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Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie

Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie

Weiterbildung Medizin, Gesundheitswissenschaften KldB B 82183

Was ist Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie?

Aufgaben und TätigkeitenFachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie übernehmen die stationäre oder ambulante Pflege und Betreuung psychisch kranker älterer Menschen. Sie setzen je nach Pflege- und Therapiekonzept der Klinik und Fachgebiet pflegerische Konzepte und Verfahren in die Praxis um. Dabei arbeiten sie in Freizeit-, Gesprächs-, Übungs- und Aktivierungsgruppen sowie bei Beschäftigungstherapien mit und assistieren bei medizinisch-therapeutischen Maßnahmen. Zudem führen sie ärztliche Verordnungen aus, verabreichen z.B. Medikamente und bereiten Patienten bzw. Patientinnen auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen vor.Darüber hinaus nehmen Fachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie organisatorische Aufgaben wahr. Sie erledigen z.B. die Abrechnung mit Krankenkassen, unterstützen bei der Erstellung von Dienstplänen und der Stationsorganisation und nehmen an Visiten und Besprechungen teil.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachaltenpfleger und -pflegerinnen in der Psychiatrie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Klinikenin Alten- und Pflegeheimenin Hospizenin Wohngruppen für psychisch Erkrankte bei ambulanten Pflegedienstenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachaltenpfleger und -pflegerinnen in der Psychiatrie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Gruppenräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer und praktischer Unterricht, z.B.:psychiatrisch-medizinische Grundlagensozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische Grundlagenpraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeBerufspraktische Anteile z.B. in den Bereichen:stationäre Behandlung, Versorgung von Patienten/Patientinnen der Allgemeinen Psychiatrie stationäre Behandlung, Versorgung von Abhängigkeitskrankenstationäre Behandlung, Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten/Patientinnenteilstationäre Einrichtungen und/oder Institutsambulanzenkomplementäre Dienste und Einrichtungen (beispielsweise Klubs, Werkstätten, sozialpsychiatrische Dienste, Gesundheitsämter, Wohnheime)

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Fachpfleger/in Weiterbildungsart: Weiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Landespflegekammern oder die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt) Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Medizin, Gesundheitswissenschaften →

Der Beruf Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Medizin, Gesundheitswissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Pflegeeinrichtung, Tagesklinik: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Gruppenräume, Büroräume bzw. Stationszimmerbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Gruppenräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Fachpfleger/inWeiterbildungsartWeiterbildung im Gesundheitswesen (landesrechtlich bzw. durch die Landespflegekammern oder die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt)Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenFachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie übernehmen die stationäre oder ambulante Pflege und Betreuung psychisch kranker älterer Menschen. Sie setzen je nach Pflege- und Therapiekonzept der Klinik und Fachgebiet pflegerische Konzepte und Verfahren in die Praxis um. Dabei arbeiten sie in Freizeit-, Gesprächs-, Übungs- und Aktivierungsgruppen sowie bei Beschäftigungstherapien mit und assistieren bei medizinisch-therapeutischen Maßnahmen. Zudem führen sie ärztliche Verordnungen aus, verabreichen z.B. Medikamente und bereiten Patienten bzw. Patientinnen auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen vor.Darüber hinaus nehmen Fachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie organisatorische Aufgaben wahr. Sie erledigen z.B. die Abrechnung mit Krankenkassen, unterstützen bei der Erstellung von Dienstplänen und der Stationsorganisation und nehmen an Visiten und Besprechungen teil.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachaltenpfleger und -pflegerinnen in der Psychiatrie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Klinikenin Alten- und Pflegeheimenin Ho...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Theoretischer Unterricht:Psychiatrisch-medizinische Grundlagen: 80 UnterrichtsstundenSozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagen: 80 UnterrichtsstundenTherapeutisch-pflegerische Grundlagen: 80 UnterrichtsstundenTheoretischer Unterricht insgesamt: 240 UnterrichtsstundenPraktischer Unterricht, Übungen und Praxisgespräche:Praktischer Unterricht und Übungen, z.B. zu Verhaltens- und Verlaufsbeobachtung, Berichterstattung, Planung und Durchführung von Gruppen und Gesprächen: 440 UnterrichtsstundenPraxisgespräche: 40 UnterrichtsstundenPraktischer Unterricht, Übungen und Praxisgespräche insgesamt: 480 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl theoretischer und praktischer Unterricht: 720 UnterrichtsstundenBerufspraktische Anteile:stationäre Behandlung, Versorgung von Patienten der Allgemeinen Psychiatrie: mind. 250 Unterrichtsstunden stationäre Behandlung, Versorgung von Abhängigkeitskranken: mind. 250 Unterrichtsstundenstationäre Behandlung, Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten: mind. 250 Unterrichtsstundenteilstationäre Einrichtungen und/oder Institutsambulanzen: mind. 250 Unterrichtsstundenkomplementäre Dienste und Einrichtungen: mind. 250 UnterrichtsstundenBerufspraktische Anteile insgesamt: mind. 1.250 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 1.970 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

