Hebammenkunde (grundständig)
Was ist Hebammenkunde (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Universität, Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Hebammenkunde (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Fachräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen) während der Praxisphasen: z.B. Krankenhäuser, Hebammenpraxen, Geburtshäuser im In- und Ausland
▶ Steckbrief
Studientyp Grundständiges StudiumStudienmöglichkeitenUniversität, FachhochschuleAbschlussBachelor of Science (B.Sc.)Regelstudienzeit 3-4 JahreStudienfach Hebammenkunde Das grundständige Studienfach Hebammenkunde vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Nachsorge und Beratung, z.B. in Fragen der Familienplanung und frühen Elternschaft. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Hebammenkunde gibt es i.d.R. als dualen Studiengang.Mögliche grundständige StudiengängeAngewandte Hebammenwissenschaft (Hebammenkunde)Geburtshilfe/HebammenkundeHebammenkundeHebammenwissenschaft Midwifery (Hebammenwesen)Zugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifean Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:Biowissenschaftliche GrundlagenDigitale Arbeitswelten im GesundheitswesenFrauengesundheit im LebensverlaufHebammenbetreuung von Schwangeren und GebärendenGesundheitspolitik und innovative Betreuungskonzepte in der HebammenarbeitGrundlagen der klinischen und außerklinischen Schwangeren- und WochenbettbetreuungKommunikation und BeratungKomplexe Hebammenversorgung - Clinical Reasoning/Multidimensionale FallanalysenPhysiologie...
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Duales Studium
Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer Berufsausbildung oder Praxisphasen in einem Unternehmen.Im grundständigen Studienfach Hebammenkunde gibt es praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Biowissenschaftliche GrundlagenDigitale Arbeitswelten im GesundheitswesenFrauengesundheit im LebensverlaufHebammenbetreuung von Schwangeren und GebärendenGesundheitspolitik und innovative Betreuungskonzepte in der HebammenarbeitGrundlagen der klinischen und außerklinischen Schwangeren- und WochenbettbetreuungKommunikation und BeratungKomplexe Hebammenversorgung - Clinical Reasoning/Multidimensionale FallanalysenPhysiologie Schwangerschaft und GeburtPhysiologie Wochenbett und 1. Lebensjahr des KindesSpezifische Situationen während der GeburtTheoretische Grundlagen der HebammenwissenschaftWahlpflichtmodule, z.B.:Familiengesundheit - interprofessionellErweiterung des Berufsfeldes der HebammenkundeUltraschallPraktische Studieninhalte:Praxisphasen (z.B. in Kliniken oder Geburtshäusern, ggf. auch Praxiseinsätze (ganz oder teilweise) in klinischen und außerklinischen Einrichtungen im Ausland
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in Fachräumen an Modellen Fertigkeiten zur Versorgung und Pflege von Neugeborenen üben Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: Praxisphasen absolvieren (z.B. in klinischen und außerklinischen Gesundheitseinrichtungen im In- und Ausland), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Hebammenkunde (grundständig) sein:Bereich PflegePflegepraxis (grundständig)Medizin-, Pflegepädagogik (grundständig)Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Gesundheit und Gesundheitspsychologie, Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik sowie Beratungskonzepte in der Pflege erwerbenBereich MedizinMedizinische Assistenz (grundständig)Gesundheitsförderung, -pädagogik (grundständig)Humanmedizin (grundständig)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Anatomie und Physiologie, Krankheits- und Gesundheitslehre, Präventions- und Gesundheitsmanagement, Gesundheitssystem und -politik erwerben
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Biologie: z.B. um die biologischen Vorgänge bei Schwangerschaft und Geburt verstehen zu könnenChemie: z.B. um die Wirkungsweise von Medikamenten nachvollziehen zu könnenDeutsch/Fremdsprachen z.B. um physische und psychische Veränderungen während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit verständlich erläutern und mit betreuten Personen kommunizieren zu könnenMathematik: z.B. um empirische Hebammenforschung betreiben, statistische Datenerhebungen durchführen und Datenanalysen auswerten zu könnenWirtschaft/Recht: z.B. um die Strukturen im Gesundheitswesen verstehen sowie wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge nachvollziehen zu können
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Interkulturelle KompetenzBetriebswirtschaft Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Ultraschall oder Familiengesundheit können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in klinischen und außerklinischen Gesundheitseinrichtungen) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Hebammenkunde vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Nachsorge und Beratung, z.B. in Fragen der Familienplanung und frühen Elternschaft. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Hebammenkunde gibt es i.d.R. als dualen Studiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleAngewandte Hebammenwissenschaft (Hebammenkunde) (Bachelor)Hebammenkunde (Bachelor)Hebammenwissenschaft/Midwifery (Bachelor)Hebammenwissenschaft (Bachelor)Midwifery (Hebammenwesen) (Bachelor)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen der Hebammenkunde bietet sich das Tätigkeitsfeld Kranken-, Altenpflege, Geburtshilfe im Gesundheitsbereich an.
