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Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau

Fotomedienfachmann/-frau

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 62242

Was ist Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau?

Was macht man in diesem Beruf?Fotomedienfachleute informieren Kunden über Foto- und Videoprodukte und deren unterschiedliche Möglichkeiten. Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen des betrieblichen Sortiments, erledigen die Auftragsabwicklung und -abrechnung. Manchmal übernehmen sie Kundenschulungen, z.B. über die Bedienung digitaler Kameras oder die Speicherung von Bilddaten.Darüber hinaus erstellen sie selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese, wie die Bilddaten ihrer Kunden, am Bildschirm. Über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche halten sich Fotomedienfachleute auf dem Laufenden, um ihre Kundschaft kompetent beraten zu können. Zudem beachten sie Regelungen z.B. zum Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen und Beschaffung durch und arbeiten in Vertrieb und Marketing mit. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fotomedienfachleute finden Beschäftigung in erster Linieim Fotofachhandel in Fotolabors und FotostudiosArbeitsorte:Fotomedienfachleute arbeiten in erster Liniein Verkaufs- und Büroräumenin Atelierräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Warenlagern.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [38.0%]38Sonstige [12.0%]12Worauf kommt es an?Anforderungen:Kundenorientierung und Kontaktbereitschaft (z.B. beim Beraten von Kunden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Preisen) Sorgfalt und Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Bildbearbeitung)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen von Kameraobjektiven, beim Umgang mit Stativen und Beleuchtungseinrichtungen)Schulfächer:Wirtschaft/Mathematik (z.B. um Geschäftsvorgänge zu buchen und Kalkulationen zu erstellen)Informatik (z.B. um fachspezifische Hard- und Software zur Bildbearbeitung einzusetzen)Deutsch (z.B. um Aufträge zu bearbeiten und Kundschaft zu beraten)Kunst (z.B. um mithilfe von Grundlagen in Bildkomposition und Layout Bilder zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 € (Handel*), 1.090 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 € (Handel*), 1.140 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 € (Handel*), 1.200 € (Industrie)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fotomedienfachleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Fotofachhandel, Fotolabor, Fotostudio): Verkaufs-, Büro- und Atelierräume, WarenlagerBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Kiel (Schleswig-Holstein):Regionales Bildungszentrum Wirtschaft KielQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fotomedienfachleute informieren Kunden über Foto- und Videoprodukte und deren unterschiedliche Möglichkeiten. Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen des betrieblichen Sortiments, erledigen die Auftragsabwicklung und -abrechnung. Manchmal übernehmen sie Kundenschulungen, z.B. über die Bedienung digitaler Kameras oder die Speicherung von Bilddaten.Darüber hinaus erstellen sie selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese, wie die Bilddaten ihrer Kunden, am Bildschirm. Über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche halten sich Fotomedienfachleute auf dem Laufenden, um ihre Kundschaft kompetent beraten zu können. Zudem beachten sie Regelungen z.B. zum Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen und Beschaffung durch und arbeiten in Vertrieb und Marketing mit. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fotomedienfachleute finden Beschäftigung in erster Linieim Fotofachhandel in Fotolabors und FotostudiosArbeitsorte:Fotomedienfachleute arbeiten in erster Liniein Verkaufs- und Büroräumenin Atelierräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Warenlagern.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildun...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFotomedienfachmann/-frauBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fotomedienfachleute informieren Kunden über Foto- und Videoprodukte und deren unterschiedliche Möglichkeiten. Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen des betrieblichen Sortiments, erledigen die Auftragsabwicklung und -abrechnung. Manchmal übernehmen sie Kundenschulungen, z.B. über die Bedienung digitaler Kameras oder die Speicherung von Bilddaten.Darüber hinaus erstellen sie selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese, wie die Bilddaten ihrer Kunden, am Bildschirm. Über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche halten sich Fotomedienfachleute auf dem Laufenden, um ihre Kundschaft kompetent beraten zu können. Zudem beachten sie Regelungen z.B. zum Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen und Beschaffung durch und arbeiten in Vertrieb und Marketing mit. Wo arbeitet man?Fotomedienfachleute finden Beschäftigung in erster Linieim Fotofachhandel in Fotolabors und FotostudiosWeitereBerufe im HandelBerufe rund ums FotoBerufe rund um Vertrieb und Verkauf

