Hotelfachmann/Hotelfachfrau
Hotelfachmann/-frau
Was ist Otel Uzmanı (Hotelfachmann/Hotelfachfrau)?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Hotelfachmann/Hotelfachfrau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Hotelfachleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Hotelbetriebe): Etage, Empfang, Servicebereich, Küche, Magazin, Büroräume, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Gastgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Hotelfachleute planen Arbeitsabläufe im Hotel, betreuen und beraten Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei legen Hotelfachleute in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an. Beispielsweise richten sie die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen und vergeben die Zimmer. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen den Personaleinsatz und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hotelfachleute finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenArbeitsorte:Hotelfachleute arbeiten in erster Linieam Empfang und im RestaurantDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Freien, in Lagerräumen, Hotelzimmern, Hotelküchen, in BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschu...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungHotelfachmann/-frauBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Hotelfachleute planen Arbeitsabläufe im Hotel, betreuen und beraten Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei legen Hotelfachleute in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an. Beispielsweise richten sie die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen und vergeben die Zimmer. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen den Personaleinsatz und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.Wo arbeitet man?Hotelfachleute finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenWeitereBerufe im Hotel- und Gaststättengewerbe
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgang mit Gästen und TeammitgliedernAnnahme und Einlagerung von WarenWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben in der Küche oder in der ProduktionWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im WirtschaftsdienstWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben im ServiceWahrnehmung der grundlegenden Aufgaben am EmpfangVerkauf von Übernachtungen und Dienstleistungen sowie Arbeiten in der ReservierungGästekommunikation und Beschwerdemanagement1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:die eigene Rolle im Betrieb mitgestalten sowie Beruf und Betrieb repräsentierenWaren bestellen, annehmen, lagern und pflegenin der Küche arbeitendas Restaurant vorbereiten und pflegengastbezogenen Service im Restaurant durchführen2. Ausbildungsjahr:am Empfang arbeitenDienstleistungen und Angebote verkaufenim Housekeeping arbeitenMarketingpläne erarbeitenTeil 1 der Abschlussprüfung im 4. Ausbildungshalbjahr19. bis 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenOrganisation des Empfangs- und ReservierungsbereichesWahrnehmung von Aufgaben im Housekeepin...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise: wie man sich als Gastgeber den Gästen gegenüber verhält, diese empfängt, betreut und angemessen über das Angebot an Dienstleistungen und Produkten informiertwie man Geräte, Maschinen und Gebrauchsgüter wirtschaftlich einsetzt, reinigt und prüftwie man einfache Speisen unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit zubereitet und sie anrichtetwie man Speisen und Getränke serviertwie man Warenlieferungen in Empfang nimmt, sie auf Gewicht, Menge und sichtbare Schäden prüft, wie diese zu lagern sind und wie Lagerbestände kontrolliert werdenwie man Reklamationen bearbeitet und Lösungen aufzeigtwie man Empfangs- und Reservierungsbereiche organisiertwie man Bestellungen einleitet und Zahlungsvorgänge bearbeitetwie Gäste unter Berücksichtigung ihrer Wünsche beraten werden und wie man Beratungs- und Verkaufsgespräche fachkundig führtwie man die betrieblichen Strategien des Channel Managements und des Revenue Managements umsetzt (d.h. Vertriebskanäle erschließen und auswählen, Kennzahlen ermitteln und auswerten und zur Ertragsoptimierung einsetzen)wie man Maßnahmen der Verkaufsförderung und des Marketings umsetztworauf bei der bereichsbezogenen Personaleinsatzplanung zu achten istDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Organisation des Ausbildungsbetriebs, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, digitalisierte Arbeitswelt, sowie Durchführung von Hyg...