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Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin

Hafenfacharbeiter/in

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51332

Was ist Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin?

Aufgaben und TätigkeitenHafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen laden und löschen See- und Binnenschiffe und transportieren die Güter von bzw. zu Lkws und Waggons oder Lagerflächen im Hafen. Dabei beachten sie einschlägige Be- und Entladevorschriften und stellen sicher, dass die Waren nicht beschädigt werden und z.B. vor Regen geschützt sind. Sie bedienen Umschlagsanlagen, stauen, stapeln und lagern die Güter. Außerdem bearbeiten sie die Löschpapiere und erstellen gegebenenfalls Mängel- oder Schadensberichte. Als Brückenaufsichtskräfte am Kai überwachen und kontrollieren sie Ladearbeiten, weisen Kran-, Brücken- und Bordwindenbedienpersonal in die Transportaufgaben ein und melden die Container im Terminal an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen sind beschäftigtbei Terminalbetreibenden für die Containerverladung in Häfenbei konventionellen Schiffslöschbetriebenin Seehafen- und BinnenhafenbetriebenArbeitsorte:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen arbeiten meistauf Schiffenan Kai- und Umschlagsanlagenin Lagerhallen und auf Lagerflächen im Hafenauf ContainerabstellplätzenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist:der Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit seit mindestens 6 Jahrenoderder ununterbrochene, 2-jährige Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit sowie den Nachweis zum Erwerb weiterer Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen von Lehrgängen Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren. Umschlag- und Anschlagtechnik, Flurförder- und HebezeugtechnikContainerumschlag, Ro-Ro, Ship-OperationChecken/DokumentationTerminalorganisation LaschenMultipurpose, CTU-Code (Vorschriftensammlung für Güterbeförderungseinheiten), Stückgutumschlag, WarenkundeLagerung von GefahrgutGesetzeskunde, VorschriftswesenArbeitsschutzbetriebswirtschaftliche Grundlagen, Englisch, EDV, Fachrechnen, PhysikArbeitsorganisation, Kommunikation

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Industrie- und Handelskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Ca. 3 Monate (Vollzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an der jeweiligen Bildungseinrichtung statt.Lernorte sindSchulungsräumeLagerhallen und Freigelände (Hafengelände)

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der Industrie- und HandelskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Ca. 3 Monate (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenHafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen laden und löschen See- und Binnenschiffe und transportieren die Güter von bzw. zu Lkws und Waggons oder Lagerflächen im Hafen. Dabei beachten sie einschlägige Be- und Entladevorschriften und stellen sicher, dass die Waren nicht beschädigt werden und z.B. vor Regen geschützt sind. Sie bedienen Umschlagsanlagen, stauen, stapeln und lagern die Güter. Außerdem bearbeiten sie die Löschpapiere und erstellen gegebenenfalls Mängel- oder Schadensberichte. Als Brückenaufsichtskräfte am Kai überwachen und kontrollieren sie Ladearbeiten, weisen Kran-, Brücken- und Bordwindenbedienpersonal in die Transportaufgaben ein und melden die Container im Terminal an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen sind beschäftigtbei Terminalbetreibenden für die Containerverladung in Häfenbei konventionellen Schiffslöschbetriebenin Seehafen- und BinnenhafenbetriebenArbeitsorte:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen arbeiten meistauf Schiffenan Kai- und Umschlagsanlagenin Lagerhallen und auf Lagerflächen im Hafenauf ContainerabstellplätzenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist:der Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit seit mindestens...

