Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz
Helfer/in - Altenpflege/Persönliche Assistenz
Was ist Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced General Dental Practice
Master · Dresden University of Technology
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Healthcare – Interprofessionelle Gesundheitsversorgung
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitBerichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt, Mai 2025: Arbeitsmarktsituation im PflegebereichWeitere InformationsangeboteAltenpflegeBibliomedPflegeDie Schwester - Der PflegerDigitalisierung in der Pflege. Wie intelligente Technologien die Arbeit professionell Pflegender verändernOnline-Ratgeber PflegePflege-Report 2024 - Ankunft der Babyboomer: Herausforderungen für die Pflege
▶ Trends
Digitalisierung in der PflegeDie stationäre und ambulante Pflege wird immer digitaler und verwendet zunehmend intelligente Technik, wie z.B. E-Health, technische Assistenzsysteme und Telematik. In Pilotstudien testen Pflegeeinrichtungen Pflegeroboter, die Pflegekräfte unterstützen sowie Serviceroboter, die betreuungsbedürftige Menschen z.B. durchs Gebäude begleiten. Der vermehrte Technikeinsatz verändert auch die Arbeits-, Kommunikations- und Entscheidungsprozesse. Pflegekräfte müssen sich daher kontinuierlich weiterbilden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.Soft Robotik in der MedizinSoft Robotik ist ein Forschungsgebiet, das sich mit der Entwicklung von Robotern aus weichen, flexiblen Materialien befasst. Weiche Roboter bestehen z.B. aus Gummi oder Silikon. Sie stehen im starken Gegensatz zu anderen Robotern aus starren Materialien. Forscherteams konnten bereits biologisch abbaubare, künstliche Muskeln erzeugen, die sich ausdehnen und zusammenziehen. In der Medizin kann Soft Robotik eingesetzt werden, um Medikamente präzise zu verabreichen. In der Pflege und im Bereich der Rehabilitation können weiche Serviceroboter Menschen im Alltag unterstützen. Beschäftigte aus den Bereichen Medizintechnik, Pflege und Rehabilitation werden sich mit diesem Trend auseinandersetzen.
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz arbeiten meistin Patientenzimmern, Behandlungs-, Sanitär- oder Pflegearbeitsräumenin Gruppen- und Aufenthaltsräumenin Privatwohnungen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Aktivierende PflegeAlltagsbegleitungAmbulante/mobile PflegeBetreutes WohnenBlutdruckmessungDesinfektionFreizeitgestaltungGetränke zubereiten und anrichtenGrundpflegeHausbesucheKrankentransportNahrungsmittel, Mahlzeiten zubereitenPflegehilfe (Alten-, Kranken-, Behindertenpflege)ReinigenRettungsmaßnahmen, Erste HilfeSpeiseausgabe, -büfettStationsdienstVerbände anlegenWaschenEinfache SpracheLeichte SprachePatiententransport (intern)Qualifikation zur Betreuung im Sinne von § 53b SGB XIQualifizierung medizinische Behandlungspflege nach § 132a SGB VUnterstützte Kommunikation (UK)Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Personengruppen"
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz betreuen und versorgen alte, kranke und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderungen. Sie setzen beispielsweise Waschlappen und Hautpflegemittel ein, servieren Speisen und arbeiten mit Reinigungsmitteln. Bei einigen Tätigkeiten tragen sie Einweghandschuhe oder Mundschutz. In Pflegeheimen sind sie in Patientenzimmern, Sanitär- und Aufenthaltsräumen tätig. In der persönlichen Assistenz von Menschen mit Behinderungen arbeiten sie vor allem in den Räumlichkeiten der Wohnung. Schichtdienst ist üblich.Sie sind viel auf den Beinen und erledigen oft unter Zeitdruck körperlich anstrengende Tätigkeiten. Die Helfer/innen betten z.B. kranke Menschen um und werden bei Pflege- und Assistenztätigkeiten auch mit Körperausscheidungen und -gerüchen, Wunden oder Blut konfrontiert. Wenn sie z.B. demente Menschen versorgen, sind sie auch psychischen Belastungen ausgesetzt. Einfühlungsvermögen ist bei der Pflege wie auch bei der persönlichen Assistenz wichtig. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte bzw. richten sich nach den Wünschen der privat betreuten Menschen und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 2.907 € bis 3.422 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
SozialwesenAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen, z.B. häusliche Altenpflege- und AltenbetreuungsdiensteAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung, z.B. häusliche Pflege- und BetreuungsdiensteSonstiges Sozialwesen a. n. g. (ohne Jugendarbeit und soziale Beratungsdienste), z.B. TagesstättenGesundheitswesenKrankenhäuser, z.B. geriatrische und gerontopsychiatrische AbteilungenAmbulante PflegedienstePrivathaushaltePrivate Haushalte mit Hauspersonal, z.B. persönliche Assistenz von Menschen mit Behinderungen, Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften und pflegebedürftigen Familienangehörigen
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Pflege und Betreuung älterer Menschen.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz finden Beschäftigungin Senioren- oder Pflegeheimenin geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusernin Tagespflegestätten und Einrichtungen des betreuten Wohnensbei ambulanten Pflegedienstenin Privathaushalten
