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Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO)

Fachpraktiker/in für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO)

Ausbildung Informatik KldB B 43102

Was ist IT Sistem Entegrasyonu Uygulayıcısı (Fachpraktiker/in)?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration planen, installieren und konfigurieren IT-Systeme. Sie erfassen den jeweiligen Kundenbedarf und wählen geeignete Lösungen aus. Auch führen sie Systeme ein oder verändern bzw. erweitern bestehende Systeme. Sie betreiben und verwalten IT-Systeme der Kunden, führen Softwareanpassungen durch, suchen im Störungsfall die Ursachen und beheben sie. Außerdem wählen sie Netzwerkkomponenten aus, konfigurieren sie und überwachen den Betrieb von Netzwerken. Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration führen darüber hinaus Maßnahmen zur IT-Sicherheit durch. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe, die informations- und telekommunikationstechnische Systeme herstellen oder einsetzenArbeitsorte: BüroräumeWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:technisches Verständnis (z.B. bei der Störungssuche)Lernbereitschaft (Interesse für technische Neuerungen)Schulfächer:Informatik (z.B. für den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten)Mathematik (z.B. um Kosten für Leistungen zu erfassen)Deutsch (z.B. um der Kundschaft technische Sachverhalte verständlich zu erklären)Englisch (z.B. für englischsprachige Informationsquellen und Fachbegriffe)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für IT Systemintegration kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:welche IT-Systeme es für die unterschiedlichen Einsatzgebiete gibt und wie man Entwicklungstrends beurteiltwie Algorithmen anwendungsbezogen formuliert und einfache Anwendungen in Programmiersprachen erstellt werdenwelche betrieblichen Vorgaben und rechtlichen Regelungen zur IT-Sicherheit es gibt wie man den Datenaustausch von vernetzten Systemen realisiertwie man Anwendungsfälle und Plattformen bei der Auswahl der Programmiersprache berücksichtigt und bei der Umsetzung mitwirktwie IT-Systeme ausgewählt, installiert und konfiguriert werdenwie man Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten löstwie Testkonzepte erstellt und Tests durchgeführt und dokumentiert werdenwie man Netzwerke installiert und konfiguriertwie man Systemaktualisierungen durchführt, Konzepte zur Datensicherung umsetzt und das Systemverhalten überwacht

Steckbrief

Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Medien

c`t Magazin für ComputertechnikCHIPComputerwochee & i Elektrotechnik und Informationstechnikei - einstieg informatikEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.Informatik AktuelliX - Magazin für professionelle InformationstechnikREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen

Lernorte

Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Werkstätten, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, Übungsbüro, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Büroräume, Werkstätten

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Verkabeln von Servern und Computernz.B. Austauschen von HardwarekomponentenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Formulieren von einfachen Algorithmenz.B. Anpassen von IT-SystemenInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Testen von Anwendungen und Erfassen der Ergebnisse

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration planen, installieren und konfigurieren IT-Systeme. Sie erfassen den jeweiligen Kundenbedarf und wählen geeignete Lösungen aus. Auch führen sie Systeme ein oder verändern bzw. erweitern bestehende Systeme. Sie betreiben und verwalten IT-Systeme der Kunden, führen Softwareanpassungen durch, suchen im Störungsfall die Ursachen und beheben sie. Außerdem wählen sie Netzwerkkomponenten aus, konfigurieren sie und überwachen den Betrieb von Netzwerken. Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration führen darüber hinaus Maßnahmen zur IT-Sicherheit durch. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe, die informations- und telekommunikationstechnische Systeme herstellen oder einsetzenArbeitsorte: BüroräumeWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:technisches Verständnis (z.B. bei der Störungssuche)Lernbereitschaft (Interesse für technische Neuerungen)Schulfächer:Informatik (z.B. für den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten)Mathematik (z.B. um Kosten für Leistungen zu erfassen)Deutsch (z.B. um der Kundschaft technische Sachverhalte verständlich zu erklären)Englisch (z.B. für englischsprachige Informationsquellen und Fac...

