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Epidemiologie (weiterführend)

Weiterbildung Informatik KldB B 41274

Was ist Epidemiologie (weiterführend)?

In Deutschland bezieht sich der Beruf "Epidemiologie (Fortgeschrittenes Niveau)" auf spezialisierte Unterstützungspositionen, die eine kritische Rolle im Bereich der öffentlichen Gesundheit spielen. Diese Fachkräfte untersuchen die Ausbreitungsmuster von Krankheiten

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Informatik →

Der Beruf Epidemiologie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:BiometrieEpidemiologieEpidemiology and Research DesignEpidemiologische und statistische MethodenStudiendesign und Planung von epidemiologischen StudienTheorien, Konzepte und Normen von Public HealthVersorgungssystem in DeutschlandWahlmodule, z.B.:Entwicklungen in der BiostatistikEpidemiologie chronischer ErkrankungenEpidemiologie der InfektionserkrankungenGlobal Public HealthKlinische Epidemiologie und PharmakoepidemiologieMolekulare und genetische EpidemiologiePrevention and Health PromotionSozialepidemiologiePraktische Studieninhalte:Gegebenenfalls Praktika (z.B. in Gesundheitsämtern)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. Verfahren der in der Epidemiologie gebräuchlichen deskriptiven und konfirmatorischen Statistik anwenden Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einem Gesundheitsamt, an Forschungsinstituten oder bei Behörden), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Epidemiologie (weiterführend) sein:Bereich Gesundheits- und SozialmanagementGesundheitsmanagement, -ökonomie (weiterführend)Gesundheitswissenschaft, Public Health (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Prävention und Gesundheitsförderung, Public Health sowie Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystem erwerbenBereich LaborBiologie (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Messungen, Analysen und Laboruntersuchungen durchführenVersuchsapparaturen aufbauen und Versuche durchführen, Ergebnisse dokumentierenBereich MedizinGesundheitsförderung, -pädagogik (weiterführend)Humanmedizin (weiterführend)Medizinische Informatik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Bereichen wie Gesundheit und Krankheit, Gesundheitswissenschaft und Medizin, Prävention und Gesundheitsförderung, Gesundheitssystem und -politik erwerbenBereich Mathematik und StatistikBiometrie, Biostatistik (weiterführend)Statistik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Statistik und statistischen Verfahren, z.T. auch in Biometrie, Epidemiologie und im Bereich klinische Studien erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Humanmedizin (grundständig)Biologie (grundständig)Gesundheitswissenschaft, Public Health (grundständig)Pharmazie (grundständig außer Staatsexamen)Bioinformatik (grundständig)Statistik (grundständig)Mathematik (grundständig)Sozialwissenschaften (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage: FremdsprachenRhetorikZeitmanagement Auch Wahlpflicht- und Wahlmodule z.B. zum Thema Global Public Health können Zusatzqualifikationen vermitteln. Zudem bereiten Praktika (z.B. in einem Gesundheitsamt oder an Forschungsinstituten) gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Clinical Research oder Angewandte Epidemiologie sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Epidemiologie gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleApplied Epidemiology (Master)Community Medicine and Epidemiologic Research (Master)Epidemiologie (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Epidemiologie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder im Gesundheitsbereich an, z.B. Datenerhebung, Analyse, Laboranalyse oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Mitte des 19. Jahrhunderts:Beginn der systematischen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Fragen der Epidemiologie infolge von Choleraepidemien in London20. Jahrhundert:Epidemiologie als Teilgebiet des Medizinstudiums1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden21. Jahrhundert:zunehmend Etablierung eigenständiger Masterstudiengänge

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Bereich Sozialwissenschaften, Mathematik, Medizin, Gesundheitswissenschaften, Public Health oder Biologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ggf. sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Epidemiologie (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Epidemiologie (weiterführend) in Deutschland?

In Deutschland bezieht sich der Beruf "Epidemiologie (Fortgeschrittenes Niveau)" auf spezialisierte Unterstützungspositionen, die eine kritische Rolle im Bereich der öffentlichen Gesundheit spielen. Diese Fachkräfte untersuchen die Ausbreitungsmuster von Krankheiten

Ist Epidemiologie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Epidemiologie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Epidemiologie (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Bereich Sozialwissenschaften, Mathematik, Medizin, Gesundheitswissenschaften, Public Health oder Biologie vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ggf. sind Englischkenntnisse nachzuweisen.

Wo arbeiten Epidemiologie (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Epidemiologie (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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