Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung
Helfer/in - Nutztierhaltung
Was ist Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung?
Zu ihren Aufgaben gehören das Füttern und Tränken der Tiere nach Anweisung sowie das Vorbereiten, Reinigen und Desinfizieren von Tierunterkünften. Sie kontrollieren Zäune, führen Tiere auf Weiden oder in Ställe und helfen bei Tierumstellungen. Je nach Art des Betriebs können sie auch spezialisierte Aufgaben übernehmen, wie das Befüllen von Brutmaschinen, das Melken von Kühen, das Aufziehen von Jungtieren oder die Klauen- und Fellpflege. Verfügen einige Betriebe über Verkaufsbereiche, können sie dort auch Aufgaben wie Ordnung halten, Regale einräumen und Produkte auszeichnen übernehmen. Ihre Arbeitsumgebungen sind typischerweise Ställe, Freiflächen (wie Weiden) und Futterlager. Zusätzlich können sie in Verkaufsstellen wie Hofläden tätig sein. Obwohl ihre Arbeit körperlich anspruchsvoll ist, bedienen sie auch technische Geräte und Maschinen wie Fütterungs- und Reinigungsanlagen. In diesem Beruf können Sie verschiedenen Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Staub, Lärm und Gerüchen ausgesetzt sein, müssen Schutzkleidung tragen und sich an unregelmäßige Arbeitszeiten anpassen.
Dieser Beruf erfordert in Deutschland in der Regel eine spezielle Ausbildung (berufliche
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Medien
agrarheuteBildungsserver AgrarDGS - Magazin für die GeflügelwirtschaftGeflügelzeitungKrassGrünOA Open Agrartop agrarVetion.de - Internetportal für Tiermedizin und Tiergesundheit
▶ Trends
Künstliche Intelligenz (KI) in der TierhaltungIm Bereich Tierhaltung lässt sich KI z.B. durch sensor- oder videobasierte Analysen und Deep-Learning-Algorithmen vielseitig einsetzen. Die Systeme erleichtern das frühzeitige Erkennen von Verhaltensänderungen oder Gesundheitsproblemen und verringern dadurch das Risiko für Krankheitsausbrüche. Daneben steuern intelligente Systeme die Fütterung oder tragen zu einem besseren Stallklima bei. Beschäftigte in der Tierhaltung werden sich mit den verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von KI auseinandersetzen.Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz (KI) in der LandwirtschaftDie Landwirtschaft der Zukunft soll effizient, nachhaltig und sozial verträglich sein. In diesem Sinne ermöglichen autonome, KI-basierte Schwarmroboter eine bodenschonende Bewirtschaftung. Sensoren erfassen per Deep Learning Daten zu Bodenqualität, Feuchtigkeit und zum Wetter. Eine Cloud analysiert sie und stellt Landwirten und Landwirtinnen Handlungsempfehlungen bereit. Mit der Cloudtechnologie können Daten aller Maschinen, Sensoren, Fahrzeuge und der Infrastruktur vernetzt werden. Diese stellt KI-basierte Lösungsbausteine bereit, die ohne Fachwissen genutzt werden können. Fach- und Führungskräfte werden diese Technologien künftig berücksichtigen.
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung arbeiten meistin Ställen im Freien, z.B. auf Weidenin Lagerräumen für FutterSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Freien oder in Verkaufsräumen, z.B. Hofläden
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Aufzucht (Tierwirtschaft)Beladen, EntladenHandmelkenHandwerkliche KenntnisseKükensortierenMaschinenmelkenReinigenSchafschurStallarbeitTiere fütternTierhaltung, TierproduktionTierschutzTierunterkünfte einrichten und instand haltenTierunterkünfte reinigen und desinfizierenTransportViehtransport, Tiertransport
