Fachzahnarzt/Fachzahnärztin
Fachzahnarzt/-ärztin
Was ist Fachzahnarzt/Fachzahnärztin?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landeszahnärztekammern Weiterbildungsdauer: 4 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Fachzahnarzt/Fachzahnärztin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet z.B. in Praxen von berechtigten niedergelassenen Zahnärzten, aber auch in zugelassenen Krankenhausabteilungen oder anderen zugelassenen Einrichtungen statt. Die theoretische Weiterbildung in dem Gebiet "Öffentliches Gesundheitswesen" ist an einer Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen oder einer vergleichbaren Einrichtung zu absolvieren.Lernorte sindin Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandeszahnärztekammernWeiterbildungsdauer 4 JahreAufgaben und TätigkeitenFachzahnärzte und Fachzahnärztinnen haben sich in der Kieferorthopädie auf die Zahn- und Kieferregulierung spezialisiert. Sie inspizieren das Gebiss und untersuchen Zahnstellung und Zahnkontakte beim Zubeißen. Um Zahnstellungskorrekturen vorzunehmen, setzen sie z.B. Zahnspangen ein. In der Oralchirurgie führen sie zahnärztliche chirurgische Eingriffe aus und entfernen z.B. Weisheitszähne. Zudem behandeln sie Luxationen im Bereich des Gesichtsschädels und Kieferbrüche. Im Fachgebiet Parodontologie befassen sie sich in erster Linie mit der Prävention und Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches, des Zahnhalteapparates und der umliegenden Knochen. Sie behandeln z.B. Zahnfleischentzündungen und Zahnbetterkrankungen (Parodontitis/Parodontose) oder therapieren den damit verbundenen Zahnfleisch- und Knochenverlust. Zudem klären sie Mundschleimhautveränderungen, Pilzinfektionen oder Herpeserkrankungen ab und behandeln diese. Im öffentlichen Gesundheitswesen besuchen Fachzahnärzte und Fachzahnärztinnen z.B. Kindergärten, um vor Ort Prophylaxe und Aufklärung zu betreiben und zur zahnmedizinischen Gesundheit zu beraten. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und...
▶ Vergütung
Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Weiterbildungsdauer
4 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundeszahnärztekammerAngehende Fachzahnärzte und -ärztinnen absolvieren ein allgemeinzahnärztliches Jahr. Danach absolvieren sie eine mindestens dreijährige Weiterbildung im jeweiligen Fachgebiet:1. Abschnitt: Allgemeinzahnärztliches JahrDauer: 12 Monate2. Abschnitt: Fachspezifische Weiterbildung im jeweiligen GebietMögliche Gebiete laut Muster-Weiterbildungsordnung sind:KieferorthopädieOralchirurgieDauer: 36 MonateDie Dauer der einzelnen Abschnitte kann hiervon abweichen. Die Weiterbildungsordnungen der Zahnärztekammern können weitere Fachgebiete (z.B. Parodontologie) vorsehen. Genauere Angaben sind in den Weiterbildungsordnungen der einzelnen Zahnärztekammern zu finden.
