Fachkraft für Hafenlogistik
Fachkraft - Hafenlogistik
Was ist Liman Lojistik Uzmanı?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Fachkraft für Hafenlogistik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachkräfte für Hafenlogistik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Hafenwirtschaft, des Ladungskontroll- oder Warenkontrollgewerbes): Hafenkais, Lagerflächen im Freien, Lagerhäuser, Schiffe, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit (BS 27)für die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt in Duisburg (Nordrhein-Westfalen):Schiffer-Berufskolleg RheinQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Hafenlogistik sorgen in See- und Binnenhäfen für reibungslose Abläufe beim Warenumschlag. Sie informieren sich über ankommende bzw. ausgehende Sendungen und organisieren die geeigneten Umschlag- bzw. Transportmittel. Für den Weitertransport per Schiff, Straße oder Schiene stellen sie Ladeeinheiten zusammen. Um die zur Verfügung stehenden Frachtkapazitäten optimal ausnutzen zu können, ermitteln sie Maße und Gewichte der Güter und erstellen aufgrund dieser Daten Stau- bzw. Ladepläne. Am jeweiligen Umschlagplatz überwachen sie das Verladen von Sendungen bzw. das Entladen von Schiffen, Lkws und Güterwaggons. Sie prüfen Frachtpapiere, kontrollieren ein- und ausgehende Frachtsendungen auf Vollständigkeit, Qualität und etwaige Schäden. Beim Umschlag wie auch bei der Lagerung stellen sie sicher, dass die Waren sachgerecht behandelt werden. Im Büro bearbeiten sie Fracht-, Versand- und Umschlagpapiere, geben Lieferdaten in den Computer ein und informieren Empfänger, Versender und Transportunternehmen über das Eintreffen der Warensendungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Hafenlogistik finden Beschäftigungbei Betrieben des Warenumschlags in See- oder Binnenhäfenbei Reedereienin Betrieben der WarenkontrolleArb...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFachkraft für HafenlogistikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Hafenlogistik sorgen in See- und Binnenhäfen für reibungslose Abläufe beim Warenumschlag. Sie informieren sich über ankommende bzw. ausgehende Sendungen und organisieren die geeigneten Umschlag- bzw. Transportmittel. Für den Weitertransport per Schiff, Straße oder Schiene stellen sie Ladeeinheiten zusammen. Um die zur Verfügung stehenden Frachtkapazitäten optimal ausnutzen zu können, ermitteln sie Maße und Gewichte der Güter und erstellen aufgrund dieser Daten Stau- bzw. Ladepläne. Am jeweiligen Umschlagplatz überwachen sie das Verladen von Sendungen bzw. das Entladen von Schiffen, Lkws und Güterwaggons. Sie prüfen Frachtpapiere, kontrollieren ein- und ausgehende Frachtsendungen auf Vollständigkeit, Qualität und etwaige Schäden. Beim Umschlag wie auch bei der Lagerung stellen sie sicher, dass die Waren sachgerecht behandelt werden. Im Büro bearbeiten sie Fracht-, Versand- und Umschlagpapiere, geben Lieferdaten in den Computer ein und informieren Empfänger, Versender und Transportunternehmen über das Eintreffen der Warensendungen.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Hafenlogistik finden Beschäftigungbei Betrieben des Warenumschlags in See- oder Binnenhäfenbei Reedereienin Betrieben der WarenkontrolleWeitereBerufe rund um das Schiff und die SchifffahrtBerufe rund um Transport, Lager und Logistik
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb: logistische Prozesse; qualitätssichernde MaßnahmenArbeitsorganisation; Information und KommunikationGüterkontrolle und werterhaltende MaßnahmenLagerung und Bearbeitung von GüternLadungsplanung, Umschlag von GüternContainerUmschlags- und Versandpapiere1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahrlogistische Prozesse des Hafens präsentierenGüter annehmenGüter warenspezifisch kontrollierenGüter ladungsspezifisch kontrollieren2. AusbildungsjahrContainer kontrollierenGüter lagern und bearbeitenGüter im Betrieb transportierenBe- und Entladungen planen und durchführenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenUmgang mit Gefahrgut3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Umschlags- und