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Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 82214

Was ist Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)?

Dieser Beruf beschreibt Fachkräfte, die in Deutschland die wirtschaftlichen und administrativen Prozesse von Institutionen im Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Kliniken, Krankenkassen, Pharmaunternehmen usw.) verwalten, optimieren und strategische Entscheidungen treffen. Gesundheitsmanager und -ökonomen übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben, von der Budgetierung über die Personalplanung und die Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen bis hin zur Implementierung neuer Projekte. Ihr Arbeitsumfeld sind in der Regel verschiedene Institutionen des Gesundheitswesens wie Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Krankenkassen oder Pharmaunternehmen, und sie nutzen analytische Tools sowie Management-Informationssysteme effektiv in Entscheidungsprozessen.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein relevanter Bachelor-Abschluss erforderlich, gefolgt von einer Weiterbildung oder einem Masterstudium. Ein Bachelor-Abschluss in Gesundheitsmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Medizin oder anderen verwandten Bereichen bildet die Grundlage für die Zulassung zu diesen weiterführenden Spezialisierungsprogrammen. Diese Weiterbildungen zielen darauf ab, die komplexen Strukturen des Gesundheitssektors zu verstehen, wirtschaftliche Prinzipien anzuwenden und Führungskompetenzen zu entwickeln.

Für internationale Studierende und Fachkräfte sind die Anerkennung ihrer bestehenden Bachelor-Abschlüsse in Deutschland (Denklik) und fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau) wichtige Schritte für eine Karriere in diesem Bereich. Im sich ständig weiterentwickelnden Gesundheitssektor Deutschlands ist die Nachfrage nach qualifizierten Gesundheitsmanagern sehr hoch, und Experten in diesem Bereich tragen zur Qualität der Gesundheitsdienstleistungen bei.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie gibt es praxisintegrierende Studiengänge und berufsintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Module, z.B.:ControllingDigitalisierung im GesundheitssektorExternes betriebliches Informationswesen - Bilanz- und RechnungswesenFinanz- und InvestitionsmanagementGestaltung und Veränderung von OrganisationenGesundheitsökonomieInternes betriebliches Informationswesen - KostenmanagementMethoden empirischer ForschungPersonalmanagement und Führung im GesundheitssektorPublic Health und GesundheitssystemeRecht im GesundheitssektorStrategische UnternehmensführungUnternehmensethikPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Kliniken)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Kliniken oder in Pflege- und Reha-Einrichtungen), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) sein:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementGesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)Pflegemanagement, -wissenschaft (weiterführend)Sozialmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik, Gesprächsführung und Beratung erwerbenBereich MedizinGesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Gesundheitssystem und Gesundheitspolitik, Gesprächsführung und Beratung erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Gesundheitsmanagement, -ökonomie (grundständig)Gesundheitswissenschaft, Public Health (grundständig)Therapiewissenschaft (grundständig)Humanmedizin (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Fremdsprachen VerhandlungsfähigkeitPräsentationstechniken Zudem bereiten Praktika (z.B. in Kliniken oder in Pflege- und Reha-Einrichtungen) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Finanzen oder Controlling sein.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Gesundheitsmanagement, -ökonomie gibt es auch als dualen Studiengang, Fern- oder Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

Beispiele Betriebliches Gesundheitsmanagement (Master) Demografieorientiertes Sport- und Gesundheitsmanagement (Master) Digital Health Management (Master) Gesundheitsmanagement (Master) Gesundheitsökonomie (Master) Gesundheit und Diversity in der Arbeit (Master) International Healthcare Management (Master) Pharmaceutical Management (Master) Public Health - Gesundheitsversorgung, -ökonomie und -management (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Gesundheitsmanagement, -ökonomie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheits- und Sozialwesen an, z.B. Sozial-, Gesundheitsmanagement, Betriebsorganisation, -planung oder Personalwesen.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1990er-Jahre:Einführung des Studiengangs Gesundheitsmanagement/-ökonomie: Kombination betriebswirtschaftlicher und gesundheitsspezifischer Inhalte1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Business Administration (MBA)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) in Deutschland?

Dieser Beruf beschreibt Fachkräfte, die in Deutschland die wirtschaftlichen und administrativen Prozesse von Institutionen im Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Kliniken, Krankenkassen, Pharmaunternehmen usw.) verwalten, optimieren und strategische Entscheidungen treffen. Gesundheitsmanager und -ökonomen übernehmen ein breites Spektrum an Aufgaben, von der Budgetierung über die Personalplanung und die Entwicklung von Qualitätssicherungssystemen bis hin zur Implementierung neuer Projekte. Ihr Arbeitsumfeld sind in der Regel verschiedene Institutionen des Gesundheitswesens wie Krankenhäuser, Rehabilitationszentren, Krankenkassen oder Pharmaunternehmen, und sie nutzen analytische Tools sowie Management-Informationssysteme effektiv in Entscheidungsprozessen.

Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein relevanter Bachelor-Abschluss erforderlich, gefolgt von einer Weiterbildung oder einem Masterstudium. Ein Bachelor-Abschluss in Gesundheitsmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Medizin oder anderen verwandten Bereichen bildet die Grundlage für die Zulassung zu diesen weiterführenden Spezialisierungsprogrammen. Diese Weiterbildungen zielen darauf ab, die komplexen Strukturen des Gesundheitssektors zu verstehen, wirtschaftliche Prinzipien anzuwenden und Führungskompetenzen zu entwickeln.

Für internationale Studierende und Fachkräfte sind die Anerkennung ihrer bestehenden Bachelor-Abschlüsse in Deutschland (Denklik) und fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau) wichtige Schritte für eine Karriere in diesem Bereich. Im sich ständig weiterentwickelnden Gesundheitssektor Deutschlands ist die Nachfrage nach qualifizierten Gesundheitsmanagern sehr hoch, und Experten in diesem Bereich tragen zur Qualität der Gesundheitsdienstleistungen bei.

Ist Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.Ein Nachweis über den Masernschutz ist für Praxisphasen in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen nötig. Darüber hinaus können Einrichtungen weitere Schutzimpfungen (z.B. gegen Hepatitis A und B) bzw. entsprechende Immunitätsnachweise verlangen.

Wo arbeiten Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Gesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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