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Helfer/Helferin in der Landwirtschaft

Helfer/in - Landwirtschaft

Was ist Helfer/Helferin in der Landwirtschaft?

Dieser Beruf, in Deutschland bekannt als „Helfer/Helferin in der Landwirtschaft“, bezeichnet Personen, die typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben im Agrarsektor übernehmen, insbesondere in der Lebensmittelproduktion und Tierhaltung.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Helfer/Helferin in der Landwirtschaft in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Medien

agrarheuteB&B Agrar - Die Zeitschrift für Bildung und BeratungBildungsserver AgrarDigitalisierung in der LandwirtschaftDLG MitteilungenJournal of Crop HealthKrassGrünOA Open Agraroekolandbau.de - Das Informationsportaltop agrar

Trends

PräzisionslandwirtschaftDie Digitalisierung und die Vernetzung großer Datenmengen sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ermöglichen Präzisionslandwirtschaft. So können Traktoren mit GPS-gesteuerten autonomen Lenksystemen fahren, Sensoren erfassen Wetterdaten und steuern Bewässerungssysteme, Drohnen berechnen die Bewirtschaftungsdichte auf Feldern und Roboter nehmen Bodenproben und entfernen Unkraut. Beschäftigte müssen sich die notwendigen Kenntnisse aneignen, um die Technologien zukünftig einzusetzen.Klimaanpassung in der LandwirtschaftDer Klimawandel führt zu veränderten Boden- und Witterungsbedingungen. Dazu zählen Hitzewellen, Dürreperioden, Stürme und Überschwemmungen. Beschäftigte der Landwirtschaft müssen sich an diese Bedingungen anpassen. Sie können z.B. Wasser effizienter nutzen oder in eine ökologisch verträgliche Bewässerungstechniken investieren. Agri-Photovoltaik (Agri-PV) auf landwirtschaftlichen Flächen schützt die Ernte vor Extremwetterereignissen und ermöglicht gleichzeitig die Gewinnung von Solarstrom. Beschäftigte in der Landwirtschaft werden sich mit den klimatischen Veränderungen auseinandersetzen und Vorkehrungen treffen.Nachhaltigkeit und Künstliche Intelligenz (KI) in der LandwirtschaftDie Landwirtschaft der Zukunft soll effizient, nachhaltig und sozial verträglich sein. In diesem Sinne ermöglichen autonome, KI-basierte Schwarmroboter eine bodenschonende Bewirtschaftung. Sensoren erfassen per Deep Learning Daten zu Bodenqualität, Feuchtig...

Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft arbeiten meistim Freien in Ställenin Lagerräumen, Scheunen, Geräte- und MaschinenschuppenSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Freien oder in Hofläden

Kompetenzen

Kernkompetenzen:Anbauen, AnpflanzenAufzucht (Tierwirtschaft)Aussaat (maschinell, manuell)Beladen, EntladenBodenbearbeitung, KulturarbeitenErntearbeitenHandmelkenHandwerkliche KenntnisseLagerarbeitMaschineneinsatz (Landwirtschaft)MaschinenmelkenPflanzenschutzReinigenSpargel stechenStallarbeitTiere fütternTransportVerpackenViehtransport, TiertransportWeinbauWeinleseWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Land- und forstwirtschaftliche Geräte und Maschinen"

Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Landwirtschaft arbeiten viel mit der Hand, aber auch mit landwirtschaftlichen Maschinen. Schutzkleidung wie Schutzbrillen, Schutzhandschuhe und ggf. Atemschutz tragen sie z.B. beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Sie sind auf Feldern und in Weinbergen tätig, in Tierställen, Heuböden, Scheunen, Geräte- oder Maschinenschuppen. Verfügt der Betrieb über einen Laden, arbeiten sie auch an Marktständen oder in Verkaufsräumen. Auf den landwirtschaftlichen Flächen sind sie der Witterung ausgesetzt. Auf den Feldern kommen sie ggf. mit Erde, Pflanzenschutz- oder Düngemitteln in Berührung, im Stall mit Gerüchen, Schmutz und Tierhaaren. Landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge können einen erheblichen Lärm verursachen. Der Arbeitstag beginnt meist sehr früh, sind Tiere zu versorgen, auch an den Wochenenden. Auch wenn moderne Maschinen die Arbeit erleichtern, müssen die Helfer/innen kräftig zupacken, wenn sie z.B. Säcke mit Tierfutter tragen oder mit Fachkräften zusammen schwere Maschinenteile austauschen. Bei den Arbeiten beachten Helfer/innen im Bereich Landwirtschaft die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.419 € bis 2.533 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

