Zum Inhalt springen

Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie

Facharzt/-ärztin - Pathologie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 81214

Was ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie untersuchen die Ursachen, Entstehungsweise, Verlaufsform und Auswirkung krankhafter Symptome. Insbesondere bei der Erkennung von Krebs ist ihre Hilfe gefragt, denn eine Krebsdiagnose wird in den meisten Fällen von ihnen gestellt. Sie geben Auskunft über Gut- oder Bösartigkeit des Tumors, Krebsart und Stadium. Mithilfe verschiedener Verfahren untersuchen sie die übersandten Proben. Durch eine Schnellschnittuntersuchung können sie dem bzw. der operierenden Arzt und Ärztin innerhalb eines kurzen Zeitraums eine wichtige Entscheidungshilfe bezüglich des weiteren Vorgehens beim Eingriff geben. Kleinste Gewebeteile oder Zellen beurteilen sie unter dem Mikroskop. Nach der Diagnosestellung arbeiten sie ggf. an einem Therapieplan mit. Eine weitere Aufgabe ist die Durchführung von Obduktionen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Pathologie finden Beschäftigung in erster Linie in Kliniken und an pathologischen oder rechtsmedizinischen Instituten.ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie arbeiten in erster Liniein Labors in Obduktionssälenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und TherapieplanungObduktionstätigkeit, z.B. Präparations- und Nachweismethoden der makroskopischen und mikroskopischen Diagnostik Makroskopie, z.B. Beurteilung, Auswahl und Entnahme morphologischen Materials für die histologische und zytologische Untersuchung Aufbereitung und Befundung von PräparatenMikroskopie, z.B. Methoden der morphologischen Diagnostik einschließlich der Immunhistologie/Immunzytologie, Molekularpathologie, der Morphometrie und der Zytogenetik sowie der Biochemie und ImmunologieZytopathologie und Zytometriegynäkologische Exfoliativzytologieinterdisziplinäre ZusammenarbeitAsservierung und DokumentationAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Steckbrief

Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 6 Jahre

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken, an Instituten für Pathologie bzw. an Einrichtungen der ärztlichen Versorgung statt.Lernorte sindan Kliniken und Hochschulinstituten: z.B. Labors, Obduktionssäle, Büroräume

Steckbrief

BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer6 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie untersuchen die Ursachen, Entstehungsweise, Verlaufsform und Auswirkung krankhafter Symptome. Insbesondere bei der Erkennung von Krebs ist ihre Hilfe gefragt, denn eine Krebsdiagnose wird in den meisten Fällen von ihnen gestellt. Sie geben Auskunft über Gut- oder Bösartigkeit des Tumors, Krebsart und Stadium. Mithilfe verschiedener Verfahren untersuchen sie die übersandten Proben. Durch eine Schnellschnittuntersuchung können sie dem bzw. der operierenden Arzt und Ärztin innerhalb eines kurzen Zeitraums eine wichtige Entscheidungshilfe bezüglich des weiteren Vorgehens beim Eingriff geben. Kleinste Gewebeteile oder Zellen beurteilen sie unter dem Mikroskop. Nach der Diagnosestellung arbeiten sie ggf. an einem Therapieplan mit. Eine weitere Aufgabe ist die Durchführung von Obduktionen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Pathologie finden Beschäftigung in erster Linie in Kliniken und an pathologischen oder rechtsmedizinischen Instituten.ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie arbeiten in erster Liniein Labors in Obduktionssälenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten...

Vergütung

Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Weiterbildungsdauer

6 Jahre (Vollzeit)

Weiterbildungsaufbau

Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Pathologie absolvieren eine sechsjährige Weiterbildung im Bereich Pathologie.Facharzt-Weiterbildung im Bereich PathologieDauer: 72 Monate Zum Kompetenzerwerb können bis zu 24 Monate der Weiterbildung in Neuropathologie und bis zu 12 Monate in anderen Gebieten erfolgen.

Weiterbildungskosten

Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.