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Hotelgäste betreuen, Tische eindecken, Speisen und Getränke im Hotelzimmer servieren, Zahlungsverkehr abwickeln, Dienstpläne erstellenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Büro-, Restaurant-, Lagerräume, am Empfang), Lärm in Gasträumen, Essensgerüche im KüchenbereichKleidung: Arbeitskleidung, die sie als Servicekräfte kennzeichnetArbeitszeit: häufig Wochenend- und Schichtdienst, Arbeit frühmorgens, spätabends und an Feiertagen, saisonale ArbeitsspitzenAnforderungen:Flexibilität (z.B. um sich beim Einsatz in den Bereichen Restaurantservice, Küche, Verwaltung oder Empfang an die jeweiligen Aufgaben und Arbeitssituationen anzupassen)Kunden- und Serviceorientierung sowie Kontaktbereitschaft (z.B. auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste eingehen)Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Serviertabletts tragen)Teamfähigkeit (z.B. mit dem Küchen- und Hauspersonal zusammenarbeiten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können die gesamte Ausbildung oder Teile davon im Ausland absolvieren, z.B.:Portugal Duale, deutsch-portugiesische Ausbildung Orte: Lissabon, Madeira, Algarve Dauer: 2,5 Jahre (gesamte Ausbildung) Abschluss: IHK-Zeugnis Weitere Informationen: Hotelfachleute PortugalSpanien Duale, deutsch-spanische Ausbildung Orte: Teneriffa, Málaga Dauer: 2 Jahre (gesamte Ausbildung) Abschluss: IHK-Zeugnis Weitere Informationen: FEDA MadridVerschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Rechnungen zu erstellenDeutsch: z.B. um mit Gästen zu kommunizierenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um internationale Gäste zu betreuenHauswirtschaftslehre: z.B. um Tische einzudecken
▶ Zusatzqualifikationen
Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung die Zusatzqualifikation "Bar und Wein" erworben werden kann. Diese sogenannte kodifizierte Zusatzqualifikation ermöglicht es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie wird im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Barmixer/in" vermittelt ergänzend zur Erstausbildung Kenntnisse im Gastgewerbe. Die Auszubildenden lernen z.B., eine Cocktailbar vorzubereiten, Mixgetränke herzustellen und Arbeitsgeräte zu pflegen. In der Prüfung sind Arbeitsproben und ein Fachgespräch abzulegen. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Köln - Barmixer/inDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Hotelmanagement" ermöglicht angehenden Hotelfachleuten, sich durch eine Prüfung über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Die Prüfung umfasst praxisorientierte Aufgaben am Computer, berufsbezogene Fremdsprachen und praxisbezogene Ma...
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Hotelfachmann/-frau an:Bereich Hotel- und GaststättengewerbeKaufmann/Kauffrau für HotelmanagementFachmann/Fachfrau für Restaurants und VeranstaltungsgastronomieFachmann/Fachfrau für SystemgastronomieGemeinsamkeit:Gäste betreuen, Warenbestand kontrollieren, Kosten kalkulierenBereich Tourismus und FreizeitwirtschaftKaufmann/Kauffrau für Tourismus und FreizeitTourismuskaufmann/Tourismuskauffrau (Kaufmann/Kauffrau für Privat- und Geschäftsreisen)Gemeinsamkeit:organisatorisch-kaufmännische Aufgaben wie Veranstaltungsplanung und Verkauf von Dienstleistungen erledigenBereich HaushaltHauswirtschafter/HauswirtschafterinGemeinsamkeit:organisatorische und hauswirtschaftliche Aufgaben wie Wareneinkauf, Raumpflege und Speisenzubereitung erledigen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1940:Anerkennung der Berufe Hotel- und Gaststättengehilfe sowie Kellner/in 1980:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Gastgewerbe tritt in Kraft1998:Neuordnung der Ausbildung unter Berücksichtigung der Umorientierungen im Verbraucherverhalten und der Entwicklungen der Dienstleistungskonzepte 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2022:Neuordnung der Ausbildungen im GastgewerbeModernisierung der Ausbildung: u.a. neue digitale Inhalte in Bereichen wie Buchungssysteme, Revenue Management und Vertrieb, neue kodifizierte Zusatzqualifikation "Bar und Wein", Abschlussprüfung in zwei auseinanderfallenden Teilen2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am M...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Hotelfachmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Gastgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungHotelfachmann/Hotelfachfrau
