Handwerksmanagement (grundständig)
Was ist Handwerksmanagement (grundständig)?
Steckbrief
Studientyp: Grundständiges Studium Studienmöglichkeiten: Fachhochschule Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.) Regelstudienzeit: 3-4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Handwerksmanagement (grundständig) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Steckbrief
StudientypGrundständiges StudiumStudienmöglichkeitenFachhochschuleAbschlussBachelor of Arts (B.A.)Regelstudienzeit3-4 JahreStudienfach Handwerksmanagement Das grundständige Studienfach Handwerksmanagement vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Recht und Innovationsmanagement. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium gibt es auch als dualen Studiengang.Es gibt auch Angebote, die eine handwerkliche Berufsausbildung mit einer Meisterqualifikation und einem betriebswirtschaftlichem Studium verbinden (triale Studiengänge).Mögliche grundständige StudiengängeBetriebswirtschaftslehre (Handwerk)Handwerksmanagement Zugangsvoraussetzungen an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:BWL-GrundlagenExternes RechnungswesenGrundlagen der BeschaffungIndustrielles ProduktionsmanagementInternes RechnungswesenInvestition und FinanzierungPersonalmanagementSoziologie des HandwerksUnternehmensstrategie im HandwerkVertrieb und MarketingVWL-Grundlagen und MikroökonomieWirtschaftsenglischWirtschaftsrechtNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Handwerksmanagement absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Betriebsorganisation, -planung, Einkauf, Beschaffung oder Management, Unternehmensführung ins Berufsleben einste...
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 6-8 SemesterDurchschnittliche tatsächliche Studiendauer: 8 SemesterQuelle: Statistisches Bundesamt, Statistischer Bericht - Statistik der Prüfungen an deutschen Hochschulen - Prüfungsjahr 2024
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Duales Studium
Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer Berufsausbildung oder Praxisphasen in einem Unternehmen.Im grundständigen Studienfach Handwerksmanagement gibt es praxisintegrierende und sog. triale Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung
▶ Studieninhalte
Module, z.B.:BWL-GrundlagenExternes RechnungswesenGrundlagen der BeschaffungIndustrielles ProduktionsmanagementInternes RechnungswesenInvestition und FinanzierungPersonalmanagementSoziologie des HandwerksUnternehmensstrategie im HandwerkVertrieb und MarketingVWL-Grundlagen und MikroökonomieWirtschaftsenglischWirtschaftsrechtPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in größeren Handwerksunternehmen)
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: das Studium im Rahmen des vorgegebenen Studienaufbaus eigenverantwortlich planen, vorgegebene Abgabetermine und Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in größeren Handwerksunternehmen), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Handwerksmanagement (grundständig) sein:Bereich Management und UnternehmensführungUnternehmensführung, Management (grundständig)Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (grundständig)Unternehmensberatung (grundständig)Handelsbetriebswirtschaft (grundständig)Wirtschaftswissenschaften (grundständig)Gemeinsamkeiten:betriebswirtschaftliche Kenntnisse erwerbenunternehmerische Entscheidungen planen, organisieren, berechnen und umsetzen
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium:Mathematik: z.B. um finanz- und rechnungswesenbezogene Aufgaben oder Bilanzierungen bearbeiten und statistische Methoden sicher anwenden zu könnenWirtschaft/Recht: z.B. um betriebswirtschaftliche Studieninhalte verstehen und rechtliche Aspekte wie Wirtschaftsrecht nachvollziehen zu könnenInformatik: z.B. um Studieninhalte wie E-Kommunikation zu bearbeiten und Kenntnisse in Internettechnologien anwenden zu könnenEnglisch: z.B. um englischsprachige Fachliteratur verstehen und im internationalen wirtschaftlichen Kontext kommunizieren zu können
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Interkulturelle KommunikationRhetorikAssessmentcentertraining Zudem bereiten Praktika (z.B. in größeren Handwerksunternehmen) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Handwerksmanagement vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Recht und Innovationsmanagement. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium gibt es auch als dualen Studiengang.Es gibt auch Angebote, die eine handwerkliche Berufsausbildung mit einer Meisterqualifikation und einem betriebswirtschaftlichem Studium verbinden (triale Studiengänge).
