Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin
Hygienekontrolleur/in
Was ist Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin?
Steckbrief
Berufstyp: Aus- bzw. Weiterbildungsberuf AusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformLernorteBildungseinrichtung und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichts- und Schulungsräume der jeweiligen Gesundheitsbehörde (Akademien für öffentliches Gesundheitswesen bzw. für Gesundheits- und Sozialberufe)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenim Praktikum: z.B. Gesundheitsämter, Ordnungsämter, Medizinal-, Lebensmittel- und Veterinäruntersuchungsämter, Lehranstalten für Desinfektoren, Krankenhäuser, Wasserwerke, Gewerbeaufsichtsämter, Umweltlabore
▶ Steckbrief
BerufstypAus- bzw. Weiterbildungsberuf AusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformLernorteBildungseinrichtung und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf? Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen stellen die Einhaltung von Maßnahmen der Seuchenverhütung und -bekämpfung bzw. der Hygienevorschriften in öffentlichen, gewerblichen sowie privaten Anlagen und Einrichtungen sicher. Sie kontrollieren u.a. Betriebe des Gesundheits-, Rettungs-, Kur-, Bäder- und Bestattungswesens, Gemeinschaftsunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie militärische Einrichtungen. Auch auf Spielplätzen und in Schulen, in Trinkwasserversorgungsanlagen und in der Abwasser- und Abfallentsorgung entnehmen sie Proben und prüfen die hygienischen Bedingungen. Weiterhin ermitteln sie bei Verstößen gegen Auflagen zur Vermeidung gesundheitsgefährdender Umweltbelastungen wie Lärm, Luft- und Wasserverschmutzung oder radioaktiver Strahlung und beraten Behörden sowie Bevölkerung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen finden Beschäftigungbei Behörden der Gesundheitsverwaltung, insbesondere in GesundheitsämternArbeitsorte:Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen arbeiten in erster Linie im Außendienstin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie...
▶ Ausbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Ausbildungsaufbau
Die Lehrgänge sind unterschiedlich strukturiert und von unterschiedlicher Dauer.Beispiel eines Rahmenlehrplans für die theoretische Aus- bzw. WeiterbildungArbeitsmethodik und Wissensmanagement: 60 UnterrichtsstundenStaatskunde, Rechts- und Verwaltungskunde: 90 UnterrichtsstundenÖffentliches Gesundheitswesen: 80 UnterrichtsstundenVerhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten: 340 UnterrichtsstundenUmwelthygiene und Gesundheitsschutz: 330 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl:900 Unterrichtsstunden
▶ Ausbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen können Lehrgangsgebühren anfallen, für die Prüfung können Prüfungsgebühren erhoben werden.Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Aus- bzw. Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man beispielsweise folgende Kenntnisse:Arbeitsmethodik und Wissensmanagement: z.B. Arbeitsorganisation in der Verwaltung, Arbeitsschutz, Risikokommunikation, Konflikttraining, Überwachungsmaßnahmen planen, durchführen und dokumentierenStaatskunde, Rechts- und Verwaltungskunde: z.B. allgemeine Grundlagen der Gesetzes- und Rechtskunde sowie des Verwaltungsrechts, Polizei- und Ordnungsrecht, Strukturen und Organisation in der kommunalen Verwaltung, DatenschutzÖffentliches Gesundheitswesen: z.B. Gesundheitsberichterstattung, Umweltberichterstattung (Trinkwasser, Badegewässer), Medizinalstatistik, Dokumentation, Konzepte der Gesundheitsförderung und des Gesundheitsschutzes, KatastrophenschutzVerhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten: z.B. medizinische Mikrobiologie, Humanbiologie, Parasitologie, Infektiologie, Immunologie, Meldewesen und Ermittlungen nach dem Infektionsschutzgesetz, Schädlingsprophylaxe und -bekämpfung, Hygiene in Gemeinschaftseinrichtungen, Krankenhäusern sowie Alten- und PflegeheimenUmwelthygiene und Gesundheitsschutz: z.B. Trinkwasserhygiene, -gewinnung und -aufbereitungstechnik, Badegewässerüberwachung und Gewässerbewirtschaftung, Abwasserhygiene, Hygiene der Sportanlagen und des Campingwesens, Immissionsschutz (Luft, Lärm, Boden), Strahlenschutz, Bestattungsrecht, Leichen- und FriedhofshygienePraxisWährend der praktischen Aus- bzw. Weiterbildung werden die künftigen Hygienekontrolleure und -ko...