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Fachkraft für Lagerlogistik

Fachkraft - Lagerlogistik

Ausbildung Rechts-, Wirtschaftswissenschaften KldB B 51312

Was ist Fachkraft für Lagerlogistik?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in erster Liniein Lagerhallen, in KühlhäusernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchauf Lagerplätzen im Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [37.0%]37mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [6.0%]6Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. zwischen Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, klimatisierten Büroräumen, Kühlhallen oder im Freien wechseln) Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, Lieferungen für den Versand richtig zusammenstellen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen, beim Transport und der Lagerung von Gefahrstoffen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Lagerkennzahlen zu ermitteln und auszuwerten)Deutsch (z.B. um Fracht-, Versand- und Lagerunterlagen korrekt auszufüllen)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Fernfahrern/-fahrerinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 € (Handel*), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.430 € (Handel*), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für Lagerlogistik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachkräfte für Lagerlogistik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industrie-, Handels- und Speditionsbetriebe): Lagerhallen, Lagerflächen im Freien, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in erster Liniein Lagerhallen, in KühlhäusernDarüber h...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachkraft für LagerlogistikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.WeitereBerufe rund um Transport, Lager und Logistik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Arbeitsorganisation; Information und Kommunikationlogistische Prozesse, qualitätssichernde MaßnahmenEinsatz von ArbeitsmittelnAnnahme von GüternLagerung von GüternKommissionierung und Verpackung von GüternVersand von GüternAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Güter annehmen und kontrollierenGüter lagernGüter bearbeitenGüter im Betrieb transportieren Güter kommissionierenGüter verpackenTouren planenGüter verladenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den beiden ersten AusbildungsjahrenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Güter versendenlogistische Prozesse optimierenGüter beschaffenKennzahlen ermitteln und auswertenAbschlussprüfung am Ende des 3. Ausbildungsjahres

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Güter quantitativ und qualitativ kontrolliert, Eingangsdaten erfasst und Fehlerprotokolle erstelltwie man Begleitpapiere nach betrieblichen Vorgaben und auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüft, unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriftenwelche Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten zu beachten sindwie man Güter unter Beachtung von Einlagerungsvorschriften einlagertwie insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Ware unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen zu handhaben sindwelche Transportverpackungen und Füllmaterialien hinsichtlich Güterart, Transportart, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit auszuwählen sindwie man Sendungen entsprechend den Gütereigenschaften und Verkehrsmitteln verlädt und verstautwie man Qualität und Wert der Güter während ihrer Lagerzeit erhältwie Ladelisten und Beladepläne unter Beachtung der Ladevorschriften zu erstellen sindwie man Versand- und Begleitpapiere bearbeitet und außenwirtschaftliche Vorschriften beachtetwie man Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen sicherstellt Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. logistische Prozesse optimieren,...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Güter annehmen und lagern, Lieferungen zusammenstellen, Güter verladen und versenden Umgebung: wechselnde Arbeitsorte: Büroräume mit Bildschirmarbeitsplätzen, Lagerräume oder -hallen, Ladevorzonen, im Freien bei wechselnden Witterungsverhältnissen Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe)Arbeitszeit: i.d.R. Schichtarbeit Anforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. zwischen Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, klimatisierten Büroräumen, Kühlhallen oder im Freien wechseln) Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, Lieferungen für den Versand richtig zusammenstellen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen, beim Transport und der Lagerung von Gefahrstoffen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.430 €Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 885 € bis 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.401 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Lagerkennzahlen zu ermitteln und auszuwertenDeutsch: z.B. um Fracht-, Versand- und Lagerunterlagen korrekt auszufüllenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um mit ausländischen Fernfahrern und -fahrerinnen zu kommunizieren

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik an:Bereich Transport, Lager und LogistikKaufmann für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen/Kauffrau für Kurier-, Express- und PostdienstleistungenKaufmann/Kauffrau für Spedition und LogistikdienstleistungKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrGemeinsamkeit:Versand und Transport von Gütern planen und organisierenBereich Schiff und SchifffahrtFachkraft für HafenlogistikGemeinsamkeit:Waren und Güter annehmen und fachgerecht lagernBereich LebensmittelVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - AgrarlagerGemeinsamkeit:Waren annehmen, zum Lagerort befördern, produktspezifisch lagern, versandfertig verpacken und ggf. verladen

Entwicklung der Ausbildung

1943:Anerkennung des Berufs Handelsfachpacker/in 1991:Erlass einer befristeten Erprobungsverordnung für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerwirtschaft 2004:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Fachkraft für Lagerlogistik tritt in KraftAnerkennung des neuen Berufs Fachkraft für Lagerlogistik Berücksichtigung von Qualifikationsanforderungen für die Erfordernisse diverser Branchen Aufhebung des Vorläuferberufs Fachkraft für Lagerwirtschaft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Lagerlogistik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Fachkraft für Lagerlogistik