LehrgangsinhalteTheoretischer und praktischer Unterricht, z.B.:psychiatrisch-medizinische Grundlagensozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische Grundlagenpraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeBerufspraktische Anteile z.B. in den Bereichen:stationäre Behandlung, Versorgung von Patienten/Patientinnen der Allgemeinen Psychiatrie stationäre Behandlung, Versorgung von Abhängigkeitskrankenstationäre Behandlung, Versorgung von gerontopsychiatrischen Patiententeilstationäre Einrichtungen und/oder Institutsambulanzenkomplementäre Dienste und Einrichtungen (beispielsweise Klubs, Werkstätten, sozialpsychiatrische Dienste, Gesundheitsämter, Wohnheime)

Zusatzqualifikationen

Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.:Qualifikation zur Praxisanleitung

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Medizin: z.B. um diagnostische und therapeutische Verfahren richtig anzuwendenRecht: z.B. Haftungsrecht, Schweigepflicht oder Datenschutz

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht sowie berufspraktischen Anteilen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort) sowie praktische Einsätze in Kliniken und Altenpflegeeinrichtungenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachaltenpfleger/in in der Psychiatrie an:Bereich Ältere MenschenAltentherapeut/AltentherapeutinFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für klinische Geriatrie und RehabilitationFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für OnkologieFachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Palliativ- und HospizpflegeGemeinsamkeit:ältere Menschen fachgerecht betreuen und pflegenBereich PflegeFachkinderkrankenpfleger/Fachkinderkrankenpflegerin für PsychiatrieFachkrankenpfleger/Fachkrankenpflegerin für PsychiatriePflegesachverständiger/PflegesachverständigeLehrkraft - Schulen im GesundheitswesenPraxisanleiter/Praxisanleiterin - PflegeberufeGemeinsamkeit:Patienten/Patientinnen fachgerecht betreuen und pflegenBereich Gesundheits- und SozialmanagementBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in WirtschaftBetriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für SozialwesenGeprüfter Fachwirt/Geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und SozialwesenStaatlich geprüfter Fachwirt/Staatlich geprüfte Fachwirtin für Organisation und Führung Schwerpunkt SozialpädagogikPflegedienstleiter/PflegedienstleiterinStaatlich anerkannter Stationsleiter/Staatlich anerkannte Stationsleiterin in der Krankenpflege/Altenpflege oder KinderkrankenpflegeGemeinsamkeit:Pflegedokumentation durchführen, Verwaltungsaufgaben erledigen

