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Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration

Fachinformatiker/in - Systemintegration

Ausbildung Informatik KldB B 43102

Was ist Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration?

Was macht man in diesem Beruf?Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren und betreiben bzw. verwalten IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder bei Kunden beraten sie bei Auswahl und Einsatz von Hard- und Softwarekomponenten, bauen Systeme auf, vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Sie erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch. Im laufenden Betrieb warten und pflegen sie die Systeme regelmäßig und passen sie an veränderte Anforderungen an. Bei Störungen grenzen sie die Ursachen z.B. mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen ein und beheben die Fehlfunktionen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigungin Unternehmen der IT-Branche in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereichein der öffentlichen VerwaltungArbeitsorte:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und Handgeschick (z.B. Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten beheben, Hardwarekomponenten in IT-Systemen austauschen)Kreativität (z.B. Systemlösungen konzipieren)Durchhaltevermögen (z.B. langwierige Fehlersuchen durchführen)Kundenorientierung und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Systemübergaben mit Kunden abstimmen, Nutzer beraten und schulen)Lernbereitschaft (z.B. sich kontinuierlich Kenntnisse über neue technische Entwicklungen in der IT-Branche aneignen)Schulfächer:Informatik (z.B. bei der Auswahl und Anwendung unterschiedlicher Programmiersprachen)Mathematik (z.B. um Leistungen zu kalkulieren)Englisch (z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen zu verstehen)Technik (z.B. um Netzwerkkomponenten zu installieren, Fehler zu ermitteln und sie zu beheben)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 € (Handwerk*), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Informatikbranche; Unternehmen, die IT-Produkte und -Dienstleistungen anbieten oder einsetzen): Büroräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren und betreiben bzw. verwalten IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder bei Kunden beraten sie bei Auswahl und Einsatz von Hard- und Softwarekomponenten, bauen Systeme auf, vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Sie erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch. Im laufenden Betrieb warten und pflegen sie die Systeme regelmäßig und passen sie an veränderte Anforderungen an. Bei Störungen grenzen sie die Ursachen z.B. mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen ein und beheben die Fehlfunktionen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigungin Unternehmen der IT-Branche in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereichein der öffentlichen VerwaltungArbeitsorte:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausb...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachinformatiker/in der Fachrichtung SystemintegrationWas macht man in diesem Beruf?Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren und betreiben bzw. verwalten IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder bei Kunden beraten sie bei Auswahl und Einsatz von Hard- und Softwarekomponenten, bauen Systeme auf, vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Sie erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch. Im laufenden Betrieb warten und pflegen sie die Systeme regelmäßig und passen sie an veränderte Anforderungen an. Bei Störungen grenzen sie die Ursachen z.B. mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen ein und beheben die Fehlfunktionen. Wo arbeitet man?Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigungin Unternehmen der IT-Branche in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereichein der öffentlichen VerwaltungWeitereBerufe in der IT-AdministrationBerufe rund um künstliche Intelligenz

