Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Fachkraft - Schutz und Sicherheit
Was ist Koruma ve Güvenlik Uzmanı (Fachkraft für Schutz und Sicherheit)?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Wach- und Sicherheitsgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Fachkraft für Schutz und Sicherheit in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachkräfte für Schutz und Sicherheit werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Objekt-, Werte- und Personenschutzes, Wach- und Sicherheitsabteilungen von Verkehrs- und Industrieunternehmen): Messehallen, Flughäfen, Fertigungsstätten, im Freien, in Fahrzeugen bei Überwachungsfahrten oder Sicherheitstransporten, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hessen und Schleswig-Holstein in Rüsselsheim (Hessen):Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim Berufliche Schulen des Kreises Groß-Geraufür die Länder Sachsen und Thüringen in Freital (Sachsen):Berufliches Schulzentrum "Otto Lilienthal" Freital - DippoldiswaldeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Wach- und Sicherheitsgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind in der Lage, Situationen und Gefährdungspotenziale richtig einzuschätzen. Beispielsweise analysieren sie, wie hoch eine Gefährdung für ein Kraftwerk ist. Aufgrund ihrer Kenntnisse über moderne Sicherheitstechnik beraten sie ihre Kunden in den Bereichen Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Objekt- und Werttransportschutz. Sie wirken bei der Installation und Inbetriebnahme von sicherheitstechnischen Einrichtungen mit und überprüfen regelmäßig, ob diese einwandfrei funktionieren. Stellen sie Mängel fest, so sorgen sie für Austausch bzw. Reparatur des betroffenen Geräts. Am Werkseingang bzw. bei Veranstaltungseinlass stellen sie sicher, dass nur berechtigte Personen die jeweiligen Anlagen betreten. Sie führen Kontrollgänge in Gebäuden und auf dem Gelände durch. Dabei prüfen sie auch, ob betriebliche und gesetzliche Vorschriften, etwa zum Brand- und Umweltschutz, eingehalten werden. In Notfällen leiten sie Maßnahmen ein. Routinekontrollen, Einsätze und sicherheitsrelevante Ereignisse dokumentieren sie am PC.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Schutz und Sicherheit finden Beschäftigungin Unternehmen des Objekt-, Werte- und Personenschutzesbei Flughafenbetriebenbei Ba...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFachkraft für Schutz und SicherheitBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind in der Lage, Situationen und Gefährdungspotenziale richtig einzuschätzen. Beispielsweise analysieren sie, wie hoch eine Gefährdung für ein Kraftwerk ist. Aufgrund ihrer Kenntnisse über moderne Sicherheitstechnik beraten sie ihre Kunden in den Bereichen Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Objekt- und Werttransportschutz. Sie wirken bei der Installation und Inbetriebnahme von sicherheitstechnischen Einrichtungen mit und überprüfen regelmäßig, ob diese einwandfrei funktionieren. Stellen sie Mängel fest, so sorgen sie für Austausch bzw. Reparatur des betroffenen Geräts. Am Werkseingang bzw. bei Veranstaltungseinlass stellen sie sicher, dass nur berechtigte Personen die jeweiligen Anlagen betreten. Sie führen Kontrollgänge in Gebäuden und auf dem Gelände durch. Dabei prüfen sie auch, ob betriebliche und gesetzliche Vorschriften, etwa zum Brand- und Umweltschutz, eingehalten werden. In Notfällen leiten sie Maßnahmen ein. Routinekontrollen, Einsätze und sicherheitsrelevante Ereignisse dokumentieren sie am PC.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Schutz und Sicherheit finden Beschäftigungin Unternehmen des Objekt-, Werte- und Personenschutzesbei Flughafenbetriebenbei Bahnhöfen und VerkehrsgesellschaftenWeitereBerufe rund um Schutz und Sicherheit
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Rechtsgrundlagen für SicherheitsdiensteSicherheitsdiensteKommunikation und KooperationSchutz und SicherheitVerhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmensicherheitstechnische Einrichtungen und HilfsmittelAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Den Ausbildungsbetrieb und seine Leistungen im Tätigkeitsfeld der Sicherheitswirtschaft präsentierenKunden und Mitarbeiter über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Berufstätigkeit in der Sicherheitswirtschaft informierenBei der Planung und Umsetzung von Sicherungsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr mitwirkenAufgabenbezogene Schutz- und Sicherheitsvorschriften beachten und Maßnahmen durchführenRechtsverstöße und Gefährdungssituationen erkennen und bewertenMit Kunden und Mitarbeitern berufsspezifisch kommunizieren und kooperierenSicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel anwendenMenschen, Objekte und Werte sichern und schützenTeil 1 der Abschlussprüfung zum Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Ermittlung, Aufklärung und DokumentationPlanung und betriebliche Organisation von Sicherheitsdienstleistung...