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Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin

Forstwirtschaftsmeister/in

Weiterbildung Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. KldB B 11793

Was ist Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin?

Aufgaben und TätigkeitenForstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen organisieren Arbeitsabläufe, um den Wald zu erhalten und zu nutzen. Dabei berücksichtigen sie die besonderen Herausforderungen des Klimawandels und fördern z.B. Baumarten, die mit unterschiedlichen Klimaszenarien zurechtkommen. Zudem stellen sie sicher, dass forsttechnische Fahrzeuge, Maschinen und Geräte betriebsbereit sind und wirtschaftlich eingesetzt werden. Sie kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs und nehmen kaufmännische sowie verwaltende Aufgaben wahr, verhandeln z.B. mit Lieferfirmen, kalkulieren Angebote oder vermarkten Erzeugnisse. Außerdem entscheiden sie über die Personalauswahl, leiten Fachkräfte an und verantworten die betriebliche Ausbildung. Vor allem in kleineren Betrieben arbeiten sie auch selbst praktisch mit, pflanzen z.B. Baumsetzlinge, unterstützen bei der Holzernte oder halten Wege instand.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Forstbetriebenin Forstämternin NaturparksArbeitsorte: Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen arbeiten meistim Freienin Büroräumenin Transportfahrzeugen und GeländewagenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Forstwirt/in, und eine entsprechende Berufspraxis in der Forstwirtschaftodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis in der ForstwirtschaftInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion und Dienstleistungen:Maßnahmen der Waldbewirtschaftung, der Ernte von Forsterzeugnissen, der Landschaftspflege, des Naturschutzes und des Jagdbetriebes planen, durchführen und bewerten Einsatz von Arbeitskräften, Maschinen, Geräten, Betriebseinrichtungen und Betriebsstoffen organisierenArbeitsverfahren kalkulieren, bewerten und auswählen Informationen beschaffen und auswertenMaßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit planen und organisierenKontrolle, Bewertung und Qualitätssicherung durchführenBetriebs- und UnternehmensführungBerufsausbildung und Mitarbeiterführung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, ca. 6-12 Monate (Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Agrar-, Forst- und Ernährungswiss. →

Der Beruf Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Agrar-, Forst- und Ernährungswiss.:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Landwirtschaftskammern und forstwirtschaftlichen Bildungszentren sowie anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, im Freien (bei praktischen Unterweisungen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, ca. 6-12 Monate (Teilzeit) - je nach Bildungsangebot und LernformAufgaben und TätigkeitenForstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen organisieren Arbeitsabläufe, um den Wald zu erhalten und zu nutzen. Dabei berücksichtigen sie die besonderen Herausforderungen des Klimawandels und fördern z.B. Baumarten, die mit unterschiedlichen Klimaszenarien zurechtkommen. Zudem stellen sie sicher, dass forsttechnische Fahrzeuge, Maschinen und Geräte betriebsbereit sind und wirtschaftlich eingesetzt werden. Sie kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs und nehmen kaufmännische sowie verwaltende Aufgaben wahr, verhandeln z.B. mit Lieferfirmen, kalkulieren Angebote oder vermarkten Erzeugnisse. Außerdem entscheiden sie über die Personalauswahl, leiten Fachkräfte an und verantworten die betriebliche Ausbildung. Vor allem in kleineren Betrieben arbeiten sie auch selbst praktisch mit, pflanzen z.B. Baumsetzlinge, unterstützen bei der Holzernte oder halten Wege instand.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Forstbetriebenin Forstämternin NaturparksArbeitsorte: Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen arbeiten meistim Freienin Büroräumenin Transportfahrzeugen...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform Teilzeit: ca. 6-12 Monate

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Produktion und Dienstleistungen:Maßnahmen der Waldbewirtschaftung, der Ernte von Forsterzeugnissen, der Landschaftspflege, des Naturschutzes und des Jagdbetriebes planen, durchführen und bewerten Einsatz von Arbeitskräften, Maschinen, Geräten, Betriebseinrichtungen und Betriebsstoffen organisierenArbeitsverfahren kalkulieren, bewerten und auswählen Informationen beschaffen und auswertenMaßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit planen und organisierenKontrolle, Bewertung und Qualitätssicherung durchführenBetriebs- und UnternehmensführungBerufsausbildung und Mitarbeiterführung