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Nutztierhaltung arbeiten viel mit der Hand, aber auch mit Maschinen bzw. Einrichtungen wie Belüftungs-, Fütterungs-, Melk- oder Stallreinigungsanlagen. Bei manchen Arbeiten tragen sie Arbeitsanzüge und Handschuhe. Sie sind in Ställen, auf Weiden, Koppeln, an Bienenstöcken, in Scheunen, Kühlräumen und ggf. Verkaufsräumen tätig. Im Freien sind sie der Witterung ausgesetzt. Unangenehme Gerüche, Schmutz und Staub durch Einstreu oder Futtermittel begleiten die Arbeiten in Tierställen. Die Helfer/innen kommen auch mit Tierhaaren sowie - bei Reinigungsarbeiten - mit Desinfektions- und Reinigungsmitteln in Berührung. Landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge können erheblichen Lärm verursachen. Der Arbeitstag beginnt meist sehr früh, auch an den Wochenenden. Mitunter müssen die Helfer/innen kräftig zupacken, wenn sie z.B. Säcke mit Tierfutter tragen oder mit Fachkräften zusammen schwere Maschinenteile austauschen. Bei den Arbeiten achten sie sorgfältig auf die Einhaltung von Sicherheits-, Hygiene-, Tierschutz- und Verbraucherschutzvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.419 € bis 2.533 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Tierhaltung, TierzuchtHaltung von Geflügel a. n. g.Haltung von Legehennen zur KonsumeiererzeugungHaltung von MilchkühenHaltung von sonstigen RindernHaltung von Pferden und EselnHaltung von Schafen und ZiegenHaltung von SchweinenHaltung von InsektenBetrieb von BrütereienSonstige Tierhaltung a. n. g.Auch denkbar:Freizeitwirtschaft, UnterhaltungBotanische und zoologische GärtenNaturparksNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. Zuchttierhaltungen der Landesanstalten für Landwirtschaft
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Versorgung bestimmter Nutztiere.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung finden Beschäftigung in erster Linie in landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltung in pferdehaltenden BetriebenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin Naturparks und zoologischen Gärten in der Zuchttierhaltung landwirtschaftlicher Landesanstalten
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - NutztierhaltungAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymStallhelfer/Stallhelferin
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Für land- oder forstwirtschaftliche Zweck kann eine Berechtigung zum Führen von Zugmaschinen und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen notwendig sein.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung übernehmen meist einfachere Aufgaben in Betrieben der Tierzucht und -haltung.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
ajb AgrarjobbörseGrüner StellenmarktKarrero by top agrarzalp.ch
▶ Verbände und Organisationen
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Johann Heinrich von Thünen-InstitutUmweltbundesamt (UBA)Verband der Landwirtschaftskammern e.V.
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Tiere füttern und tränken, Tierunterkünfte, Ställe, Zwinger und Käfige herrichten)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Futter- und Reinigungsanlagen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Arbeitskleidung und Handschuhe)Arbeit im FreienArbeit in TierställenArbeit in Verkaufsräumen (z.B. bei der Tätigkeit im Verkauf an Marktständen)wechselnde Arbeitsorte (z.B. zwischen Stallungen, Scheunen und Kühlräumen sowie Tätigkeiten im Freien wechseln)enger Körperkontakt mit Tieren (z.B. Fachkräfte beim Schneiden der Klauen und Scheren von Schafen unterstützen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. Witterungseinflüsse im Freien)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Atemwegsbelastungen durch Tierhaare und Staub von Einstreu- oder Futtermitteln)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Gerüche durch Fäkalien)Arbeit unter Lärm (z.B. laut arbeitende Maschinen wie Futter- oder Reinigungsanlagen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeSchmutzarbeit (z.B. beim Reinigen von Stallungen)Umgang mit Chemikalien (z.B. beim Reinigen von Stallungen, Geräten und Maschinen mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln)Unfallgefahr (z.B. beim Arbeiten mit Maschinen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. Tiere an Wochenenden und Feiertagen, bei Krankheiten oder Geburten oft auch nachts betreuen)produktionsorientierter Umgang mit Tieren (z.B. beim Aussortieren von Küken)betreuender Umgang mit Tieren (z.B. bei der Aufzucht und Betreuung von Lämmern helfe...