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am Abend bzw. BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Hygienekontrolleuren und -kontrolleurinnen (ggf. nicht am Wohnort), Aufarbeitung der Inhalte zu Hausebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausPraktische Übungen/Praktikum:praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Gesundheitsämtern, Ordnungsämtern, Lebensmittel- und Veterinäruntersuchungsämtern, Krankenhäusern und WasserwerkenAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Überwachen der hygienischen Verhältnisse in Krankenhäusern)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. für das Erfassen von Infektionsgefahren auf Kinderspielplätzen, in Wohnheimen) Entscheidungsfähigkeit (z.B. bei Entscheidungen über Vorbeugemaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten)
▶ Ausbildungsvergütung
Die Teilnehmer/innen der Lehrgänge sind in der Regel Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und erhalten eine dementsprechende Vergütung.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aus- bzw. Weiterbildung:Biologie: z.B. um Sachverhalte der Abwasserhygiene zu verstehenDeutsch: z.B. um Beratungen verständlich durchzuführenMathematik: z.B. um Schadstoffbelastungen aus Messwerten zu ermittelnChemie: z.B. um Zusammenhänge bei der Hygieneüberwachung zu verstehenRecht: z.B. um bei Stellungnahmen zum Bau mitzuwirken
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Hygienekontrolleur/in an:Bereich Sauberkeit und HygieneDesinfektor/DesinfektorinFachkraft für HygieneüberwachungSchädlingsbekämpfer/SchädlingsbekämpferinGemeinsamkeit:Hygienekontrollen durchführen und hygienische Missstände beseitigen
▶ Entwicklung der Ausbildung
Unterschiedliche Entwicklung in den einzelnen Bundesländern, z.B. Nordrhein-Westfalen:1969:Erster theoretischer Lehrgang mit staatlicher Prüfung zum Gesundheitsaufseher bzw. zur Gesundheitsaufseherin1988:Ausbildungs- und Prüfungsordnung mit Festlegung der Ausbildungsdauer auf zwei Jahre2005:Änderung der Berufsbezeichnung in Hygienekontrolleur/in
▶ Die Ausbildung im Überblick
Hygienekontrolleur/in ist eine Aus- bzw. Weiterbildung im Bereich öffentliches Gesundheitswesen (Medizinalfachberuf), die landesrechtlich geregelt ist. Die Dauer ist unterschiedlich.Die Aus- bzw. Weiterbildung führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung der AusbildungszeitWer eine Ausbildung mit gleichwertigen Inhalten abgeschlossen oder begonnen hat, kann ggf. die Ausbildung verkürzen.Verlängerung der AusbildungszeitDie Ausbildung kann ggf. durch die Ausbildungsbehörde verlängert werden, z.B. wenn die berufspraktische Ausbildung für einen längeren Zeitraum unterbrochen wurde.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Aus- bzw. Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen:Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Aus- bzw. Weiterbildung arbeiten Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen vor allem in Behörden der Gesundheitsverwaltung, insbesondere in Gesundheitsämtern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung können Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Hygiene bis hin zu analytischer Chemie.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gesundheitswissenschaft, Public Health erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Die Aus- bzw. Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Ausbildung und Prüfung von Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleuren (APrOHygKon) vom 24.11.2014 (BW.GBl. S. 715)Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Hygienekontrolldienst in der Fachlaufbahn Gesundheit (FachV-HygkontrD) vom 09.09.1990 (Bay.GVBl. S. 463), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.03.2019 (Bay.GVBl. S. 98)Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hygienekontrolleurinnen und Hygienekontrolleure (HygKontrAPrO) vom 05.07.2021 (Ber.GVBl. S. 862)Gesetz über Medizinalfachberufe vom 15.06.1983 (Ber.GVBl. S. 919), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 11.12.2025 (Ber.GVBl. S. 644)Ausbildungsordnung für Hygienekontrolleurinnen und Hygienekontrolleure vom 12.10.2017 (StAnz.Hess. S. 1038), geändert durch Artikel 86 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für Hygienekontrolleurinnen und Hygienekontrolleure im öffentlichen Gesundheitsdienst (APVO-HygK) vom 18.03.2022 (Nds. GVBl. S. 164)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure (APO-Hyg.