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Allgemeinzahnärztliches Jahr soll vor Beginn der fachspezifischen Weiterbildung abgeleistet werdenFachspezifische Inhaltein einem, ggf. auch in mehreren Fachgebieten, z.B.:KieferorthopädieMedizinische Grundlagen, z.B. Anatomie und Embryologie der kraniofazialen Strukturen, Zell- und Molekularbiologie, Genetik, orale Pathologie und Medizin, Psychologie, PharmakologieÄtiologie und Morphogenese, z.B. Gebissentwicklung, Gesichtswachstum, Prophylaxe und FrühbehandlungDiagnostik, z.B. kephalometrische Radiographie, orale Radiologie und andere bildgebende Verfahren, FunktionsdiagnostikBehandlungsplanung, z.B. Prinzipien der kieferorthopädischen Diagnostik, der Behandlungsziele und der systematischen indikationsbezogenen BehandlungsplanungTherapie, z.B. Therapie von Funktionsstörungen, Risiken einer kieferorthopädischen Behandlung, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Oralchirurgie oder ProthetikBehandlungsmittel/Behandlungstechniken, z.B. funktionskieferorthopädische Geräte, Schienen, extraorale Apparaturen und BiomechanikWissenschaftliches Arbeiten, z.B. Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit, Theorie und Praxis von Forschungskonzepten und der üblichen statistischen MethodenPraxisführung, z.B. Hygiene und Arbeitsschutz, Abrechnung/Gebührenordnung, Praxisorganisation, Berufsrecht/EthikOralchirurgieAllgemeine Aspekte/Grundlagen, Hygiene und Praxisstruktur, wissenschaftliches ArbeitenPatientenbezogene Inhalte, z.B. Umgang mit Patienten, Anamnese, Untersuchung, Pharmakologie, psy...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung bilden z.B. vertiefte Vorkenntnisse in Gebieten wie Kieferorthopädie und Oralchirurgie: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Lehrveranstaltungen belegen, nach dem Studium in einer einschlägigen Praxis oder Klinikabteilung arbeiten bzw. während einer Berufstätigkeit als Zahnarzt/-ärztin Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung nutzen.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Pharmakologie: z.B. um Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen durchführen sowie Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln beurteilen zu können Seminar/Kurs: z.B. Pharmakologie in der ZahnmedizinPsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenSeminare/Kurse: z.B. (Zahn)ärztliche Gesprächsführung oder Interkulturelle Kompetenz
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Zahnärzten/Zahnärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei chirurgischen Eingriffen)Teamarbeit (z.B. bei Operationen Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnungen (je nach Gebiet und Zahnärztekammer)Fachzahnarzt für Kieferorthopädie/Fachzahnärztin für KieferorthopädieFachzahnarzt für Kieferorthopädie (Kieferorthopäde)/Fachzahnärztin für Kieferorthopädie (Kieferorthopädin)Fachzahnarzt für Oralchirurgie/Fachzahnärztin für OralchirurgieFachzahnarzt für Oralchirurgie (Oralchirurg)/Fachzahnärztin für Oralchirurgie (Oralchirurgin)Fachzahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen/Fachzahnärztin für öffentliches GesundheitswesenFachzahnarzt für Parodontologie/Fachzahnärztin für Parodontologie
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Fachzahnarzt bzw. Fachzahnärztin ist eine berufliche Weiterbildung an Einrichtungen der Hochschulen, in zugelassenen Krankenhausabteilungen oder Instituten sowie anderen Einrichtungen der zahnärztlichen Versorgung, wie z.B. niedergelassenen Praxen. Sie dauert i.d.R. 4 Jahre. Die Zahnärztekammern regeln die Weiterbildung gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Fachzahnarztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachzahnärzte und -ärztinnen i.d.R. in Zahnarztpraxen oder Zahnkliniken, in Zentren für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie in medizinischen und pharmazeutischen Forschungsinstituten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Zahnmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Zahnmedizin.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.
▶ Spezialisierung während der Weiterbildung
Während der Fachzahnarzt-Weiterbildung spezialisiert man sich auf eines, ggf. auch mehrere der folgenden Fachgebiete:OralchirurgieKieferorthopädieParodontologieÖffentliches Gesundheitswesen
