Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)
Fachberater/in - Integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)
Was ist Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartDoppelt qualifizierende Ausbildung (anerkannter Ausbildungsberuf und Abschluss Fachberater/in - Integrierte Systeme) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBildungseinrichtung sowie Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced and Computational Mathematics
Master · Technische Universität Chemnitz
Advanced Computational and Civil Engineering Studies – ACCESS
Master · Dresden University of Technology
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachberater/innen für Integrierte Systeme werden in schulischer Form an Bildungseinrichtungen ausgebildet.Lernorte sind UnterrichtsräumeDaneben erfolgt die Ausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf im Betrieb und an der Berufsschule.
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartDoppelt qualifizierende Ausbildung (anerkannter Ausbildungsberuf und Abschluss Fachberater/in - Integrierte Systeme)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBildungseinrichtung sowie Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachberater/innen für Integrierte Systeme konzipieren, erweitern und betreuen IT-Systeme oder -Netze. Sie installieren Betriebssysteme und Systemsoftware in Rechenzentren und Client-Server-Systemen. Auch richten sie Fest- oder Funknetze ein. Sie planen und realisieren kundenspezifische IT-Lösungen, z.B. Mehrbenutzer- oder Großrechnersysteme. Neben der technischen Planung und Installation führen sie Service und Support sowie den Rechenzentrums- oder Netzwerkbetrieb durch. Störungen grenzen sie mithilfe von Diagnosesystemen ein, analysieren und beheben sie. Darüber hinaus erstellen sie Systemdokumentationen, Benutzerhandbücher und Onlinehilfen. Sie lösen Anwendungsprobleme und führen Anwenderschulungen durch. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachberater/innen für Integrierte Systeme finden Beschäftigungbei IT-Dienstleistungsunternehmenin IT-Fachabteilungen von Unternehmen nahezu aller WirtschaftsbereicheArbeitsorte:Fachberater/innen für Integrierte Systeme arbeiten in erster Liniein Büro- und BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kundenin IT-Schulungsräumenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Vorausgesetzt wird die allgemeine oder fac...
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung im Betrieb ist für die Auszubildenden kostenfrei.Kosten entstehen z.B. für:auswärtige Unterbringung, Verpflegung und FachliteraturLehrgangsgebührenPrüfungsgebühren
▶ Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung erwirbt man z.B. Kenntnisse in den Bereichen:IT-Fachkompetenzen (z.B. IT-Systeme, öffentliche und lokale Netzwerke, PC-Installation und -Administration, Datenkommunikation, IT-Sicherheit, Scriptsprache, Systemverwaltung, Mikrocomputertechnik) Kommunikation und Teamarbeit, Kundenorientierung, PräsentationIT-Servicemanagement, DigitalisierungEnglischAusbildung im anerkannten Ausbildungsberuf:Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Angehende Fachberater/innen für Integrierte Systeme besuchen zusätzlich zu ihrer dualen Ausbildung Lehrgänge.
