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Holzbildhauer/Holzbildhauerin

Holzbildhauer/in

Ausbildung Kunst, Kunstwissenschaft KldB B 93312

Was ist Holzbildhauer/Holzbildhauerin?

Was macht man in diesem Beruf?Holzbildhauer/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Kundenwünschen Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus unterschiedlichen Holzarten her, von Skulpturen und Reliefs bis hin zu filigranen Schriften und Ornamenten. Mit Schnitzeisen und Klüpfel entstehen in Handarbeit sowohl kleinere als auch aus verleimten Holzblöcken bestehende größere Werkstücke. Auch Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen kommen zum Einsatz. Abschließend behandeln Holzbildhauer/innen die Oberflächen in unterschiedlichsten Techniken, z.B. durch Bemalen, Lasieren, Patinieren, Wachsen oder Ölen und sorgen am jeweiligen Standort für die sichere Verankerung ihrer Arbeiten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzbildhauer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Holzbildhauerhandwerksin Betrieben des Formen- oder Bühnenbaus (Herstellung maßstäblicher Objekte) in Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzbildhauer/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenim Freienin LagerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Ausstellungs- und VerkaufsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Bei einer dualen Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Bei einer schulischen Ausbildung wird i.d.R. mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Ausdauer (z.B. beim Bearbeiten von Holz mit Schnitzeisen, Klüpfel, Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Schnitzen filigraner Schriften und Ornamente) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. bei Entwurf und Gestaltung von Holzobjekten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen von Freihandzeichnungen, Arbeitsskizzen und Werkzeichnungen)Schulfächer:Kunst (z.B. für die Umsetzung eigener Ideen sowie der Kundenwünsche)Werken/Technik (z.B. um Pläne anzufertigen und Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen)Mathematik (z.B. um Materialmengen und -preise richtig zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) bzw. schulische Ausbildung an Berufsfachschulen Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) bzw. Berufsfachschule (schulische Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Kunst, Kunstwissenschaft →

Der Beruf Holzbildhauer/Holzbildhauerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Kunst, Kunstwissenschaft:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Holzbildhauer/innen werden z.T. im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche Holzbildhauerbetriebe): WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Bad Salzungen (Thüringen):Staatl. Berufsbildungszentrum und Medizinische FachschuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)Überwiegend werden Holzbildhauer/innen in schulischer Form ausgebildet. Lernorte sind Unterrichtsräume an der Berufsfachschule sowie schuleigene Werkstätten.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) bzw. schulische Ausbildung an BerufsfachschulenAusbildungsdauer 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung) bzw. Berufsfachschule (schulische Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Holzbildhauer/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Kundenwünschen Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus unterschiedlichen Holzarten her, von Skulpturen und Reliefs bis hin zu filigranen Schriften und Ornamenten. Mit Schnitzeisen und Klüpfel entstehen in Handarbeit sowohl kleinere als auch aus verleimten Holzblöcken bestehende größere Werkstücke. Auch Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen kommen zum Einsatz. Abschließend behandeln Holzbildhauer/innen die Oberflächen in unterschiedlichsten Techniken, z.B. durch Bemalen, Lasieren, Patinieren, Wachsen oder Ölen und sorgen am jeweiligen Standort für die sichere Verankerung ihrer Arbeiten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzbildhauer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Holzbildhauerhandwerksin Betrieben des Formen- oder Bühnenbaus (Herstellung maßstäblicher Objekte) in Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzbildhauer/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenim Freienin LagerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Ausstellungs- und VerkaufsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Bei einer dualen Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulb...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungHolzbildhauer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Holzbildhauer/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Kundenwünschen Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus unterschiedlichen Holzarten her, von Skulpturen und Reliefs bis hin zu filigranen Schriften und Ornamenten. Mit Schnitzeisen und Klüpfel entstehen in Handarbeit sowohl kleinere als auch aus verleimten Holzblöcken bestehende größere Werkstücke. Auch Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen kommen zum Einsatz. Abschließend behandeln Holzbildhauer/innen die Oberflächen in unterschiedlichsten Techniken, z.B. durch Bemalen, Lasieren, Patinieren, Wachsen oder Ölen und sorgen am jeweiligen Standort für die sichere Verankerung ihrer Arbeiten.Wo arbeitet man?Holzbildhauer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Holzbildhauerhandwerksin Betrieben des Formen- oder Bühnenbaus (Herstellung maßstäblicher Objekte) in Werkstätten für Menschen mit BehinderungenWeitereBerufe im KunsthandwerkBerufe mit Holz

