Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin
Facharzt/-ärztin - Transfusionsmedizin
Was ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Labors, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer 5 JahreAufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin betreuen Blutspender bzw. Blutspenderinnen medizinisch, erzeugen Blutpräparate, bestimmen Blutgruppen und führen Transfusionen durch. Sie organisieren Blutspendeaktionen und klären Blutspender bzw. Blutspenderinnen über den Ablauf und mögliche Nebenwirkungen auf. Die Blutspenden bereiten sie auf, lagern die Blutkonserven fachgerecht und überwachen die Depots. Zudem prüfen sie Blut auch auf Infektionen, etwa Hepatitis, HIV oder Syphilis, und führen blutgruppenserologische und immunhämatologische Untersuchungen durch, z.B. Verträglichkeitstestungen. An Universitätskliniken beteiligen sie sich an der Forschung und untersuchen z.B. neue Spendeverfahren zur Separation von Blutzellen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren die Ergebnisse der Blutuntersuchungen und erstellen Gutachten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern bei Blutbankbetreibernin Facharztpraxenbei GesundheitsämternArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin arbeiten in erster Liniein Laborsin Behandlungsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)Voraussetzung...
▶ Vergütung
Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Weiterbildungsdauer
5 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Transfusionsmedizin absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet Transfusionsmedizin.Facharzt-Weiterbildung im Gebiet TransfusionsmedizinDauer: 60 Monate, davon18 Monate in anderen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung mit hämotherapeutischem BezugZum Kompetenzerwerb können bis zu 6 Monate der Weiterbildung in Laboratoriumsmedizin und/oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie erfolgen.
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Grundlagen der Organisation des Blutspendewesens und für den Verkehr von Blutkomponenten und PlasmaderivatenNotfallbehandlungen, z.B. Organisation von Notfall-Transfusionen, Herstellung von Spezialpräparaten für NotfälleEntzündungen und Infektionen, z.B. Behandlung infektionsassoziierter Blutungen, u.a. bei Sepsis oder Multiorganversagenalters-, geschlechts- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. pädiatrische Hämotherapie, immunhämatologische Diagnostik in der SchwangerschaftTumorerkrankungen, z.B. hämato-onkologische ErkrankungenTransplantation, z.B. Grundlagen der Transplantationsimmunologie, Planung und Bereitstellung von Hämotherapien, Allokation von Organen, Geweben oder StammzellenBlut-, Zell- und Gewebespende und Herstellung von biologischen Arzneimittelndiagnostische Verfahren, z.B. Diagnostik bei Spendern und Patienten einschließlich molekulargenetischer Verfahrentherapeutische Verfahren, z.B. Durchführung von Transfusionen mit Blutkomponenten, Zelltherapeutika und PlasmaderivatenHämostasestörungen, z.B. Grundlagen der Behandlung funktioneller Störungen des GerinnungssystemsAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspez...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung sind vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Transfusionsmedizin: Bereits während des Studiums kann man Wahlfächer wie Hämatologie wie belegen oder sich in praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur an einem Institut für Transfusionsmedizin ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Pharmakologie: z.B. um die Wirkungen von Arzneimitteln auf die Beschaffenheit des Blutes zu kennenWahlfach: z.B. PharmakologiePsychologie: z.B. um Blutspender/innen über den Ablauf und mögliche Nebenwirkungen aufzuklärenWahlfächer: z.B. ärztliche Gesprächsführung, interkulturelle Kompetenz
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei Beurteilung der Spendertauglichkeit)Teamarbeit (z.B. bei Blutspendeaktionen Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Transfusionsmedizin sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung BiochemieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung LaboratoriumsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Mikrobiologie, Virologie und InfektionsepidemiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung NeuropathologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung PathologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung RechtsmedizinGemeinsamkeit:medizinische Laboruntersuchungen durchführen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1924:Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen und festgelegten Weiterbildungszeiten 1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen 1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten, Nennung der Transfusionsmedizin als eigenes Facharztgebiet2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete 2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFacharzt für Transfusionsmedizin/Fachärztin für Transfusionsmedizin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Facharzt bzw. Fachärztin für Transfusionsmedizin ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Transfusionsmedizin i.d.R. in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Humanmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Hämostaseologie.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin in Deutschland? ▼
Aufgaben und Tätigkeiten Fachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin betreuen Blutspender bzw. Blutspenderinnen medizinisch, erzeugen Blutpräparate, bestimmen Blutgruppen und führen Transfusionen durch. Sie organisieren Blutspendeaktionen und klären Blutspender bzw. Blutspenderinnen über den Ablauf und mögliche Nebenwirkungen auf. Die Blutspenden bereiten sie auf, lagern die Blutkonserven fachgerecht und überwachen die Depots. Zudem prüfen sie Blut auch auf Infektionen, etwa Hepatitis, HIV oder Syphilis, und führen blutgruppenserologische und immunhämatologische Untersuchungen durch, z.B. Verträglichkeitstestungen. An Universitätskliniken beteiligen sie sich an der Forschung und untersuchen z.B. neue Spendeverfahren zur Separation von Blutzellen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren die Ergebnisse der Blutuntersuchungen und erstellen Gutachten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern bei Blutbankbetreibernin Facharztpraxenbei GesundheitsämternArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Transfusionsmedizin arbeiten in erster Liniein Laborsin Behandlungsräumenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Grundlagen der Organisation des Blutspendewesens und für den Verkehr von Blutkomponenten und PlasmaderivatenNotfallbehandlungen, z.B. Organisation von Notfall-Transfusionen, Herstellung von Spezialpräparaten für NotfälleEntzündungen und Infektionen, z.B. Behandlung infektionsassoziierter Blutungen, u.a. bei Sepsis oder Multiorganversagenalters-, geschlechts- und kulturspezifische Erkrankungen, z.B. pädiatrische Hämotherapie, immunhämatologische Diagnostik in der SchwangerschaftTumorerkrankungen, z.B. hämato-onkologische ErkrankungenTransplantation, z.B. Grundlagen der Transplantationsimmunologie, Planung und Bereitstellung von Hämotherapien, Allokation von Organen, Geweben oder StammzellenBlut-, Zell- und Gewebespende und Herstellung von biologischen Arzneimittelndiagnostische Verfahren, z.B. Diagnostik bei Spendern und Patienten einschließlich molekulargenetischer Verfahrentherapeutische Verfahren, z.B. Durchführung von Transfusionen mit Blutkomponenten, Zelltherapeutika und PlasmaderivatenHämostasestörungen, z.B. Grundlagen der Behandlung funktioneller Störungen des GerinnungssystemsAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).
Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin qualifiziert werden? ▼
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Labors, Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Transfusionsmedizin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.