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: ca. 3 Monate

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Weiterbildungsinhalte

Umschlag- und Anschlagtechnik, Flurförder- und HebezeugtechnikContainerumschlag, Ro-Ro, Ship-OperationChecken/DokumentationTerminalorganisationLaschenMultipurpose, CTU-Code (Vorschriftensammlung für Güterbeförderungseinheiten), Stückgutumschlag, WarenkundeLagerung von GefahrgutGesetzeskunde, VorschriftswesenArbeitsschutzbetriebswirtschaftliche Grundlagen, Englisch, EDV, Fachrechnen, PhysikArbeitsorganisation, Kommunikation

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Englisch: z.B. um im internationalen Hafenbetrieb mit Speditionen, Reedereien, Hafenbehörden und Schiffsbesatzungen zu kommunizieren

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Auf folgende Bedingungen sollte man sich einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Hafenfacharbeiter/in an:Bereich Transport, Lager und LogistikFachkraft - Logistik/MaterialwirtschaftGeprüfter Logistikmeister/Geprüfte LogistikmeisterinGemeinsamkeit:Fachgerechtes Be- und Entladen von Schiffen sowie Lagerung von Gütern

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungHafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin (IHK)

Die Weiterbildung im Überblick

Hafenfacharbeiter bzw. -facharbeiterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Industrie- und Handelskammer geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Hafenfacharbeiter/innen bei Terminalbetreibern für die Containerverladung in Häfen, Schiffslöschbetrieben und Hafenbetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Logistik bis hin zu Ladungssicherung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Betriebswirt/in für Logistik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung zum Hafenfacharbeiter/zur Hafenfacharbeiterin vom 16.06.2022 (HK Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven)Übersicht der zuständigen Industrie- und Handelskammern:Hafenfacharbeiter/in, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist:der Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit seit mindestens 6 Jahrenoderder ununterbrochene, 2-jährige Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit sowie den Nachweis zum Erwerb weiterer Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen von Lehrgängen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenHafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen laden und löschen See- und Binnenschiffe und transportieren die Güter von bzw. zu Lkws und Waggons oder Lagerflächen im Hafen. Dabei beachten sie einschlägige Be- und Entladevorschriften und stellen sicher, dass die Waren nicht beschädigt werden und z.B. vor Regen geschützt sind. Sie bedienen Umschlagsanlagen, stauen, stapeln und lagern die Güter. Außerdem bearbeiten sie die Löschpapiere und erstellen gegebenenfalls Mängel- oder Schadensberichte. Als Brückenaufsichtskräfte am Kai überwachen und kontrollieren sie Ladearbeiten, weisen Kran-, Brücken- und Bordwindenbedienpersonal in die Transportaufgaben ein und melden die Container im Terminal an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen sind beschäftigtbei Terminalbetreibenden für die Containerverladung in Häfenbei konventionellen Schiffslöschbetriebenin Seehafen- und BinnenhafenbetriebenArbeitsorte:Hafenfacharbeiter und -facharbeiterinnen arbeiten meistauf Schiffenan Kai- und Umschlagsanlagenin Lagerhallen und auf Lagerflächen im Hafenauf ContainerabstellplätzenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist:der Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit seit mindestens 6 Jahrenoderder ununterbrochene, 2-jährige Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit sowie den Nachweis zum Erwerb weiterer Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen von Lehrgängen Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren. Umschlag- und Anschlagtechnik, Flurförder- und HebezeugtechnikContainerumschlag, Ro-Ro, Ship-OperationChecken/DokumentationTerminalorganisation LaschenMultipurpose, CTU-Code (Vorschriftensammlung für Güterbeförderungseinheiten), Stückgutumschlag, WarenkundeLagerung von GefahrgutGesetzeskunde, VorschriftswesenArbeitsschutzbetriebswirtschaftliche Grundlagen, Englisch, EDV, Fachrechnen, PhysikArbeitsorganisation, Kommunikation

Ist Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist:der Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit seit mindestens 6 Jahrenoderder ununterbrochene, 2-jährige Besitz des Berechtigungsausweises für Hafenarbeit sowie den Nachweis zum Erwerb weiterer Kenntnisse und Fertigkeiten im Rahmen von Lehrgängen

Wo arbeiten Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an der jeweiligen Bildungseinrichtung statt.Lernorte sindSchulungsräumeLagerhallen und Freigelände (Hafengelände)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Hafenfacharbeiter/Hafenfacharbeiterin in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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