Weiterbildungsinhalte

Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und TherapieplanungObduktionstätigkeit, z.B. Präparations- und Nachweismethoden der makroskopischen und mikroskopischen DiagnostikMakroskopie, z.B. Beurteilung, Auswahl und Entnahme morphologischen Materials für die histologische und zytologische Untersuchung Aufbereitung und Befundung von PräparatenMikroskopie, z.B. Methoden der morphologischen Diagnostik einschließlich der Immunhistologie/Immunzytologie, Molekularpathologie, der Morphometrie und der Zytogenetik sowie der Biochemie und ImmunologieZytopathologie und Zytometriegynäkologische Exfoliativzytologieinterdisziplinäre ZusammenarbeitAsservierung und DokumentationAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte Nachweisverfahren

Wichtige Vorkenntnisse

Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung bilden vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Pathologie: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich während der praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer Pathologie-Abteilung ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Labortechnik: z.B. um Gewebe- oder Zellproben unter Lichtmikroskopen zu untersuchen oder das Aussehen des Probengewebes durch Bildaufnahmeverfahren zu dokumentierenWahlfach z.B. Mikroskopische Verfahren

Weiterbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen HygienebedingungenKleidung: Laborkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei der Analyse der Untersuchungsergebnisse)Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei Absprachen mit anderen Ärzten und Ärztinnen)

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Pathologie sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung BiochemieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung LaboratoriumsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung Mikrobiologie, Virologie und InfektionsepidemiologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung NeuropathologieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung RechtsmedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung TransfusionsmedizinGemeinsamkeit:medizinische Laboruntersuchungen durchführen

Entwicklung der Weiterbildung

1924:Die erste Facharztordnung wird auf dem Deutschen Ärztetag beschlossen ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): die ärztliche Tätigkeit wird auf das Fachgebiet beschränkt (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), 14 Facharztbezeichnungen werden etabliert und Weiterbildungszeiten festgelegt.1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen 1940:Einführung des Facharztes für Pathologische Anatomie1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete, unter anderem der Pathologie1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete; im Gebiet Pathologie werden die Facharztbezeichnungen Pathologie sowie Neuropathologie genannt2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFacharzt für Pathologie/Fachärztin für Pathologie

Die Weiterbildung im Überblick

Facharzt bzw. Fachärztin für Pathologie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken, an Instituten für Pathologie bzw. an Einrichtungen der ärztlichen Versorgung. Sie dauert i.d.R. 6 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Weiterbildung gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Pathologie i.d.R. in Krankenhäusern oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Humanmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Ärztliches Qualitätsmanagement.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Labor.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie untersuchen die Ursachen, Entstehungsweise, Verlaufsform und Auswirkung krankhafter Symptome. Insbesondere bei der Erkennung von Krebs ist ihre Hilfe gefragt, denn eine Krebsdiagnose wird in den meisten Fällen von ihnen gestellt. Sie geben Auskunft über Gut- oder Bösartigkeit des Tumors, Krebsart und Stadium. Mithilfe verschiedener Verfahren untersuchen sie die übersandten Proben. Durch eine Schnellschnittuntersuchung können sie dem bzw. der operierenden Arzt und Ärztin innerhalb eines kurzen Zeitraums eine wichtige Entscheidungshilfe bezüglich des weiteren Vorgehens beim Eingriff geben. Kleinste Gewebeteile oder Zellen beurteilen sie unter dem Mikroskop. Nach der Diagnosestellung arbeiten sie ggf. an einem Therapieplan mit. Eine weitere Aufgabe ist die Durchführung von Obduktionen. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Pathologie finden Beschäftigung in erster Linie in Kliniken und an pathologischen oder rechtsmedizinischen Instituten.ArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Pathologie arbeiten in erster Liniein Labors in Obduktionssälenin BüroräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit)VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. Prinzipien interdisziplinärer Therapiekonzepte und TherapieplanungObduktionstätigkeit, z.B. Präparations- und Nachweismethoden der makroskopischen und mikroskopischen Diagnostik Makroskopie, z.B. Beurteilung, Auswahl und Entnahme morphologischen Materials für die histologische und zytologische Untersuchung Aufbereitung und Befundung von PräparatenMikroskopie, z.B. Methoden der morphologischen Diagnostik einschließlich der Immunhistologie/Immunzytologie, Molekularpathologie, der Morphometrie und der Zytogenetik sowie der Biochemie und ImmunologieZytopathologie und Zytometriegynäkologische Exfoliativzytologieinterdisziplinäre ZusammenarbeitAsservierung und DokumentationAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).

Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie qualifiziert werden?

Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.

Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken, an Instituten für Pathologie bzw. an Einrichtungen der ärztlichen Versorgung statt.Lernorte sindan Kliniken und Hochschulinstituten: z.B. Labors, Obduktionssäle, Büroräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Pathologie in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.