ManagementMedizinischer-Stellenmarkt.de

Verbände und Organisationen

Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Fachvereinigung Krankenhaustechnik e. V. (FKT)IG Metall (IGM)Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)SPECTARIS - Dt. Ind.-Verband f. opt., medizin. und mechatron. Technologien e.V.VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS)Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)ZVEI Elektro-und Digitalindustrie

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. für Patienten und Patientinnen zuverlässige medizintechnische Geräte entwickeln, herstellen oder anpassen; Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (z.B. Kundenservice übernehmen, Kunden beraten)häufige Abwesenheit vom Wohnort (z.B. im Kundenservice, in der Montageüberwachung und in der technischen Anwendungsberatung)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (medizintechnische Geräte wie z.B. Computertomograf und Patientenüberwachungssysteme)Bildschirmarbeit (z.B. Konstruktionspläne erstellen, bei der Ferndiagnose im Service)Handarbeit (z.B. Prototypen medizintechnischer Geräte montieren)Arbeit in Büroräumen (z.B. Verwaltungsaufgaben erledigen oder Arbeitsabläufe organisieren)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Überwachen der Arbeits- und Fertigungsabläufe)Arbeit im Labor (z.B. Materialuntersuchungen und Funktionstests durchführen)Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (z.B. bei der Installation oder der Instandhaltung medizintechnischer Anlagen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Anlagen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungEinkäufer/EinkäuferinLeiter/Leiterin des EinkaufsLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungQualitätsmanager/QualitätsmanagerinTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinNormungsexperte/NormungsexpertinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/VertriebsingenieurinWartung, In...

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Produkte, z.B.: Röntgengeräte, Ultraschallgeräte, Computertomografie- und MRT-Geräte, Patientenüberwachungsanlagen, Herz-Lungen-Maschine, Autotransfusionsgeräte, Herzschrittmacher, Infusionspumpen, EKG- und EEG-Geräte, SonografiegeräteAnlagen, z.B.: Versuchs-, Fertigungs-, Mess- und PrüfanlagenUnterlagen, z.B.: Terminpläne, Kalkulationsunterlagen, Prüfpläne, Montage- und Wartungspläne, Betriebsanleitungen, Schaltungsunterlagen, Konstruktionszeichnungen, technische Normen, RechtsvorschriftenBüroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD-Anwendungen

