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Helfer/Helferin in der Tierpflege

Helfer/in - Tierpflege

Was ist Helfer/Helferin in der Tierpflege?

In Deutschland ist ein Helfer/eine Helferin in der Tierpflege ein Beruf, der typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben in verschiedenen Einrichtungen wie Tierheimen, Zoos oder Versuchstierhaltungen übernimmt. Dies

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Helfer/Helferin in der Tierpflege in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Medien

aktion tierDas Recht der TiereDer Hunddu und das tierHaustiermagazinOA Open AgrarVetion.de - Internetportal für Tiermedizin und Tiergesundheit

Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege arbeiten meistin Tierunterkünften, z.B. in Ställenauf Tierkrankenstationen bzw. in Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Futterküchenin Lagerräumen in Labors

Kompetenzen

Kernkompetenzen:Handwerkliche KenntnisseHaustierpflegeHundepflegeJungtierpflegeReinigenStallarbeitTiere fütternTierheim- und PensionstierpflegeTierunterkünfte einrichten und instand haltenTierunterkünfte reinigen und desinfizierenViehtransport, TiertransportZootierpflegeTierschutzVersuchstierpflege

Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Tierpflege arbeiten viel von Hand, etwa wenn sie Tiergehege reinigen oder Futterrationen zusammenstellen. Sie sind im Freien (z.B. in Außengehegen) bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen oder innerhalb von Gebäuden teilweise in klimatisierten oder künstlich beleuchteten Räumen tätig. Bei der Arbeit in Ställen und Gehegen kann die Luft mit Staub von Einstreu- und Futtermitteln oder intensiven Gerüchen von Tierausscheidungen belastet sein. Die Helfer/innen halten die gesetzlichen Hygiene- und Tierschutzbestimmungen sowie die Sicherheitsvorschriften genau ein und tragen bei bestimmten Tätigkeiten Schutzkleidung, z.B. Handschuhe und Mundschutz. Unregelmäßige Arbeitszeiten sind üblich, da die Tiere auch am Wochenende und an Feiertagen versorgt werden müssen und bestimmte Aufgaben wie z.B. Füttern und Ausmisten frühmorgens bzw. am späten Nachmittag zu erledigen sind.Die Säuberung und Instandhaltung der Tierstallungen, Käfige und Außengehege sowie die Bevorratung mit Futtermitteln erfordern handwerkliches Geschick und sind körperlich anstrengend. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 3.164 € bis 3.458 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Tierhaltung, TierzuchtSonstige Tierhaltung a. n. g., z.B. Tierheime, GnadenhöfeFreizeitwirtschaft, UnterhaltungBotanische und zoologische GärtenNaturparksSonstige Dienstleistungen für Unternehmen und PrivathaushalteErbringung von allen anderen überwiegend persönlichen Dienstleistungen a. n. g., z.B. Tierpensionen für HaustiereBetreuungsdienste für HeimtiereTiermedizinTierärztliche PraxenNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. VersuchstierpflegeAuch denkbar:EinzelhandelEinzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren

Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Umgang mit bestimmten Tierarten.

Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege finden Beschäftigung in erster Linie in Tierheimen und Tierpensionen in Zoosin Naturparks, Tier- bzw. Wildgehegen auf Gnadenhöfenin Tierkliniken oder Tierarztpraxen in der Versuchstierpflege in Forschungseinrichtungen von Universitäten oder von Chemie- und PharmaunternehmenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigung im Tiereinzelhandel

Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - TierpflegeAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymTierpflegerhelfer/Tierpflegerhelferin

Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege übernehmen meist einfachere Aufgaben z.B. in Tierheimen, Zoos oder in der Versuchstierpflege.

Stellen- und Bewerberbörsen

ajb AgrarjobbörseBerufsverband der ZootierpflegerGrüner StellenmarktSVBTTierheim Jobs

Verbände und Organisationen

Deutscher Tierschutzbund e.V.Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerband der Landwirtschaftskammern e.V.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. Tiere füttern und tränken)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe, Kittel, Gummistiefel, Mundschutz)wechselnde Arbeitsorte (z.B. in Zoos zwischen Außenanlagen und Innenbereichen mit teilweise sehr warmem Klima wechseln)Arbeit in TierställenArbeit im Freien (in Freigehegen oder beim Ausführen der Tiere)Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (in Behandlungsräumen, Labors und Tierunterkünften von Forschungseinrichtungen und Tierkliniken oder in Tierarztpraxen)Arbeit im Labor (von Chemie- und Pharmaunternehmen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, ZugluftArbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (Futtermittelstäube)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Käfige reinigen, Geruch von Tierhaaren und Ausscheidungen)Schmutzarbeit (z.B. Tierunterkünfte reinigen)enger Körperkontakt mit Tieren (z.B. die Tiere bei Eingriffen durch den Tierarzt oder die Tierärztin festhalten)Umgang mit Chemikalien (z.B. Reinigungs- und Desinfektionsmittel)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeInfektionsgefahr (z.B. beim Kontakt mit kranken Tieren)Unfallgefahr (bei verhaltensauffälligen und aggressiven Tieren)unregelmäßige Arbeitszeiten (durch den Lebensrhythmus der Tiere vorgegeben)schweres Heben und Tragen (z.B. Säcke mit Futtermitteln tragen)betreuender Umgang mit Tieren (Tiere pflegen, aber auch beschäftigen)produktionsorientierter Umgang mit Tieren (bei der Arbeit in Forschungslabors)Arbeit im Gehen und Stehen