Entwicklung der Weiterbildung

2019:Empfehlung zur pflegerischen Weiterbildung im Fachgebiet Pflege in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern landesrechtlich bzw. durch die zuständigen Landespflegekammern geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Baden-Württemberg:Altenpfleger für Psychiatrie/Altenpflegerin für PsychiatrieAltenpfleger für Gerontopsychiatrie/Altenpflegerin für GerontopsychiatriePflegefachmann für Psychiatrie/Pflegefachfrau für PsychiatriePflegefachmann für Gerontopsychiatrie/Pflegefachfrau für GerontopsychiatrieBerlin:Staatlich anerkannter Altenpfleger für Psychiatrie/Staatlich anerkannte Altenpflegerin für PsychiatrieBremen:Pflegefachperson für Gerontologie und GerontopsychiatrieHamburg:Fachkraft für die psychiatrische Pflege mit Spezialisierung Gerontopsychiatrie Fachkraft für die psychiatrische Pflege mit Spezialisierung ForensikFachkraft für die psychiatrische Pflege mit Spezialisierung ambulante psychiatrische PflegeFachkraft für die psychiatrische Pflege mit Spezialisierung sowie pflegetherapeutische Interventionen in der PsychosomatikHessen:Staatlich anerkannte Fachkraft für Gerontopsychiatrische PflegeMecklenburg-Vorpommern:Fachpfleger für psychiatrische Pflege/Fachpflegerin für psychiatrische PflegeNiedersachsen:Fachkraft für psychiatrische PflegeNordrhein-Westfalen:Fachpflegeperson für Geriatrische und Gerontopsychiatrische PflegeFachpflegeperson für psychische GesundheitRheinland-Pfalz: Fach-Altenpfleger für psychische Gesundheit/Fach-Altenpflegerin für psychische GesundheitSaarland:Fachaltenpfleger für Psychiatrie...

Die Weiterbildung im Überblick

Fachaltenpfleger bzw. Fachaltenpflegerin in der Psychiatrie ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich, durch die zuständigen Landespflegekammern oder die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geregelt. Die Weiterbildung findet an staatlich anerkannten Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachaltenpfleger/innen in der Psychiatrie verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Qualifikation zur Praxisanleitung.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachaltenpfleger/innen in der Psychiatrie vor allem in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Kliniken oder Krankenhausstationen, ferner in Heimen, bei ambulanten Pflegediensten und an Pflegestützpunkten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Psychiatrie bis hin zu Pflegedokumentation.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachaltenpfleger/innen in der Psychiatrie auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gerontologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit der Gründung eines eigenen ambulanten Pflege- und Sozialdienstes.

Spezialisierung während der Weiterbildung

Je nach Bundesland gibt es z.B. folgende Schwerpunkte: Allgemeine PsychiatrieForensikGerontopsychiatriePflege und Rehabilitation SuchtkrankerPsychotherapie und Psychosomatik

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Weiterbildungs- und PrüfungsordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich bzw. durch die zuständigen Landespflegekammern geregelt:Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychiatrie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz oder nach der Heilerziehungspflegeverordnung (Weiterbildungsverordnung - Psychiatrie) vom 19.12.2000 (BW.GBl. 2001 S. 99), zuletzt geändert durch Artikel 79 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Verordnung des Sozialministeriums über die Weiterbildung auf dem Gebiet der Gerontopsychiatrie für Personen mit Berufserlaubnis nach dem Pflegeberufegesetz oder nach der Heilerziehungsverordnung (Weiterbildungsverordnung - Gerontopsychiatrie) vom 22.07.2004 (BW.GBl. S. 663), zuletzt geändert durch Artikel 67 des Gesetzes vom 10.02.2026 (BW.GBl. Nr. 20)Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegefachkräfte in der Psychiatrie vom 10.11.2009 (Ber.GVBl. S. 635)Bremische Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung für Pflegefachkräfte (BremPflWBVO) vom 12.11.2024 (Brem.GBl. S. 1042), berichtigt am 05.12.2024 (Brem.GBl. S. 1061)Fachfortbildungs- und Prüfungsordnung zur Fachkraft für die psychiatrische Pflege vom 25.01.2023 (Hmb.Amtl.Anz. S. 429), geändert durch Bekanntmachung vom 25.03.2025 (Hmb.Amtl.Anz. S. 1122)Hessische Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege (WPO-Pflege) vom 06.12.2010 (Hess.GVBl. S. 654), zuletzt geändert durch Artikel 76 der Verordnung vom 16.12.2025...