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf erhalten die Auszubildenden die übliche Ausbildungsvergütung. Der Besuch der Lehrgänge für den Erwerb des weiteren Abschlusses wird nicht vergütet.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Informatik: z.B. um Datenstrukturen zu verstehenDeutsch: z.B. um informationstechnische Problemlösungen plausibel zu erklärenMathematik: z.B. im Bereich SoftwaretechnikEnglisch: z.B. um einfache englische Texte zu verfassenPhysik: z.B. für das Verständnis von elektrotechnischen Sachverhalten Technik: z.B. um IT- Lösungen zu planen, Fehler zu ermitteln und sie zu beheben
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternative bietet sich für den Beruf Fachberater/in für Integrierte Systeme an:Bereich IT-KundenbetreuungFachberater/Fachberaterin für Softwaretechniken (doppelt qualifizierende Ausbildung)Gemeinsamkeit:Kundenbedarf analysieren, IT-Lösungen entwickeln und anbieten
▶ Entwicklung der Ausbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung Fachberater/in für Integrierte Systeme ist eine doppelt qualifizierende Erstausbildung. Sie führt zu einem Abschluss im anerkannten Ausbildungsberuf Fachinformatiker/in der Fachrichtung Systemintegration (duale Berufsausbildung) und parallel dazu zu dem firmenintern geregelten Abschluss Fachberater/in für Integrierte Systeme. Die 3-jährige Ausbildung wird an einer Berufsschule sowie in Wirtschaftsbetrieben durchgeführt.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Fachberater Integrierte Systeme/Fachberaterin Integrierte SystemeGenerell erwirbt man zusätzlich den Abschluss im folgenden anerkannten Ausbildungsberuf:Fachinformatiker/Fachinformatikerin der Fachrichtung Systemintegration
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Fachberater/innen für Integrierte Systeme bei IT-Dienstleistungsunternehmen sowie in IT-Fachabteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Informations- und Kommunikationstechnik bis hin zu IT-Projektmanagement.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Informatik mit dem Schwerpunkt technische Informatik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Informatik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem IT-Service- oder Handelsbetrieb.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachberater/innen für Integrierte Systeme konzipieren, erweitern und betreuen IT-Systeme oder -Netze. Sie installieren Betriebssysteme und Systemsoftware in Rechenzentren und Client-Server-Systemen. Auch richten sie Fest- oder Funknetze ein. Sie planen und realisieren kundenspezifische IT-Lösungen, z.B. Mehrbenutzer- oder Großrechnersysteme. Neben der technischen Planung und Installation führen sie Service und Support sowie den Rechenzentrums- oder Netzwerkbetrieb durch. Störungen grenzen sie mithilfe von Diagnosesystemen ein, analysieren und beheben sie. Darüber hinaus erstellen sie Systemdokumentationen, Benutzerhandbücher und Onlinehilfen. Sie lösen Anwendungsprobleme und führen Anwenderschulungen durch. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachberater/innen für Integrierte Systeme finden Beschäftigungbei IT-Dienstleistungsunternehmenin IT-Fachabteilungen von Unternehmen nahezu aller WirtschaftsbereicheArbeitsorte:Fachberater/innen für Integrierte Systeme arbeiten in erster Liniein Büro- und BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchbeim Kundenin IT-Schulungsräumenim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Vorausgesetzt wird die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife.Worauf kommt es an?Anforderungen:Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. für das Umsetzen von technischen Zeichnungen beim Aufbau von PC-Netzwerken)Kreativität (z.B. beim Realisieren von neuartigen IT-Lösungen) Durchhaltevermögen (z.B. bei der Suche nach komplizierten Programmfehlern)Handgeschick sowie Kunden- und Serviceorientierung (z.B. beim Zusammenbauen und Installieren von IT-Systemen nach Kundenwunsch)Lernbereitschaft (z.B. um sich über die neuesten technischen Entwicklungen im IT-Bereich auf dem Laufenden zu halten)Schulfächer:Informatik (z.B. um Datenstrukturen zu verstehen)Deutsch (z.B. um informationstechnische Problemlösungen plausibel zu erklären)Mathematik (z.B. im Bereich Softwaretechnik)Englisch (z.B. um einfache englische Texte zu verfassen) Physik (z.B. für das Verständnis von elektrotechnischen Sachverhalten) Technik (z.B. um IT- Lösungen zu planen, Fehler zu ermitteln und sie zu beheben)Was verdient man in der Ausbildung?Für die Ausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf erhalten die Auszubildenden die übliche Ausbildungsvergütung. Der Besuch der Lehrgänge für den Erwerb des weiteren Abschlusses wird nicht vergütet.
Ist Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) in Deutschland typischerweise? ▼
Fachberater/innen für Integrierte Systeme werden in schulischer Form an Bildungseinrichtungen ausgebildet.Lernorte sind UnterrichtsräumeDaneben erfolgt die Ausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf im Betrieb und an der Berufsschule.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.