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Fachkraft im Fahrbetrieb

Fachkraft - Fahrbetrieb

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 52132

Was ist Fachkraft im Fahrbetrieb?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte im Fahrbetrieb überprüfen vor Fahrtantritt die Betriebssicherheit und Sauberkeit der Fahrzeuge. Sie führen Busse, Straßen- oder U-Bahnen entsprechend den Fahrplänen. Als Fahrer/innen oder Servicepersonal verkaufen sie Fahrkarten, beraten Kunden über Verbindungen oder Fahrpreise und entschärfen Konfliktsituationen. Bei Betriebsstörungen informieren sie die Fahrgäste und die Leitstelle, beseitigen kleinere Fahrzeugstörungen selbst, sichern Unfallstellen ab oder leisten im Notfall Erste Hilfe. Im Innendienst organisieren sie den Fahrzeugpark und planen den Personaleinsatz. Außerdem wirken sie bei Kalkulationen, Marketing-Maßnahmen, z.B. zur Verkaufsförderung und Kundenbindung, sowie der Fahrplangestaltung mit und sind in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im technischen Service sorgen sie für die Betriebs- und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte im Fahrbetrieb finden Beschäftigung in Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, z.B. in kommunalen Verkehrsbetrieben.Arbeitsorte:Fachkräfte im Fahrbetrieb arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugs des öffentlichen Nahverkehrs, z.B. Bus oder StraßenbahnDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Bus- und U-Bahnhöfen sowie auf Bahnsteigenin Büroräumen und Leitstellenan Kundenschalternin Werkhallen und WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [27.0%]27mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Überprüfen der Betriebssicherheit der Fahrzeuge) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Anfahren bzw. Verlassen von Haltestellen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Technisches Verständnis (z.B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden über Tarife und Verbindungen)Schulfächer:Deutsch (z.B. um Auskunft über Linienverbindungen zu geben)Mathematik (z.B. um Verkaufspreise zu ermitteln)Physik (z.B. um die Betriebsbereitschaft von Verkehrsmitteln zu prüfen)Technik (z.B. um die Betriebssicherheit von Bussen zu prüfen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 € (öffentlicher Dienst), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 1.418 € (öffentlicher Dienst), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 1.464 € (öffentlicher Dienst), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachkräfte im Fahrbetrieb werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs): Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, Fahrkartenverkaufsstellen, Reparaturwerkstätten, FahrzeughallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Fahrzeugtechnik (BS 16) für die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprache zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Schkeuditz (Sachsen):Berufliches Schulzentrum SchkeuditzQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Ausbildungsbereich Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte im Fahrbetrieb überprüfen vor Fahrtantritt die Betriebssicherheit und Sauberkeit der Fahrzeuge. Sie führen Busse, Straßen- oder U-Bahnen entsprechend den Fahrplänen. Als Fahrer/innen oder Servicepersonal verkaufen sie Fahrkarten, beraten Kunden über Verbindungen oder Fahrpreise und entschärfen Konfliktsituationen. Bei Betriebsstörungen informieren sie die Fahrgäste und die Leitstelle, beseitigen kleinere Fahrzeugstörungen selbst, sichern Unfallstellen ab oder leisten im Notfall Erste Hilfe. Im Innendienst organisieren sie den Fahrzeugpark und planen den Personaleinsatz. Außerdem wirken sie bei Kalkulationen, Marketing-Maßnahmen, z.B. zur Verkaufsförderung und Kundenbindung, sowie der Fahrplangestaltung mit und sind in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im technischen Service sorgen sie für die Betriebs- und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte im Fahrbetrieb finden Beschäftigung in Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, z.B. in kommunalen Verkehrsbetrieben.Arbeitsorte:Fachkräfte im Fahrbetrieb arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugs des öffentlichen Nahverkehrs, z.B. Bus oder StraßenbahnDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Bus- und U-Ba...