▶ Entwicklung des Studienfachs
18. Jahrhundert:Einrichtung erster Lehrinstitute zur staatlichen Förderung des Hebammenwesens; Ziel: einheitliche medizinische Ausbildung19. und 20. Jahrhundert:Veränderung des Berufsbilds der Hebamme:Geburtshilfe zunehmend in der Verantwortung von Ärzten/Ärztinnen starke Zunahme der KlinikgeburtenKonzentration auf Vor- und Nachsorge der Geburt sowie Säuglingspflege20. und 21. Jahrhundert:steigender Bedarf an Hebammen durch alternative Einrichtungen wie Geburtshäuser und wachsende Popularität von Hausgeburten1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2008 und 2009:Einführung erster grundständiger Studiengänge als ModellvorhabenEtablierung des ersten weiterbildenden Studiengangs Hebammenkunde in Hannover (2009/2010)Ab 2020: vollständige Akademisierung der Hebammenausbildung:Einführung dualer Studiengänge mit Bachelorabschluss und staatlicher PrüfungStart erster Studiengänge im Wintersemester 2020/20212027:Auslaufen von Studiengängen im Rahmen des früheren Modellvorhabens
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradBachelor of Science (B.Sc.) Bei erfolgreich absolviertem Studium und bestandener staatlicher Abschlussprüfung wird die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung "Hebamme" erteilt.
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgender Ausbildungsberuf kann eine Alternative für das Studienfach sein:Bereich PflegePflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)Gemeinsamkeiten:Gesundheitswesen, Säuglingspflege, Eltern beraten und betreuenDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Die verantwortliche Praxiseinrichtung zahlt den Studierenden vom Beginn des Studiums bis zum Ende des Vertragsverhältnisses eine angemessene monatliche Vergütung.Bei einem Hebammenstudium im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände erhalten die Studierenden für die Dauer des Studienvertragsverhältnisses ein monatliches Studienentgelt in Höhe von 1.815 €.Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
Regelungen auf BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)Gesetz über das Studium und den Beruf von Hebammen (Hebammengesetz - HebG), verkündet als Artikel 1 des Gesetzes vom 22.11.2019 (BGBl. I S. 1759), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 12.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 359)Studien- und Prüfungsverordnung für Hebammen (HebStPrV) vom 08.01.2020 (BGBl. I S. 39), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 21.11.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 360)Regelungen auf LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenRegelungen auf HochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes ZeugnisInformationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Je nach Hochschule muss ggf. ein Vorpraktikum, ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung oder ein Führungszeugnis vorgelegt werden.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen der Hebammenkunde können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Hebammenkunde oder Pflegemanagement, -wissenschaft, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)Gesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)Hebammenkunde (weiterführend)Humanmedizin (weiterführend)Medizin-, Pflegepädagogik (weiterführend)Pflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Hebammenkunde (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Hebammenkunde (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Hebammenkunde Das grundständige Studienfach Hebammenkunde vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse zu den Themen Schwangerschaft, Geburt, Nachsorge und Beratung, z.B. in Fragen der Familienplanung und frühen Elternschaft. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Hebammenkunde gibt es i.d.R. als dualen Studiengang.Mögliche grundständige StudiengängeAngewandte Hebammenwissenschaft (Hebammenkunde)Geburtshilfe/HebammenkundeHebammenkundeHebammenwissenschaft Midwifery (Hebammenwesen)Zugangsvoraussetzungen an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreifean Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen Auswahlverfahrensggf. Nachweis eines VorpraktikumsInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:Biowissenschaftliche GrundlagenDigitale Arbeitswelten im GesundheitswesenFrauengesundheit im LebensverlaufHebammenbetreuung von Schwangeren und GebärendenGesundheitspolitik und innovative Betreuungskonzepte in der HebammenarbeitGrundlagen der klinischen und außerklinischen Schwangeren- und WochenbettbetreuungKommunikation und BeratungKomplexe Hebammenversorgung - Clinical Reasoning/Multidimensionale FallanalysenPhysiologie Schwangerschaft und GeburtPhysiologie Wochenbett und 1. Lebensjahr des KindesSpezifische Situationen während der GeburtTheoretische Grundlagen der HebammenwissenschaftNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Hebammenkunde absolviert hat, kann z.B. im Tätigkeitsfeld Kranken-, Altenpflege, Geburtshilfe ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Hebammenkunde oder Pflegemanagement, -wissenschaft an.
Ist Hebammenkunde (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Hebammenkunde (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Hebammenkunde (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen: die allgemeine oder ggf. die fachgebundene Hochschulreife an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeoderein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes ZeugnisInformationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Je nach Hochschule muss ggf. ein Vorpraktikum, ein ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung oder ein Führungszeugnis vorgelegt werden.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.
Wo arbeiten Hebammenkunde (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Fachräumezu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen) während der Praxisphasen: z.B. Krankenhäuser, Hebammenpraxen, Geburtshäuser im In- und Ausland
Wie hoch ist das typische Gehalt für Hebammenkunde (grundständig) in Deutschland? ▼
Die verantwortliche Praxiseinrichtung zahlt den Studierenden vom Beginn des Studiums bis zum Ende des Vertragsverhältnisses eine angemessene monatliche Vergütung.Bei einem Hebammenstudium im Bereich der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände erhalten die Studierenden für die Dauer des Studienvertragsverhältnisses ein monatliches Studienentgelt in Höhe von 1.815 €.Quelle:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.