Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin
Facharzt/-ärztin - Nuklearmedizin
Was ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin?
Steckbrief
Berufstyp: Studienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/Fachärztin Weiterbildungsart: Weiterbildung nach Regelungen der Landesärztekammern Weiterbildungsdauer: 5 Jahre
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →Der Beruf Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:
Advanced Healthcare
Master · Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Advanced Nursing Practice
Master · Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg
Advanced Nursing Practice
Master · Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Advanced Practice Nursing
Master · Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen
Angewandte Hebammenwissenschaft Midwifery
Bachelor · Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen
Angewandte Pflegewissenschaft
Bachelor · Jade Hochschule
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume
▶ Steckbrief
BerufstypStudienberuf (nach Weiterbildung): Facharzt/FachärztinWeiterbildungsartWeiterbildung nach Regelungen der LandesärztekammernWeiterbildungsdauer 5 JahreAufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin wenden radioaktive Substanzen und kernphysikalische Verfahren zur Funktions- und Leistungsdiagnostik an, z.B. um die Ausscheidungsleistung einer Niere beurteilen zu können. Zur Diagnostik verabreichen sie den Patienten bzw. Patientinnen kurzlebige radioaktive Isotope und setzen bildgebende Verfahren wie Ultraschall ein. Sie werten die Untersuchungsergebnisse aus und besprechen dann den weiteren Behandlungsverlauf mit den Patienten und Patientinnen bzw. erstellen einen Therapieplan. In der nuklearmedizinischen Therapie verabreichen sie höherenergetische Radiopharmaka, um das betroffene Organ von innen zu bestrahlen. Tumore bekämpfen sie mithilfe radioaktiver Stoffe, erkrankte Gelenke bestrahlen sie mit Radionukliden. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin Büroräumenin Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)Darüber hinaus arbeiten s...
▶ Vergütung
Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Die dabei erreichte Vergütung ist abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber und der Dauer der Tätigkeit als Arzt bzw. Ärztin.Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es zum Beispiel zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto)Quelle:Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Weiterbildungsdauer
5 Jahre (Vollzeit)
▶ Weiterbildungsaufbau
Aufbau der Weiterbildung laut Muster-Weiterbildungsordnung der BundesärztekammerAngehende Fachärzte und -ärztinnen für Nuklearmedizin absolvieren eine fünfjährige Weiterbildung im Gebiet Nuklearmedizin.Facharzt-Weiterbildung im Gebiet NuklearmedizinDauer: 60 MonateZum Kompetenzerwerb können bis zu 12 Monate der Weiterbildung in Radiologie sowie bis zu 6 Monate in anderen Gebieten erfolgen.
▶ Weiterbildungskosten
Für die Durchführung der Weiterbildung während der hauptberuflichen Ausübung einer ärztlichen Tätigkeit werden von den angehenden Fachärzten und -ärztinnen keine Kosten erhoben. Für die Teilnahme an Kursen, die auch durch die Weiterbildungsordnung vorgeschrieben sein kann, fallen gewöhnlich Gebühren an. Es können Prüfungsgebühren erhoben werden.
▶ Weiterbildungsinhalte
Fachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. medizinische Auswirkungen von Strahlenunfällen und deren BehandlungStrahlenphysik, Strahlenbiologie und MesstechnikStrahlenschutz, z.B. Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und bei Begleitpersonen sowie beim Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen StrahlenschutzesRadiopharmazie, z.B. Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen (Radionukliden) und markierten RadiopharmakaKontrastmittelGerätetechniknuklearmedizinische BefunderstellungimmunologischeLabordiagnostikEntzündungen/Infektionen, Erkrankungen der Schilddrüse, endokrine ErkrankungenDiagnostik von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Skelett- und Gelenksystems, des kardiovaskulären Systems, des Respirationssystems, des Gastrointestinaltrakts, des Urogenitalsystems, des hämatologischen und lymphatischen Systems, TumordiagnostikMagnetresonanztomografie einschließlich MagnetresonanzspektroskopieTherapie mit Radioisotopen und RadiopharmakaRadiojodtherapie benigner oder maligner Schilddrüsenerkrankungenselektive radionuklidbasierte Tumortherapiesonstige radionuklidbasierte TherapienAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietssp...