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleBetriebswirtschaftslehre (Handwerk) (Bachelor)Handwerksmanagement (Bachelor)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Bachelorabsolventen des Handwerksmanagements bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Betriebsorganisation, -planung, Einkauf, Beschaffung oder Management, Unternehmensführung.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1980er-Jahre:steigender Bedarf an betriebswirtschaftlich ausgebildeten Führungskräften im Handwerk bedingt durch Globalisierung, technologischen Wandel und verändertes KundenverhaltenAb 1988:Etablierung eigenständiger Studiengänge1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradBachelor of Arts (B.A.)
▶ Alternativen nach Studienabbruch
Folgende Ausbildungsberufe können Alternativen für das Studienfach sein:Bereich Büro und SekretariatBetriebsassistent/Betriebsassistentin im Handwerk (doppelt qualifizierende Ausbildung)Gemeinsamkeiten:Aufträge abwickelnBereich Management und UnternehmensführungBetriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine BetriebswirtschaftTechnischer Betriebswirt/Technische Betriebswirtin im Handwerk (doppelt qualifizierende Ausbildung)Gemeinsamkeiten:Unternehmensführung, Unternehmensstrategie, Controlling, KalkulationDer Sucheinstieg über Berufsfelder eröffnet ggf. weitere Alternativen.Weitere Informationen zum Thema Perspektiven nach dem Studienabbruch:Studienabbruch - und dann?studienwahl.de
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Ausbildungsmodell und Unternehmen.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen oder trialen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.
▶ Mögliche weiterführende Studienfächer
Bachelorabsolventen des Handwerksmanagements können ihr Studium in einem weiterführenden Studienfach, z.B. Unternehmensführung, Management oder Betriebswirtschaftslehre, Business Administration, fortsetzen und dadurch ihre Berufs- und Karrierechancen ausbauen.Betriebswirtschaftslehre, Business Administration (weiterführend)Unternehmensführung, Management (weiterführend)
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Handwerksmanagement (grundständig)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Handwerksmanagement (grundständig) in Deutschland? ▼
Studienfach Handwerksmanagement Das grundständige Studienfach Handwerksmanagement vermittelt grundlegende wissenschaftliche und praktische Kenntnisse in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Recht und Innovationsmanagement. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.Das Studium gibt es auch als dualen Studiengang.Es gibt auch Angebote, die eine handwerkliche Berufsausbildung mit einer Meisterqualifikation und einem betriebswirtschaftlichem Studium verbinden (triale Studiengänge).Mögliche grundständige StudiengängeBetriebswirtschaftslehre (Handwerk)Handwerksmanagement Zugangsvoraussetzungen an Fachhochschulen: mindestens die Fachhochschulreifeggf. Bestehen eines hochschulinternen AuswahlverfahrensInhalte des StudiumsDie Studierenden besuchen Vorlesungen, Seminare und praktische Übungen an der Hochschule, z.B. in folgenden Modulen:BWL-GrundlagenExternes RechnungswesenGrundlagen der BeschaffungIndustrielles ProduktionsmanagementInternes RechnungswesenInvestition und FinanzierungPersonalmanagementSoziologie des HandwerksUnternehmensstrategie im HandwerkVertrieb und MarketingVWL-Grundlagen und MikroökonomieWirtschaftsenglischWirtschaftsrechtNach dem StudiumWer ein Bachelorstudium Handwerksmanagement absolviert hat, kann z.B. in den Tätigkeitsfeldern Betriebsorganisation, -planung, Einkauf, Beschaffung oder Management, Unternehmensführung ins Berufsleben einsteigen.Für Führungspositionen wird im Anschluss an das Bachelorstudium i.d.R. ein Masterabschluss erwartet. Eine Fortsetzung des Studiums bietet sich beispielsweise in weiterführenden Studienfächern wie Unternehmensführung, Management, Betriebswirtschaftslehre, Business Administration an.
Ist Handwerksmanagement (grundständig) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Handwerksmanagement (grundständig)" einem Studienberuf — d. h. du benötigst einen Bachelor- oder Master-Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule.
Wie kann ich in Deutschland als Handwerksmanagement (grundständig) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium an Fachhochschulen ist mindestens die Fachhochschulreife oder ein von der zuständigen Stelle des Bundeslandes (z.B. Kultusministerium) als gleichwertig anerkanntes Zeugnis. Informationen zum Studium ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung für beruflich Qualifizierte:Zugang zur Hochschule in den einzelnen BundesländernJe nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren.Bei dualen Studiengängen oder trialen Studiengängen wird i.d.R. ein Ausbildungs-, Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.
Wo arbeiten Handwerksmanagement (grundständig) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Fachhochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Handwerksmanagement (grundständig) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Ausbildungsmodell und Unternehmen.