Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Gärtnermeister/in - Garten- und Landschaftsbau
Was ist Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, 5-24 Monate (Vollzeit/Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →Der Beruf Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:
- Nutzpflanzenwissenschaften
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Advisory and Innovation Services in Agri-Food Systems
Master · Universität Hohenheim
Agrar- und Gartenbauwissenschaften
Bachelor · Humboldt-Universität zu Berlin
Agrarbiologie
Bachelor · Universität Hohenheim
Agrarsystemtechnologien
Bachelor · Hochschule Osnabrück
Agrarsystemwissenschaften
Master · Technische Universität München
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an zuständigen Landwirtschaftskammern, Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, 5-24 Monate (Vollzeit/Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und LernformAufgaben und TätigkeitenGärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten und Dienstleistungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. Wege und Plätze von Gartenanlagen, begrünen Dächer und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau sind beschäftigtin Fachbetrieben des Garten- und Landschaftsbausin GartenbauämternArbeitsorte:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten meist im Freien auf landschaftsgärtnerischen Baustellen sowie Anlagen für Sport, Spiel und Freizeitin Garten- und Grünanlagenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufs...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform Vollzeit: 5-12 MonateTeilzeit: ca. 18-24 Monate
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):I. Fachrichtungsübergreifender BereichDeutsch/Kommunikation: 1 WochenstundeFremdsprache (Englisch): 1 WochenstundePersonalwirtschaft: 3 WochenstundenPolitik/Gesellschaftslehre: 1 WochenstundeII. Fachrichtungsbezogener BereichAuftragsmanagement: 6 WochenstundenBau- und Objekttechnik: 3 WochenstundenUnternehmensführung: 4 WochenstundenVegetationsflächengestaltung: 5 WochenstundenVegetationstechnik: 3 WochenstundenIII. Projektarbeit: 2 WochenstundenIV. DifferenzierungsbereichBauwerksbegrünung: 2 WochenstundenBaumpflege: 2 WochenstundenCAD: 2 WochenstundenNaturschutz und Landschaftspflege: 2 WochenstundenStauden- und Gehölzverwendung: 2 WochenstundenStütz- und Förderkurse, z.B.:Informationstechnik: 2 WochenstundenTechnisches Zeichnen: 2 WochenstundenGesamtstundenzahl:31 Wochenstunden, ggf. zzgl. Stütz- und Förderkurse
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Produktion, Dienstleistung und Vermarktung:Bauleistungen und Pflegemaßnahmen planen Arbeitskräfte- und Maschineneinsatz organisierenNeuanlagen und Pflegeaufträge abwickelnBau überwachen und Abrechnungen erstellenPflanzenverwendung, Lebensbereiche, Kultur- und Wildpflanzen, Ansprüche der PflanzenWechselbeziehungen zwischen Betrieb und UmweltAuftragsbeschaffung, Ausschreibung und KalkulationBetriebs- und Unternehmensführung:nationale und internationale Rahmenbedingungen sowie Wirtschafts- und Agrarpolitikökonomische Kontrolle und Bewertung der ProduktionBetriebsentwicklung planen und Marketingmaßnahmen anwendenBetriebs- und Arbeitsorganisation, Struktur und Funktion des Betriebesberufsbezogene RechtsvorschriftenGrundsätze steuerlicher Buchführung, Steuerarten, -verfahren, VersicherungenBerufsausbildung und Mitarbeiterführung
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Saatgut zu berechnen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um einen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen: (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Landschaftsgärtner/in")SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Gärtnermeister/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Gärtnermeister/in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau an:Bereich PflanzenStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gartenbau Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau/Bachelor Professional in TechnikGeprüfter Fachagrarwirt/Geprüfte Fachagrarwirtin Baumpflege/Bachelor Professional BaumpflegeFachagrarwirt/Fachagrarwirtin - Sport- und GolfplatzpflegeGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung BaumschuleGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung FriedhofsgärtnereiGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung GemüsebauGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung ObstbauGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung StaudengärtnereiGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung ZierpflanzenbauGeprüfter Kundenberater/Geprüfte Kundenberaterin im GartenbauStaatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin Fachrichtung Gartenbau/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in Gartenbaubetrieben bzw. bei der Pflege von Grünanlagen leitenBereich Umwelt- und NaturschutzGeprüfter Natur- und Landschaftspfleger/Geprüfte Natur- und LandschaftspflegerinGemeinsamkeit:Kulturlandschaften pflegen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1997:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Gartenbau tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungGärtnermeister/Gärtnermeisterin - Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Gärtnermeister bzw. Gärtnermeisterin der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Gärtnermeister und Gärtnermeisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Fachbetrieben des Garten- und Landschaftsbaus sowie in Gartenbauämtern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Garten- und Landschaftsbau bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister und Meisterinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gartenbau erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb im Garten- und Landschaftsbau.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungVerordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Gärtner/Gärtnerin vom 12.08.1997 (BGBl. I S. 2046), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 21.05.2014 (BGBl. I S. 548)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im Gartenbau
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenGärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeiten und Dienstleistungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, gestalten z.B. Wege und Plätze von Gartenanlagen, begrünen Dächer und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau sind beschäftigtin Fachbetrieben des Garten- und Landschaftsbausin GartenbauämternArbeitsorte:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau arbeiten meist im Freien auf landschaftsgärtnerischen Baustellen sowie Anlagen für Sport, Spiel und Freizeitin Garten- und Grünanlagenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im GartenbauInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion, Dienstleistung und Vermarktung:Bauleistungen und Pflegemaßnahmen planen Arbeitskräfte- und Maschineneinsatz organisierenNeuanlagen und Pflegeaufträge abwickelnBau überwachen und Abrechnungen erstellenPflanzenverwendung, Lebensbereiche, Kultur- und Wildpflanzen, Ansprüche der PflanzenWechselbeziehungen zwischen Betrieb und UmweltAuftragsbeschaffung, Ausschreibung und KalkulationBetriebs- und Unternehmensführung:nationale und internationale Rahmenbedingungen sowie Wirtschafts- und Agrarpolitikökonomische Kontrolle und Bewertung der ProduktionBetriebsentwicklung planen und Marketingmaßnahmen anwendenBetriebs- und Arbeitsorganisation, Struktur und Funktion des Betriebesberufsbezogene RechtsvorschriftenGrundsätze steuerlicher Buchführung, Steuerarten, -verfahren, VersicherungenBerufsausbildung und Mitarbeiterführung
Ist Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im Gartenbau
Wo arbeiten Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an zuständigen Landwirtschaftskammern, Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.