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Kundenorientierung und -beratungMarketing und VertriebAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:das Einzelhandelsunternehmen repräsentierenVerkaufsgespräche kundenorientiert führenKunden im Servicebereich Kasse betreuenWaren präsentierenWerben und den Verkauf fördernZwischenprüfung am Anfang des 2. Ausbildungsjahres2. und 3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrBildaufnahmeBildwiedergabekaufmännische Steuerung und KontrolleQualitätssicherungBildbearbeitung und -übertragungAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Kunden über Kameratechnik und Zubehör beratenWaren und Dienstleistungen beschaffen, Bestände überwachen und pflegenBilder erstellen und Aufnahmeprozesse in der Kundenberatung erläuternGeschäftsprozesse erfassen und auswertenbesondere Verkaufssituationen bewältigenBilder bearbeiten, sichern und archivierenGeschäftsprozesse erfolgsorientiert steuernMärkte analysieren und Marketingkonzepte erstellenBilder wiedergeben und Ausgabeprozesse erläuternAbschluss-/Gesellenprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Kaufmotive und Kundenwünsche ermittelt sowie Kunden informiert und berätwie man Produkte und Dienstleistungen verkauft, Kaufbelege erstellt sowie Zahlungen, Umtausch und Reklamationen kassentechnisch abwickeltwie Rechtsvorschriften und allgemeine Geschäftsbedingungen zu beachten sindwie man Bildkompositionen erarbeitet und festlegt und wie man Kunden bei der Bildgestaltung über entsprechende Hard- und Software berätwie man bei der Bilderstellung fotografische Aufnahmedaten, insbesondere Belichtungszeit, Blende, Kontrastumfang und Farbtemperatur, ermittelt und ergebnisorientiert einsetztwie man die Ausgabegeräte zur Bildherstellung auswählt, einsetzt, pflegt und die Wartung sicherstellt wie man Kunden über unterschiedliche Produktionstechniken für die Bildwiedergabe informiert und über Hard- und Software zur Bildherstellung und Bildpräsentation berätwie man Kalkulationen erstellt, Kennziffern ermittelt und bewertet und was man über Warenwirtschaftssysteme wissen musswie man Geräte und Ausstattung lagert, pflegt, wartet und dabei rechtliche Vorschriften beachtetwie man Kunden über technologische Entwicklungen informiert und wie man Kundenschulungen konzipiert und durchführtwie man Bilder mit geeigneten Medien und Techniken bearbeitet und dabei Bild-, Urheber- und Nutzungsrechte berücksichtigtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausb...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Kunden beraten, Bildbestellungen entgegennehmen, Verkaufspreise berechnen, kassieren, an der Sortimentsplanung mitwirken, Kundenaufträge bearbeiten, ggf. selbst Bilder aufnehmen Umgebung: wechselnde Arbeitsplätze (Büroräume, Verkaufsraum, Fotolabor, Warenlager, beim Kunden)Arbeitszeit: i.d.R. SamstagsarbeitAnforderungen:Kundenorientierung und Kontaktbereitschaft (z.B. beim Beraten von Kunden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Preisen) Sorgfalt und Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Bildbearbeitung)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen von Kameraobjektiven, beim Umgang mit Stativen und Beleuchtungseinrichtungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 €Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Wirtschaft/Mathematik: z.B. um Geschäftsvorgänge zu buchen und Kalkulationen zu erstellenInformatik: z.B. um fachspezifische Hard- und Software zur Bildbearbeitung einzusetzenDeutsch: z.B. um Aufträge zu bearbeiten und Kundschaft zu beratenKunst: z.B. um mithilfe von Grundlagen in Bildkomposition und Layout Bilder zu bearbeiten