Job- und Besetzungsalternativen

Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der Nutztierhaltung

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Tiere, z.B.: Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Spinnen, Reptilien, MäuseZubehör, z.B.: Käfige, Ställe, Aquarien, Freilaufgehege, Fangnetze, Transportboxen, Fischbeutel, Futtermittel, Futtertiere, Medikamente, DesinfektionsmittelGeräte, Werkzeuge und Hilfsmittel, z.B.: Hochdruckreinigungsgeräte, Krallenzangen, Mistgabeln, Besen, Schrubber, Schwämme, Bürsten, Striegel

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege unterstützen Fachkräfte beim Versorgen von Haus-, Zoo- und Versuchstieren. Nach Anweisung füttern und tränken sie die Tiere und säubern Ställe, Zwinger und Käfige. Sie helfen dabei, Tierunterkünfte einzurichten, instand zu halten und Umzäunungen zu reparieren. Je nach Tierbestand übernehmen sie die Klauen- oder Fellpflege und versorgen Tiere in Außenanlagen. Nach Vorgabe beschäftigen sie die Tiere, beobachten deren Verhalten und betreuen erkrankte Tiere. Bei der Arbeit mit Versuchstieren in Labors helfen sie bei der Pflege, beim Training oder bei der Überwachung.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Tierpflege oder Tierzucht- und -haltung).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Tierpfleger/in der Fachrichtung Tierheim und Tierpension, der Fachrichtung Zoo oder der Fachrichtung Forschung und Klinik. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Tierpflege mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Prüfung als Tierpflegemeister/in zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Einrichtung und Instandhaltung von Tierunterkünften helfen)Körperkraft (z.B. Säcke mit Futtermitteln oder Kisten mit Obst tragen)Körperbeweglichkeit (z.B. Tiere einfangen und für tierärztliche Untersuchungen vorbereiten)Körperliche Ausdauer (z.B. Tierstallungen, Käfige und Außengehege säubern)Robuste Gesundheit (z.B. zwischen Außengehegen und z.T. feuchtwarmen Innenbereichen wechseln)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Futterrationen zusammenstellen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. mit sehr kleinen Tieren umgehen)Ausreichende Bewegungskoordination (z.B. Tiere bei tierärztlichen Eingriffen ergreifen, halten und fixieren)Sehvermögen für die Ferne - auch korrigiert (z.B. entfernte und schnell herannahende Tiere wahrnehmen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Parasiten in Haut, Fell oder Gefieder von Tieren erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. Tierunterkünfte mit Desinfektionsmitteln reinigen; Schutzhandschuhe tragen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. mit Futtermittelstäuben und Tierhaaren in Kontakt kommen)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. bei anstrengenden Arbeiten wie Tierstallungen, Käfige und Außengehege säubern)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtlich...

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Einrichtung und Instandhaltung von Tierunterkünften helfen)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Säcke mit Futtermitteln oder Kisten mit Obst tragen)Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. Tiere einfangen und für tierärztliche Untersuchungen vorbereiten)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. Tierstallungen, Käfige und Außengehege säubern)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. zwischen Außengehegen und z.T. feuchtwarmen Innenbereichen wechseln)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Futterrationen zusammenstellen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. mit sehr kleinen Tieren umgehen)Störungen der Bewegungskoordination, Gleichgewichtsstörungen (z.B. Tiere bei tierärztlichen Eingriffen ergreifen, halten und fixieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Ferne (z.B. entfernte und schnell herannahende Tiere wahrnehmen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Parasiten in Haut, Fell oder Gefieder von Tieren erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und A...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Tierpflege

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin in der Tierpflege in Deutschland?

In Deutschland ist ein Helfer/eine Helferin in der Tierpflege ein Beruf, der typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben in verschiedenen Einrichtungen wie Tierheimen, Zoos oder Versuchstierhaltungen übernimmt. Dies

Ist Helfer/Helferin in der Tierpflege eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Tierpflege" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Tierpflege qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Umgang mit bestimmten Tierarten.

Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Tierpflege in Deutschland typischerweise?

Helfer und Helferinnen im Bereich Tierpflege arbeiten meistin Tierunterkünften, z.B. in Ställenauf Tierkrankenstationen bzw. in Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Futterküchenin Lagerräumen in Labors

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Tierpflege in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 3.164 € bis 3.458 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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