Helfer/Helferin im Gartenbau
Helfer/in - Gartenbau
Was ist Helfer/Helferin im Gartenbau?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Helfer/Helferin im Gartenbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agrarwirtschaft
Bachelor · Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Agrarwissenschaften
Bachelor · Universität Rostock
Agrarwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Agricultural and Horticultural Sciences - Bachelor of Science - Monobachelor
Bachelor · Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) der Humboldt-Universität zu Berlin
Agricultural Economics
Master · Universität Rostock
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Beruf GärtnerBildungsserver AgrarGartenpraxisGärtner/in der Fachrichtung BaumschuleGärtner/in der Fachrichtungen Gemüsebau, ObstbauGärtner/in der Fachrichtung FriedhofsgärtnereiGärtner/in der Fachrichtung Garten- und LandschaftsbauGärtner/in der Fachrichtung ZierpflanzenbauGemüsehortigateKrassGrünOA Open Agrar
▶ Trends
Drohnen im GartenbauDrohnen ermöglichen es im Gartenbau, schnell und effizient Geländeaufnahmen für Erkundungen und Vermessungen zu erstellen, den Zustand von Pflanzen zu prüfen und Mittel gegen Unkraut sowie Schädlinge auszubringen. Durch die Vernetzung von Drohnen, ggf. unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), analysieren sie die erfassten Daten automatisch. Auf dieser Grundlage setzen die Drohnen dann gartenbauliche Entscheidungen direkt um, z.B. indem sie gezielt Nährstoffe ausbringen. Daher werden Beschäftigte im Gartenbau die Entwicklungen in diesem Bereich weiterhin aufmerksam verfolgen.Umweltschutz durch Dach- und FassadenbegrünungDachbegrünungen unterstützen den Umweltschutz im Städtebau. Sie sorgen für vermehrte Luftfilterung und bessere Wasserspeicherung. Dadurch verbessern sie das Stadtklima und erhöhen die Lebensqualität. Fassadenbegrünungen hingegen beschatten Gebäude und schützen sie vor Witterungseinflüssen. Dach- und Fassadenbegrünungen steigern die Energieeffizienz von Gebäuden und sorgen dadurch für niedrigere Energiekosten. Für Tiere schaffen sie zudem einen neuen Lebensraum. Beschäftigte aus den Bereichen Gartenbau, Architektur, Ökologie, Stadtplanung sowie des Dachdeckerhandwerks werden sich mit diesem Trend auseinandersetzen.
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau arbeiten meistim Freienin Gewächshäusernin Verkaufsräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Anbauen, AnpflanzenAussaat (maschinell, manuell)Baumpflege, BaumschnittBeladen, EntladenErdbewegungsarbeitenErntearbeitenGarten-, GrünflächenpflegeHandwerkliche KenntnisseHecken- und SträucherschnittLagerarbeitMulchenPikieren (Gartenbau)PilzanbauReinigenSchnittblumenSortierenStraußbindenTopfkulturenTransportVerkaufVerpackenWegebauBaumkontrolleWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Land- und forstwirtschaftliche Geräte und Maschinen"
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Gartenbau arbeiten viel mit der Hand, je nach Tätigkeit auch mit Topfmaschinen, Kleinbaggern, Transport-, Gieß- oder Mähfahrzeugen. Sie tragen Schutzkleidung wie Arbeitsanzug, Schutzhelm, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe und Arbeitshandschuhe. Bei Tätigkeiten im Freien sind sie der Witterung ausgesetzt, in Gewächshäusern feuchtwarmem Klima, in Verkaufsräumen ist es eher kühl. Sie kommen mit Wasser, Erden, Pflanzenschutz- oder Düngemitteln in Berührung, die Haut und Atemwege reizen können. Längere Arbeitstage in den Pflanz- oder Erntezeiten sind üblich. In Verkaufsgeschäften wird am Samstag sowie teils an Sonn- und Feiertagen gearbeitet. Die Arbeit kann körperlich schwer sein, wenn z.B. Säcke mit Dünger zu heben, Wege zu pflastern oder Zäune aufzustellen sind. Bei vielen Arbeiten sind geschickte Hände sowie Gespür für Farben wichtig, z.B. beim Arrangieren von Bepflanzungen und Gestecken. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 13,90 € bis 14,40 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Gartenbau, FloristikGarten- und Landschaftsbau, z.B. Garten- oder Landschaftsbauunternehmen, GartenpflegebetriebeErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen, z.B. FriedhofsgärtnereienEinzelhandel mit Blumen, Pflanzen, Sämereien und Düngemitteln, z.B. Blumenfachgeschäfte oder GartencenterBetrieb von Baumschulen sowie Anbau von Pflanzen zu VermehrungszweckenAnbau von Zierpflanzen zum Schnitt, z.B. Gärtnereien mit BlumengeschäftImmobilien, GebäudewirtschaftVerwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen für Dritte, z.B. bei HausmeisterdienstenAuch denkbar:Öffentliche VerwaltungAllgemeine öffentliche Verwaltung, z.B. Grünflächen- bzw. GartenbauämterFreizeitwirtschaft, UnterhaltungBotanische und zoologische GärtenNaturparksLandwirtschaftGemischte Landwirtschaft, z.B. Schwerpunkt Pilzzucht
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Floristikgewerbe.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau sind in erster Linie beschäftigtin Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus in Friedhofsgärtnereienin Floristikfachgeschäftenin Baumschulen in der ImmobilienverwaltungDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungbei Grünflächen- bzw. Gartenbauämternin botanischen Gärtenin Betrieben zum Anbau von Edelpilzen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - GartenbauAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeBaumschulenarbeiter/BaumschulenarbeiterinGartenarbeiter/inGartenhilfskraftGrünanlagenpfleger/inGärtnerhelfer/inHelfer/Helferin für Floristik
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Für land- oder forstwirtschaftliche Zweck kann eine Berechtigung zum Führen von Zugmaschinen und selbstfahrenden Arbeitsmaschinen notwendig sein.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau übernehmen meist einfachere Aufgaben in Gärtnereien, im Landschafts- und Gartenbau, in Floristikfachgeschäften sowie in öffentlichen und privaten Gartenanlagen.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
ajb AgrarjobbörseGabot GartenbauGaLaBauGRUENEJOBS.deGrüner StellenmarktKarrero by top agrar
▶ Verbände und Organisationen
Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (AuGaLa)Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Pflanzlöcher vorbereiten und Pflanzen setzen; Fachkräfte beim Gestalten von Blumensträußen, Kränzen und Gestecken unterstützen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. im Garten- und Landschaftsbau: Bagger, Transportfahrzeuge, Walze oder Planierraupe)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Sicherheitshose, Schutzhelm, Ohrenschützer und Sicherheitsschuhe beim Arbeiten mit Erdbewegungsmaschinen)Arbeit im FreienArbeit in Gewächshäusern (z.B. beim Heranziehen und bei der Pflege von Jungpflanzen mitarbeiten)Arbeit in Lagerhallen (z.B. Erntegüter kühl und trocken lagern)Arbeit in Verkaufsräumen (z.B. in Floristikfachgeschäften beim Verkauf der Ware helfen)wechselnde Arbeitsorte (z.B. zwischen feuchtwarmen Gewächshäusern und oft kühlen Außenkulturen wechseln)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. Witterungseinflüsse im Freien)Arbeit in größeren Höhen mit Absturzgefährdung (z.B. auf Leitern beim Zuschneiden von Bäumen)Schmutzarbeit (z.B. bei Aushub-, Verlege- und Pflasterarbeiten)Umgang mit Chemikalien (z.B. Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmittel)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. beim Schneiden von jungen Bäumen auf einer Hebebühne)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. in Pflanz- oder Erntezeiten)Arbeit unter den Augen von Kunden/Kundinnen und Gästen (z.B. im Verkauf mithelfen)Umgang mit Pflanzen (z.B. beim Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen)schweres Heben und Tragen (z.B. schwere...