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Bundesebene Rechtsverbindlich ist jeweils die Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer, deren Mitglied man ist.Musterweiterbildungsordnung - Kieferorthopädie und Oralchirurgie der Bundeszahnärztekammer, Beschluss der Bundesversammlung vom 16.11.2024 (Bundeszahnärztekammer)Muster-Weiterbildungsordnung der Bundeszahnärztekammer: Zahnarzt für öffentliches Gesundheitswesen, Beschluss des Vorstandes vom 30.05.1996, geändert mit Beschluss vom 27.03.1998 und 23.05.2003KammernDie zuständigen Landeszahnärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Zahnärztekammer: Weiterbildungsordnung der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz vom 05.02.2024 (Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz)Übersicht über die LandeszahnärztekammernÜbergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigkeit)Bundesärzteordnung (BundesärzteO), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 20.03.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 99)Musterberufsordnung der Bundeszahnärztekammer, Stand: 18.11.2025 (Bundeszahnärztekammer)Rechtsverbindlich ist jeweils die Berufsordnung der Landeszahnärztekammer, deren Mitglied man ist. Erforderliche Kenntnisse und Fachkunde für die Anwendung von Röntgenstrahlung: Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) vom 29.11.2018 (BGBl. I S. 2034), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 324)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Zahnarzt bzw. Zahnärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachzahnarzt/Fachzahnärztin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachzahnarzt/Fachzahnärztin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachzahnärzte und Fachzahnärztinnen haben sich in der Kieferorthopädie auf die Zahn- und Kieferregulierung spezialisiert. Sie inspizieren das Gebiss und untersuchen Zahnstellung und Zahnkontakte beim Zubeißen. Um Zahnstellungskorrekturen vorzunehmen, setzen sie z.B. Zahnspangen ein. In der Oralchirurgie führen sie zahnärztliche chirurgische Eingriffe aus und entfernen z.B. Weisheitszähne. Zudem behandeln sie Luxationen im Bereich des Gesichtsschädels und Kieferbrüche. Im Fachgebiet Parodontologie befassen sie sich in erster Linie mit der Prävention und Behandlung von Erkrankungen der Mundschleimhaut, des Zahnfleisches, des Zahnhalteapparates und der umliegenden Knochen. Sie behandeln z.B. Zahnfleischentzündungen und Zahnbetterkrankungen (Parodontitis/Parodontose) oder therapieren den damit verbundenen Zahnfleisch- und Knochenverlust. Zudem klären sie Mundschleimhautveränderungen, Pilzinfektionen oder Herpeserkrankungen ab und behandeln diese. Im öffentlichen Gesundheitswesen besuchen Fachzahnärzte und Fachzahnärztinnen z.B. Kindergärten, um vor Ort Prophylaxe und Aufklärung zu betreiben und zur zahnmedizinischen Gesundheit zu beraten. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebeFachzahnärzte und Fachzahnärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Zahnarztpraxenin Zahnklinikenin Zentren für Zahn-, Mund- und KieferheilkundeArbeitsorteFachzahnärzte und Fachzahnärztinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Zahnarzt bzw. Zahnärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Fachspezifische InhalteKieferorthopädie, z.B.:Diagnostik, z.B. kephalometrische Radiographie, orale Radiologie und andere bildgebende Verfahren, FunktionsdiagnostikTherapie, z.B. Therapie von Funktionsstörungen, Risiken einer kieferorthopädischen Behandlung, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Oralchirurgie oder ProthetikOralchirurgie, z.B.:Oralmedizinische Grundlagen, z.B. Pathologie der Hart- und Weichgewebe, Wundheilung und NarbenbildungDentoalveoläre Chirurgie, Implantationen und Gewebeersatz, präprothetische Chirurgie, operative Therapie von Kieferhöhlenerkrankungen, Traumatologie, Fehlbildungen, TumorerkrankungenParodontologie, z.B.:Theoretische Weiterbildung, z.B. allgemeine Grundlagen (Untersuchung, Diagnostik, Anästhesie, Pharmakologie), parodontale und Mundschleimhauterkrankungen, TherapieverfahrenPraktische Weiterbildung, z.B. Untersuchungsverfahren (Röntgendiagnostik, labormedizinische Untersuchung), parodontalchirurgische Maßnahmen, Notfallbehandlungen, ImplantationenÖffentliches Gesundheitswesen, z.B.:Ermittlung und Bewertung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und KieferheilkundeBeratung und Aufklärung zu allen Fragen der Zahnmedizin sowie Schulung von MultiplikatorenZahnmedizinische Sachverständigen- und GutachtertätigkeitWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).
Ist Fachzahnarzt/Fachzahnärztin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachzahnarzt/Fachzahnärztin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Fachzahnarzt/Fachzahnärztin qualifiziert werden? ▼
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Zahnarzt bzw. Zahnärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Wo arbeiten Fachzahnarzt/Fachzahnärztin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet z.B. in Praxen von berechtigten niedergelassenen Zahnärzten, aber auch in zugelassenen Krankenhausabteilungen oder anderen zugelassenen Einrichtungen statt. Die theoretische Weiterbildung in dem Gebiet "Öffentliches Gesundheitswesen" ist an einer Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen oder einer vergleichbaren Einrichtung zu absolvieren.Lernorte sindin Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachzahnarzt/Fachzahnärztin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.