Zum Inhalt springen

Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin

Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin

Grundberuf Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 82214

Was ist Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin?

Gesundheitsförderungsexperten und Gesundheitserzieher spielen in Deutschland eine wichtige Rolle, indem sie sich auf die Verbesserung der Gesundheit von Einzelpersonen und der Gesellschaft konzentrieren. Diese Fachleute fördern die Gesundheit

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

BIÖG InfoDienst GesundheitsförderungBKK Gesundheitsreport 2025Das GesundheitswesenDer GesundheitsberaterFachportal PädagogikGesundheit-studieren.com - Der Wegweiser zu deinem StudiumGesundheitswirtschaft. Fakten & ZahlenKompass ErnährungPädagogik der Gesundheitsberufe (PdG)Prävention und GesundheitsförderungPsychotherapeutPublic Health Forum. Forschung - Lehre - PraxisWellnissimo

Interessen

Folgendes Interesse ist wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Zur Veranschaulichung des Interessenbereichs werden Tätigkeiten genannt.Interesse an sozial-beratenden Tätigkeitenz.B. Durchführen von gesundheitsfördernden Maßnahmen und Bewegungsprogrammenz.B. Beraten von Betrieben, Behörden und Einrichtungen zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeits- und Lebensbereichenz.B. Informieren von Einzelpersonen und Gruppen zu Themen aus dem Bereich Prävention und Rehabilitation

Arbeitsorte

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Schulungs- und Seminarräumen, in Hörsälen

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ErnährungsberatungErnährungsphysiologie, -wissenschaftEvaluationGesundheitsökonomieGesundheitspädagogik, -beratungGesundheitsplanung, -managementGesundheitsvorsorge (Prävention)GesundheitswissenschaftenKundenberatung, -betreuungQualitätsmanagementRehabilitationWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BreitensportDiabetologieDigitale SozialplattformenEpidemiologieFachpublikationen erstellenFachtheoretische UnterweisungForschungGerontologieGesundheitspolitikGesundheitstourismusKrankenhausmanagement, -ökonomieLehrmaterialien (erstellen, aktualisieren etc.)Lehrtätigkeit (Hochschule)MarketingÖffentliches GesundheitswesenÖffentlichkeitsarbeit, Public RelationsOrganisationsentwicklungPersonalwesenProjektmanagementSozialmanagementTeilhabeplanungVortragstätigkeitWellnessWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Personengruppen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Gesundheitsförderer und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Blended Learning (z.B. Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen als E-Learning-Anwendung durchführen)Digitale Sozialplattformen (z.B. über digitale Beratungsangebote informieren und Videosprechstunden anbieten)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. datenbankgestützte Dokumentationssysteme für die Erstellung und Ausarbeitung von Konzepten einsetzen)Open Data (z.B. Open Data für eigene Untersuchungen nutzen)Predictive Analytics (z.B. Entwicklungen im Gesundheitswesen auf der Basis von Datenmodellen analysieren)

Arbeitssituation

Gesundheitsförderer und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen setzen ihre pädagogischen Kenntnisse und ihr Kommunikationstalent ein, um das Interesse an der Gesundheitsförderung zu wecken und Kenntnisse über eine gesunde Lebensweise zu vermehren. Sie stellen sich dabei flexibel auf unterschiedliche Zielgruppen ein. In ihrer Aufklärungsarbeit beweisen sie Geduld und Durchhaltevermögen, um langfristig die gewünschten Ziele zu erreichen. Ihr Wissen um die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung, Lebensweise und der physischen und psychischen Gesundheit wenden sie an, um Maßnahmen für die Krankheits- oder Suchtprävention und die Beratung von Menschen mit chronischen Erkrankungen zu konzipieren. Im Umgang mit kranken Menschen zeigen sie Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen, achten aber auch auf die Praktikabilität und Kosten der Maßnahmen. Vertretern von Krankenkassen, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen sowie der Ärzteschaft gegenüber treten sie mit Verhandlungsgeschick und Überzeugungsfähigkeit auf.Gesundheitsförderer und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen arbeiten am Computer im Büro, wo sie Maßnahmen konzipieren und Verwaltungs- und Organisationsarbeiten erledigen. Für Informations- und Schulungsveranstaltungen nutzen sie Besprechungszimmer oder Versammlungsräume und die üblichen Präsentationsmedien wie Flipcharts, Präsentationssoftware und Beamer.

Existenzgründung

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen können freiberuflich arbeiten, z.B. als:Gesundheitsberater/in Ernährungsberater/in

Verdienst/Einkommen

Aufgrund des großen beruflichen Spektrums sind keine repräsentativen Angaben möglich.