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - Altenpflege/Persönliche AssistenzAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeHelfer/in - Persönliche AssistenzHilfskraft - AltenpflegePflegehelfer/Pflegehelferin im Privathaushalt
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz unterstützen ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Sie führen bei ambulanten Diensten, in Pflegeeinrichtungen oder Privathaushalten meist einfachere Aufgaben aus.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
AssistenzAssistenzbörseassistenzjobonlineBibliomedPflegebpa - Jobs & AusbildungCareLoungeDeutsche PflegejobsGesundheit.JobsHaushaltsjob-Börsemedicaltopjobs.dePflegejob.desozialeberufe.de
▶ Verbände und Organisationen
Arbeitgeberverband Pflege e.V. (AGVP)AVG e.V. - AnbieterVerband qualitätsorientierter GesundheitspflegeeinrichtungenBerufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.Deutscher Berufsverband für Altenpflege e.V. (DBVA)Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe - DBfK Bundesverband e.V.Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV)ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Senioren und Seniorinnen bei der Nahrungsaufnahme unterstützen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe zum Schutz vor Infektionen)Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (z.B. Alten- und Pflegeheime)enger Körperkontakt mit Menschen (z.B. alten Menschen bei der Körperpflege assistieren)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Patienten in Sanitärräume begleiten)Umgang mit Körpergeruch, AusscheidungenUmgang mit Chemikalien (v.a. Desinfektionsmittel)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeInfektionsgefahrSchichtarbeitUmgang mit alten MenschenUmgang mit Menschen mit Behinderungengefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (z.B. demente Pflegebedürftige versorgen, Sterbende begleiten)schweres Heben und Tragen (z.B. pflegebedürftigen Menschen beim Aufstehen, der Körperpflege sowie dem An- und Umziehen helfen; Senioren umbetten)Verantwortung für PersonenArbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenPflegeassistent/PflegeassistentinPflegeassistent/Pflegeassistentin (Altenpflege)Helfer/Helferin in der stationären Krankenpflege
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Ein zentraler Bestandteil der Tätigkeit ist es, alte, kranke, hilfs- und pflegebedürftige Menschen zu betreuen und zu versorgen. Dabei nutzen Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Medizinische Instrumente und Geräte, Medizinprodukte, z.B.: Fieberthermometer, Waagen, Rollbetten bzw. -stühle, Lagerungshilfen wie Schaumstoffkissen, -keile oder Nackenrollen, Verbände, SalbenPflegehilfsmittel und Zubehör, z.B.: Waschlappen, Bettschüsseln, Urinflaschen, Hautpflegemittel, Tabletts, Warmhalteboxen, Geschirrwagen, Bettwäsche, Eimer, Schrubber, Lappen, SchwämmeHilfsstoffe, z.B.: Reinigungs- und Desinfektionsmittel
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz unterstützen Fachkräfte bei der Pflege und Betreuung älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen. Sie helfen z.B. beim Aufstehen, An- und Umziehen sowie bei der Körperpflege. Zudem gehen sie dem Fachpersonal beim Umbetten oder Baden von Pflegebedürftigen zur Hand. Sie verteilen Mahlzeiten und helfen bei der Nahrungsaufnahme. In Privathaushalten übernehmen sie Alltagsaufgaben, räumen z.B. auf, beziehen Betten oder erledigen Einkäufe. Sie begleiten auch zu Terminen oder bei Freizeitaktivitäten.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Alten- und Krankenpflege, Alten- und Krankenbetreuung oder Hygiene im Gesundheitsbereich).Darüber hinaus kann sich der Trend zur Digitalisierung der Pflege zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Helfer/innen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Altenpflegehelfer/in oder als Pflegefachmann/-frau. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Prüfung als Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Bettlägerige umbetten)Körperkraft (z.B. Bettlägerige anheben; verschiedene Hilfsmittel wie Rollbetten bewegen)Körperliche Ausdauer (z.B. lang andauernde Belastung, um täglich mehrere Patienten zu versorgen oder bei der Grund- und Körperpflege zu unterstützen)Robuste Gesundheit (z.B. mit Fäkalien und anderen infektiösen Materialien umgehen)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Senioren und Seniorinnen bei der Nahrungsaufnahme unterstützen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. mit Pflegebedürftigen sprechen und sie motivieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Krankheitssymptome wahrnehmen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. auch undeutliche Äußerungen der Pflegebedürftigen verstehen)Intakter Tastsinn, intaktes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur, Hautveränderungen oder Verletzungen erfühlen und erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. ständiger Kontakt mit Einreibe-, Wasch-, Pflege- und Reinigungsmitteln sowie verschiedenen allergieauslösenden Substanzen; Schutzhandschuhe tragen)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten, wenn Sterbende begleitet werden; häufig Stress und Zeitdruck in medizinischen Einrichtungen; mit dementen und psychisch krank...