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.234 €2. Ausbildungsjahr: 1.279 €3. Ausbildungsjahr: 1.324 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.297 €3. Ausbildungsjahr: 1.392 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.103 €2. Ausbildungsjahr: 1.175 €3. Ausbildungsjahr: 1.301 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.317 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.236 €2. Ausbildungsjahr: 1.311 €3. Ausbildungsjahr: 1.397 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Mai 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.015 €2. Ausbildungsjahr: 1.065 €3. Ausbildungsjahr: 1.115 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.165 €2. Ausbildungsjahr: 1.258 €3. Ausbildungsjahr: 1.399 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 990 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.216 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.233 €3. Ausbildungsjahr: 1.274 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 921 € bis 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.169 € bis 1.343 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 730 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 850 €2. Ausbildungsjahr: 890 € bis 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 980 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Lagerlogistik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Lagerlogistik in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, die über eine Lagerhaltung verfügen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lagerwirtschaft bis hin zu Transportlogistik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Logistikmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Logistik, Supply-Chain-Management erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.222 €2. Ausbildungsjahr: 1.277 €3. Ausbildungsjahr: 1.369 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 € bis 1.175 €2. Ausbildungsjahr: 1.158 € bis 1.225 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 € bis 1.296 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 973 € bis 1.184 €2. Ausbildungsjahr: 1.031 € bis 1.279 €3. Ausbildungsjahr: 1.055 € bis 1.371 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 8.874 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 48 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 37 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 9 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [37.0%]37mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 189 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 42 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 6 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [6.0%]6Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts...

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.103 €2. Ausbildungsjahr: 1.175 €3. Ausbildungsjahr: 1.301 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.305 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.164 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.276 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 882 €2. Ausbildungsjahr: 1.001 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.162 € bis 1.207 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 € bis 1.291 €3. Ausbildungsjahr: 1.341 € bis 1.414 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 €2. Ausbildungsjahr: 885 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:ver.di, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Lagerbereich in den Ausbildungsberufen Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik (LWLogAusbV) vom 26.07.2004 (BGBl. I S. 1887)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2004)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.320 €2. Ausbildungsjahr: 1.373 €3. Ausbildungsjahr: 1.430 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.295 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.355 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.116 €2. Ausbildungsjahr: 1.267 €3. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 935 € bis 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.008 € bis 1.011 €3. Ausbildungsjahr: 1.103 € bis 1.115 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachlageristen/zur Fachlageristin kann auf die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.231 €2. Ausbildungsjahr: 1.311 €3. Ausbildungsjahr: 1.384 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.170 €3. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Groß- und Außenhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.102 €3. Ausbildungsjahr: 1.222 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Lagerlogistik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für Lagerlogistik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere deren Menge und Beschaffenheit. Sie organisieren die Entladung der Güter, sortieren diese und lagern sie sachgerecht an vorher bereits eingeplanten Plätzen. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden, und regulieren z.B. Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen sie Auslieferungstouren und ermitteln die günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen zusammen, verpacken die Ware und erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine oder Zollerklärungen. Außerdem beladen sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons, bedienen Gabelstapler und sichern die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen. Darüber hinaus optimieren Fachkräfte für Lagerlogistik den innerbetrieblichen Informations- und Materialfluss von der Beschaffung bis zum Absatz. Sie erkunden Warenbezugsquellen, erarbeiten Angebotsvergleiche, bestellen Waren und veranlassen deren Bezahlung.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Arbeitsorte:Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in erster Liniein Lagerhallen, in KühlhäusernDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchauf Lagerplätzen im Freienin BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [37.0%]37mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [9.0%]9Sonstige [3.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [2.0%]Hauptschulabschluss* [42.0%]42mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [6.0%]6Sonstige [3.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen: Gute körperliche Konstitution (z.B. zwischen Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, klimatisierten Büroräumen, Kühlhallen oder im Freien wechseln) Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, Lieferungen für den Versand richtig zusammenstellen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen, beim Transport und der Lagerung von Gefahrstoffen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Lagerkennzahlen zu ermitteln und auszuwerten)Deutsch (z.B. um Fracht-, Versand- und Lagerunterlagen korrekt auszufüllen)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um mit ausländischen Fernfahrern/-fahrerinnen zu kommunizieren)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 730 € bis 1.320 € (Handel), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.373 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.430 € (Handel*), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fachkraft für Lagerlogistik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Lagerlogistik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Lagerlogistik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Lagerlogistik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachkraft für Lagerlogistik in Deutschland typischerweise?

Fachkräfte für Lagerlogistik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industrie-, Handels- und Speditionsbetriebe): Lagerhallen, Lagerflächen im Freien, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Lagerlogistik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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