Branchen im Einzelnen

GesundheitswesenKrankenhäuserSozialversicherungSozialversicherung, z.B. Krankenkassen, gesetzliche RentenversicherungVersicherungenKrankenversicherungenÖffentliche VerwaltungÖffentliche Verwaltung des Gesundheitswesens, z.B. Gesundheitsämter, GesundheitsberatungsstellenHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienFachhochschulen, Duale Hochschulen, VerwaltungsfachhochschulenUniversitätenBerufsbildende SchulenPostsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des GesundheitswesensPolitische Parteien, Verbände, OrganisationenOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungAlle anderen Interessenvertretungen und Vereinigungen a. n. g., z.B. Organisationen des Gesundheitswesens, Wohlfahrtsverbände, Verbände der GesundheitsförderungAuch denkbar:Sport, Fitness, WellnessSportvereineFitnesszentrenSport- und FreizeitunterrichtErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g., z.B. SporteinrichtungenFreizeitwirtschaft, UnterhaltungErbringung von allen anderen Dienstleistungen der Unterhaltung und der Erholung a. n. g., z.B. Wellness- und FreizeiteinrichtungenTourismus, sonstige ReisedienstleistungenReiseveranstalter, z.B. GesundheitstourismusSonstige Dienstleistungen für Unternehmen und PrivathaushalteErbringung von allen anderen überwiegend persönlichen Dienstleistungen a. n. g., insbesondere Beratungs-, Informations- und Servicedienstleistungen im Gesundheitsbereich

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Gesundheitsförderung, -pädagogik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Gesundheitsförderung, -pädagogik (grundständig)Gesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Gesundheitswissenschaft, Public Health (grundständig)Gesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen finden Beschäftigung in erster Liniein Einrichtungen des Gesundheitswesens, z.B. Kliniken, Gesundheitszentrenbei Krankenkassen und Krankenversicherungen bei Gesundheitsämtern und -beratungsstellenan Hochschulenbei Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesensin Einrichtungen der ErwachsenenbildungDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin Sport-, Wellness- und Freizeiteinrichtungen

Tätigkeitsbezeichnungen

Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagoginAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymGesundheitspädagoge/-pädagogin

Sonstige Zugangsbedingungen

Beschäftigte in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen müssen gemäß Infektionsschutzgesetz ihre Masernimpfung oder -immunität nachweisen, wenn sie nach 1970 geboren sind.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zum engagierten Übernehmen und Führen von Beratungsgesprächen mit schwierigen Patienten über Ernährungs- und Bewegungspläne)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Festhalten an langfristigen Zielen im Rahmen der Gesundheitsaufklärung)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Bewerten der Qualität von Präventions-, Gesundheitsförderungs- und Freizeitprogrammen)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. gewissenhaftes Konzipieren von Bewegungsprogrammen, um negative Spätfolgen zu vermeiden)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Konzipieren und Durchführen von gesundheitsfördernden Maßnahmen und Programmen)Verschwiegenheit (z.B. vertrauliches Umgehen mit Daten von Kranken und Ratsuchenden)Psychische Stabilität (z.B. zugewandtes Verhalten und gleichzeitige professionelle Distanz beim Umgang mit kranken Menschen)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Beraten von Einzelpersonen oder Gruppen in Gesundheitsfragen; Halten von Schulungen und Vorträgen)Kontaktbereitschaft (z.B. schnelles Herstellen einer Vertrauensbasis in Präventionskursen)Selbstsicherheit (z.B. sicheres...

Die Tätigkeit im Überblick

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen initiieren und planen gesundheitsfördernde Maßnahmen, führen sie durch und bewerten sie. Zudem informieren und beraten sie Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe und Organisationen zu Themen aus dem Bereich Prävention und Rehabilitation, v. a. zu Bewegung, Ernährung und Lebensführung.

Stellen- und Bewerberbörsen

Gesundheit.Jobshospital-jobs.chJobbörse GesundheitswirtschaftKU-StellenmarktStaffSanté.fr