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. AusbildungsmonatAusbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsaufgaben in Abstimmung mit den kundenspezifischen Geschäfts- und LeistungsprozessenInformieren und Beraten von KundenBeurteilen marktgängiger IT-Systeme und kundenspezifischer LösungenEntwickeln, Erstellen und Betreuen von IT-LösungenDurchführen und Dokumentieren von qualitätssichernden MaßnahmenUmsetzen, Integrieren und Prüfen von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum DatenschutzErbringen der Leistungen und AuftragsabschlussBetreiben von IT-SystemenProgrammieren von SoftwarelösungenKonzipieren und Realisieren von IT-SystemenInstallieren und Konfigurieren von NetzwerkenAdministrieren von IT-Systemen1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Das Unternehmen und die eigene Rolle im Betrieb beschreibenArbeitsplätze nach Kundenwunsch ausstattenClients in Netzwerke einbindenSchutzbedarfsanalyse im eigenen Arbeitsbereich durchführenSoftware zur Verwaltung von Daten anpassenServiceanfragen bearbeiten Cyber-physische Systeme ergänzenDaten systemübergreifend bereitstellenNetzwerke und Dienste bereitstellenTeil 1 der Abschlussprüfung im vierten Ausbildungshalbjahr19. - 36. Ausbildungsmona...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man IT-Systeme und deren Einsatzbereiche unterscheidet und was beim Entwickeln und Erstellen von IT-Lösungen zu beachten istwie man Sicherheitsanforderungen an IT-Systeme analysiert, Bedrohungsszenarien erkennt und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz prüft wie Leistungen unter Berücksichtigung organisatorischer und terminlicher Vorgaben mit den Kunden abgestimmt werden und wie man Kunden in die Nutzung von Produkten und Dienstleistungen einweist wie man Systemlösungen kundenspezifischen Anforderungen entsprechend konzipiert und was man bei der Auswahl, Installation und Konfigurierung von IT-Systemen beachten musswie Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten gelöst werden könnenwie man Testkonzepte erstellt, Tests durchführt und dokumentiertwelche Netzwerkschnittstellen sich für unterschiedliche Anwendungsbereiche eignenwie Netzwerkkomponenten ausgewählt, installiert und konfiguriert werden und wie man Systeme zur IT-Sicherheit in Netzwerken implementiertworauf es beim Erstellen von Richtlinien zur Nutzung von IT-Systemen und der Verwaltung von Lizenzrechten ankommt wie man Konzepte zur Datensicherung und -archivierung sowie zur Daten- und Systemwiederherstellung erstellt und umsetztwie die Systemauslastung und das Systemverhalten überwacht werden und welche Maßnahmen ggf. zu ergreifen sindwie man Benutzeranfragen aufnimmt, analysiert und bearbeitetDarüber hin...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. IT-Systeme installieren und konfigurieren, Systeme verwalten und betreiben, Benutzeranfragen bearbeitenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, wechselnde Arbeitsorte und -bedingungen im AußendienstArbeitszeit: Abend- oder Wochenendarbeit (im Kundensupport) Anforderungen:Technisches Verständnis und Handgeschick (z.B. Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten beheben, Netzwerkbauteile installieren)Kreativität (z.B. Systemlösungen konzipieren)Durchhaltevermögen (z.B. langwierige Fehlersuchen durchführen)Kundenorientierung und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Systemübergaben mit Kunden abstimmen, Nutzer beraten und schulen)Lernbereitschaft (z.B. sich kontinuierlich Kenntnisse über neue technische Entwicklungen in der IT-Branche aneignen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Informatik: z.B. bei der Auswahl und Anwendung unterschiedlicher ProgrammiersprachenMathematik: z.B. um Leistungen zu kalkulierenEnglisch: z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen zu verstehenTechnik: z.B. um Netzwerkkomponenten zu installieren, Fehler zu ermitteln und sie zu beheben

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Elektrotechnik - Industrie" richtet sich an Auszubildende, die sich im Hinblick auf die zunehmend vernetzte Arbeitsumgebung fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Elektrotechnik und der Vernetzung aneignen wollen. Die Auszubildenden erwerben z.B. Kenntnisse im Bereich der Sicherheitstechnik sowie der Schaltungs- und Funktionsanalyse. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer schriftlichen Prüfung und praxisorientierten Handlungsaufträgen ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK München- Elektrotechnik - Industrie

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration an:Bereich Hard- und SoftwareentwicklungFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung AnwendungsentwicklungMathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische SoftwareentwicklerinAssistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)Gemeinsamkeit:IT- bzw. Softwarelösungen entwickeln, realisieren, konfigurieren, implementieren und vernetzenBereich Vernetzung, Daten- und InformationssicherheitFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und ProzessanalyseFachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale VernetzungGemeinsamkeit:IT- bzw. Softwarelösungen für vernetzte Systeme und Prozesse entwickeln, realisieren und betreuenBereich IT-AdministrationAssistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)Kaufmann/Kauffrau für DigitalisierungsmanagementGemeinsamkeit:IT-Lösungen planen, entwickeln und umsetzen bzw. IT-Systeme betreuen

