Fachtierarzt/Fachtierärztin
Fachtierarzt/-ärztin
Was ist Fachtierarzt/Fachtierärztin?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landestierärztekammern Weiterbildungsdauer: 4-6 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Fachtierarzt/Fachtierärztin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an zugelassenen Weiterbildungsstätten, z.B. an Einrichtungen der Hochschulen, Instituten oder tierärztlichen Kliniken und Praxen statt.Lernorte sindan Tierkliniken/in Tierarztpraxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Labors, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandestierärztekammernWeiterbildungsdauer4-6 JahreAufgaben und TätigkeitenFachtierärzte und Fachtierärztinnen können sich auf einzelne Tierarten (z. B. Pferde, Schweine) oder Tiergruppen (z. B. Kleintiere, Fische) spezialisieren. Sie diagnostizieren Krankheiten, nehmen Eingriffe vor oder verordnen Medikamente. Zudem begleiten und dokumentieren den Heilungsverlauf und beraten Tierhalter bzw. Tierhalterinnen zu artgerechter Haltung oder Zucht. Im öffentlichen Veterinärwesen begutachten sie z.B. die Tierhaltung, den Tierhandel und -transport. Sie kontrollieren die Tierernährung, den Arzneimittelverkehr und überwachen die Gewinnung und Weiterverarbeitung tierischer Produkte. An der Kontrolle der Tierkörperbeseitigung sind sie ebenfalls beteiligt. In der Industrie arbeiten sie hauptsächlich in der Arzneimittelforschung, -zulassung und im -vertrieb. In Betrieben, die tierische Lebensmittel herstellen oder verarbeiten, prüfen sie u.a. Produkte auf Qualität, korrekte Kennzeichnung und gesundheitliche Unbedenklichkeit. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachtierärzte und Fachtierärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Tierarztpraxen und -klinikenbei Veterinärämternin tiermedizinischen und pharmazeutischen Hochschu...
▶ Vergütung
Angehende Fachtierärzte und Fachtierärztinnen arbeiten während ihrer Weiterbildung in der Regel als Tierarzt bzw. Tierärztin und erzielen dabei ihr übliches Einkommen.
▶ Weiterbildungsdauer
4-6 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der WeiterbildungAufbau und Dauer der Weiterbildung können von den folgenden Angaben abweichen. Maßgeblich sind ausschließlich die jeweiligen Vorschriften der zuständigen Landestierärztekammern, denn die Muster-Weiterbildungsordnung der Bundestierärztekammer stellt lediglich eine Empfehlung an die Landestierärztekammern dar.Praktische Ausbildung (hauptberufliche ganztägige Tätigkeit in einer anerkannten Weiterbildungsstätte)in einem Gebiet: 4 Jahrein einem Teilgebiet: 2 Jahrein einem Bereich (zum Erwerb einer Zusatzbezeichnung): 2 JahreTheoretische Ausbildung (weiterbildungsbegleitende Teilnahme an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen im Fachgebiet)in einem Gebiet: i.d.R. 160 Stundenin einem Teilgebiet: i.d.R. 60 Stundenin einem Bereich: i.d.R. 60 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Beispielhafte Weiterbildungsinhalte für den Erwerb von Fachtierarztbezeichnungen, einer Teilgebietsbezeichnung sowie einer ZusatzbezeichnungFachtierarzt bzw. Fachtierärztin für Pferde, z.B.:Tierschutz, Hippologie, tiergerechte Nutzung von Pferden und Transport Chirurgische Erkrankungen inkl. Zahn-, Augenheilkunde und spezielle Anästhesiologie Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie inkl. Zuchttauglichkeitsprüfungen Pferdesportmedizin und LeistungsphysiologieTeilgebietsbezeichnung "Toxikopathologie", z.B.:pathologischeAnatomiehistopathologische Diagnostik gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien für die Durchführung toxikologischer Studien (national/international)Toxikologie, klinische Chemie, PharmakologieZusatzbezeichnung "Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb - Rind", z.B.: Milchqualität, Melktechnik, MelkhygieneHerdenfruchtbarkeit, Reproduktion, BiotechnikJungtieraufzuchtFütterung und Leistung
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im jeweiligen Gebiet, z.B. Verhaltenskunde, Klein- und Heimtiere, Pferde, Öffentliches Veterinärwesen, Fleischhygiene, Reproduktionsmedizin etc.: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. das Wahlpraktikum in einer Dienststelle der Veterinärverwaltung, bei einer Besamungsstation oder in einem Zoo ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Ultraschall oder Computertomografie durchzuführenWahlfach: z.B. Kleintierkardiologie (Röntgen, EKG, Echokardiographie)Pharmakologie: z.B. um Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen durchzuführen oder Einsatzmöglichkeiten von Arzneimitteln zur Therapie von Tiererkrankungen zu kennenWahlfach: z.B. Experimentelle Methoden der PharmakologieBetriebswirtschaft: z.B. um Leistungen abzurechnen, Investitionen zu planen oder die Buchführung durchzuführenWahlfach: z.B. Betriebswirtschaftslehre für Tiermediziner bzw. Tiermedizinerinnen