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der ForstwirtschaftHelfer/Helferin in der Landwirtschaft
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Begrünungen von Hausgärten, Parks, Spiel- und Sportplätzen, Blumengebinde, Kränze, GesteckePflanzen und Baumaterialien, z.B.: Zierpflanzen, Stauden, Bäume, Sträucher, Natur- und Pflastersteine, Beton, HolzWerkzeuge, z.B.: Hacken, Scheren, Harken, Spaten, SchaufelnFahrzeuge, Maschinen und Geräte, z.B.: Kleinbagger, Transport- und Gießfahrzeuge, Traktoren, Pflanz- und Topfmaschinen, Rasenmäher, MähroboterHilfsstoffe, z.B.: Dünger, Pflanzenschutzmittel
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau unterstützen Fachkräfte bei Produktions-, Ernte-, Lager- und Transportarbeiten. Im Garten- und Landschaftsbau erledigen sie nach Anweisung z.B. Aushub- und Pflasterarbeiten, mähen Rasenflächen und pflanzen und schneiden Gewächse wie Bäume, Sträucher oder Stauden. In Blumengeschäften oder -versandhäusern helfen sie z.B. dabei, Blumensträuße zu gestalten und zu verkaufen, Pflanzen zu gießen und zu düngen sowie Verkaufsräume und Schaufenster zu dekorieren. Die Helfer und Helferinnen pflanzen und pflegen nach Vorgabe auch Gehölze in Baumschulen. Zudem roden, ballieren, kennzeichnen und verpacken sie Pflanzen für den Verkauf. Sie stellen in der Edelpilzzucht z.B. nach Anweisung Spezialkompost her, setzen darauf Pilzkulturen an und überwachen deren Aufzucht.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau, Baumpflege oder Verkaufskunde).Darüber hinaus kann sich der Trend, Drohnen im Gartenbau einzusetzen, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Helfer/innen im Bereich Gartenbau entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Gärtner/in in den Fachrichtungen Garten- und Landschaftsbau, Baumschule oder Friedhofsgärtnerei oder als Florist/in. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Gartenbau mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Gärtnermeisterprüfung in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Gartenbau zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. unter Zwangshaltungen im Knien, Bücken, Hocken arbeiten)Körperkraft (z.B. schwere Säcke mit Erde oder Dünger tragen; Karren mit Kompost schieben)Körperbeweglichkeit (z.B. beim Ernten von Gemüsen; beim Beschneiden von Gehölzen)Körperliche Ausdauer (z.B. Wege pflastern; Böden bearbeiten und pflegen)Robuste Gesundheit (z.B. im Freien unter allen Witterungsbedingungen arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Stauden, Sträucher, Blumen und Bäume pflanzen)Ausreichende Bewegungskoordination (z.B. auf Leitern Bäume zuschneiden; in abschüssigem Gelände arbeiten)Schwindelfreiheit (z.B. in größeren Höhen mit Absturzgefährdung arbeiten, etwa auf Dächern bei der Dachbegrünung)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Pflanzenqualität und Schädlingsbefall wahrnehmen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln umgehen; Schutzhandschuhe tragen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. Pflanzen-, Erd- und Düngemittelstäuben sowie Pollen ausgesetzt sein)Belastbares Herz-Kreislaufsystem (z.B. bei anstrengenden Pflanz- und Erdarbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächl...
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. unter Zwangshaltungen im Knien, Bücken, Hocken arbeiten)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. schwere Säcke mit Erde oder Dünger tragen; Karren mit Kompost schieben)Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. beim Ernten von Gemüsen; beim Beschneiden von Gehölzen)Mangelnde körperliche Ausdauer (z.B. Wege pflastern; Böden bearbeiten und pflegen)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. im Freien unter allen Witterungsbedingungen arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Stauden, Sträucher, Blumen und Bäume pflanzen)Störungen der Bewegungskoordination, Gleichgewichtsstörungen (z.B. auf Leitern Bäume zuschneiden; in abschüssigem Gelände arbeiten)Schwindelneigung (z.B. in größeren Höhen mit Absturzgefährdung arbeiten, etwa auf Dächern bei der Dachbegrünung)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Pflanzenqualität und Schädlingsbefall wahrnehmen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Pflanzenschutz- und Düngemitteln umgehen; Schutzhandschuhe tragen)Chronisch...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin im Gartenbau
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin im Gartenbau in Deutschland? ▼
Gartenbauhelfer (Helfer/Helferin im Gartenbau) in Deutschland übernehmen in der Regel einfachere Aufgaben in Baumschulen, Landschafts- und Gartenbauunternehmen, Blumenläden sowie in öffentlichen oder privaten Gärten. Personen in diesem Beruf unterstützen Fachkräfte bei Produktions-, Ernte-, Lager- und Transportarbeiten; zum Beispiel führen sie Grab- und Pflasterarbeiten aus, mähen Rasen, pflanzen und beschneiden Bäume, Sträucher oder krautige Pflanzen. In Blumenläden helfen sie bei der Bouquet-Vorbereitung, beim Gießen und Düngen von Pflanzen und dekorieren Verkaufsflächen; darüber hinaus können sie in Baumschulen Aufgaben wie die Pflanzenzucht und die Zubereitung spezieller Komposte für die Pilzproduktion übernehmen. Ihre Arbeitsumgebungen sind in der Regel im Freien, in Gewächshäusern, Verkaufsräumen und Lagerbereichen; ihre Arbeit kann körperliche Anstrengung erfordern, manchmal auch mit Schaufeln, Transportfahrzeugen und anderen Geräten.
Ist Helfer/Helferin im Gartenbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin im Gartenbau" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin im Gartenbau qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Floristikgewerbe.
Wo arbeiten Helfer/Helferin im Gartenbau in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Gartenbau arbeiten meistim Freienin Gewächshäusernin Verkaufsräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin im Gartenbau in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 13,90 € bis 14,40 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.