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:welche Rechtsgrundlagen des Handlungsrahmens für Sicherheitsdienste zu beachten und anzuwenden sindwie sie über Sicherheitsbestimmungen und Sicherheitsdienstleistungen informierenwie sie Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr durchführen, Gefährdungspotenziale beurteilen und Sicherungsmaßnahmen einleiten sowie die Wirkungsweise und das Gefährdungspotenzial von Waffen identifizierenerste Hilfsmaßnahmen einzuleiten, Erstmaßnahmen durchzuführen sowie Unfälle und Zwischenfälle zu meldenZiele, Aufgaben und Methoden des betrieblichen Qualitätsmanagements zu berücksichtigenwie sie Kundenkontakte herstellen, nutzen und pflegen, die Zufriedenheit der Kunden überprüfen und Beschwerden weiterleitenwie man die Einhaltung von Brandschutzvorschriften überprüft, Brandschutzeinrichtungen überwacht und bei Mängeln Maßnahmen einleitetwie man technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr plantwie sie den Personal- und Sachmitteleinsatz sowie Termine planenan der Rechnungsstellung mitzuwirken und dabei Aufbau und Struktur der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung zu beachtenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. bei der Planung und Umsetzung von Sic...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Tore öffnen und schließen, Kontrollgänge durchführen, Schutz- und Sicherheitseinrichtungen überprüfen, im Begleitschutz oder in der Einsatzplanung mitwirkenUmgebung: Witterungseinflüsse im Freien, Bildschirmarbeit in Kontrollräumen Kleidung: uniformähnliche DienstkleidungArbeitszeit: Schichtarbeit und BereitschaftsdienstAnforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Überwachen von Betriebsgeländen u.a. mit Videoüberwachungsanlagen)Durchsetzungsvermögen und Selbstsicherheit (z.B. beim Erteilen von Platzverweisen, für das sichere und souveräne Auftreten auch in Gefahrensituationen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Kontrollieren von Alarmeinrichtungen und Schließsystemen, im Personenschutz)Körperbeherrschung, Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. für das schnelle Eingreifen in Gefahrensituationen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.095 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.500 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Wirtschaft/Recht: z.B. um Gefährdungssituationen rechtlich einzuschätzenDeutsch: z.B. um Angebote und Berichte verständlich zu formulierenSport: z.B. um Personen in Gefahrensituationen auch mit körperlichem Einsatz zu schützenMathematik: z.B. um Kalkulationen und Abrechnungen durchzuführenTechnik: z.B. um technische Sicherheitssysteme zu bedienen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Schutz und Sicherheit an:Bereich Schutz und SicherheitPolizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin in der Bundespolizei (mittlerer nichttechnischer Dienst)Polizeivollzugsbeamter/Polizeivollzugsbeamtin im mittleren nichttechnischen DienstDetektiv/DetektivinWerkfeuerwehrmann/WerkfeuerwehrfrauGemeinsamkeit:Objekte und Personen kontrollieren bzw. überwachen; für Ordnung und Sicherheit sorgen; Ermittlungen durchführen
▶ Entwicklung der Ausbildung
2002:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2008:Neue AusbildungsordnungAnrechnung einer Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und SicherheitEinführung einer neuen Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Wach- und Sicherheitsgewerbe (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnung Fachkraft für Schutz und Sicherheit
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.500 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Februar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.130 €3. Ausbildungsjahr: 1.320 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.095 €3. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.175 €2. Ausbildungsjahr: 1.275 €3. Ausbildungsjahr: 1.325 €Quelle:IHK Darmstadt, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.075 €2. Ausbildungsjahr: 1.165 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.135 €3. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Schutz und Sicherheit verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Schutz und Sicherheit in Betrieben des Objekt-, Werte- und Personenschutzes sowie in Wach- und Sicherheitsabteilungen von Verkehrsunternehmen und Unternehmen des Facility-Managements.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Wach- und Sicherheitsdiensten bis hin zu Pfortendienst.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Meister/in für Schutz und Sicherheit abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Sicherheitsmanagement erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Wach- und Sicherheitsunternehmen.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.150 €2. Ausbildungsjahr: 1.195 €3. Ausbildungsjahr: 1.295 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.130 €3. Ausbildungsjahr: 1.320 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 1.101 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 43 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 40 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 13 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [40.0%]40mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [13.0%]13Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.210 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.185 €3. Ausbildungsjahr: 1.285 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit vom 21.05.2008 (BGBl. I S. 932)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.04.2008)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.285 €2. Ausbildungsjahr: 1.355 €3. Ausbildungsjahr: 1.385 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Für den Zugang zur Ausbildung wird z.B. gefordert:Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein ärztliches AttestNachweis der persönlichen Eignung durch ein Führungszeugnis ggf. Mindestalter von 18 Jahrenggf. Führerschein Klasse B