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterbildung bilden vor allem vertiefte Vorkenntnisse im Facharztgebiet Nuklearmedizin: Bereits während des Studiums kann man entsprechende Wahlfächer belegen oder sich während der praktischen Phasen spezialisieren (z.B. Teile der Famulatur in einer nuklearmedizinischen Praxis oder Station ableisten). Auch nach dem Studium ist einschlägige Praxiserfahrung von Vorteil.Folgende Erfahrungen und Kenntnisse können hilfreich sein:Einsatz von Medizintechnik: z.B. um Untersuchungen mittels Szintigrafie oder Magnetresonanz-Tomografie durchzuführen oder erkrankte Gelenke mit Radionukliden zu bestrahlenWahlfach: z.B. Bildgebende DiagnostikPharmakologie: z.B. um die Verträglichkeit von Kontrastmitteln beurteilen zu könnenWahlfach: z.B. PharmakologiePsychologie: z.B. um mit Patienten/Patientinnen und Angehörigen ärztliche Diagnosen zu besprechenWahlfächer: z.B. Ärztliche Gesprächsführung oder Interkulturelle Kompetenz
▶ Weiterbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich in der Klinik einstellen:Praktische Arbeit (unter Anleitung von weiterbildungsbefugten Ärzten/Ärztinnen): i.d.R. Ableisten vorgeschriebener praktischer Tätigkeiten während der Berufstätigkeit (z.B. Durchführen von Untersuchungen und Behandlungen)Unterweisungen: Teilnehmen an theoretischen und praktischen UnterweisungenUmgebung: Arbeiten unter besonderen Hygienebedingungen zur Vermeidung von InfektionenKleidung: Arztkittel, Handschuhe und ggf. MundschutzArbeitszeit: i.d.R. Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst nach festgelegtem Wechsel (auch samstags, sonn- und feiertags)Anforderungen:Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Entscheidung über medizinische Maßnahmen)Konzentration und Sorgfalt (z.B. bei Erarbeitung der Diagnose)Teamarbeit (z.B. bei Absprachen mit Fachärzten und -ärztinnen sowie anderen medizinischen Fachkräften)Flexibilität (z.B. rasche Reaktion bei Änderungen des Zustands eines Patienten)Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen (z.B. im Umgang mit Patienten)
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungen können Alternativen für den Beruf Facharzt/-ärztin für Nuklearmedizin sein:Bereich MedizinFacharzt/Fachärztin Fachrichtung StrahlentherapieFacharzt/Fachärztin Fachrichtung RadiologieGemeinsamkeit:Diagnostik und Therapie vorwiegend mit Strahlen durchführen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
1924:Die erste Facharztordnung wird auf dem Deutschen Ärztetag beschlossen ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): die ärztliche Tätigkeit wird auf das Fachgebiet beschränkt (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), 14 Facharztbezeichnungen werden etabliert und Weiterbildungszeiten festgelegt.1937:Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen1968:Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete1974:Neuordnung der Heilberufs- bzw. Kammergesetze der Länder, u.a. Einführung einer mündlichen Prüfung als Abschluss der Facharzt-Weiterbildung1976:Einführung des Facharztgebiets Nuklearmedizin1992:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Abschaffung der bisherigen Teilgebiete zugunsten von Schwerpunkten2003:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Reduzierung der Facharzt-Gebiete 2010:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung2013:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderung bei der Anerkennung von ausländischen Facharzt-Weiterbildungen2018:Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung: Änderungen an Facharztgebieten und -schwerpunkten sowie an der Weiterbildungsstruktur
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFacharzt für Nuklearmedizin/Fachärztin für Nuklearmedizin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Facharzt bzw. Fachärztin für Nuklearmedizin ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken sowie anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, wie z.B. niedergelassenen Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Weiterbildung gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer.Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachärzte und -ärztinnen für Nuklearmedizin i.d.R. in Krankenhäusern, Hochschulkliniken oder in einer eigenen Praxis.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernFür Ärzte und Ärztinnen sind Weiterbildungen zur fachbezogenen beruflichen Anpassung gesetzlich vorgeschrieben. Durch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell, bringt sie auf den neuesten Stand und erweitert sie. Das Themenspektrum reicht dabei von Humanmedizin bis hin zu Gesundheitsmanagement.Daneben kann man seine Fachkenntnisse vertiefen und sich spezialisieren oder sich Wissen auf neuen Gebieten aneignen. Naheliegend ist eine Zusatz-Weiterbildung, die zur Übernahme weiterer Aufgaben befähigt und zum Tragen einer Zusatzbezeichnung berechtigt, z.B. Röntgendiagnostik für Nuklearmediziner/innen.Beruflich weiterkommenEin weiterführendes Masterstudium kann helfen, beruflich voranzukommen, beispielsweise im Studienfach Gesundheitsmanagement, -ökonomie.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis oder Privatklinik.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Die zuständigen Landesärztekammern erlassen Weiterbildungsordnungen.Beispiel für die Regelung einer Ärztekammer: Weiterbildungsordnung (WBO) der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 18.05.2020, geändert durch Satzung zur Änderung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 07.01.2025 (ber. 04/2025)Übersicht über die Landesärztekammern