Entwicklung der Ausbildung

1969:Erstmalige Anerkennung des Lehrberufs Datenverarbeitungskaufmann/-kauffrau1997:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz über die Berufsausbildung im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT) tritt in KraftAnerkennung von vier neuen IT-Ausbildungsberufen: Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/in, Fachinformatiker/in, Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau Aufhebung des Vorläuferberufs Datenverarbeitungskaufmann/-frau2018:Modernisierung der vier IT-Berufe Fachinformatiker/in, IT-System-Elektroniker/in, IT-System-Kaufmann/-frau und Informatikkaufmann/-frau (erste Phase): Überarbeitung der gemeinsamen Verordnung in Teilbereichen, insbesondere den Bereich IT-Sicherheit betreffend 2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.Modernisierung der IT-Berufe (zweite Phase): Ergänzung des Berufs Fachinformatiker/in durch die neuen Fachrichtungen "Daten- und Prozessanalyse" sowie "Digitale Vernetzung"; Überarbeitung der bestehenden Fachrichtungen "Anwendungsentwicklung" und "Systemintegration"2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführun...

Die Ausbildung im Überblick

Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFachinformatiker/Fachinformatikerin - Fachrichtung Systemintegration

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.020 €3. Ausbildungsjahr: 1.160 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Elektrotechnik - Industrie.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration in Betrieben der IT-Branche sowie in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von System- und Netzwerkadministration bis hin zu IT-Sicherheit.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Prüfung als Berufsspezialist/in für Systemintegration und Vernetzung abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Informatik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Software- bzw. Systemhaus, einem Fachhandel für Computer-Hard- und -Software oder einem Unternehmen für Computerdienstleistungen.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 10.497 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 43 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 4 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:Client-Server-ArchitekturenFestnetzeFunknetzeNetzwerkeRechenzentren

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Fachinformatiker und zur Fachinformatikerin (Fachinformatikerausbildungsverordnung - FIAusbV) vom 28.02.2020 (BGBl. I S. 250)Rahmenlehrplan für die Ausbildungsberufe Fachinformatiker und Fachinformatikerin, IT-System-Elektroniker und IT-System-Elektronikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.12.2019)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:IG Metall, Stand März 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 910 €2. Ausbildungsjahr: 960 €3. Ausbildungsjahr: 1.010 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand November 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen, installieren und betreiben bzw. verwalten IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder bei Kunden beraten sie bei Auswahl und Einsatz von Hard- und Softwarekomponenten, bauen Systeme auf, vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Sie erstellen Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch. Im laufenden Betrieb warten und pflegen sie die Systeme regelmäßig und passen sie an veränderte Anforderungen an. Bei Störungen grenzen sie die Ursachen z.B. mithilfe von Experten- und Diagnosesystemen ein und beheben die Fehlfunktionen. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration finden Beschäftigungin Unternehmen der IT-Branche in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereichein der öffentlichen VerwaltungArbeitsorte:Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenbeim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [4.0%]mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [49.0%]49Sonstige [3.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und Handgeschick (z.B. Kompatibilitätsprobleme von IT-Systemen und Systemkomponenten beheben, Hardwarekomponenten in IT-Systemen austauschen)Kreativität (z.B. Systemlösungen konzipieren)Durchhaltevermögen (z.B. langwierige Fehlersuchen durchführen)Kundenorientierung und mündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Systemübergaben mit Kunden abstimmen, Nutzer beraten und schulen)Lernbereitschaft (z.B. sich kontinuierlich Kenntnisse über neue technische Entwicklungen in der IT-Branche aneignen)Schulfächer:Informatik (z.B. bei der Auswahl und Anwendung unterschiedlicher Programmiersprachen)Mathematik (z.B. um Leistungen zu kalkulieren)Englisch (z.B. um englischsprachige Bedienungsanleitungen zu verstehen)Technik (z.B. um Netzwerkkomponenten zu installieren, Fehler zu ermitteln und sie zu beheben)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration in Deutschland typischerweise?

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Unternehmen der Informatikbranche; Unternehmen, die IT-Produkte und -Dienstleistungen anbieten oder einsetzen): Büroräume, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Systemintegration in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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