LandwirtschaftGemischte LandwirtschaftAnbau von anderem Getreide als Reis sowie von Hülsenfrüchten und ÖlsaatenAnbau von Kartoffeln sowie sonstigen Wurzeln und KnollenAnbau von Wein- und Tafeltrauben, z.B. WeingüterAnbau von sonstigen ein- und zweijährigen Pflanzen a. n. g.Anbau von FaserpflanzenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau, z.B. Aussaat, Schädlingsbekämpfung oder ErnteTierhaltung, TierzuchtHaltung von Geflügel a. n. g.Haltung von Legehennen zur KonsumeiererzeugungHaltung von MilchkühenHaltung von sonstigen RindernHaltung von Pferden und EselnHaltung von Schafen und ZiegenHaltung von SchweinenHaltung von InsektenSonstige Tierhaltung a. n. g.Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die Tierhaltung, z.B. künstliche BesamungBetrieb von BrütereienGartenbau, FloristikAnbau von Gemüse und MelonenAnbau von Kern- und Steinobst

Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Tierhaltung.

Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft sind beschäftigt in landwirtschaftlichen Betrieben in Tierzuchtbetriebenin Obst-, Gemüse- und Weinbaubetrieben

Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - LandwirtschaftAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeErntehelfer/ErntehelferinHelfer/Helferin im WeinbauLandwirtschaftliche/r Helfer/inLandwirtschaftshelfer/inSpargelstecher/in

Sonstige Zugangsbedingungen

Für land- oder forstwirtschaftliche Zweck kann eine Berechtigung zum Führen von Zugmaschinen und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen notwendig sein.

Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft übernehmen meist einfachere Aufgaben in der landwirtschaftlichen Nahrungsmittelerzeugung oder Nutztierhaltung.

Stellen- und Bewerberbörsen

ajb AgrarjobbörsebiojobbörseGrüner StellenmarktKarrero by top agrar

Verbände und Organisationen

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Umweltbundesamt (UBA)Verband der Landwirtschaftskammern e.V.

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. bei der Pflege des Bodens und der Pflanzen sowie bei der Ernte der Erzeugnisse)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Traktoren und Schlepper bei Saat-, Pflege- und Erntearbeiten fahren)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Arbeitskleidung und Handschuhe)Arbeit im FreienArbeit in Tierställen (z.B. Tiere füttern, tränken oder pflegen)Arbeit in Verkaufsräumen (z.B. im Hofladen Waren einräumen, ordnen und Preisauszeichnungen vornehmen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. Witterungseinflüsse im Freien)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. in den Tierställen)Arbeit unter Lärm (z.B. durch laufende Maschinen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeSchmutzarbeit (z.B. beim Reinigen von Stallungen)enger Körperkontakt mit TierenUmgang mit Chemikalien (z.B. Pflanzenschutz- oder Düngemittel)Unfallgefahr (z.B. beim Arbeiten mit Maschinen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. saisonale Arbeitszeitschwankungen)produktionsorientierter Umgang mit TierenUmgang mit Pflanzenschweres Heben und Tragen (z.B. Säcke mit Tierfutter tragen und heben oder mit Fachkräften zusammen eine Maschine warten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen

Job- und Besetzungsalternativen

Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der FischwirtschaftHelfer/Helferin in der ForstwirtschaftHelfer/Helferin im GartenbauHelfer/Helferin in der Nutztierhaltung

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Milch, Fleisch, Eier, Obst, Getreide, Gemüse, FutterpflanzenFahrzeuge, Maschinen und Anlagen, z.B.: Traktoren, Pflüge, Mähdrescher, Melkmaschinen und -roboter, FütterungsanlagenTiere, z.B.: Rinder, Schweine, HühnerZubehör und Hilfsstoffe, z.B.: Schaufeln, Besen, Schubkarren, Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Desinfektions- und Reinigungsmittel

