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Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie

Fachkinderkrankenpfleger/in - Nephrologie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81323

Was ist Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie?

Aufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie pflegen und betreuen Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Nierenerkrankungen. Dabei wenden sie v.a. Maßnahmen der speziellen Pflege und der allgemeinen Behandlungspflege an. Sie messen z.B. Blutdruck oder Temperatur ihrer Patienten und Patientinnen, waschen sie, versorgen Wunden und verabreichen Medikamente. Zudem assistieren sie z.B. bei Punktionen, Infusionen oder Biopsien. Vor und nach chirurgischen Eingriffen und während nephrologischer Behandlungen wie Dialysen betreuen und pflegen sie die Patienten und Patientinnen. Außerdem dokumentieren sie die Pflege, erstellen Abrechnungen, organisieren Arbeitsabläufe und erledigen Verwaltungsaufgaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Kinderkliniken oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegediensten in KurzzeitpflegeeinrichtungenArbeitsorte:Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft und OrganisationAufbaustufePflegefachwissenFachwissenschaft, z.B. spezielle Pharmakologie, Komplikationen und Notfälle in der Nephrologiespezifische SozialwissenschaftRechtslehrepraktische Weiterbildung in folgenden Fachbereichen:konservative Behandlungchronische Hämodialyse oder Peritonealdialyseakute Dialysebehandlung und Behandlung mit SpezialverfahrenWahlbereich, insbesondere in den Fachgebieten für Nierentransplantation und pädiatrische Nephrologie

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachpfleger/in Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Dialyseeinrichtung: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachpfleger/inWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt)Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie pflegen und betreuen Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Nierenerkrankungen. Dabei wenden sie v.a. Maßnahmen der speziellen Pflege und der allgemeinen Behandlungspflege an. Sie messen z.B. Blutdruck oder Temperatur ihrer Patienten und Patientinnen, waschen sie, versorgen Wunden und verabreichen Medikamente. Zudem assistieren sie z.B. bei Punktionen, Infusionen oder Biopsien. Vor und nach chirurgischen Eingriffen und während nephrologischer Behandlungen wie Dialysen betreuen und pflegen sie die Patienten und Patientinnen. Außerdem dokumentieren sie die Pflege, erstellen Abrechnungen, organisieren Arbeitsabläufe und erledigen Verwaltungsaufgaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Kinderkliniken oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegediensten in KurzzeitpflegeeinrichtungenArbeitsorte:Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräume...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer und praktischer Unterricht, Selbststudium:Grundstufe:Pflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/Reanimation: 82,5 StundenGesundheitswissenschaft: 22,5 StundenQualitätsmanagement: 37,5 StundenSozialwissenschaft: 120 StundenHumanwissenschaft: 45 StundenBetriebswirtschaft und Organisation: 67,5 StundenGrundstufe insgesamt: 375 Stunden, davon 125 Stunden SelbststudiumAufbaustufe (Präsenzstunden, Selbststudium):Pflegefachwissen: 375 StundenFachwissenschaft: 225 StundenSpezifische Sozialwissenschaft: 45 StundenRechtslehre: 60 StundenGesamtstundenzahl Aufbaustufe: 705 Stunden, davon 360 Stunden SelbststudiumGesamtstundenzahl theoretischer und praktischer Unterricht: 1.080 StundenBerufspraktische Anteile:konservative Behandlung: 600 Stundenchronische Hämodialyse oder Peritonealdialyse: 600 Stundenakute Dialysebehandlung und Behandlung mit Spezialverfahren: 400 Stundenmindestens ein Wahlbereich, insbesondere in den Fachgebieten für Nierentransplantation und pädiatrischeNephrologie: 400 StundenGesamtstundenzahl berufspraktische Anteile: 2.000 StundenGesamtstundenzahl: 3.080 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

ModuleGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft und OrganisationAufbaustufePflegefachwissenFachwissenschaft, z.B. spezielle Pharmakologie, Komplikationen und Notfälle in der Nephrologiespezifische SozialwissenschaftRechtslehrepraktische Weiterbildung in folgenden Fachbereichen:konservative Behandlungchronische Hämodialyse oder Peritonealdialyseakute Dialysebehandlung und Behandlung mit SpezialverfahrenWahlbereich, insbesondere in den Fachgebieten für Nierentransplantation und pädiatrische Nephrologie

Zusatzqualifikationen

Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.Hygienebeauftragte/r in der nephrologischen Pflege

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um bei Punktionen, Infusionen und Biopsien zu assistierenPharmakologie: z.B. um auf Anweisung der Ärzte/Ärztinnen Medikamente zu verabreichenPädagogik: z.B. um kranke Kinder zu betreuen und deren Eltern zu beraten

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie berufspraktischen Anteilen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) sowie praktische Einsätze in Kliniken, in Fachabteilungen Nephrologischer Zentren, in Dialyseeinrichtungenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung sowie praktische Einsätze in Kliniken, in Fachabteilungen Nephrologischer Zentren, in Dialyseeinrichtungen und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkinderkrankenpfleger/in für Nephrologie an:Bereich PflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für OnkologieFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für HygieneFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für OnkologieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für PsychiatrieFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Rehabilitation und LangzeitpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NotfallpflegeFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für HygieneFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und AnästhesieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für Intermediate CareFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für NephrologieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für OnkologieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin im Operations- und EndoskopiedienstFachkrankenpfleger/Fachkra...