Kompetenzen

Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)DatennetzinstallationDatenschutzElektronikElektrotechnikHardwareinstallation, SoftwareinstallationInformationstechnik, ComputertechnikKonfigurierenNachrichtentechnik, KommunikationstechnikSoftwareanpassung (Customizing)SoftwarearchitekturSoftware-ImplementierungSoftwareinstallationSoftware testenStörungssucheSystemintegrationWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebssysteme"Kompetenzgruppe "Netzprotokolle"Kompetenzgruppe "Netzwerktechnik"Kompetenzgruppe "Netzwerkzertifizierungen"Kompetenzgruppe "Softwareentwicklung, Programmierung"

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in für IT SystemintegrationAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1.-18. Ausbildungsmonat u.a.:Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und LeistungsprozessenBeurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer LösungenEntwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-LösungenUmsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum DatenschutzErbringen der Leistungen und AuftragsabschlussTeil 1 der Abschlussprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr19.-36. Ausbildungsmonat u.a.:Durchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden MaßnahmenBetreiben von IT-SystemenInbetriebnehmen von SpeicherlösungenProgrammieren von SoftwarelösungenKonzipieren und Realisieren von IT-SystemenAdministrieren von IT-SystemenTeil 2 der Abschlussprüfung vor Ende der Ausbildung

Ausbildungskosten

Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche IT-Systeme es für die unterschiedlichen Einsatzgebiete gibt und wie man Entwicklungstrends beurteiltwie Algorithmen anwendungsbezogen formuliert und einfache Anwendungen in Programmiersprachen erstellt werdenwelche betrieblichen Vorgaben und rechtlichen Regelungen zur IT-Sicherheit es gibt wie man den Datenaustausch von vernetzten Systemen realisiertwie man Anwendungsfälle und Plattformen bei der Auswahl der Programmiersprache berücksichtigt und bei der Umsetzung mitwirktwie IT-Systeme ausgewählt, installiert und konfiguriert werdenwie man Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten löstwie Testkonzepte erstellt und Tests durchgeführt und dokumentiert werdenwie man Netzwerke installiert und konfiguriertwie man Systemaktualisierungen durchführt, Konzepte zur Datensicherung umsetzt und das Systemverhalten überwachtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse: in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der Ausbildungswerkstatt bzw. im ÜbungsbüroPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. IT-Systeme planen, Netzwerke installieren und konfigurieren, Systeme und Netzwerke betreibenUmgebung: Arbeit in Werkstatt und BüroräumenAnforderungen:Technisches Verständnis (z.B. bei der Störungssuche)Lernbereitschaft (Interesse für technische Neuerungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.

Wichtige Schulfächer

Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Informatik: z.B. für den Umgang mit Hard- und SoftwarekomponentenMathematik: z.B. um Kosten für Leistungen zu erfassenDeutsch: z.B. um der Kundschaft technische Sachverhalte verständlich zu erklärenEnglisch: z.B. für englischsprachige Informationsquellen und Fachbegriffe

Zusatzqualifikationen

Je nach Bildungsanbieter besteht ggf. die Möglichkeit, während der Ausbildung eine Zusatzqualifikation zu erwerben, z.B. den Internationalen Computerführerschein (ICDL).

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpraktiker/in für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) an:Bereich IT-AdministrationFachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemelektronik (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:IT-Systeme und Netzwerke installieren und konfigurierenBereich GebäudetechnikFachpraktiker/Fachpraktikerin für Elektroniker (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:elektrotechnische Bauteile in Betrieb nehmen

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft auch zu kurzfristigen Arbeitseinsätzen in Kundenbetrieben)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Durchführen von langwierigen Fehlersuchen)Sorgfalt (z.B. genaues, fehlerfreies Installieren von IT-Systemen)Flexibilität (z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsbedingungen bei Tätigkeiten bei Kunden/Kundinnen)Kreativität (z.B. Mitarbeiten bei der Entwicklung und Umsetzung von IT-Lösungen)Lernbereitschaft (z.B. Aneignen von Kenntnissen zu neuen technischen Entwicklungen in der IT-Branche)Psychische Belastbarkeit (z.B. Umgehen mit einzuhaltenden Zeitvorgaben beim Beheben von Störungen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen beim Installieren von IT-Systemen und Software)

Die Ausbildung im Überblick

Fachpraktiker/in für IT Systemintegration ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in Industrie und Handel oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration.Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein.Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für IT Systemintegration erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)Bundesverb. Informationswirt., Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom)IG Metall (IGM)Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)ZVEI Elektro-und Digitalindustrie

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Fachpraktiker für IT Systemintegration/Fachpraktikerin für IT SystemintegrationFachpraktiker für Fachinformatik/Fachpraktikerin für Fachinformatik