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Tierärzten/Tierärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei chirurgischen Eingriffen)Teamarbeit (z.B. bei Operationen Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Tieres)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Tierhaltern)
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2015:Neue Muster-Weiterbildungsverordnung der Bundestierärztekammer für die Weiterbildung zum Fachtierarzt bzw. zur Fachtierärztin2021:Aktualisierung der Muster-Weiterbildungsverordnung der Bundestierärztekammer für die Weiterbildung zum Fachtierarzt bzw. zur Fachtierärztin
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung der WeiterbildungEinschlägige Tätigkeitsabschnitte können ggf. auf die Weiterbildungszeit angerechnet werden, sofern sie mindestens 6 Monate dauern oder die Weiterbildungsordnung kürzere Abschnitte ausdrücklich vorsieht. Über die Anerkennung entscheidet die zuständige Landestierärztekammer.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Fachtierarztbezeichnungen nach Gebiet und TeilgebietGebietsbezeichnungen, z.B.Fachtierarzt/Fachtierärztin für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Fachtierarzt/Fachtierärztin für AnatomieFachtierarzt/Fachtierärztin für Bakteriologie und MykologieFachtierarzt/Fachtierärztin für Bildgebende DiagnostikFachtierarzt/Fachtierärztin für Biochemie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Chirurgie der Kleintiere Fachtierarzt/Fachtierärztin für Epidemiologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Fische Fachtierarzt/Fachtierärztin für Fleischhygiene Fachtierarzt/Fachtierärztin für Geflügel Fachtierarzt/Fachtierärztin für Heimtiere Fachtierarzt/Fachtierärztin für ImmunologieFachtierarzt/Fachtierärztin für Informationstechnologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere Fachtierarzt/Fachtierärztin für Innere Medizin der Pferde Fachtierarzt/Fachtierärztin für Kleine Wiederkäuer Fachtierarzt/Fachtierärztin für Kleintiere Fachtierarzt/Fachtierärztin für Klinische Laboratoriumsdiagnostik Fachtierarzt/Fachtierärztin für Lebensmittel Fachtierarzt/Fachtierärztin für Mikrobiologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für MilchhygieneFachtierarzt/Fachtierärztin für Molekulargenetik und Gentechnologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Öffentliches Veterinärwesen Fachtierarzt/Fachtierärztin für Parasitologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Pathologie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Pferde Fachtierarzt/Fachtierärztin für Pferdechirurgie Fachtierarzt/Fachtierärztin für Pharmakologie und To...
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Fachtierarzt bzw. Fachtierärztin ist eine berufliche Weiterbildung an zugelassenen Weiterbildungsstätten wie Hochschulen, Instituten oder tierärztlichen Kliniken und Praxen. Sie dauert 4-6 Jahre. Die Landestierärztekammern regeln die Details gemäß der Empfehlungen der Bundestierärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Fachtierarztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachtierärzte und -ärztinnen i.d.R. in Tierarztpraxen und -kliniken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Tiermedizin bis hin zu Naturheilkunde.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Tiermedizin.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Tierarztpraxis oder Tierklinik.
▶ Spezialisierung während der Weiterbildung
Ziel der Weiterbildung ist die Qualifizierung in:Gebieten (führt zur Fachtierarztbezeichnung)Teilgebieten (führt zur Teilgebietsbezeichnung, gemeinsam mit dem zugehörigen Gebiet)Bereichen (führt zur Zusatzbezeichnung, nicht zur Bezeichnung Fachtierarzt bzw. Fachtierärztin")Nach erfolgreichem Abschluss kann geführt werden:Fachtierarztbezeichnung (für ein Gebiet)Teilgebietsbezeichnung (zusammen mit Gebietsbezeichnung)Zusatzbezeichnung (für einen Bereich)Beispiele für Weiterbildungen in Gebieten (Fachtierarzt bzw. Fachtierärztin):Anästhesiologie, Intensivmedizin und SchmerztherapieBakteriologie und MykologieÖffentliches VeterinärwesenPferdePharmakologie und ToxikologieTierernährung und DiätetikTierschutzVerhaltenskundeBeispiel für ein Teilgebiet:Pathologie - ToxikopathologieBeispiele für Zusatzbezeichnungen (Bereiche)AkupunkturBienenHomöopathieHygieneberatung und Qualitätsmanagement im LebensmittelbereichBestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb (Rind oder Schwein)Zierfische