-Kontr.) vom 08.06.2017 (GV.NRW. S. 598), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 22.03.2024 (GV.NRW. S. 202)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Hygienekontrolleurinnen und -kontrolleure (APO-Hyg.-Kontr.) vom 14.12.2024 (Saar. Amtsbl. I S. 1147)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Sozial...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird in den einzelnen Bundesländern in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Ausbildung möglichst in einem Beruf des Gesundheitswesens bzw. eine abgeschlossene Ausbildung als Desinfektor/in sowie Berufserfahrung.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Aus- bzw. Weiterbildung je nach Bundesland z.B. gefordert:FührungszeugnisNachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches Attest
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf? Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen stellen die Einhaltung von Maßnahmen der Seuchenverhütung und -bekämpfung bzw. der Hygienevorschriften in öffentlichen, gewerblichen sowie privaten Anlagen und Einrichtungen sicher. Sie kontrollieren u.a. Betriebe des Gesundheits-, Rettungs-, Kur-, Bäder- und Bestattungswesens, Gemeinschaftsunterkünfte, Justizvollzugsanstalten, Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes sowie militärische Einrichtungen. Auch auf Spielplätzen und in Schulen, in Trinkwasserversorgungsanlagen und in der Abwasser- und Abfallentsorgung entnehmen sie Proben und prüfen die hygienischen Bedingungen. Weiterhin ermitteln sie bei Verstößen gegen Auflagen zur Vermeidung gesundheitsgefährdender Umweltbelastungen wie Lärm, Luft- und Wasserverschmutzung oder radioaktiver Strahlung und beraten Behörden sowie Bevölkerung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen finden Beschäftigungbei Behörden der Gesundheitsverwaltung, insbesondere in GesundheitsämternArbeitsorte:Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen arbeiten in erster Linie im Außendienstin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelche Vorbildung wird erwartet? In der Regel wird in den einzelnen Bundesländern ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) in Verbindung mit einer abgeschlossenen Ausbildung vorausgesetzt. Darüber hinaus werden je nach Bildungseinrichtung z.B. ein Führungszeugnis sowie ein ärztliches Attest gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Überwachen der hygienischen Verhältnisse in Krankenhäusern)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. für das Erfassen von Infektionsgefahren auf Kinderspielplätzen, in Wohnheimen) Entscheidungsfähigkeit (z.B. bei Entscheidungen über Vorbeugemaßnahmen bei ansteckenden Krankheiten)Schulfächer:Biologie (z.B. um Sachverhalte der Abwasserhygiene zu verstehen)Deutsch (z.B. um Beratungen verständlich durchzuführen)Mathematik (z.B. um Schadstoffbelastungen aus Messwerten zu ermitteln)Chemie (z.B. um Zusammenhänge bei der Hygieneüberwachung zu verstehen)Recht (z.B. um bei Stellungnahmen zum Bau mitzuwirken)Was verdient man in der Ausbildung?Die Teilnehmer/innen der Lehrgänge sind in der Regel Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und erhalten eine dementsprechende Vergütung.
Ist Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin in Deutschland typischerweise? ▼
Hygienekontrolleure und -kontrolleurinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichts- und Schulungsräume der jeweiligen Gesundheitsbehörde (Akademien für öffentliches Gesundheitswesen bzw. für Gesundheits- und Sozialberufe)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenim Praktikum: z.B. Gesundheitsämter, Ordnungsämter, Medizinal-, Lebensmittel- und Veterinäruntersuchungsämter, Lehranstalten für Desinfektoren, Krankenhäuser, Wasserwerke, Gewerbeaufsichtsämter, Umweltlabore
Wie hoch ist das typische Gehalt für Hygienekontrolleur/Hygienekontrolleurin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.