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Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin

Fachwirt/in - Industrie

Weiterbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 71303

Was ist Geprüfter Industriefachwirt (Endüstriyel İşletme Uzmanı)?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriefachwirte und -fachwirtinnen setzen in ihrem Verantwortungsbereich Richtlinien und Maßnahmen der Geschäftsleitung um und führen Mitarbeitende. In der Materialwirtschaft holen sie Angebote ein, führen Einkaufsverhandlungen, bestimmen Liefer- sowie Zahlungsbedingungen und sorgen für sachgerechte Lagerung der Waren. In der Produktionswirtschaft bestimmen sie kaufmännische Rahmenbedingungen der Produktion und planen sowie überwachen Produktionsaufträge. Zudem erstellen sie in der Personalwirtschaft Dienst- sowie Organisationspläne, ermitteln den Personalbedarf, setzen Mitarbeitende ein und fördern sie. Sie führen Werbe- und Marketingmaßnahmen durch, akquirieren Kundschaft und pflegen Kundendaten. Im Finanz- und Rechnungswesen führen sie Kostenstellen- sowie Investitionsrechnungen durch, prüfen Finanzierungen oder Investitionen und wenden Controlling-Instrumente an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriefachwirte und -fachwirtinnen sind in Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen beschäftigt.Arbeitsorte:Industriefachwirte und -fachwirtinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungsräumen in Produktionshallenin Lagerräumen und -hallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten 3-jährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis odereine Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis odereine mindestens 4-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Wirtschaftsbezogene QualifikationenVolks- und Betriebswirtschaft, z.B. betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken, UnternehmenszusammenschlüsseRechnungswesen, z.B. Finanzbuchhaltung, Kosten- und LeistungsrechnungRecht und Steuern, z.B. rechtliche ZusammenhängeUnternehmensführung, z.B. Betriebsorganisation, PersonalentwicklungHandlungsspezifische QualifikationenFinanzwirtschaft im Industrieunternehmen, z.B. Investitionen und Investitionsrechnung durchführen, Finanzierung beurteilenProduktionsprozesse, z.B. Logistik als Querschnittsfunktion beurteilen, Bedarfsermittlung durchführenMarketing und Vertrieb, z.B. Marketingplanung durchführen, Vertriebsmanagement bewertenWissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen, z.B. Zusammenhang von Unternehmensentwicklung und Wissensmanagement darstellenFührung und Zusammenarbeit, z.B. Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation erläutern, Konfliktmanagement anwenden

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachwirt/in Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, ca. 3-18 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachwirt/inWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, ca. 3-18 Monate - je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenIndustriefachwirte und -fachwirtinnen setzen in ihrem Verantwortungsbereich Richtlinien und Maßnahmen der Geschäftsleitung um und führen Mitarbeitende. In der Materialwirtschaft holen sie Angebote ein, führen Einkaufsverhandlungen, bestimmen Liefer- sowie Zahlungsbedingungen und sorgen für sachgerechte Lagerung der Waren. In der Produktionswirtschaft bestimmen sie kaufmännische Rahmenbedingungen der Produktion und planen sowie überwachen Produktionsaufträge. Zudem erstellen sie in der Personalwirtschaft Dienst- sowie Organisationspläne, ermitteln den Personalbedarf, setzen Mitarbeitende ein und fördern sie. Sie führen Werbe- und Marketingmaßnahmen durch, akquirieren Kundschaft und pflegen Kundendaten. Im Finanz- und Rechnungswesen führen sie Kostenstellen- sowie Investitionsrechnungen durch, prüfen Finanzierungen oder Investitionen und wenden Controlling-Instrumente an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriefachwirte und -fachwirtinnen sind in Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen beschäftigt.Arbeitsorte:Industriefachwirte und -fachwirtinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungsräumen in Produktionshallenin Lagerräumen und...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: Vollzeit: ca. 3-5 MonateTeilzeit: 12-18 Monate

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Wirtschaftsbezogene QualifikationenVolks- und Betriebswirtschaft: 40 StundenRechnungswesen: 45 StundenRecht und Steuern: 80 StundenUnternehmensführung: 65 StundenHandlungsspezifische QualifikationenFinanzwirtschaft im Industrieunternehmen: 90 StundenProduktionsprozesse: 90 StundenMarketing und Vertrieb: 70 StundenWissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen: 70 StundenFührung und Zusammenarbeit: 90 StundenLern- und Arbeitsmethodik: 10 StundenGesamtstundenzahl: 650 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Fachwirtprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Wirtschaftsbezogene QualifikationenVolks- und Betriebswirtschaft, z.B. betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken, UnternehmenszusammenschlüsseRechnungswesen, z.B. Finanzbuchhaltung, Kosten- und LeistungsrechnungRecht und Steuern, z.B. rechtliche ZusammenhängeUnternehmensführung, z.B. Betriebsorganisation, PersonalentwicklungHandlungsspezifische QualifikationenFinanzwirtschaft im Industrieunternehmen, z.B. Investitionen und Investitionsrechnung durchführen, Finanzierung beurteilenProduktionsprozesse, z.B. Logistik als Querschnittsfunktion beurteilen, Bedarfsermittlung durchführenMarketing und Vertrieb, z.B. Marketingplanung durchführen, Vertriebsmanagement bewertenWissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen, z.B. Zusammenhang von Unternehmensentwicklung und Wissensmanagement darstellenFührung und Zusammenarbeit, z.B. Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation erläutern, Konfliktmanagement anwenden