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die duale Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Lesen und Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und technischen UnterlagenGestalten und Vorbereiten von Bildhauerarbeiten und SchnitzarbeitenErstellen von Modellen, Anwenden von AbformverfahrenBe- und Verarbeiten von HölzernHandhaben und Instandhalten von Messwerkzeugen, Handwerkzeugen und HilfsmittelnBedienen und Warten von MaschinenAusführen von Bildhauerarbeiten in verschiedenen MaterialienBehandeln von OberflächenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:der Werkstoff HolzEntwerfen von HolzbildhauerarbeitenVorbereiten von HolzbildhauerarbeitenHolzbearbeitungHilfswerkstoffeZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrFundamentieren, Versetzen und Verankern von WerkstückenRestaurieren von Bildhauerarbeiten und SchnitzarbeitenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:Vertiefung der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrLiefern, Versetzen und Verankern von HolzbildhauerarbeitenAbschluss-/Gesellenprüfung vor dem Ende des 3. Ausbildungsjahres

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Handwerkzeuge eingesetzt werden, z.B. Klüpfel, Schnitzeisen, Raspel, Feilewie man Skizzen, Freihand- und Werkzeichnungen anfertigtwie man Schriften, Ornamente, Zeichen, Reliefs und Vollplastiken entwirftwie Modelle erstellt und Abformverfahren angewendet werdenwie man Bildhauer- und Schnitzarbeiten vorbereitet, gestaltet und in verschiedenen Materialien ausführtwas bei der Lagerung und Entsorgung von Hilfs-, Färbe- und Überzugsmitteln zu beachten istwelche Maßnahmen für den konstruktiven Holzschutz geeignet sind und wie man sie durchführtwie man Holzverbindungen wie Nut, Feder, Dübel und Überblattung herstelltwie man plastische Arbeiten nach Modellvorlagen und Zeichnungen herstelltwelche Oberflächenbehandlungsarten es gibt (z.B. Beizen, Ölen, Wachsen, Lasieren)wie Bildhauer- und Schnitzarbeiten restauriert werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lerngebieten (z.B. Entwerfen von Holzbildhauerarbeiten, Liefern, Versetzen und Verankern von Holzbildhauerarbeiten)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. maßstabsgerechte Modelle anfertigen, Holz zuschneiden, Oberfläche feilenUmgebung: in Werkstätten bei Maschinenlärm und HolzstaubKleidung: Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schutzbrille, ggf. Gehörschutz, SchnittschutzkleidungAnforderungen:Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Ausdauer (z.B. beim Bearbeiten von Holz mit Schnitzeisen, Klüpfel, Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Schnitzen filigraner Schriften und Ornamente) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. bei Entwurf und Gestaltung von Holzobjekten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen von Freihandzeichnungen, Arbeitsskizzen und Werkzeichnungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als BlockunterrichtErfolgt die Ausbildung in schulischer Form an Berufsfachschulen, erwirbt man die berufspraktischen Kenntnisse beispielsweise in schuleigenen Werkstätten.

