Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie
Fachkrankenpfleger/in - Onkologie
Was ist Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachpfleger/in Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Operationssäle, Aufwachräume, Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Operationssäle, Aufwachräume, Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachpfleger/inWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt)WeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie betreuen und pflegen Patienten und Patientinnen mit Krebserkrankungen. Sie überprüfen die Vitalwerte, verabreichen Medikamente wie Chemotherapeutika und assistieren u.a. bei Punktionen, Infusionen und Bestrahlungen. Sie begleiten und betreuen sie während therapeutischer Maßnahmen, trösten bei Schmerzen und Angst und beraten die Erkrankten und deren Angehörige in pflegerischen und organisatorischen Fragen. Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie arbeiten mit anderen an der Pflege Beteiligten sowie mit ärztlichen und therapeutischen Fachkräften zusammen, um die Auswirkungen onkologischer Behandlungen fachlich gut betreuen zu können. Außerdem organisieren sie Arbeitsabläufe, dokumentieren die Pflege und erledigen Abrechnungs- und Verwaltungsaufgaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie sind beschäftigt in Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenbei ambulanten Pflegediensten in Kurzzeitpflegeeinrichtungenin Alten- und Pflegeheimenin Hospizenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pfleger...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer und praktischer Unterricht:Grundmodule:Pflegewissenschaft: 82,5 StundenGesundheitswissenschaft: 22,5 StundenQualitätsmanagement: 37,5 StundenSozialwissenschaft: 120 StundenHumanwissenschaft: 45 StundenBetriebswirtschaft und Organisation: 67,5 StundenFachmodule:Pflegefachwissen: 375 StundenFachwissenschaft: 225 StundenSpezielle Sozialwissenschaft: 45 StundenRechtslehre: 60 StundenGesamtstundenzahl theoretischer und praktischer Unterricht: 1.080StundenGesamtstundenzahl Selbstlernen: 360 StundenBerufspraktische Anteilein konservativ-internistischen Abteilungen: 600 Stundenin chirurgischen, gynäkologischen oder urologischen Abteilungen: 700 Stundenin radiologischen Abteilungen: 500 StundenWahlbereich, z.B. kieferchirurgischer oder neurologischer Bereich, Rehabilitationseinrichtungen, ambulante Bereiche, Hospize sowie Knochenmarktransplantationszentren: 200 StundenGesamtstundenzahl berufspraktische Anteile: 2.000 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
ModuleGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaft, z.B. Psychologie, Kommunikation, PädagogikHumanwissenschaftBetriebswirtschaft und OrganisationAufbaustufePflegefachwissen, z.B. Pflegeprozess in der Onkologie, Nachsorge- und RehabilitationsmaßnahmenFachwissenschaft, z.B. Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie, spezielle PharmakologieSpezifische Sozialwissenschaft, z.B. Interaktion und Kommunikation, kultursensible Pflege, SterbebegleitungRechtslehrepraktische Weiterbildung z.B. in folgenden Fachbereichen:Chirurgie, Gynäkologie oder UrologieRadiologie
▶ Zusatzqualifikationen
Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.Qualifikation zur PraxisanleitungBreast CarePalliative Care
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um diagnostische und therapeutische Verfahren in der Onkologie durchzuführenPädagogik: z.B. um schwer kranke Menschen zu betreuen, anzuleiten und zu beratenRecht: z.B. Haftungsrecht, Schweigepflicht und Datenschutz
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie berufspraktischen Anteilen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) sowie praktische Einsätze in onkologischen Abteilungen und Hospitationen in Einrichtungen mit spezifischen Rehabilitations- und Betreuungsangeboten für tumorkranke Patientenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Onkologiepflege")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkrankenpfleger/in für Onkologie an:Bereich PflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für OnkologieFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für HygieneFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NephrologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für OnkologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und LangzeitpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für HygieneFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für klinische GeriatrieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NephrologieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpf...
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1975:Bundesländer erlassen die Rahmenordnung für die Weiterbildung in den verschiedenen Fachrichtungen der Krankenpflege:Dauer: 2 Jahre bzw. 720 Unterrichtsstundenfestgelegte Prüfungsanforderungen1988:erster 1-jähriger Weiterbildungskurs für die Pflege in der Onkologie am Universitätsklinikum Heidelberg1991:erste staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für die Pflege von Tumorpatienten und schwerst chronisch Kranken (Universitätsklinikum Heidelberg)1992:erste 2-jährige WeiterbildungMitte der 1990er-Jahre:erste landesrechtliche Regelungen zur Weiterbildung (z.B. Berlin 1996)1998: Richtlinien für eine Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege in der Onkologie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2019:Empfehlung zur pflegerischen Weiterbildung im Fachgebiet Pflege in der Onkologie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern landesrechtlich bzw. durch die zuständigen Landespflegekammern geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Gesundheits- und Krankenpfleger für Onkologie/Gesundheits- und Krankenpflegerin für OnkologiePflegefachmann für Onkologie/Pflegefachfrau für OnkologieBerlin:Staatlich anerkannter Gesundheits- und Krankenpfleger für Onkologie/Staatlich anerkannte Gesundheits- und Krankenpflegerin für OnkologieBremen, Mecklenburg-Vorpommern:Pflegefachperson für Onkologie Hamburg:Fachkraft für onkologische Pflege mit SpezialisierungNiedersachsen:Fachkraft für onkologische PflegeRheinland-Pfalz:Fach-Gesundheits- und Krankenpfleger für onkologische Pflege/Fach-Gesundheits- und Krankenpflegerin für onkologische PflegePflegefachmann für onkologische Pflege/Pflegefachfrau für onkologische PflegeSaarland:Fachpfleger für Schmerztherapie, Onkologie und Palliativmedizin/Fachpflegerin für Schmerztherapie, Onkologie und PalliativmedizinSachsen:Fachpflegeexperte für Onkologie/Fachpflegeexpertin für OnkologieSchleswig-Holstein:Fachpfleger für Onkologie und Palliativpflege/Fachpflegerin für Onkologie und PalliativpflegeBei einer Weiterbildung nach der Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG): Fach-Gesundheits- und Krankenpfleger für die Pflege in der Onkologie (DKG)/Fach-Gesundheits- und Krankenpflegerin für die Pflege in der Onkologie (DKG)Pflegefachmann für Onkologie (DKG)/Pflegefachfrau für Onkolog...