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Bettlägerige umbetten)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Bettlägerige anheben; verschiedene Hilfsmittel wie Rollbetten bewegen)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. lang andauernde Belastung, um täglich mehrere Patienten zu versorgen oder bei der Grund- und Körperpflege zu unterstützen)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. mit Fäkalien und anderen infektiösen Materialien umgehen)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Senioren und Seniorinnen bei der Nahrungsaufnahme unterstützen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. mit Pflegebedürftigen sprechen und sie motivieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Krankheitssymptome wahrnehmen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. auch undeutliche Äußerungen der Pflegebedürftigen verstehen)Gestörter Tastsinn, gestörtes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur, Hautveränderungen oder Verletzungen erfühlen und erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. ständiger Kontak...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz in Deutschland? ▼
In Deutschland spielt der Helfer/die Helferin in der Altenpflege und Persönlichen Assistenz eine wichtige Rolle bei der Unterstützung älterer oder behinderter Menschen in ihrem täglichen Leben. Diese Fachkräfte führen in der Regel einfachere Aufgaben aus und unterstützen Einzelpersonen in mobilen Pflegediensten, Pflegeeinrichtungen oder Privathaushalten. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Unterstützung von Fachpflegepersonal grundlegende Pflegeaktivitäten wie das Helfen beim Aufstehen, Anziehen, der persönlichen Hygiene und beim Essen. Des Weiteren unterstützen sie das Fachpersonal beim Bettenwechsel und Baden, verteilen Mahlzeiten und helfen beim Essen. In Privathaushalten übernehmen sie Aufgaben des täglichen Lebens wie die Unterstützung bei der Hausarbeit (z.B. Putzen, Bettenmachen, Einkaufen) und die Begleitung von Personen zu Terminen oder bei Freizeitaktivitäten. Personen in diesem Beruf arbeiten in der Regel in Krankenzimmern, Behandlungs- oder Pflegeräumen, Gruppen- und Aufenthaltsbereichen sowie in privaten Wohnungen. Zu den Arbeitsbedingungen gehören manuelle Arbeit, das Tragen von Schutzkleidung (z.B. Handschuhe zum Schutz vor Infektionen), Arbeit in medizinischen Einrichtungen, enger körperlicher Kontakt mit Menschen, Kontakt mit Gerüchen und Körperausscheidungen, Arbeit mit Chemikalien wie Desinfektionsmitteln, wiederkehrende Arbeitsabläufe, Infektionsrisiko, Schichtarbeit, Konfrontation mit emotional herausfordernden Situationen (z.B. Umgang mit demenzkranken Personen, Begleitung Sterbender), schweres Heben und Tragen, Verantwortung für Personen übernehmen und ständiges Stehen oder Gehen. Da dieser Beruf in Deutschland in der Regel als Grundberuf gilt, ist eine langjährige Hochschulausbildung (Studium) oder Berufsausbildung
Ist Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Pflege und Betreuung älterer Menschen.
Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Altenpflege/Persönliche Assistenz arbeiten meistin Patientenzimmern, Behandlungs-, Sanitär- oder Pflegearbeitsräumenin Gruppen- und Aufenthaltsräumenin Privatwohnungen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Altenpflege/Persönlichen Assistenz in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 2.907 € bis 3.422 €Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.