Versandpapiere bearbeitenContainer beladen und sichernGefahrgüter kontrollieren und umschlagenAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie logistische Prozesse geplant und organisiert werdenwie Güter sortiert, gelagert und bearbeitet werden und wie Mängel erkannt, dokumentiert und beseitigt werdenwelche Arten von Containern es gibt und wie man deren Beschriftungen und Kennzeichnungen unterscheidetwie man Umschlags- und Versandpapiere prüft, bearbeitet und weiterleitetArbeitsaufträge kundenorientiert auszuführen und einzelne Aufgaben im Team zu bearbeitenwie betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme genutzt, Daten gepflegt und gesichert werdenworauf bei der Erstellung von Stau- und Beladeplänen zu achten ist und welche rechtlichen Bestimmungen beim Umschlag von Gütern berücksichtigt werden müssenwie man Anlieferungs-, Auslieferungs- und Begleitpapiere unter Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften prüftfremdsprachige Formulare zu bearbeiten und fremdsprachlich zu kommunizierenwie man qualitätssichernde Maßnahmen durchführtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Gefahrgüter kontrollieren und umschlagen, Be- und Entladungen planen und durchführen, Güter warenspezifisch kontrollieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Ladungen für Hafenbetriebe kontrollieren, Weitertransport oder Lagerung der Ladung steuern, Frachtpapiere bearbeiten Umgebung: Wechsel zwischen Arbeit auf Hafenkais und Lagerflächen im Freien bei wechselnden Witterungsverhältnissen sowie Maschinen- bzw. Motorenlärm, auf Schiffen, in Lagerhäusern, Kühl- und BüroräumenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Warnwesten bzw. -kleidung, ggf. Schutzanzüge beim Umgang mit Gefahrstoffen)Arbeitszeit: i.d.R. SchichtarbeitAnforderungen:Gute körperliche Konstitution (für den Wechsel zwischen Büro, Hafenanlage und Lagerräumen mit jeweils unterschiedlichen Umgebungsbedingungen) Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Ladung nach Löschhäfen und Art der Güter aufteilen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Verstauen von Ware Ladeflächen und Lagerräume effektiv ausnutzen)Umsicht (z.B. beim Steuern von Gabelstaplern und Bedienen von Hebezeugen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. Sicherheitsvorschriften beim Lagern und Versenden von Gefahrstoffen beachten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Laderaum- und Frachtberechnungen durchzuführenEnglisch und weitere Fremdsprachen: z.B. um erfolgreich mit internationalen Schiffsbesatzungen zu kommunizierenDeutsch: z.B. um Kunden/Kundinnen zu beratenPhysik: z.B. um Lade- und Löscheinrichtungen zu verstehen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Hafenlogistik an:Bereich Transport, Lager und LogistikFachkraft für LagerlogistikKaufmann/Kauffrau für Spedition und LogistikdienstleistungKaufmann/Kauffrau im Eisenbahn- und StraßenverkehrGemeinsamkeit:Waren und Güter annehmen und verladen bzw. bei logistischen Prozessen mitwirkenBereich Schiff und SchifffahrtBinnenschiffer/BinnenschifferinHafenschiffer/HafenschifferinBinnenschifffahrtskapitän/BinnenschifffahrtskapitäninSchifffahrtskaufmann/Schifffahrtskauffrau Fachrichtung TrampfahrtSchifffahrtskaufmann/Schifffahrtskauffrau Fachrichtung LinienfahrtGemeinsamkeit:Güter für den Schiffstransport lagern und verladen bzw. bei logistischen Prozessen mitwirken
▶ Entwicklung der Ausbildung
1955:Anerkennung des Ausbildungsberufs Küper/in 1975:Anerkennung des Ausbildungsberufs Seegüterkontrolleur/in Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Seegüterkontrolleur/in tritt in Kraft2006:Ausbildungsordnung für den Beruf Fachkraft für Hafenlogistik tritt in KraftNeue, modernisierte Ausbildungsinhalte, z.B. hinsichtlich Arbeitsorganisation, Güterumschlag, Versand, Lagerhaltung, Güterkontrolle, Zollbestimmungen Aufhebung des Vorläuferberufs Seegüterkontrolleur/Seegüterkontrolleurin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Hafenlogistik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Hafenwirtschaft (Ausbildungsbereich Industrie und Handel).