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS)Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e.V. (DGGP)Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) e.V.ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Bewertungen als Entscheidungsgrundlage dafür erstellen, welche Gesundheitsprogramme von Krankenkassen finanziert werden)Kundenkontakt (Einzelpersonen oder Gruppen in Gesundheitsfragen beraten)Umgang mit kranken und verletzten Menschen (Patienten/Patientinnen mit einem bestimmten Krankheitsbild, z.B. Diabetes mellitus, und deren Bezugspersonen schulen und beraten)Arbeit unter den Augen von Kunden/Kundinnen und Gästen (z.B. Schulungen und Vorträge halten)Bildschirmarbeit (z.B. Konzepte zur Prävention und Gesundheitsförderung ausarbeiten)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Betriebe, Behörden und Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeits-, Wohn- und Lebensbereichen beraten)Arbeit in Büroräumen (z.B. bestehende Präventionsmaßnahmen bewerten und neue Maßnahmen auf betriebswirtschaftlicher Grundlage konzipieren)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:ErwachsenenbildungBildungsreferent/BildungsreferentinLehrer/Dozent/Lehrerin/Dozentin in der ErwachsenenbildungGesundheitsberatung, -förderungErnährungs- und Fitnessberater/Ernährungs- und Fitnessberaterin (Gesundheit/Sport)Gesundheitsberater/GesundheitsberaterinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinSozial-, GesundheitsmanagementBetriebsleiter/Betriebsleiterin - Gesundheitswesen/Freizeit/FitnessGesundheitsmanager/GesundheitsmanagerinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Daten und Unterlagen, z.B.: Studiendaten, Konzepte und Programme zur Gesundheitsförderung, Grundlagenanalysen über gesundheitsbezogene Fragestellungen, Kurspläne, Statistiken, Berichte und Expertisen, Evaluationen, Beratungsmaterialien, Gesetze und Verordnungen aus dem GesundheitsbereichBüroausstattung und Präsentationsmittel, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer, Flipchart