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. den Internationalen Computerführerschein (ICDL).Die passende Beschäftigung finden Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration arbeiten in Betrieben der IT- und Telekommunikationsbranche. Dort entwickeln, erstellen und betreuen sie u.a. IT-Systeme für unterschiedliche Fachaufgaben, installieren Software bzw. passen Programme an.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Entwicklungstrends im Bereich IT-Systeme sowie über Neuerungen im Bereich IT-Sicherheit und Datenschutz informieren.Beruflich weiterkommenWer als Fachpraktiker/in für IT Systemintegration weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgenden Berufen weiterqualifizieren:Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung SystemintegrationFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungKaufmann/Kauffrau für DigitalisierungsmanagementAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen.Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)verbales (sprachliches) Denken (Beispiele siehe unter Kenntnisse und Fertigkeiten)figural-räumliches Denken (z.B. Verstehen von technischen Zeichnungen)Merkfähigkeit (z.B. Einprägen und Abrufen von Kenntnissen zu mehreren Programmiersprachen)Fingergeschick (z.B. manuelles Konfigurieren von kleinen elektronischen Bauteilen)Handgeschick (z.B. Austauschen von Hardwarekomponenten)Handgelenk-Finger-Geschwindigkeit (z.B. Programmieren einfacher Anwendungen am PC)Technisches Verständnis (z.B. Mitwirken bei der Beurteilung kundenspezifischer IT-Lösungen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Durchführen von Kalkulationen)Verständnis für mündliche Äußerungen (z.B. Verstehen von telefonischen Kundenanfragen zu Systemfunktionen)Mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Informieren von Kunden/Kundinnen über Softwareaktualisierungen)Textverständnis (z.B. Verstehen von Handbüchern zur Software)Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit (z.B. Dokumentieren von Testergebnissen)

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker für IT Systemintegration bzw. zur Fachpraktikerin für IT Systemintegration gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB):Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 21. Juli 2022 für eine Ausbildungsregelung zur Fachpraktikerin IT Systemintegration/zum Fachpraktiker IT Systemintegration gemäß § 66 des BerufsbildungsgesetzesRegelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu IT Sistem Entegrasyonu Uygulayıcısı (Fachpraktiker/in)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration planen, installieren und konfigurieren IT-Systeme. Sie erfassen den jeweiligen Kundenbedarf und wählen geeignete Lösungen aus. Auch führen sie Systeme ein oder verändern bzw. erweitern bestehende Systeme. Sie betreiben und verwalten IT-Systeme der Kunden, führen Softwareanpassungen durch, suchen im Störungsfall die Ursachen und beheben sie. Außerdem wählen sie Netzwerkkomponenten aus, konfigurieren sie und überwachen den Betrieb von Netzwerken. Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration führen darüber hinaus Maßnahmen zur IT-Sicherheit durch. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe, die informations- und telekommunikationstechnische Systeme herstellen oder einsetzenArbeitsorte: BüroräumeWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:technisches Verständnis (z.B. bei der Störungssuche)Lernbereitschaft (Interesse für technische Neuerungen)Schulfächer:Informatik (z.B. für den Umgang mit Hard- und Softwarekomponenten)Mathematik (z.B. um Kosten für Leistungen zu erfassen)Deutsch (z.B. um der Kundschaft technische Sachverhalte verständlich zu erklären)Englisch (z.B. für englischsprachige Informationsquellen und Fachbegriffe)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für IT Systemintegration kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:welche IT-Systeme es für die unterschiedlichen Einsatzgebiete gibt und wie man Entwicklungstrends beurteiltwie Algorithmen anwendungsbezogen formuliert und einfache Anwendungen in Programmiersprachen erstellt werdenwelche betrieblichen Vorgaben und rechtlichen Regelungen zur IT-Sicherheit es gibt wie man den Datenaustausch von vernetzten Systemen realisiertwie man Anwendungsfälle und Plattformen bei der Auswahl der Programmiersprache berücksichtigt und bei der Umsetzung mitwirktwie IT-Systeme ausgewählt, installiert und konfiguriert werdenwie man Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten löstwie Testkonzepte erstellt und Tests durchgeführt und dokumentiert werdenwie man Netzwerke installiert und konfiguriertwie man Systemaktualisierungen durchführt, Konzepte zur Datensicherung umsetzt und das Systemverhalten überwacht

Ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise?

Fachpraktiker/innen für IT Systemintegration werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Werkstätten, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, Übungsbüro, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Büroräume, Werkstätten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpraktiker/Fachpraktikerin für IT Systemintegration (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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