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin wenden radioaktive Substanzen und kernphysikalische Verfahren zur Funktions- und Leistungsdiagnostik an, z.B. um die Ausscheidungsleistung einer Niere beurteilen zu können. Zur Diagnostik verabreichen sie den Patienten bzw. Patientinnen kurzlebige radioaktive Isotope und setzen bildgebende Verfahren wie Ultraschall ein. Sie werten die Untersuchungsergebnisse aus und besprechen dann den weiteren Behandlungsverlauf mit den Patienten und Patientinnen bzw. erstellen einen Therapieplan. In der nuklearmedizinischen Therapie verabreichen sie höherenergetische Radiopharmaka, um das betroffene Organ von innen zu bestrahlen. Tumore bekämpfen sie mithilfe radioaktiver Stoffe, erkrankte Gelenke bestrahlen sie mit Radionukliden. Zusätzlich übernehmen sie organisatorische Aufgaben, dokumentieren Behandlungen, erstellen Gutachten und überwachen die Leistungsabrechnung.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe Fachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin finden Beschäftigung in erster Liniein Krankenhäusern und Hochschulklinikenin FacharztpraxenArbeitsorteFachärzte und Fachärztinnen für Nuklearmedizin arbeiten in erster Liniein Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Patientenzimmernin Büroräumenin Labors (z.B. bei Forschungsvorhaben)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Hörsälen oder Unterrichtsräumen (bei Lehrtätigkeit).VoraussetzungenDie Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.Inhalte der WeiterbildungFachspezifische Inhalteübergreifende Inhalte, z.B. medizinische Auswirkungen von Strahlenunfällen und deren BehandlungStrahlenphysik, Strahlenbiologie und MesstechnikStrahlenschutz, z.B. Grundlagen des Strahlenschutzes beim Patienten und bei Begleitpersonen sowie beim Personal einschließlich der Personalüberwachung und des baulichen und apparativen StrahlenschutzesRadiopharmazie, z.B. Umgang mit offenen radioaktiven Stoffen (Radionukliden) und markierten RadiopharmakaKontrastmittelGerätetechniknuklearmedizinische Befunderstellungimmunologische LabordiagnostikEntzündungen/Infektionen, Erkrankungen der Schilddrüse, endokrine ErkrankungenDiagnostik von Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Skelett- und Gelenksystems, des kardiovaskulären Systems, des Respirationssystems, des Gastrointestinaltrakts, des Urogenitalsystems, des hämatologischen und lymphatischen Systems, TumordiagnostikMagnetresonanztomografie einschließlich MagnetresonanzspektroskopieTherapie mit Radioisotopen und RadiopharmakaRadiojodtherapie benigner oder maligner Schilddrüsenerkrankungenselektive radionuklidbasierte Tumortherapiesonstige radionuklidbasierte TherapienAllgemeine InhalteGrundlagen, z.B. ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelnspatientenbezogene Inhalte, z.B. Aufklärung und Befunddokumentationbehandlungsbezogene Inhalte, z.B. medizinische Notfallsituationen, insbesondere lebensrettende Sofortmaßnahmentechnisch-diagnostische Inhalte im Zusammenhang mit gebietsspezifischen Fragestellungen, z.B. Präanalytik und labortechnisch gestützte NachweisverfahrenWas verdient man während der Weiterbildung?Die Weiterbildung findet im Rahmen einer ärztlichen Tätigkeit statt. Bei einer Tätigkeit im Geltungsbereich des Tarifvertrags für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV-Ärzte) kommt es z.B. zu folgender Vergütung: 5.627 € bis 7.223 € (monatlich brutto).
Ist Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin qualifiziert werden? ▼
Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Approbation als Arzt bzw. Ärztin voraus. Auch eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes ermöglicht die Teilnahme.
Wo arbeiten Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Universitäts- oder Hochschulkliniken bzw. anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung (z.B. Praxen von niedergelassenen Ärzten) statt.Lernorte sindan Kliniken/in Praxen: z.B. Untersuchungs- und Behandlungsräume, Krankenstationen, Büroräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Facharzt/Fachärztin Fachrichtung Nuklearmedizin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.