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik entwickeln und optimieren medizintechnische Geräte, Anlagen und Verfahren. In der Produktion koordinieren sie die einzelnen Arbeitsschritte, führen Kontrollen durch und prüfen fremdgelieferte Geräteteile. Im Kundenservice überwachen sie die Montage und Inbetriebnahme medizintechnischer Geräte vor Ort und weisen Kunden und Kundinnen in die Bedienung ein. Im Gesundheitswesen planen und betreuen sie die medizin- und labortechnische Ausstattung von Krankenhäusern und Arztpraxen. Sie überwachen und warten den Gerätebestand und gewährleisten die Sicherheit für Personal und Patienten beim Bedienen. Daneben entwickeln sie Systeme, die Anlagen steuern und Diagnosedaten und medizinische Messwerte erfassen und verarbeiten.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Medizintechnik, Messtechnik, Forschung und Entwicklung, Produktions- und Fertigungstechnik).Darüber hinaus kann sich der Trend, energieautarke Sensoren für die Überwachung von Gesundheitsdaten einzusetzen, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik entwickeln. Die Einbindung intelligenter Werkstoffe in konkrete technische Anwendungen bietet ebenso Weiterbildungspotenzial wie die Verwendung smarter Handprothesen oder mobiler Exoskelette für bewegungseingeschränkte Menschen.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Medizinische Technik, Medizinische Physik oder Biomechanik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung und Konzeptionmedizinisch-technische Geräte und Verfahren neu- oder weiterentwickeln, projektieren und anpassenneue Geräte und Verfahren prüfen, erproben und beurteilen, z.B. Labortests oder Handhabbarkeitsstudien durchführenGeräteabwandlungen und -erweiterungen durchführenneue Anwendungsmöglichkeiten von Geräten und Verfahren realisieren und vermittelnQualitätssicherung und Instandhaltungmedizin- und labortechnische Anlagen und Geräte in Einrichtungen des Gesundheitswesens planen, einführen und betreuenFertigung und Montage medizintechnischer Geräte oder Anlagen planen, optimieren und überwachen sowie Inbetriebnahme koordinierenProduktionsschritte kontrollieren, fremdgelieferte Geräteteile prüfen (Qualitätssicherung)Sicherheits- und Abnahmeprüfungen vornehmen, Sicherheit und Funktionsfähigkeit sicherstellenMedizinische Geräte und Apparaturen für den individuellen Zweck vorbereiten und zur Verfügung stellenOrganisation und Koordinationcomputergestützte Erfassung, Verarbeitung und Analyse medizinischer Messwerte organisieren und durchführencomputerunterstützte Informationsdateien und -datenbanken sowie entsprechende Informationssysteme aufbauen und pflegen Geräteeinsatz zeitlich und räumlich koordinierenerforderliches Leistungsspektrum der medizintechnischen Ausstattung, Betriebsabläufe und gebäudetechnisch zu erfüllende Anforderungen ermittelnmedizin- und labortechnische Anlagen und Geräte beschaffen, Ausschreibungen und Angebote bearbeitenBeratung, Schulung und V...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Medizintechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für ElektrotechnikIngenieur/Ingenieurin für FeinwerktechnikIngenieur/Ingenieurin für PhysikIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:bei der Entwicklung von Geräten und Anlagen z.B. im Bereich Feinwerktechnik bzw. Elektrotechnik Führungsaufgaben übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik entwickeln medizinisch-technische Systeme, Anlagen und Geräte, überwachen die Produktion und sind im Kundenservice tätig. In Krankenhäusern oder Praxen übernehmen sie das technische Management und sorgen für die Einsatzbereitschaft des medizinischen Gerätebestandes.Entwicklung und Produktion In der medizintechnischen Industrie entwickeln und verbessern die Ingenieure und Ingenieurinnen Geräte und Verfahren. Mithilfe von computerunterstützten Verfahren wie CAD erstellen sie Konstruktionspläne und beachten dabei die Anforderungen der Ergonomie. Für bildgebende Verfahren entwickeln sie die entsprechende Software. Sie testen Prototypen und kontrollieren im Rahmen der Qualitätssicherung die Fertigung. Außerdem kümmern sie sich um die Zulassung von Geräten, Gerätezubehör und Verfahren nach dem Medizinprodukterecht-Durchführungsgesetz. Beim Kunden überwachen sie Montage, Inbetriebnahme, Instandhaltung und technische Dokumentation der Anlagen und schulen die Anwender in der Bedienung.Instandhaltung und PrüfungIm klinisch-medizinischen Bereich, z.B. in Krankenhäusern oder Rehabilitationskliniken, sind Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik für die Einsatzbereitschaft sowie die Funktions- und Betriebssicherheit der medizintechnischen Geräte verantwortlich. In der Regel arbeiten sie im Team mit anderen Ingenieuren und Ingenieurinnen, medizinischem und medizintechnischem Personal. Sie entwerfen Instandhaltungspläne...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Berechnen von Bauelementen für medizintechnische Systeme; Kalkulieren von Kosten)figural-räumliches Denken (z.B. Lesen, Anfertigen und Umsetzen von Konstruktionsplänen neuer medizintechnischer Geräte und Anlagen)Handwerkliches Geschick (z.B. Installieren oder Reparieren medizintechnischer Anlagen)Technisches Verständnis (z.B. Anpassen oder Weiterentwickeln von medizinisch-technischen Geräten; Planen und Optimieren der Fertigung bzw. Montage medizintechnischer Geräte)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. zeitliches und räumliches Koordinieren der Verwendung von Geräten)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Kosten von medizintechnischen Geräten und Anlagen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Prototypen medizintechnischer Geräte montieren)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Nachbesserungsarbeiten an Platinen ausführen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Computer Konstruktionspläne erstellen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Kunden bezüglich orthopädischer Gliedmaßen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Medizintechnik an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Leiter/Leiterin - Krankenhausbetriebstechnikin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für Augenoptik/OptometrieIngenieur/Ingenieurin für BiomechanikIngenieur/Ingenieurin für Hörtechnik und AudiologieIngenieur/Ingenieurin für Orthopädie- und Rehatechnikmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Medizintechnik/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Prototypen medizintechnischer Geräte montieren)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Nachbesserungsarbeiten an Platinen ausführen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Computer Konstruktionspläne erstellen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen von Kunden bezüglich orthopädischer Gliedmaßen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Medizintechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für ElektrotechnikIngenieur/Ingenieurin für FeinwerktechnikIngenieur/Ingenieurin für PhysikIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikGemeinsamkeiten:bei der Entwicklung von Geräten und Anlagen z.B. im Bereich Feinwerktechnik bzw. Elektrotechnik Führungsaufgaben übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Biyomedikal Mühendisi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik in Deutschland?

In Deutschland spielen Biomedizinische Ingenieure eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Produktion und dem Management innovativer Systeme, Geräte und Ausrüstungen, die im Gesundheitswesen eingesetzt werden. Diese Ingenieure gewährleisten die Sicherheit und Effektivität von Diagnose- und Behandlungsprozessen bei Patienten, indem sie ein breites Spektrum an Aufgaben übernehmen, vom Design medizinischer Geräte bis zu deren klinischer Anwendung.

Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Entwicklung und Optimierung medizintechnischer Produkte und Prozesse. In der Produktionsphase koordinieren sie Arbeitsschritte, führen Qualitätskontrollen durch und prüfen extern bezogene Gerätekomponenten. Im Bereich des Kundendienstes überwachen sie die Installation und Inbetriebnahme medizinischer Geräte vor Ort und schulen Anwender im Umgang mit den Geräten. In Krankenhäusern oder Arztpraxen übernehmen sie die technische Leitung, organisieren den Bestand an medizinischen Geräten, führen Wartungen durch und stellen den sicheren Betrieb der Geräte sicher. Darüber hinaus analysieren sie Diagnosedaten und medizinische

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik qualifiziert werden?

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Medizinische Technik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik in Deutschland typischerweise?

Ingenieure und Ingenieurinnen der Medizintechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Werkstätten und Produktionshallen in medizinischen Funktionsräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Medizintechnik in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 6.177 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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