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft unterstützen Fachkräfte bei der Erzeugung von land- und tierwirtschaftlichen Produkten. Sie arbeiten beim sähen, pflegen und ernten von Pflanzen sowie bei der Unkraut- und Schädlingsbekämpfung mit. Zudem lagern sie die land- und tierwirtschaftlichen Erzeugnisse und reinigen den Hof sowie die Betriebsräume. Sie führen, bedienen und warten je nach Befähigung landwirtschaftliche Fahrzeuge, Maschinen und Geräte. In Betrieben mit Tierhaltung und -zucht pflegen und füttern sie die Tiere nach Vorgabe, stellen Futtermischungen her und arbeiten im Stall. Bei angeschlossenem Hofverkauf räumen die Helfer und Helferinnen auch Regale ein, zeichnen Waren aus und unterstützen bei der Dekoration.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Landwirtschaft, Tierzucht, -haltung, oder Landschaftsbau).Darüber hinaus können sich die Trends zu Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft sowie zu Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft zu wichtigen Weiterbildungsthemen für Helfer/innen im Bereich Landwirtschaft entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Landwirt/in, Tierwirt/in oder Gärtner/in der Fachrichtung Gemüse- oder Obstbau. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Landwirtschaft mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Landwirtschaftsmeisterprüfung oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Agrartechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Zwangshaltungen einnehmen, etwa bei der Bedienung landwirtschaftlicher Maschinen)Körperkraft (z.B. Säcke mit Tierfutter zu den Fütterungseinrichtungen bewegen; Säcke mit Düngemitteln auf Transporteinrichtungen heben)Körperbeweglichkeit (z.B. Tiere pflegen und säubern)Körperliche Ausdauer (z.B. körperlich von morgens bis abends in der Tier- oder Pflanzenproduktion arbeiten)Robuste Gesundheit (z.B. im Freien bei allen Witterungsbedingungen arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. bei der Wartung von Erntemaschinen helfen; im Hofladen Waren einräumen)Ausreichende Bewegungskoordination (z.B. Erntemaschinen besteigen; in unebenem Gelände gehen)Sehvermögen für die Ferne - auch korrigiert (z.B. Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen führen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Krankheiten bei Tieren oder Schädlingsbefall von Pflanzen erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Chemikalien wie Pflanzenschutzmitteln oder chemischen Düngemitteln hantieren; Schutzhandschuhe tragen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. bei allergischen Reaktionen auf Pflanzen, Tierhaare, Stäube oder Insektengift)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. bei anstrengenden Arbeiten, etwa Gewässerböschungen, Wegränder...

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Zwangshaltungen einnehmen, etwa bei der Bedienung landwirtschaftlicher Maschinen)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Säcke mit Tierfutter zu den Fütterungseinrichtungen bewegen; Säcke mit Düngemitteln auf Transporteinrichtungen heben)Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. Tiere pflegen und säubern)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. körperlich von morgens bis abends in der Tier- oder Pflanzenproduktion arbeiten)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. im Freien bei allen Witterungsbedingungen arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. bei der Wartung von Erntemaschinen helfen; im Hofladen Waren einräumen)Störungen der Bewegungskoordination, Gleichgewichtsstörungen (z.B. Erntemaschinen besteigen; in unebenem Gelände gehen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Ferne (z.B. Traktoren und andere landwirtschaftliche Maschinen führen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Krankheiten bei Tieren oder Schädlingsbefall von Pflanzen erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut a...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Landwirtschaft

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin in der Landwirtschaft in Deutschland?

Dieser Beruf, in Deutschland bekannt als „Helfer/Helferin in der Landwirtschaft“, bezeichnet Personen, die typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben im Agrarsektor übernehmen, insbesondere in der Lebensmittelproduktion und Tierhaltung.

Ist Helfer/Helferin in der Landwirtschaft eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Landwirtschaft" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Landwirtschaft qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Tierhaltung.

Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Landwirtschaft in Deutschland typischerweise?

Helfer und Helferinnen im Bereich Landwirtschaft arbeiten meistim Freien in Ställenin Lagerräumen, Scheunen, Geräte- und MaschinenschuppenSie arbeiten ggf. auchan Verkaufsständen im Freien oder in Hofläden

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Landwirtschaft in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.419 € bis 2.533 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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