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie übernehmen die stationäre oder ambulante Pflege und Betreuung psychisch kranker älterer Menschen. Sie setzen je nach Pflege- und Therapiekonzept der Klinik und Fachgebiet pflegerische Konzepte und Verfahren in die Praxis um. Dabei arbeiten sie in Freizeit-, Gesprächs-, Übungs- und Aktivierungsgruppen sowie bei Beschäftigungstherapien mit und assistieren bei medizinisch-therapeutischen Maßnahmen. Zudem führen sie ärztliche Verordnungen aus, verabreichen z.B. Medikamente und bereiten Patienten bzw. Patientinnen auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen vor.Darüber hinaus nehmen Fachaltenpfleger und Fachaltenpflegerinnen in der Psychiatrie organisatorische Aufgaben wahr. Sie erledigen z.B. die Abrechnung mit Krankenkassen, unterstützen bei der Erstellung von Dienstplänen und der Stationsorganisation und nehmen an Visiten und Besprechungen teil.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachaltenpfleger und -pflegerinnen in der Psychiatrie sind beschäftigtin Krankenhäusern, z.B. in gerontopsychiatrischen bzw. geriatrischen Klinikenin Alten- und Pflegeheimenin Hospizenin Wohngruppen für psychisch Erkrankte bei ambulanten Pflegedienstenan PflegestützpunktenArbeitsorte:Fachaltenpfleger und -pflegerinnen in der Psychiatrie arbeiten meistin Zimmern von Patienten/Patientinnenin Untersuchungs- und Behandlungsräumenin Gruppenräumenin Büroräumen bzw. StationszimmernSie arbeiten ggf. auchbei Patienten/Patientinnen zu Hause (bei ambulanter Pflege)VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung sind i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.Inhalte der WeiterbildungTheoretischer und praktischer Unterricht, z.B.:psychiatrisch-medizinische Grundlagensozialwissenschaftliche und psychologische Grundlagentherapeutisch-pflegerische Grundlagenpraktischer Unterricht, Übungen und PraxisgesprächeBerufspraktische Anteile z.B. in den Bereichen:stationäre Behandlung, Versorgung von Patienten/Patientinnen der Allgemeinen Psychiatrie stationäre Behandlung, Versorgung von Abhängigkeitskrankenstationäre Behandlung, Versorgung von gerontopsychiatrischen Patienten/Patientinnenteilstationäre Einrichtungen und/oder Institutsambulanzenkomplementäre Dienste und Einrichtungen (beispielsweise Klubs, Werkstätten, sozialpsychiatrische Dienste, Gesundheitsämter, Wohnheime)

Ist Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R. die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Gesundheitsfachberuf sowie Berufspraxis.

Wo arbeiten Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung besteht aus Unterricht an einer Bildungseinrichtung sowie berufspraktischen Anteilen.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen:Bildungseinrichtung des Gesundheits- und Sozialwesens: SchulungsräumeKrankenhaus, Pflegeeinrichtung, Tagesklinik: Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Gruppenräume, Büroräume bzw. Stationszimmerbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Patientenzimmer, Untersuchungs- und Behandlungsräume, Gruppenräume, Büroräume bzw. Stationszimmer bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachaltenpfleger/Fachaltenpflegerin für Psychiatrie in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.Wird der für die Weiterbildung erforderliche Praxisanteil im Rahmen der beruflichen Tätigkeit absolviert, erhalten die Teilnehmer/innen eine entsprechende Vergütung.

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