Entwicklung der Weiterbildung

1971:"Empfehlungen für die Weiterbildung zur Fachkrankenschwester bzw. zum Fachkrankenpfleger" der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)1972:erste Bemühungen zur Schaffung einer Fachweiterbildung für die nephrologische Pflege analog zur Fachweiterbildung Anästhesie/Intensivpflege1975:Bundesländer erlassen die Rahmenordnung für die Weiterbildung in den verschiedenen Fachrichtungen der Krankenpflege:Dauer: 2 Jahre bzw. 720 Unterrichtsstundenfestgelegte Prüfungsanforderungen1995:Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft für die fachbezogene Weiterbildung in der nephrologischen Pflege2019:Empfehlung zur pflegerischen Weiterbildung im Fachgebiet Pflege in der Nephrologie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Nephrologie/Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für NephrologiePflegefachmann für Nephrologie/Pflegefachfrau für NephrologieSachsen:Fachpflegeexperte in der Nephrologie/Fachpflegeexpertin in der NephrologieBei einer Weiterbildung nach der Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG):Fach-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger für Nephrologie (DKG)/Fach-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für Nephrologie (DKG)Pflegefachmann für Nephrologie (DKG)/Pflegefachfrau für Nephrologie (DKG)

Die Weiterbildung im Überblick

Fachkinderkrankenpfleger bzw. Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich oder durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt und findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkinderkrankenpfleger/innen für Nephrologie verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. das Zertifikat als Hygienebeauftragte/r in der nephrologischen Pflege.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkinderkrankenpfleger/innen für Nephrologie in der stationären Kinderkrankenpflege, z.B. in Kinderkliniken oder Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, aber auch in Gesundheitszentren, bei ambulanten Pflegediensten oder in Kurzzeitpflegeeinrichtungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fachpflege in der inneren Medizin bis hin zu Pflegedokumentation.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachkinderkrankenpfleger/innen für Nephrologie auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Abschluss in den Studienfächern Humanmedizin oder Pflegemanagement, -wissenschaft (grundständig) erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienst.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Weiterbildungs- und PrüfungsordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Nephrologie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz (Weiterbildungsverordnung - Nephrologie) vom 19.12.2000 (BW.GBl. 2001 S. 85), zuletzt geändert durch Artikel 73 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz über die Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen (Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe - SächsGfbWBVO) vom 22.05.2007 (SächsGVBl. S. 209), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 01.03.2022 (SächsGVBl. S. 189)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:BayernBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringenIn Bundesländern ohne landesrechtliche Regelung erfolgt die Weiterbildung auf Basis der Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG):DKG-Empfehlung zur pflegerischen Fachweiterbildung in den Fachgebieten Pflege in der Endoskopie, Intensiv- und Anästhesiepflege, Pflege in der Nephrologie, Notfallpflege, Pflege in der Onkologie, Pflege im Operationsdienst, Pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege, Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie vom 03.07./04.07.2023Übergreifend für Weiterbildung und Tät...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie pflegen und betreuen Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Nierenerkrankungen. Dabei wenden sie v.a. Maßnahmen der speziellen Pflege und der allgemeinen Behandlungspflege an. Sie messen z.B. Blutdruck oder Temperatur ihrer Patienten und Patientinnen, waschen sie, versorgen Wunden und verabreichen Medikamente. Zudem assistieren sie z.B. bei Punktionen, Infusionen oder Biopsien. Vor und nach chirurgischen Eingriffen und während nephrologischer Behandlungen wie Dialysen betreuen und pflegen sie die Patienten und Patientinnen. Außerdem dokumentieren sie die Pflege, erstellen Abrechnungen, organisieren Arbeitsabläufe und erledigen Verwaltungsaufgaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in Kinderkliniken oder Vorsorge- und Rehabilitationsklinikenin Gesundheitszentrenbei ambulanten Pflegediensten in KurzzeitpflegeeinrichtungenArbeitsorte:Fachkinderkrankenpfleger und -pflegerinnen für Nephrologie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungGrundstufePflegewissenschaft, Pflegepraxis, Pflegeforschung und Erste Hilfe/ReanimationGesundheitswissenschaftQualitätsmanagementSozialwissenschaftHumanwissenschaftBetriebswirtschaft und OrganisationAufbaustufePflegefachwissenFachwissenschaft, z.B. spezielle Pharmakologie, Komplikationen und Notfälle in der Nephrologiespezifische SozialwissenschaftRechtslehrepraktische Weiterbildung in folgenden Fachbereichen:konservative Behandlungchronische Hämodialyse oder Peritonealdialyseakute Dialysebehandlung und Behandlung mit SpezialverfahrenWahlbereich, insbesondere in den Fachgebieten für Nierentransplantation und pädiatrische Nephrologie

Ist Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Wo arbeiten Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheitswesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Dialyseeinrichtung: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für Nephrologie in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

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