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Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule

Gärtnermeister/in - Baumschule

Weiterbildung Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. KldB B 12193

Was ist Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule?

Aufgaben und TätigkeitenGärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Pflanzen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermehren z.B. Gehölze, ziehen Baumschulkulturen an und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule sind beschäftigtin Baumschulenin Betrieben des Garten- und LandschaftsbausArbeitsorte:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule arbeiten meistauf Freiflächen in Gewächshäusernin Verkaufsräumenin Versandhallenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im GartenbauInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion, Dienstleistung und Vermarktung:Produktions-, Sortiments- und AnbauplanungPflanzenverwendungKultur- und Arbeitsverfahren planen und auswählenArbeit und Maschineneinsatz organisierenProdukte aufbereiten, versenden und vermarktenMaßnahmen der Qualitätssicherung durchführenWechselbeziehungen zwischen Betrieb und UmweltBetriebs- und Unternehmensführung:nationale und internationale Rahmenbedingungen sowie Wirtschafts- und Agrarpolitikökonomische Kontrolle und Bewertung der ProduktionBetriebsentwicklung planen und Marketingmaßnahmen anwendenBetriebs- und Arbeitsorganisation, Struktur und Funktion des Betriebesberufsbezogene RechtsvorschriftenGrundsätze steuerlicher Buchführung, Steuerarten, -verfahren; Versicherungen Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: 5 Monate bis 1 Jahr (Vollzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an zuständigen Landwirtschaftskammern, Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

▶ Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer5 Monate bis 1 Jahr (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenGärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Pflanzen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermehren z.B. Gehölze, ziehen Baumschulkulturen an und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule sind beschäftigtin Baumschulenin Betrieben des Garten- und LandschaftsbausArbeitsorte:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule arbeiten meistauf Freiflächen in Gewächshäusernin Verkaufsräumenin Versandhallenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im GartenbauInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion, Dienstleistung und Ve...

▶ Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot:Vollzeit: 5-12 Monate

▶ Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Berufsübergreifender Lernbereich (Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache, Politik, Mitarbeiterführung, Berufs- und Arbeitspädagogik): 6 WochenstundenBerufsbezogener Lernbereich - Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben (Naturwissenschaft, Produktions- und Verfahrenstechnik, Naturschutz/Landschaftspflege): 12 WochenstundenBerufsbezogener Lernbereich - Agrarwirtschaftliche Führungsaufgaben (Betriebswirtschaft, Unternehmensführung, Marketing): 12 WochenstundenGesamtstundenzahl: 30 Wochenstunden

▶ Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

▶ Weiterbildungsinhalte

Produktion, Dienstleistung und Vermarktung:Produktions-, Sortiments- und AnbauplanungPflanzenverwendungKultur- und Arbeitsverfahren planen und auswählenArbeit und Maschineneinsatz organisierenProdukte aufbereiten, versenden und vermarktenMaßnahmen der Qualitätssicherung durchführenWechselbeziehungen zwischen Betrieb und UmweltBetriebs- und Unternehmensführung:nationale und internationale Rahmenbedingungen sowie Wirtschafts- und Agrarpolitikökonomische Kontrolle und Bewertung der ProduktionBetriebsentwicklung planen und Marketingmaßnahmen anwendenBetriebs- und Arbeitsorganisation, Struktur und Funktion des Betriebesberufsbezogene RechtsvorschriftenGrundsätze steuerlicher Buchführung, Steuerarten, -verfahren; Versicherungen Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

▶ Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Saatgut zu berechnen und Kosten zu kalkulierenWirtschaft/Recht: z.B. um einen Betrieb steuerrechtlich sicher zu führenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

▶ Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

▶ Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Gärtnermeister/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

▶ Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

▶ Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Gärtnermeister/in der Fachrichtung Baumschule an:Bereich PflanzenGeprüfter Fachagrarwirt/Geprüfte Fachagrarwirtin Baumpflege/Bachelor Professional BaumpflegeFachagrarwirt/Fachagrarwirtin - Sport- und GolfplatzpflegeGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung FriedhofsgärtnereiGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Garten- und LandschaftsbauGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung GemüsebauGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung ObstbauGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung StaudengärtnereiGärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung ZierpflanzenbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gartenbau Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gartenbau Schwerpunkt Produktion und Vermarktung/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Wirtschafter/Staatlich geprüfte Wirtschafterin Fachrichtung Gartenbau/Bachelor Professional in AgrarwirtschaftGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in Gartenbaubetrieben bzw. bei der Pflege von Grünanlagen leitenBereich Vertrieb und VerkaufGeprüfter Kundenberater/Geprüfte Kundenberaterin im GartenbauGemeinsamkeit:landwirtschaftliche bzw. Gartenbauprodukte ansprechend präsentieren und vermarkten

▶ Entwicklung der Weiterbildung

1997:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Gartenbau tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGärtnermeister/Gärtnermeisterin - Fachrichtung Baumschule

▶ Die Weiterbildung im Überblick

Gärtnermeister bzw. Gärtnermeisterin der Fachrichtung Baumschule ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

▶ Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Gärtnermeister und Gärtnermeisterinnen der Fachrichtung Baumschule in Baumschulen oder in Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Baumpflege bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister und Meisterinnen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gartenbau erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Baumschule.

▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungVerordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Gärtner/Gärtnerin vom 12.08.1997 (BGBl. I S. 2046), zuletzt geändert durch Artikel 5 der Verordnung vom 21.05.2014 (BGBl. I S. 548)

▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im Gartenbau

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule in Deutschland? ▼

Aufgaben und TätigkeitenGärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie verhandeln mit Lieferunternehmen, kalkulieren Angebote und erledigen den Schriftverkehr. Zudem stellen sie die Qualität und Vermarktung der Pflanzen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, vermehren z.B. Gehölze, ziehen Baumschulkulturen an und beraten die Kundschaft.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule sind beschäftigtin Baumschulenin Betrieben des Garten- und LandschaftsbausArbeitsorte:Gärtnermeister und -meisterinnen der Fachrichtung Baumschule arbeiten meistauf Freiflächen in Gewächshäusernin Verkaufsräumenin Versandhallenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im GartenbauInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion, Dienstleistung und Vermarktung:Produktions-, Sortiments- und AnbauplanungPflanzenverwendungKultur- und Arbeitsverfahren planen und auswählenArbeit und Maschineneinsatz organisierenProdukte aufbereiten, versenden und vermarktenMaßnahmen der Qualitätssicherung durchführenWechselbeziehungen zwischen Betrieb und UmweltBetriebs- und Unternehmensführung:nationale und internationale Rahmenbedingungen sowie Wirtschafts- und Agrarpolitikökonomische Kontrolle und Bewertung der ProduktionBetriebsentwicklung planen und Marketingmaßnahmen anwendenBetriebs- und Arbeitsorganisation, Struktur und Funktion des Betriebesberufsbezogene RechtsvorschriftenGrundsätze steuerlicher Buchführung, Steuerarten, -verfahren; Versicherungen Berufsausbildung und Mitarbeiterführung

Ist Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.: eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Gärtner/in, und entsprechende Berufspraxis im Gartenbauodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis im Gartenbau

Wo arbeiten Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule in Deutschland typischerweise? ▼

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an zuständigen Landwirtschaftskammern, Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Gärtnermeister/Gärtnermeisterin Fachrichtung Baumschule in Deutschland? ▼

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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