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.160 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.270 €3. Ausbildungsjahr: 1.370 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Februar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juni 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.294 €3. Ausbildungsjahr: 1.462 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Hotelfachleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Barmixer/in und Barkeeper/in, im Bereich Hotelmanagement oder in der kodifizierten Zusatzqualifikation "Bar und Wein".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Hotelfachleute z.B. in Hotels, Restaurants oder in Cateringunternehmen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Management und Verwaltung im Hotel- und Gaststättengewerbe über Housekeeping bis hin zu Barservice.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Hotelmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Hotelmanagement erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Hotel- und Gastronomiebetrieb.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.025 €2. Ausbildungsjahr: 1.125 €3. Ausbildungsjahr: 1.225 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 6.138 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 39 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 22 Prozent besaßen die Hochschulreife. 15 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [15.0%]15mittlerer Bildungsabschluss [39.0%]39Hochschulreife [22.0%]22Sonstige [21.0%]21*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.335 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.150 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildungen zum Hotelfachmann und zur Hotelfachfrau sowie zum Kaufmann für Hotelmanagement und zur Kauffrau für Hotelmanagement (Hotelberufeausbildungsverordnung - HotelAusbV), verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 09.03.2022 (BGBl. I S. 314)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Hotelfachmann und Hotelfachfrau sowie Kaufmann für Hotelmanagement und Kauffrau für Hotelmanagement (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.12.2021)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.087 €2. Ausbildungsjahr: 1.242 €3. Ausbildungsjahr: 1.366 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.080 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €3. Ausbildungsjahr: 1.380 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.400 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Hotel- und Gaststättengewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Otel Uzmanı (Hotelfachmann/Hotelfachfrau)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Hotelfachmann/Hotelfachfrau in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Hotelfachleute planen Arbeitsabläufe im Hotel, betreuen und beraten Hotelgäste und sorgen für deren Wohlergehen. Dabei legen Hotelfachleute in allen Abteilungen eines Hotels mit Hand an. Beispielsweise richten sie die Gästezimmer her und kontrollieren sie, bedienen im Restaurant und arbeiten in der Küche mit. Sie organisieren Veranstaltungen und vergeben die Zimmer. Hotelfachleute stellen Rechnungen aus, planen den Personaleinsatz und überwachen beispielsweise das Küchenhilfspersonal. Auch für die Buchhaltung und die Lagerhaltung sind sie zuständig. Sie verhandeln mit Reiseveranstaltern und sind in großen Hotels an der Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen beteiligt.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Hotelfachleute finden Beschäftigung in erster Liniein Hotels, Gasthöfen und PensionenArbeitsorte:Hotelfachleute arbeiten in erster Linieam Empfang und im RestaurantDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Freien, in Lagerräumen, Hotelzimmern, Hotelküchen, in BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [15.0%]15mittlerer Bildungsabschluss [39.0%]39Hochschulreife [22.0%]22Sonstige [21.0%]21*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Flexibilität (z.B. um sich beim Einsatz in den Bereichen Restaurantservice, Küche, Verwaltung oder Empfang an die jeweiligen Aufgaben und Arbeitssituationen anzupassen)Kunden- und Serviceorientierung sowie Kontaktbereitschaft (z.B. auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste eingehen)Gute körperliche Konstitution (z.B. schwere Serviertabletts tragen)Teamfähigkeit (z.B. mit dem Küchen- und Hauspersonal zusammenarbeiten)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Rechnungen zu erstellen)Deutsch (z.B. um mit Gästen zu kommunizieren)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um internationale Gäste zu betreuen)Hauswirtschaftslehre (z.B. um Tische einzudecken)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €
Ist Hotelfachmann/Hotelfachfrau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Hotelfachmann/Hotelfachfrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Hotelfachmann/Hotelfachfrau qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Hotelfachmann/Hotelfachfrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Hotelfachmann/Hotelfachfrau in Deutschland typischerweise? ▼
Hotelfachleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Hotelbetriebe): Etage, Empfang, Servicebereich, Küche, Magazin, Büroräume, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Hotelfachmann/Hotelfachfrau in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.