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnung Fachkraft für Hafenlogistik
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Hafenlogistik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Hafenlogistik vor allem bei Reedereien sowie bei Warenkontrollbetrieben in Seehäfen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Logistik bis hin zu Ladungssicherung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Schiffs-, Reedereimanagement, Hafenwirtschaft erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 84 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 54 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 32 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 11 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [32.0%]32mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [11.0%]11*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik (HafenlogAusbV) vom 20.01.2006 (BGBl. I S. 213), berichtigt am 03.02.2006 (BGBl. I S. 330)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Hafenlogistik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.01.2006)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Aufnahme der Ausbildung erfordert ggf. Mobilität, denn Ausbildungsplätze gibt es hauptsächlich in den norddeutschen Seehäfen sowie einigen Binnenhäfen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Liman Lojistik Uzmanı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkraft für Hafenlogistik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Hafenlogistik sorgen in See- und Binnenhäfen für reibungslose Abläufe beim Warenumschlag. Sie informieren sich über ankommende bzw. ausgehende Sendungen und organisieren die geeigneten Umschlag- bzw. Transportmittel. Für den Weitertransport per Schiff, Straße oder Schiene stellen sie Ladeeinheiten zusammen. Um die zur Verfügung stehenden Frachtkapazitäten optimal ausnutzen zu können, ermitteln sie Maße und Gewichte der Güter und erstellen aufgrund dieser Daten Stau- bzw. Ladepläne. Am jeweiligen Umschlagplatz überwachen sie das Verladen von Sendungen bzw. das Entladen von Schiffen, Lkws und Güterwaggons. Sie prüfen Frachtpapiere, kontrollieren ein- und ausgehende Frachtsendungen auf Vollständigkeit, Qualität und etwaige Schäden. Beim Umschlag wie auch bei der Lagerung stellen sie sicher, dass die Waren sachgerecht behandelt werden. Im Büro bearbeiten sie Fracht-, Versand- und Umschlagpapiere, geben Lieferdaten in den Computer ein und informieren Empfänger, Versender und Transportunternehmen über das Eintreffen der Warensendungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Hafenlogistik finden Beschäftigungbei Betrieben des Warenumschlags in See- oder Binnenhäfenbei Reedereienin Betrieben der WarenkontrolleArbeitsorte:Fachkräfte für Hafenlogistik arbeiten in erster Liniean Umschlagstellen auf Hafenkais, z.B. an Containerbrücken und in Laderäumen von SchiffenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [32.0%]32mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [11.0%]11*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (für den Wechsel zwischen Büro, Hafenanlage und Lagerräumen mit jeweils unterschiedlichen Umgebungsbedingungen) Organisatorische Fähigkeiten (z.B. Ladung nach Löschhäfen und Art der Güter aufteilen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Verstauen von Ware Ladeflächen und Lagerräume effektiv ausnutzen)Umsicht (z.B. beim Steuern von Gabelstaplern und Bedienen von Hebezeugen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. Sicherheitsvorschriften beim Lagern und Versenden von Gefahrstoffen beachten)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Laderaum- und Frachtberechnungen durchzuführen)Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. um erfolgreich mit internationalen Schiffsbesatzungen zu kommunizieren)Deutsch (z.B. um Kunden/Kundinnen zu beraten)Physik (z.B. um Lade- und Löscheinrichtungen zu verstehen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.
Ist Fachkraft für Hafenlogistik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Hafenlogistik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Hafenlogistik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Hafenlogistik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachkraft für Hafenlogistik in Deutschland typischerweise? ▼
Fachkräfte für Hafenlogistik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Hafenwirtschaft, des Ladungskontroll- oder Warenkontrollgewerbes): Hafenkais, Lagerflächen im Freien, Lagerhäuser, Schiffe, BüroräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein in Hamburg (Hamburg):Berufliche Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit (BS 27)für die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt in Duisburg (Nordrhein-Westfalen):Schiffer-Berufskolleg RheinQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Hafenlogistik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.