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Bundesebene Rechtsverbindlich ist die Berufsordnung der Landestierärztekammer, deren Mitglied man ist.Muster-Weiterbildungsordnung der Bundestierärztekammer e.V., Stand 18.09.2021KammerregelungenDie zuständigen Landestierärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Tierärztekammer: Weiterbildungsordnung der Tierärztekammer Nordrhein vom 20.12.2019 (DTBl. März 2020, Beilage), zuletzt geändert durch die Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Tierärztekammer Nordrhein vom 28.11.2024 (DTBl. Januar 2025, Beilage)Übersicht über die (Landes-)TierärztekammernÜbergreifende Rechtsvorschriften (Weiterbildung/Tätigkeit)Bundes-Tierärzteordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20.11.1981 (BGBl. I S. 1193), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 15.08.2019 (BGBl. I S. 1307)Musterberufsordnung der Bundestierärztekammer e.V., Stand 01.06.2024 (Bundestierärztekammer) Rechtsverbindlich ist die Berufsordnung der Landestierärztekammer, deren Mitglied man ist.Erforderliche Kenntnisse und Fachkunde für die Anwendung von Röntgenstrahlung: Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (Strahlenschutzverordnung - StrlSchV) vom 29.11.2018 (BGBl. I S. 2034), zuletzt geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 23.10.2024 (BGBl. 2024 I Nr. 324)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Tierarzt bzw. Tierärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachtierarzt/Fachtierärztin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachtierarzt/Fachtierärztin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachtierärzte und Fachtierärztinnen können sich auf einzelne Tierarten (z. B. Pferde, Schweine) oder Tiergruppen (z. B. Kleintiere, Fische) spezialisieren. Sie diagnostizieren Krankheiten, nehmen Eingriffe vor oder verordnen Medikamente. Zudem begleiten und dokumentieren den Heilungsverlauf und beraten Tierhalter bzw. Tierhalterinnen zu artgerechter Haltung oder Zucht. Im öffentlichen Veterinärwesen begutachten sie z.B. die Tierhaltung, den Tierhandel und -transport. Sie kontrollieren die Tierernährung, den Arzneimittelverkehr und überwachen die Gewinnung und Weiterverarbeitung tierischer Produkte. An der Kontrolle der Tierkörperbeseitigung sind sie ebenfalls beteiligt. In der Industrie arbeiten sie hauptsächlich in der Arzneimittelforschung, -zulassung und im -vertrieb. In Betrieben, die tierische Lebensmittel herstellen oder verarbeiten, prüfen sie u.a. Produkte auf Qualität, korrekte Kennzeichnung und gesundheitliche Unbedenklichkeit. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachtierärzte und Fachtierärztinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Tierarztpraxen und -klinikenbei Veterinärämternin tiermedizinischen und pharmazeutischen Hochschul- und Forschungsinstitutenin zoologischen GärtenArbeitsorte Fachtierärzte und Fachtierärztinnen arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Ställen bzw. im Freien, z.B. in Tiergehegenin Kühlräumen und Schlachthallen in Laborsin Seminarräumen sowie Hörsälen (bei Lehrtätigkeit)in BüroräumenVoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Tierarzt bzw. Tierärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungBeispielhafte Weiterbildungsinhalte für den Erwerb von Fachtierarztbezeichnungen, einer Teilgebietsbezeichnung sowie einer ZusatzbezeichnungFachtierarzt bzw. Fachtierärztin für Pferde, z.B.:Tierschutz, Hippologie, tiergerechte Nutzung von Pferden und Transport Chirurgische Erkrankungen inkl. Zahn-, Augenheilkunde und spezielle Anästhesiologie Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie inkl. Zuchttauglichkeitsprüfungen Pferdesportmedizin und LeistungsphysiologieTeilgebietsbezeichnung "Toxikopathologie", z.B.:pathologische Anatomiehistopathologische Diagnostik gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien für die Durchführung toxikologischer Studien (national/international)Toxikologie, klinische Chemie, PharmakologieZusatzbezeichnung "Tierärztliche Bestandsbetreuung und Qualitätssicherung im Erzeugerbetrieb - Rind", z.B.: Milchqualität, Melktechnik, MelkhygieneHerdenfruchtbarkeit, Reproduktion, BiotechnikJungtieraufzuchtFütterung und LeistungWas verdient man während der Weiterbildung?Angehende Fachtierärzte und Fachtierärztinnen arbeiten während ihrer Weiterbildung in der Regel als Tierarzt bzw. Tierärztin und erzielen dabei ihr übliches Einkommen.
Ist Fachtierarzt/Fachtierärztin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachtierarzt/Fachtierärztin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Fachtierarzt/Fachtierärztin qualifiziert werden? ▼
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Tierarzt bzw. Tierärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des tierärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Wo arbeiten Fachtierarzt/Fachtierärztin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an zugelassenen Weiterbildungsstätten, z.B. an Einrichtungen der Hochschulen, Instituten oder tierärztlichen Kliniken und Praxen statt.Lernorte sindan Tierkliniken/in Tierarztpraxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Labors, Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachtierarzt/Fachtierärztin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.