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der LandwirtschaftHelfer/Helferin in der Tierpflege
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Tiere, z.B.: Geflügel, Bienen, Rinder, Schafe, Schweine, PferdeErzeugnisse, z.B.: Eier, Honig, Milch, Wolle, FleischGeräte, Maschinen und Anlagen, z.B.: Fütterungsautomaten, Brutschränke, Fanggeräte, Hochdruckreinigungsgeräte, Melkmaschinen und -roboter, Lüftungs-, Heizungs-, Feuchtigkeitsregulierungs-, Beleuchtungsanlagen, Traktoren Zubehör und Hilfsstoffe, z.B.: Scheren, Messer, Schaufeln, Besen, Schubkarren, Getränkeeimer mit Sauger, Futtermittel, Stroh, Desinfektionsmittel
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung unterstützen Fachkräfte bei der Versorgung von Nutztieren wie Geflügel, Rindern, Schweinen oder Schafen. Nach Anweisung füttern und tränken sie die Tiere, richten Tierunterkünfte her und reinigen oder desinfizieren diese. Sie kontrollieren Zäune, führen Tiere auf die Weide oder Koppel und helfen bei Tiertransporten. Je nach Tierhaltungsbetrieb erledigen sie nach Vorgabe auch spezielle Arbeiten. Sie beschicken z.B. Brutmaschinen, melken Kühe, ziehen Jungtiere auf oder pflegen Klauen und Fell. In Betrieben mit Verkaufsraum halten sie Ordnung, räumen Regale ein und zeichnen Waren aus.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Tierzucht, -haltung, -pflege oder Landwirtschaft).Darüber hinaus kann sich der Trend zu Nachhaltigkeit in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Helfer/innen im Bereich Nutztierhaltung entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Tierwirt/in in einer der Fachrichtungen Geflügelhaltung, Rinderhaltung, Schäferei oder Schweinehaltung oder als Pferdewirt/in. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Nutztierhaltung mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Prüfung als Tierwirtschaftsmeister/in oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Agrartechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Zwangshaltungen einnehmen, etwa beim Entmisten des Stalls oder Hofs)Körperkraft (z.B. Säcke mit Tierfutter zu den Fütterungseinrichtungen bewegen)Körperbeweglichkeit (z.B. Tiere einfangen, säubern und pflegen)Körperliche Ausdauer (z.B. körperlich von morgens bis abends in der Tierproduktion arbeiten)Robuste Gesundheit (z.B. im Freien auf Weiden oder in Ställen bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit oder Zugluft arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Geräte und Maschinen reinigen; Tiere füttern)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Parasiten in Haut, Fell oder Gefieder erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Hilfe von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln die Ställe sauber halten; Schutzhandschuhe tragen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. mit Futtermittelstäuben, Heu oder Tierhaaren in Kontakt kommen)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. bei anstrengenden Arbeiten wie Ställe reinigen oder Futtermittel tragen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener...
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Zwangshaltungen einnehmen, etwa beim Entmisten des Stalls oder Hofs)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Säcke mit Tierfutter zu den Fütterungseinrichtungen bewegen)Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. Tiere einfangen, säubern und pflegen)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. körperlich von morgens bis abends in der Tierproduktion arbeiten)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. im Freien auf Weiden oder in Ställen bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit oder Zugluft arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Geräte und Maschinen reinigen; Tiere füttern)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Parasiten in Haut, Fell oder Gefieder erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Hilfe von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln die Ställe sauber halten; Schutzhandschuhe tragen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. mit Futtermittelstäuben, Heu oder Tierhaaren in Kontakt kommen)Leistungsvermindernde und chronische Herz- und...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung in Deutschland? ▼
In Deutschland ist der Beruf des Helfer/der Helferin in der Nutztierhaltung eine Position, die in der Regel einfachere Aufgaben in Betrieben der Tierzucht und Nutztierhaltung übernimmt. Helfer in diesem Bereich unterstützen Fachkräfte bei der Versorgung von Nutztieren wie Geflügel, Rindern, Schweinen oder Schafen.
Zu ihren Aufgaben gehören das Füttern und Tränken der Tiere nach Anweisung sowie das Vorbereiten, Reinigen und Desinfizieren von Tierunterkünften. Sie kontrollieren Zäune, führen Tiere auf Weiden oder in Ställe und helfen bei Tierumstellungen. Je nach Art des Betriebs können sie auch spezialisierte Aufgaben übernehmen, wie das Befüllen von Brutmaschinen, das Melken von Kühen, das Aufziehen von Jungtieren oder die Klauen- und Fellpflege. Verfügen einige Betriebe über Verkaufsbereiche, können sie dort auch Aufgaben wie Ordnung halten, Regale einräumen und Produkte auszeichnen übernehmen. Ihre Arbeitsumgebungen sind typischerweise Ställe, Freiflächen (wie Weiden) und Futterlager. Zusätzlich können sie in Verkaufsstellen wie Hofläden tätig sein. Obwohl ihre Arbeit körperlich anspruchsvoll ist, bedienen sie auch technische Geräte und Maschinen wie Fütterungs- und Reinigungsanlagen. In diesem Beruf können Sie verschiedenen Umwelteinflüssen wie Kälte, Hitze, Feuchtigkeit, Staub, Lärm und Gerüchen ausgesetzt sein, müssen Schutzkleidung tragen und sich an unregelmäßige Arbeitszeiten anpassen.
Dieser Beruf erfordert in Deutschland in der Regel eine spezielle Ausbildung (berufliche
Ist Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Versorgung bestimmter Nutztiere.
Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Nutztierhaltung arbeiten meistin Ställen im Freien, z.B. auf Weidenin Lagerräumen für FutterSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Freien oder in Verkaufsräumen, z.B. Hofläden
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Nutztierhaltung in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.419 € bis 2.533 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.