Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie
Facharzt/-ärztin - Urologie
Was ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer5 JahreAufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für Urologie untersuchen Organe wie Niere, Harnleiter, Harnröhre, Hoden, Samenleiter, Penis sowie Prostata und erkennen und behandeln Störungen sowie Erkrankungen dieser Organe einschließlich urologischer Tumorbildungen. Sie ordnen ggf. Untersuchungen wie Zystoskopien, Blutuntersuchungen oder Röntgen an. Anhand der Untersuchungsergebnisse diagnostizieren sie Erkrankungen wie Tumorbildungen und beginnen mit der Behandlung bzw. erstellen einen Therapieplan. Abhängig von der diagnostizierten Erkrankung nehmen sie auch operative Eingriffe vor, z.B. bei krankheitsbedingten Störungen der männlichen Geschlechtsorgane sowie der harnbildenden und -ableitenden Körperteile. Zudem führen sie für Nachuntersuchungen sowie Maßnahmen zur Vorsorge durch, z.B. zur Krebsfrüherkennung. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Urologie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Urologie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Sprech- und Patientenzimmernin Operationssälenin BüroräumenDarüber hina...
▶ Vergütung
Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Weiterbildungsdauer
5 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Urologie absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet Urologie.Facharzt-Weiterbildung im Gebiet UrologieDauer: 60 MonateZum Kompetenzerwerb können bis zu 12 Monate der Weiterbildung in anderen Gebieten erfolgen.
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Lokal- und Regionalanästhesienfachgebundene genetische BeratungNotfälle, z.B. Anlage eines BlasenkathetersBlasenfunktionsstörungenSteintherapie, z.B. Prävention, Diagnostik und Therapie von Harnsteinerkrankungenandrologische Krankheitsbilder, z.B. erektile Dysfunktion, Fertilitätsstörungenkinderurologische Krankheitsbilder, z.B. Genitalfehlbildungen, kindliche Enuresis (Einnässen)geriatrische Krankheitsbilder, z.B. Inkontinenz und Blasenfunktionsstörungen im AlterNierenfunktionsstörungenTumorerkrankungensexualmedizinische Störungendiagnostische Verfahrentherapeutische VerfahrenPrävention, z.B. Durchführung von urologischen FrüherkennungsuntersuchungenInfektionen, z.B. Diagnostik und Therapie von urogenitalen Infektionenmedikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie (d.h. unterstützende Behandlungsmaßnahmen wie Ernährungsberatung und Diätetik)Strahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte Nachweisverfahren
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung bilden vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Urologie: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich während der praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer urologischen Praxis oder Station ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z. B. um Untersuchungen mittels Ultraschall- oder Röntgentechnik durchzuführenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um Einsatzmöglichkeiten, Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln beurteilen zu könnenWahlfach: z.B. PharmakologiePsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. Ärztliche Gesprächsführung oder Interkulturelle Kompetenz
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei chirurgischen Eingriffen)Teamarbeit (z.B. bei Operationen Zusammenarbeit mit Fachärzten und -ärztinnen sowie anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Urologie sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Allgemeinmedizin (Hausarzt/Hausärztin)Facharzt/Fachärztin Fachrichtung AnästhesiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung ArbeitsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung AugenheilkundeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Frauenheilkunde und GeburtshilfeFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Haut- und GeschlechtskrankheitenFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Innere MedizinFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und AngiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und DiabetologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und GastroenterologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Hämatologie und OnkologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und InfektiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und KardiologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und NephrologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und PneumologieFacharzt/Fachärztin für Innere Medizin und RheumatologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Kinder- und JugendmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Physikalische und Rehabilitative MedizinGemeinsamkeiten:Patienten/Patientinnen beraten und aufklärenUntersuchungen und Behandlungen durchführen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1924:Die erste Facharztordnung wird auf dem Deutschen Ärztetag beschlossen ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): die ärztliche Tätigkeit wird auf das Fachgebiet beschränkt (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), 14 Facharztbezeichnungen werden etabliert und Weiterbildungszeiten festgelegt.1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Nennung der Urologie als eigenes Facharztgebiet2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFacharzt für Urologie/Fachärztin für Urologie
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Facharzt bzw. Fachärztin für Urologie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, wie z.B. niedergelassenen Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Weiterbildung gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Urologie i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken, Gesundheitszentren oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Urologie bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Andrologie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie in Deutschland? ▼
Aufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für Urologie untersuchen Organe wie Niere, Harnleiter, Harnröhre, Hoden, Samenleiter, Penis sowie Prostata und erkennen und behandeln Störungen sowie Erkrankungen dieser Organe einschließlich urologischer Tumorbildungen. Sie ordnen ggf. Untersuchungen wie Zystoskopien, Blutuntersuchungen oder Röntgen an. Anhand der Untersuchungsergebnisse diagnostizieren sie Erkrankungen wie Tumorbildungen und beginnen mit der Behandlung bzw. erstellen einen Therapieplan. Abhängig von der diagnostizierten Erkrankung nehmen sie auch operative Eingriffe vor, z.B. bei krankheitsbedingten Störungen der männlichen Geschlechtsorgane sowie der harnbildenden und -ableitenden Körperteile. Zudem führen sie für Nachuntersuchungen sowie Maßnahmen zur Vorsorge durch, z.B. zur Krebsfrüherkennung. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Urologie finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Urologie arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumen, in Sprech- und Patientenzimmernin Operationssälenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben), in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Lokal- und Regionalanästhesienfachgebundene genetische BeratungNotfälle, z.B. Anlage eines BlasenkathetersBlasenfunktionsstörungenSteintherapie, z.B. Prävention, Diagnostik und Therapie von Harnsteinerkrankungenandrologische Krankheitsbilder, z.B. erektile Dysfunktion, Fertilitätsstörungenkinderurologische Krankheitsbilder, z.B. Genitalfehlbildungen, kindliche Enuresis (Einnässen)geriatrische Krankheitsbilder, z.B. Inkontinenz und Blasenfunktionsstörungen im AlterNierenfunktionsstörungenTumorerkrankungensexualmedizinische Störungendiagnostische Verfahrentherapeutische VerfahrenPrävention, z.B. Durchführung von urologischen FrüherkennungsuntersuchungenInfektionen, z.B. Diagnostik und Therapie von urogenitalen Infektionenmedikamentöse Tumortherapie und Supportivtherapie (d.h. unterstützende Behandlungsmaßnahmen wie Ernährungsberatung und Diätetik)Strahlenschutz, z.B. Grundlagen der Strahlenbiologie und Strahlenphysik bei der Anwendung ionisierender Strahlen am MenschenAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).
Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie qualifiziert werden? ▼
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Operationssäle, Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Urologie in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.