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Zeitpläne zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um kompetent eine Betriebsabteilung zu leitenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeit i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Forstwirtschaftsmeister/in an:Bereich PflanzenStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Forsttechnik/Bachelor Professional in TechnikRevierjagdmeister/RevierjagdmeisterinGeprüfter Natur- und Landschaftspfleger/Geprüfte Natur- und LandschaftspflegerinGeprüfter Fachagrarwirt/Geprüfte Fachagrarwirtin Baumpflege/Bachelor Professional BaumpflegeFachagrarwirt/Fachagrarwirtin - Sport- und GolfplatzpflegeGemeinsamkeit:Maßnahmen zur Erhaltung von Ökosystemen planen und umsetzenBereich Vertrieb und VerkaufFachwirt/Fachwirtin für Holzindustrie und HolzhandelGemeinsamkeit:Holz nach Güteklassen kennzeichnen und vermarkten

Entwicklung der Weiterbildung

2004:Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und die Prüfungsanforderungen im Bereich Forstwirtschaft tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungForstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin

Die Weiterbildung im Überblick

Forstwirtschaftsmeister bzw. Forstwirtschaftsmeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Forstwirtschaftsmeister/innen vor allem in Forstbetrieben, Forstämtern oder Naturparks.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Forstwirtschaft bis hin zu Pflanzenschutz.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Forstwissenschaft, -wirtschaft erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Forstunternehmen oder einer eigenen Baumschule.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungVerordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Forstwirt/Forstwirtin (ForstWiMeistPrV) vom 06.10.2004 (BGBl. I S. 2591), zuletzt geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 21.05.2014 (BGBl. I S. 548)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Forstwirt/in, und eine entsprechende Berufspraxis in der Forstwirtschaftodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis in der Forstwirtschaft

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenForstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen organisieren Arbeitsabläufe, um den Wald zu erhalten und zu nutzen. Dabei berücksichtigen sie die besonderen Herausforderungen des Klimawandels und fördern z.B. Baumarten, die mit unterschiedlichen Klimaszenarien zurechtkommen. Zudem stellen sie sicher, dass forsttechnische Fahrzeuge, Maschinen und Geräte betriebsbereit sind und wirtschaftlich eingesetzt werden. Sie kontrollieren den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs und nehmen kaufmännische sowie verwaltende Aufgaben wahr, verhandeln z.B. mit Lieferfirmen, kalkulieren Angebote oder vermarkten Erzeugnisse. Außerdem entscheiden sie über die Personalauswahl, leiten Fachkräfte an und verantworten die betriebliche Ausbildung. Vor allem in kleineren Betrieben arbeiten sie auch selbst praktisch mit, pflanzen z.B. Baumsetzlinge, unterstützen bei der Holzernte oder halten Wege instand.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen sind in erster Linie beschäftigtin Forstbetriebenin Forstämternin NaturparksArbeitsorte: Forstwirtschaftsmeister und Forstwirtschaftsmeisterinnen arbeiten meistim Freienin Büroräumenin Transportfahrzeugen und GeländewagenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Forstwirt/in, und eine entsprechende Berufspraxis in der Forstwirtschaftodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis in der ForstwirtschaftInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion und Dienstleistungen:Maßnahmen der Waldbewirtschaftung, der Ernte von Forsterzeugnissen, der Landschaftspflege, des Naturschutzes und des Jagdbetriebes planen, durchführen und bewerten Einsatz von Arbeitskräften, Maschinen, Geräten, Betriebseinrichtungen und Betriebsstoffen organisierenArbeitsverfahren kalkulieren, bewerten und auswählen Informationen beschaffen und auswertenMaßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit planen und organisierenKontrolle, Bewertung und Qualitätssicherung durchführenBetriebs- und UnternehmensführungBerufsausbildung und Mitarbeiterführung

Ist Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten landwirtschaftlichen Ausbildungsberuf, z.B. als Forstwirt/in, und eine entsprechende Berufspraxis in der Forstwirtschaftodereine mindestens 5-jährige Berufspraxis in der Forstwirtschaft

Wo arbeiten Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Landwirtschaftskammern und forstwirtschaftlichen Bildungszentren sowie anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, im Freien (bei praktischen Unterweisungen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Forstwirtschaftsmeister/Forstwirtschaftsmeisterin in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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