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit kann auf die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit angerechnet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.208 €2. Ausbildungsjahr: 1.262 €3. Ausbildungsjahr: 1.409 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Februar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Wach- und Sicherheitsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.125 €2. Ausbildungsjahr: 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.325 €Quelle:Bundesverband der Sicherheitswirtschaft BDSW, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Koruma ve Güvenlik Uzmanı (Fachkraft für Schutz und Sicherheit)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkraft für Schutz und Sicherheit in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Schutz und Sicherheit sind in der Lage, Situationen und Gefährdungspotenziale richtig einzuschätzen. Beispielsweise analysieren sie, wie hoch eine Gefährdung für ein Kraftwerk ist. Aufgrund ihrer Kenntnisse über moderne Sicherheitstechnik beraten sie ihre Kunden in den Bereichen Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Objekt- und Werttransportschutz. Sie wirken bei der Installation und Inbetriebnahme von sicherheitstechnischen Einrichtungen mit und überprüfen regelmäßig, ob diese einwandfrei funktionieren. Stellen sie Mängel fest, so sorgen sie für Austausch bzw. Reparatur des betroffenen Geräts. Am Werkseingang bzw. bei Veranstaltungseinlass stellen sie sicher, dass nur berechtigte Personen die jeweiligen Anlagen betreten. Sie führen Kontrollgänge in Gebäuden und auf dem Gelände durch. Dabei prüfen sie auch, ob betriebliche und gesetzliche Vorschriften, etwa zum Brand- und Umweltschutz, eingehalten werden. In Notfällen leiten sie Maßnahmen ein. Routinekontrollen, Einsätze und sicherheitsrelevante Ereignisse dokumentieren sie am PC.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Schutz und Sicherheit finden Beschäftigungin Unternehmen des Objekt-, Werte- und Personenschutzesbei Flughafenbetriebenbei Bahnhöfen und VerkehrsgesellschaftenArbeitsorte:Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in erster Linieauf Bahnhöfen und Flughäfenan Veranstaltungsorten wie Messegeländen, Fußballstadien, Konzertsälenin Fahrzeugen bei Werttransporten oder im PersonenschutzWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [40.0%]40mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [13.0%]13Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Überwachen von Betriebsgeländen u.a. mit Videoüberwachungsanlagen)Durchsetzungsvermögen und Selbstsicherheit (z.B. beim Erteilen von Platzverweisen, für das sichere und souveräne Auftreten auch in Gefahrensituationen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Kontrollieren von Alarmeinrichtungen und Schließsystemen, im Personenschutz)Körperbeherrschung, Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. für das schnelle Eingreifen in Gefahrensituationen)Schulfächer:Wirtschaft/Recht (z.B. um Gefährdungssituationen rechtlich einzuschätzen)Deutsch (z.B. um Angebote und Berichte verständlich zu formulieren)Sport (z.B. um Personen in Gefahrensituationen auch mit körperlichem Einsatz zu schützen)Mathematik (z.B. um Kalkulationen und Abrechnungen durchzuführen)Technik (z.B. um technische Sicherheitssysteme zu bedienen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.400 €2. Ausbildungsjahr: 1.095 € bis 1.450 €3. Ausbildungsjahr: 1.185 € bis 1.500 €
Ist Fachkraft für Schutz und Sicherheit eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Schutz und Sicherheit qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachkraft für Schutz und Sicherheit in Deutschland typischerweise? ▼
Fachkräfte für Schutz und Sicherheit werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Objekt-, Werte- und Personenschutzes, Wach- und Sicherheitsabteilungen von Verkehrs- und Industrieunternehmen): Messehallen, Flughäfen, Fertigungsstätten, im Freien, in Fahrzeugen bei Überwachungsfahrten oder Sicherheitstransporten, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hessen und Schleswig-Holstein in Rüsselsheim (Hessen):Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim Berufliche Schulen des Kreises Groß-Geraufür die Länder Sachsen und Thüringen in Freital (Sachsen):Berufliches Schulzentrum "Otto Lilienthal" Freital - DippoldiswaldeQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Schutz und Sicherheit in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.