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Wirtschaft/Recht: z.B. um Produktionsprozesse zu steuernMathematik: z.B. um Kosten- und Leistungsrechnungen durchzuführen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem Unterricht und ggf. Übungen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Industriefachwirt/in an:Bereich Management und UnternehmensführungBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Produktionswirtschaft/Bachelor Professional in WirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Unternehmensführung/Bachelor Professional in WirtschaftPraktischer Betriebswirt/Praktische BetriebswirtinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Steuerung eines Betriebs übernehmenBereich Rechnungswesen und ControllingBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Controlling/Bachelor Professional in WirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Rechnungswesen/Bachelor Professional in WirtschaftGeprüfter Wirtschaftsfachwirt/Geprüfte WirtschaftsfachwirtinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in Rechnungswesen und Controlling übernehmenBereich Personalwesen und PersonaldienstleistungBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Personalwirtschaft/Bachelor Professional in WirtschaftGeprüfter Personalfachkaufmann/Geprüfte PersonalfachkauffrauGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Personalwirtschaft übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

1970er-Jahre:Entwicklung der Fachwirt-Weiterbildung unter der Federführung des Deutschen Industrie- und Handelstags (DIHT) 1989:Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin tritt in Kraft (bundesweit gültig)2010:Inkrafttreten der aktualisierten Verordnung mit veränderten Prüfungsbedingungen und -inhalten (bundesweit gültigen)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGeprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin

Die Weiterbildung im Überblick

Industriefachwirt bzw. Industriefachwirtin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Industriefachwirte und -fachwirtinnen in Industrieunternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Einkauf bis hin zu Finanz- und Rechnungswesen.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betriebswirt/in nach dem Berufsbildungsgesetz abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Industriefachwirte und -fachwirtinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Industriebetriebswirtschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. im Bereich Unternehmensberatung.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungVerordnung über die Prüfung zum anerkannten Fortbildungsabschluss Geprüfter Industriefachwirt und Geprüfte Industriefachwirtin (IndFachwirtPrV) vom 25.06.2010 (BGBl. I S. 833), zuletzt geändert durch Artikel 51 der Verordnung vom 09.12.2019 (BGBl. I S. 2153)WeiteresGeprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin - Rahmenplan mit Lernzielen, 2023 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag - DIHK)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten 3-jährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxisodereine Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige Berufspraxis

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Industriefachwirt (Endüstriyel İşletme Uzmanı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenIndustriefachwirte und -fachwirtinnen setzen in ihrem Verantwortungsbereich Richtlinien und Maßnahmen der Geschäftsleitung um und führen Mitarbeitende. In der Materialwirtschaft holen sie Angebote ein, führen Einkaufsverhandlungen, bestimmen Liefer- sowie Zahlungsbedingungen und sorgen für sachgerechte Lagerung der Waren. In der Produktionswirtschaft bestimmen sie kaufmännische Rahmenbedingungen der Produktion und planen sowie überwachen Produktionsaufträge. Zudem erstellen sie in der Personalwirtschaft Dienst- sowie Organisationspläne, ermitteln den Personalbedarf, setzen Mitarbeitende ein und fördern sie. Sie führen Werbe- und Marketingmaßnahmen durch, akquirieren Kundschaft und pflegen Kundendaten. Im Finanz- und Rechnungswesen führen sie Kostenstellen- sowie Investitionsrechnungen durch, prüfen Finanzierungen oder Investitionen und wenden Controlling-Instrumente an.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Industriefachwirte und -fachwirtinnen sind in Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen beschäftigt.Arbeitsorte:Industriefachwirte und -fachwirtinnen arbeiten meistin Büroräumenin Besprechungsräumen in Produktionshallenin Lagerräumen und -hallenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten 3-jährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis odereine Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxis odereine mindestens 4-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Wirtschaftsbezogene QualifikationenVolks- und Betriebswirtschaft, z.B. betriebliche Funktionen und deren Zusammenwirken, UnternehmenszusammenschlüsseRechnungswesen, z.B. Finanzbuchhaltung, Kosten- und LeistungsrechnungRecht und Steuern, z.B. rechtliche ZusammenhängeUnternehmensführung, z.B. Betriebsorganisation, PersonalentwicklungHandlungsspezifische QualifikationenFinanzwirtschaft im Industrieunternehmen, z.B. Investitionen und Investitionsrechnung durchführen, Finanzierung beurteilenProduktionsprozesse, z.B. Logistik als Querschnittsfunktion beurteilen, Bedarfsermittlung durchführenMarketing und Vertrieb, z.B. Marketingplanung durchführen, Vertriebsmanagement bewertenWissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen, z.B. Zusammenhang von Unternehmensentwicklung und Wissensmanagement darstellenFührung und Zusammenarbeit, z.B. Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation erläutern, Konfliktmanagement anwenden

Ist Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine Abschlussprüfung in einem anerkannten 3-jährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxisodereine Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 4-jährige Berufspraxis

Wo arbeiten Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Industrie- und Handelskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer) und Fernunterricht: zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Industriefachwirt/Geprüfte Industriefachwirtin in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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