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachkraft im FahrbetriebBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte im Fahrbetrieb überprüfen vor Fahrtantritt die Betriebssicherheit und Sauberkeit der Fahrzeuge. Sie führen Busse, Straßen- oder U-Bahnen entsprechend den Fahrplänen. Als Fahrer/innen oder Servicepersonal verkaufen sie Fahrkarten, beraten Kunden über Verbindungen oder Fahrpreise und entschärfen Konfliktsituationen. Bei Betriebsstörungen informieren sie die Fahrgäste und die Leitstelle, beseitigen kleinere Fahrzeugstörungen selbst, sichern Unfallstellen ab oder leisten im Notfall Erste Hilfe. Im Innendienst organisieren sie den Fahrzeugpark und planen den Personaleinsatz. Außerdem wirken sie bei Kalkulationen, Marketing-Maßnahmen, z.B. zur Verkaufsförderung und Kundenbindung, sowie der Fahrplangestaltung mit und sind in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im technischen Service sorgen sie für die Betriebs- und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.Wo arbeitet man?Fachkräfte im Fahrbetrieb finden Beschäftigung in Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, z.B. in kommunalen Verkehrsbetrieben.WeitereBerufe rund um das Auto und den StraßenverkehrBerufe rund um die Eisenbahn und den SchienenverkehrBerufe rund um Transport, Lager und Logistik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Arbeitsorganisation, Informations- und KommunikationssystemeVerkehrsträger und Verkehrsmittel im PersonenverkehrMarketing und VertriebUmgang mit Kundenkaufmännische BetriebsführungPlanung und Disposition des FahrbetriebesBetriebssicherheit und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und AnlagenRechtsvorschriften im VerkehrUmgang mit Störungen im Fahrbetrieb1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: das eigene Verkehrsunternehmen repräsentierenFahrzeuge pflegen und wartenBetriebsbereitschaft des KOM (Kraft-Omnibusses) überprüfenmit Kunden der Verkehrsunternehmen umgehenDienstleistungen von Verkehrsunternehmen anbieten und erbringenPersonenverkehr durchführenBetriebsbereitschaft von Schienenfahrzeugen überprüfenbei der Gestaltung von Betriebsabläufen mitwirkenZwischenprüfung vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenQualitätsmanagementVerkehrssicherheit und Führen von Fahrzeugen im öffentlichen VerkehrsraumEinweisung in den FahrbetriebFitness im Fahrdienst, Stressbewältigung3. A...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Busse, Straßenbahnen bzw. U-Bahnen im Netz des Unternehmens führt und dabei auf Sicherheit, Kundenfreundlichkeit, Umweltbelange und Wirtschaftlichkeit achtetwas in Gefahrensituationen und bei Unfällen zu tun istwie man für Fahrzeugservice und -bereitstellung einschließlich Kontrolle der Verkehrs- und Betriebssicherheit sorgtwelche Informationsmedien es gibt und wie man sie einsetztwie man Auskünfte in einer Fremdsprache erteiltwie man Kundenbedürfnisse ermittelt und bei der kundengerechten Weiterentwicklung der Produkte des Unternehmens sowie bei der Qualitätskontrolle mitwirktwie man die Belange von mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, insbesondere von Menschen mit Behinderungen, berücksichtigtwie die Kontrollinstrumente überwacht und bedient werdenwas bei der Erstellung der Fahrpläne zu beachten istwie Kunden im Normalverkehr und bei Störungen informiert werdenwie die Wartung und Instandsetzung der Fahrzeuge veranlasst wirdDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Fahrzeuge pflegen und warten, Personenverkehr durchführen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Kunden über Tarife beraten, Abrechnungen durchführen, Fahrzeuge pflegen und wartenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte: im Führerhaus am Steuer, auf Bahnhöfen oder Bahnsteigen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen, in Büroräumen am Bildschirm, am Kundenschalter, in Werkhallen und Werkstätten bei LärmKleidung: z.T. unternehmenseigene Uniform, z.T. Schutzkleidung (z.B. Signalweste, Sicherheitsschuhe, Handschuhe)Arbeitszeit: SchichtarbeitAnforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Überprüfen der Betriebssicherheit der Fahrzeuge) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Anfahren bzw. Verlassen von Haltestellen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Technisches Verständnis (z.B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden über Tarife, Verbindungen und Zusatzangebote)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 885 € bis 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.401 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Deutsch: z.B. um Auskunft über Linienverbindungen zu gebenMathematik: z.B. um Verkaufspreise zu ermittelnPhysik: z.B. um die Betriebsbereitschaft von Verkehrsmitteln zu prüfen Technik: z.B. um die Betriebssicherheit von Bussen zu prüfen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb an:Bereich Transport, Lager und LogistikEisenbahner im Betriebsdienst Lokführer und Transport/Eisenbahnerin im Betriebsdienst Lokführerin und TransportBerufskraftfahrer/BerufskraftfahrerinGemeinsamkeit:Fahrzeuge nach Fahrplan auf der Straße oder der Schiene führenBereich Eisenbahn und SchienenverkehrKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrEisenbahner/Eisenbahnerin in der ZugverkehrssteuerungKaufmann/Kauffrau für Mobilität und VerkehrsserviceKaufmann/Kauffrau für VerkehrsserviceGemeinsamkeit:Verkehrsdienstleistungen, ggf. im Bereich Schienenverkehr bzw. öffentlicher Nahverkehr, erbringen

