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Hebammenkunde (weiterführend)

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81353

Was ist Hebammenkunde (weiterführend)?

In Deutschland spezialisieren sich Fachkräfte im Bereich Hebammenkunde (weiterführend), indem sie die theoretischen und praktischen Aspekte des Hebammenberufs eingehend untersuchen und fortgeschrittene Dienstleistungen für die Gesundheit von Mutter und Kind

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Hebammenkunde (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 3 Semester.

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Module, z.B.:Angewandte PhysiologieFrauengesundheit im Kontext der HebammentätigkeitFrauengesundheit im nationalen und internationalen DialogHebammentheorie - Innovative HandlungskonzepteLehren und Lernen im Praxisumfeld von HebammenPersönlichkeitsentwicklungSteuerung von BetriebsabläufenWissenschaftstheorien und -methodenPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule ggf. Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Kliniken, ggf. auch im Ausland)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während der Präsenzphasen in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Kliniken), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Hebammenkunde (weiterführend) sein:Bereich PflegeMedizin-, Pflegepädagogik (weiterführend)Pflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Gesundheit und Gesundheitspsychologie, Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik sowie Beratungskonzepte in der Pflege erwerbenBereich MedizinMedizinische Assistenz (weiterführend)Gesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Grundlagen der Gesundheit und Krankheit, Präventions- und Gesundheitsmanagement, Gesundheitssystem und -politik erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgenden Abschluss voraus:Hebammenkunde (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenZeitmanagement Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Lernen und Unterrichten im Fachbereich Hebammenkunde können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in Kliniken) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Management und Führung, vertiefte Hebammenkompetenz, Frauengesundheit oder vertiefte Forschungskompetenz sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Hebammenkunde bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder an, z.B. Kranken-, Altenpflege, Geburtshilfe im Gesundheitsbereich oder Wissenschaftliche Forschung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

18. Jahrhundert:Einrichtung erster Lehrinstitute zur staatlichen Förderung des Hebammenwesens; Ziel: einheitliche medizinische Ausbildung19. und 20. Jahrhundert:Veränderung des Berufsbilds der Hebamme:Geburtshilfe zunehmend in der Verantwortung von Ärzten/Ärztinnen starke Zunahme der KlinikgeburtenKonzentration auf Vor- und Nachsorge der Geburt sowie Säuglingspflege20. und 21. Jahrhundert:steigender Bedarf an Hebammen durch alternative Einrichtungen wie Geburtshäuser und wachsende Popularität von Hausgeburten1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2008 und 2009:Einführung erster grundständiger Studiengänge als ModellvorhabenEtablierung des ersten weiterbildenden Studiengangs Hebammenkunde in Hannover (2009/2010)Ab 2020: vollständige Akademisierung der Hebammenausbildung:Einführung dualer Studiengänge mit Bachelorabschluss und staatlicher PrüfungStart erster Studiengänge im Wintersemester 2020/20212027:Auslaufen von Studiengängen im Rahmen des früheren Modellvorhabens

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Hebammenkunde vorausgesetzt.In der Regel ist die Berufszulassung als Hebamme nachzuweisen.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch erforderlich.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Hebammenkunde (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Hebammenkunde (weiterführend) in Deutschland?

In Deutschland spezialisieren sich Fachkräfte im Bereich Hebammenkunde (weiterführend), indem sie die theoretischen und praktischen Aspekte des Hebammenberufs eingehend untersuchen und fortgeschrittene Dienstleistungen für die Gesundheit von Mutter und Kind

Ist Hebammenkunde (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Hebammenkunde (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Hebammenkunde (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Hebammenkunde vorausgesetzt.In der Regel ist die Berufszulassung als Hebamme nachzuweisen.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch erforderlich.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Hebammenkunde (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Hebammenkunde (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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