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Betriebsassistent/in im Handwerk" richtet sich an Auszubildende mit Fachoberschul- oder Hochschulreife. Die Auszubildenden erwerben parallel zur handwerklichen Ausbildung kaufmännische Kenntnisse. Sie besuchen zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. in Rechnungswesen oder Wirtschaftslehre. Zudem legen sie die Prüfung zum Fachmann bzw. zur Fachfrau für kaufmännische Betriebsführung (HwO) ab und weisen den erfolgreichen Besuch des Fremdsprachenunterrichts nach. Die zuständige Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:HWK Düsseldorf – Betriebsassistent/in im HandwerkDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fotomedienfachmann/-frau an:Bereich HandelBuchhändler/BuchhändlerinMusikfachhändler/MusikfachhändlerinKaufmann/Kauffrau im EinzelhandelGemeinsamkeit:Kunden beraten, Waren beschaffen, präsentieren und verkaufenBereich Fotografie/BildFotograf/FotografinGemeinsamkeit:fotografische Aufnahmen erstellen, Kunden beraten

Entwicklung der Ausbildung

2008:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fotomedienfachmann/-frau ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel sowie im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.060 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.390 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fotomedienfachleute verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Betriebsassistent/in im Handwerk oder im Bereich europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fotomedienfachleute in Betrieben des Fotofachhandels, in Fotolabors, bei Fotografen und in der Industrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fotografie, Fototechnik bis hin zu Verkaufsförderung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Handelsfachwirt/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Handelsbetriebswirtschaft erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fotofachgeschäft, einer Bildagentur oder als freie/r Handelsvertreter/in in der Fotowirtschaft.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 24 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 38 Prozent besaßen die Hochschulreife. 13 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn an einer Berufsvorbereitungsmaßnahme teilgenommen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [38.0%]38Sonstige [12.0%]12Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.060 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.210 €3. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Fotomedienfachmann/zur Fotomedienfachfrau vom 19.03.2008 (BGBl. I S. 457)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.01.2008)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.210 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €3. Ausbildungsjahr: 1.330 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 940 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Fotomaterial verarbeitende Betriebe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.200 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fotomedienfachleute informieren Kunden über Foto- und Videoprodukte und deren unterschiedliche Möglichkeiten. Sie verkaufen Waren und Dienstleistungen des betrieblichen Sortiments, erledigen die Auftragsabwicklung und -abrechnung. Manchmal übernehmen sie Kundenschulungen, z.B. über die Bedienung digitaler Kameras oder die Speicherung von Bilddaten.Darüber hinaus erstellen sie selbst fotografische Aufnahmen und bearbeiten diese, wie die Bilddaten ihrer Kunden, am Bildschirm. Über alle relevanten Entwicklungen in der Foto- und Bildmedienbranche halten sich Fotomedienfachleute auf dem Laufenden, um ihre Kundschaft kompetent beraten zu können. Zudem beachten sie Regelungen z.B. zum Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, führen kaufmännisch-organisatorische Aufgaben wie Kalkulationen und Beschaffung durch und arbeiten in Vertrieb und Marketing mit. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fotomedienfachleute finden Beschäftigung in erster Linieim Fotofachhandel in Fotolabors und FotostudiosArbeitsorte:Fotomedienfachleute arbeiten in erster Liniein Verkaufs- und Büroräumenin Atelierräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Warenlagern.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [38.0%]38Sonstige [12.0%]12Worauf kommt es an?Anforderungen:Kundenorientierung und Kontaktbereitschaft (z.B. beim Beraten von Kunden)Kaufmännisches Denken (z.B. beim Kalkulieren von Preisen) Sorgfalt und Sinn für Ästhetik (z.B. bei der Bildbearbeitung)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen von Kameraobjektiven, beim Umgang mit Stativen und Beleuchtungseinrichtungen)Schulfächer:Wirtschaft/Mathematik (z.B. um Geschäftsvorgänge zu buchen und Kalkulationen zu erstellen)Informatik (z.B. um fachspezifische Hard- und Software zur Bildbearbeitung einzusetzen)Deutsch (z.B. um Aufträge zu bearbeiten und Kundschaft zu beraten)Kunst (z.B. um mithilfe von Grundlagen in Bildkomposition und Layout Bilder zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 € (Handel*), 1.090 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 € (Handel*), 1.140 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 € (Handel*), 1.200 € (Industrie)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau in Deutschland typischerweise?

Fotomedienfachleute werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Fotofachhandel, Fotolabor, Fotostudio): Verkaufs-, Büro- und Atelierräume, WarenlagerBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Kiel (Schleswig-Holstein):Regionales Bildungszentrum Wirtschaft KielQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fotomedienfachmann/Fotomedienfachfrau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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