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Kunst: z.B. um eigene Ideen und Wünsche der Auftraggebenden umzusetzenWerken/Technik: z.B. um Pläne anzufertigen und Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienenMathematik: z.B. um Materialmengen und -preise richtig zu berechnen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Holzbildhauer/in an:Bereich KunsthandwerkHolzspielzeugmacher/HolzspielzeugmacherinDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung DrechselnDrechsler (Elfenbeinschnitzer)/Drechslerin (Elfenbeinschnitzerin) Fachrichtung ElfenbeinschnitzenSteinmetz und Steinbildhauer/Steinmetzin und Steinbildhauerin Fachrichtung SteinbildhauerarbeitenGemeinsamkeit:kunsthandwerkliche Einzelstücke oder Kleinserien nach eigenen Entwürfen bzw. Vorgaben gestalten und anfertigenBereich HolzTischler/TischlerinFlechtwerkgestalter/FlechtwerkgestalterinSpielzeughersteller/SpielzeugherstellerinGemeinsamkeit:Holzobjekte herstellen, bearbeiten und montieren

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1938:Anerkennung des Berufs als eigenständiger Beruf im Handwerk und in der Industrie1997:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Holzbildhauer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk.Ebenso besteht die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung zum Holzbildhauer/zur Holzbildhauerin zu absolvieren.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungHolzbildhauer/Holzbildhauerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Holzbildhauer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Holzbildhauer/innen vorwiegend in Holzbildhauerwerkstätten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Bildhauerei bis hin zu Restaurierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Holzbildhauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Holzbildhauerbetrieb.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 3 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Zur schulischen Vorbildung liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Holzbildhauer/zur Holzbildhauerin vom 27.01.1997 (BGBL S. 1993)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Holzbildhauer/Holzbildhauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.09.1996)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Bei einer dualen Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Bei einer schulischen Ausbildung wird i.d.R. mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Für den Zugang zur Ausbildung wird zum Teil ein Eignungstest gefordert.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Holzbildhauer/Holzbildhauerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Holzbildhauer/Holzbildhauerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Holzbildhauer/innen stellen nach eigenen Entwürfen oder nach Kundenwünschen Gebrauchs- und Kunstgegenstände aus unterschiedlichen Holzarten her, von Skulpturen und Reliefs bis hin zu filigranen Schriften und Ornamenten. Mit Schnitzeisen und Klüpfel entstehen in Handarbeit sowohl kleinere als auch aus verleimten Holzblöcken bestehende größere Werkstücke. Auch Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen kommen zum Einsatz. Abschließend behandeln Holzbildhauer/innen die Oberflächen in unterschiedlichsten Techniken, z.B. durch Bemalen, Lasieren, Patinieren, Wachsen oder Ölen und sorgen am jeweiligen Standort für die sichere Verankerung ihrer Arbeiten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Holzbildhauer/innen finden Beschäftigungin Betrieben des Holzbildhauerhandwerksin Betrieben des Formen- oder Bühnenbaus (Herstellung maßstäblicher Objekte) in Werkstätten für Menschen mit BehinderungenArbeitsorte:Holzbildhauer/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenim Freienin LagerräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Ausstellungs- und VerkaufsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Bei einer dualen Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Bei einer schulischen Ausbildung wird i.d.R. mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Ausdauer (z.B. beim Bearbeiten von Holz mit Schnitzeisen, Klüpfel, Motorsägen und Holzbearbeitungsmaschinen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Schnitzen filigraner Schriften und Ornamente) Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. bei Entwurf und Gestaltung von Holzobjekten)Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen von Freihandzeichnungen, Arbeitsskizzen und Werkzeichnungen)Schulfächer:Kunst (z.B. für die Umsetzung eigener Ideen sowie der Kundenwünsche)Werken/Technik (z.B. um Pläne anzufertigen und Werkzeuge zur Holzbearbeitung zu bedienen)Mathematik (z.B. um Materialmengen und -preise richtig zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

Ist Holzbildhauer/Holzbildhauerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Holzbildhauer/Holzbildhauerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Holzbildhauer/Holzbildhauerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Holzbildhauer/Holzbildhauerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Holzbildhauer/Holzbildhauerin in Deutschland typischerweise?

Holzbildhauer/innen werden z.T. im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche Holzbildhauerbetriebe): WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Bad Salzungen (Thüringen):Staatl. Berufsbildungszentrum und Medizinische FachschuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)Überwiegend werden Holzbildhauer/innen in schulischer Form ausgebildet. Lernorte sind Unterrichtsräume an der Berufsfachschule sowie schuleigene Werkstätten.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Holzbildhauer/Holzbildhauerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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