Entwicklung der Ausbildung

2002:Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufs Fachkraft im FahrbetriebVorbereitung auf Qualitäts- und Dienstleistungsanforderungen im modernen öffentlichen PersonennahverkehrVielfältige Qualifizierung u.a. für Fahrdienst, Kundendienst, Marketing, Planung und Disposition des Fahrbetriebs2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft im Fahrbetrieb ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im öffentlichen Nahverkehr (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Fachkraft im Fahrbetrieb

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.317 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.015 €2. Ausbildungsjahr: 1.065 €3. Ausbildungsjahr: 1.115 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 990 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.216 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 921 € bis 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.169 € bis 1.343 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 850 €2. Ausbildungsjahr: 890 € bis 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 980 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte im Fahrbetrieb verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte im Fahrbetrieb in Betrieben des öffentlichen Personennahverkehrs.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Güter-/Personenverkehr bis hin zu Marketing.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 € bis 1.175 €2. Ausbildungsjahr: 1.158 € bis 1.225 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 € bis 1.296 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 513 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 27 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 19 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [27.0%]27mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.305 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 882 €2. Ausbildungsjahr: 1.001 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 €2. Ausbildungsjahr: 885 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:ver.di, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FKrFBAusbV) vom 11.07.2002 (BGBl. I S. 2612), geändert durch Verordnung vom 16.10.2017 (BGBl. I S. 3565)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft im Fahrbetrieb (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.06.2002 i.d.F. vom 15.09.2017)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.295 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.355 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 935 € bis 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.008 € bis 1.011 €3. Ausbildungsjahr: 1.103 € bis 1.115 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung wird z.B. gefordert: Mindestalter von 17 JahrenFührerschein der Klasse B Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch medizinisch-psychologische Eignungsuntersuchung

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.170 €3. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel öffentlicher Dienst (kommunale Arbeitgeber) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.368 €2. Ausbildungsjahr: 1.418 €3. Ausbildungsjahr: 1.464 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:TVAöD-BBiG, Stand Mai 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft im Fahrbetrieb

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft im Fahrbetrieb in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte im Fahrbetrieb überprüfen vor Fahrtantritt die Betriebssicherheit und Sauberkeit der Fahrzeuge. Sie führen Busse, Straßen- oder U-Bahnen entsprechend den Fahrplänen. Als Fahrer/innen oder Servicepersonal verkaufen sie Fahrkarten, beraten Kunden über Verbindungen oder Fahrpreise und entschärfen Konfliktsituationen. Bei Betriebsstörungen informieren sie die Fahrgäste und die Leitstelle, beseitigen kleinere Fahrzeugstörungen selbst, sichern Unfallstellen ab oder leisten im Notfall Erste Hilfe. Im Innendienst organisieren sie den Fahrzeugpark und planen den Personaleinsatz. Außerdem wirken sie bei Kalkulationen, Marketing-Maßnahmen, z.B. zur Verkaufsförderung und Kundenbindung, sowie der Fahrplangestaltung mit und sind in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Im technischen Service sorgen sie für die Betriebs- und Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte im Fahrbetrieb finden Beschäftigung in Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs, z.B. in kommunalen Verkehrsbetrieben.Arbeitsorte:Fachkräfte im Fahrbetrieb arbeiten in erster Linieam Steuer eines Fahrzeugs des öffentlichen Nahverkehrs, z.B. Bus oder StraßenbahnDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Bus- und U-Bahnhöfen sowie auf Bahnsteigenin Büroräumen und Leitstellenan Kundenschalternin Werkhallen und WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [27.0%]27mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [2.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Verantwortungsbewusstsein (z.B. Überprüfen der Betriebssicherheit der Fahrzeuge) Umsicht und Konzentrationsfähigkeit (z.B. beim Erfassen und Berücksichtigen des Umfelds beim Anfahren bzw. Verlassen von Haltestellen, Rangieren oder Rückwärtsfahren)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. Erkennen von und Reagieren auf Gefahrensituationen)Technisches Verständnis (z.B. Kontrolle der Betriebssicherheit von Antrieb, Fahrwerk, Untergestell, Bremsen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden über Tarife und Verbindungen)Schulfächer:Deutsch (z.B. um Auskunft über Linienverbindungen zu geben)Mathematik (z.B. um Verkaufspreise zu ermitteln)Physik (z.B. um die Betriebsbereitschaft von Verkehrsmitteln zu prüfen)Technik (z.B. um die Betriebssicherheit von Bussen zu prüfen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.368 € (öffentlicher Dienst), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe)2. Ausbildungsjahr: 1.418 € (öffentlicher Dienst), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 1.464 € (öffentlicher Dienst), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fachkraft im Fahrbetrieb eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft im Fahrbetrieb" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft im Fahrbetrieb qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachkraft im Fahrbetrieb" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachkraft im Fahrbetrieb in Deutschland typischerweise?

Fachkräfte im Fahrbetrieb werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs): Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, Fahrkartenverkaufsstellen, Reparaturwerkstätten, FahrzeughallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule Fahrzeugtechnik (BS 16) für die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprache zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Schkeuditz (Sachsen):Berufliches Schulzentrum SchkeuditzQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft im Fahrbetrieb in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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