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen entwickeln und realisieren Programme wie Bewegungs- oder Ernährungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen. Ziel ist es, gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen und Lebensbedingungen zu verändern. Sie beraten Betriebe, Behörden und Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten bei der gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeits- und Lebensbereichen und begleiten die Umsetzung. Für Kommunen entwickeln sie Strukturen und Netzwerke zur Gesundheitsförderung. In Beratungsstellen informieren und beraten sie zu Themen wie Krankheits- und Suchtprävention, Freizeitgestaltung oder psychosoziale Integration.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Gesundheitsförderung, -training, Ernährungsberatung oder Gesundheitsmanagement).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als Ernährungsberater/in).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Gesundheitsförderung, -pädagogik, Gesundheitsmanagement, -ökonomie oder Gesundheitswissenschaft, Public Health.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Konzeptionaktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen verfolgenGrundlagenanalysen über gesundheitsbezogene Fragestellungen durchführenStrukturen des Gesundheitsmarktes analysierenStrategien und Konzepte entwickeln, z.B. zur Prävention und Gesundheitsförderung, zur Verbesserung von LebensqualitätenStrukturen und Netzwerke zur Gesundheitsförderung für Kommunen entwickelnBerichte, Expertisen erstellen bzw. Untersuchungen über die Lage der öffentlichen Gesundheit durchführenGesundheitsförderung und Beratunggesundheitsfördernde Maßnahmen und Programme durchführen, z.B. BewegungsprogrammeProjekte zur Förderung der individuellen und gesellschaftlichen Gesundheitskompetenz initiieren und realisierenQualität von gesundheitsfördernden Maßnahmen, Programmen, Schulungen und Veranstaltungen beurteilenWirksamkeit und ökonomischen Erfolg der Maßnahmen und Projekte kontrollieren und evaluierenBeratungen, Referate und Vorträge zu Themen wie Bewegung, Ernährung und Lebensführung konzipieren und durchführenAus- und Weiterbildungsveranstaltungen zu Gesundheitsthemen durchführenOrganisationen und Einrichtungen im Gesundheitsbereich koordinieren, leiten und verwaltenWissenschaftliche Forschung und Lehrean Forschungsvorhaben mitwirkenVorlesungen und Seminare vorbereiten bzw. abhalten, Unterricht nachbereiten, ggf. Prüfungen abnehmenForschungsberichte verfassen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin an:Tätigkeitsfeld Gesundheitsberatung, -förderungÖkotrophologe/ÖkotrophologinGemeinsamkeiten:Konzepte für gesundheitsfördernde Programme entwickelnErnährungsseminare ausarbeiten und durchführenBetriebe, Behörden und andere Einrichtungen zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeits-, Wohn- und Lebensbereichen beratenTätigkeitsfeld Sozial-, GesundheitsmanagementGerontologe/GerontologinPflegewissenschaftler/PflegewissenschaftlerinGemeinsamkeiten:in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens Beratungsaufgaben übernehmenFachkompetenz im Bereich gesunde Lebensführung einsetzenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Gesundheitsförderer und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen initiieren und planen gesundheitsfördernde Maßnahmen, führen sie durch und bewerten sie. Zudem informieren und beraten sie Einzelpersonen, Gruppen, Betriebe und Organisationen zu Themen aus dem Bereich Prävention und Rehabilitation, vor allem zu Bewegung, Ernährung und Lebensführung.Spannungsfeld GesundheitswesenWie kann die Lebensqualität im Stadtteil verbessert werden? Welche Programme können dabei hilfreich sein? Wie kann eine betriebliche Gesundheitsvorsorge aussehen? Zielvorstellung ist die bestmögliche Gesundheitsversorgung und -vorsorge der Bevölkerung bei vertretbaren Kosten. Dieses Spannungsfeld in eine Balance für alle Beteiligten zu bringen, ist u.a. Aufgabe von Gesundheitsförderern und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen.Gesundheitsförderung und BeratungGesundheitsförderer und -förderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und -pädagoginnen planen und konzipieren unter Beachtung ökonomischer Zusammenhänge Projekte und Programme zur Gesundheitsförderung und zur Prävention. Beispielsweise erstellen sie zielgruppengerechte Vorsorge- und Bewegungsprogramme, etwa Wirbelsäulentrainings für Büroangestellte oder Konzepte zum "Umbau" von Lebensräumen und Institutionen hin zu gesundheitsfördernden und -erhaltenden Orten. Darüber hinaus entwickeln sie z.B. für Kommunen Strukturen und Netzwerke zur Gesundheitsförderung. Sie bewerten die Qualität von Präventions-, Gesund...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitenverbales (sprachliches) Denken (z.B. Konzipieren und Durchführen von Beratungen, Referaten und Vorträgen zu Themen wie Bewegung, Ernährung und Lebensführung)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Verhaltensweisen oder Lebensverhältnissen, die zu Krankheiten führen können)Merkfähigkeit (z.B. Gedächtnis für Namen, Daten sowie Rechtsvorschriften im Gesundheitsbereich)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Koordinieren, Leiten und Verwalten von Organisationen und Einrichtungen im Gesundheitsbereich)Pädagogisches Geschick (z.B. Schulen und Beraten von Patienten/Patientinnen mit einem bestimmten Krankheitsbild wie Diabetes mellitus und deren Bezugspersonen)Kenntnisse und FertigkeitenVerständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von Fragen von Schulungsteilnehmenden; Verstehen von Kundenanliegen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Einzelpersonen oder Gruppen in Gesundheitsfragen; Halten von Schulungen und Vorträgen; Überzeugen von Kostenträgern)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Erstellen von Berichten über die Lage der öffentlichen Gesundheit)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Einzelpersonen oder Gruppen in Gesundheitsfragen beraten)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Computerbildschirm Präventionsmaßnahmen recherchieren und überprüfen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Fragen von Patienten zum Umgang mit Diabetes mellitus klären)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Gesundheitsberater/Gesundheitsberaterinfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Gesundheitsmanager/Gesundheitsmanagerinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Ernährungs- und Fitnessberater/Ernährungs- und Fitnessberaterin (Gesundheit/Sport)in angrenzenden Berufen:Gesundheitswissenschaftler/Gesundheitswissenschaftlerin - Öffentliches GesundheitswesenEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Einzelpersonen oder Gruppen in Gesundheitsfragen beraten)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Computerbildschirm Präventionsmaßnahmen recherchieren und überprüfen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Fragen von Patienten zum Umgang mit Diabetes mellitus klären)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Gesundheitsförderer/-förderin, -pädagoge/-pädagogin an:Tätigkeitsfeld Gesundheitsberatung, -förderungÖkotrophologe/ÖkotrophologinGemeinsamkeiten:Konzepte für gesundheitsfördernde Programme entwickelnErnährungsseminare ausarbeiten und durchführenBetriebe, Behörden und andere Einrichtungen zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Arbeits-, Wohn- und Lebensbereichen beratenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin in Deutschland?

Gesundheitsförderungsexperten und Gesundheitserzieher spielen in Deutschland eine wichtige Rolle, indem sie sich auf die Verbesserung der Gesundheit von Einzelpersonen und der Gesellschaft konzentrieren. Diese Fachleute fördern die Gesundheit

Ist Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Gesundheitsförderung, -pädagogik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin in Deutschland typischerweise?

Gesundheitsförderer und Gesundheitsförderinnen bzw. Gesundheitspädagogen und Gesundheitspädagoginnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Schulungs- und Seminarräumen, in Hörsälen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Gesundheitsförderer, -pädagoge/Gesundheitsförderin, -pädagogin in Deutschland?

Aufgrund des großen beruflichen Spektrums sind keine repräsentativen Angaben möglich.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.