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Fachkrankenpfleger bzw. Fachkrankenpflegerin für Onkologie ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich, durch die zuständigen Landespflegekammern oder die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt. Die Weiterbildung findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Onkologie verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich "Palliative Care".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Onkologie in Krankenhäusern, z.B. Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, oder bei ambulanten Pflegediensten, in Altenheimen oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Onkologie bis hin zu Pflegedokumentation.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachkrankenpfleger und Fachkrankenpflegerinnen für Onkologie auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Abschluss in den Studienfächern Humanmedizin oder Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig) erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Weiterbildungs- und PrüfungsordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich bzw. durch die zuständigen Landespflegekammern geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Onkologie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz (Weiterbildungsverordnung - Onkologie) vom 19.12.2000 (BW.GBl. 2001 S. 92), zuletzt geändert durch Artikel 74 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für die Heranbildung von Pflegefachkräften in der Onkologie vom 30.06.1996 (Ber.GVBl. S. 280), zuletzt geändert durch Artikel VI des Gesetzes vom 09.11.2005 (Ber.GVBl. S. 718)Bremische Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegefachkräfte (BremPflWBVO) vom 12.11.2024 (Brem.GBl. S. 1042), berichtigt am 05.12.2024 (Brem.GBl. S. 1061)Fachfortbildungs- und Prüfungsordnung zur Fachkraft für onkologische Pflege vom 05.12.2018 (2019, Hmb.Amtl.Anz. S. 112), geändert durch Bekanntmachung vom 25.03.2025 (Hmb.Amtl.Anz. S. 1119)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegefachpersonen der Intensivpflege sowie Pflege von Menschen mit Schlaganfall, Anästhesie, neonatologischen und pädiatrischen Intensivpflege, Onkologie, Notfallpflege und für Atmungstherapeutinnen und Atmungstherapeuten (Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegefachpersonen – WPrVO-PFF) vom 27.06.2025 (GVOBl. M-V S. 312)Verordnung über die Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen vom 18.03.2002 (Nds. GVBl. S. 86), zul...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie betreuen und pflegen Patienten und Patientinnen mit Krebserkrankungen. Sie überprüfen die Vitalwerte, verabreichen Medikamente wie Chemotherapeutika und assistieren u.a. bei Punktionen, Infusionen und Bestrahlungen. Sie begleiten und betreuen sie während therapeutischer Maßnahmen, trösten bei Schmerzen und Angst und beraten die Erkrankten und deren Angehörige in pflegerischen und organisatorischen Fragen. Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie arbeiten mit anderen an der Pflege Beteiligten sowie mit ärztlichen und therapeutischen Fachkräften zusammen, um die Auswirkungen onkologischer Behandlungen fachlich gut betreuen zu können. Außerdem organisieren sie Arbeitsabläufe, dokumentieren die Pflege und erledigen Abrechnungs- und Verwaltungsaufgaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie sind beschäftigt in Krankenhäusern, z.B. in Hochschul- oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenbei ambulanten Pflegediensten in Kurzzeitpflegeeinrichtungenin Alten- und Pflegeheimenin Hospizenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachkrankenpfleger und -pflegerinnen für Onkologie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Operationssälen und Aufwachräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaft, z.B. Psychologie, Kommunikation, PädagogikHumanwissenschaftBetriebswirtschaft und OrganisationAufbaustufePflegefachwissen, z.B. Pflegeprozess in der Onkologie, Nachsorge- und RehabilitationsmaßnahmenFachwissenschaft, z.B. Chirurgie, Strahlen- und Chemotherapie, spezielle PharmakologieSpezifische Sozialwissenschaft, z.B. Interaktion und Kommunikation, kultursensible Pflege, SterbebegleitungRechtslehrepraktische Weiterbildung z.B. in folgenden Fachbereichen:Chirurgie, Gynäkologie oder UrologieRadiologie
Ist Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.
Wo arbeiten Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Operationssäle, Aufwachräume, Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Operationssäle, Aufwachräume, Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Onkologie in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.