Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin
Dienstwagenfahrer/in
Was ist Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Rechts-, Wirtschaftswissenschaften →Der Beruf Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Rechts-, Wirtschaftswissenschaften:
- Betriebswirtschaftslehre/Business Studies
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Academic Presentation and Communication
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Academic Reading and Writing
Bachelor · Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Accounting and Auditing
Master · Ruhr-Universität Bochum
Accounting and Auditing
Master · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Accounting and Controlling
Master · Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Detaillierte Informationen
▶ Medien
ATZ - Automobiltechnische ZeitschriftAutopflegeforumF + K - Fahrzeug + KarosserieMarktbeobachtung: VerkehrZVS - Zeitschrift für Verkehrssicherheit
▶ Arbeitsorte
Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen arbeiten meistam Steuer eines Fahrzeugsin Garagen und Werkstätten
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:DienstwagenFahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (FzF)FahrzeugführungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Betriebssicherheit von Transportmitteln kontrollierenKraftfahrzeugwartung, KraftfahrzeugreparaturKurierdienstStraßen- und VerkehrsrechtTourenplanungWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Führerscheine, Straßenverkehrslizenzen"
▶ Arbeitssituation
Dienstwagenfahrer/innen bedienen ihr Fahrzeug sicher. Je nach Arbeitgeber tragen sie Uniform oder Anzug. Sie verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit sitzend im Fahrzeug. Wartungs- bzw. Pflegearbeiten führen sie in Garagen oder Werkstätten durch. Kleinere Reparaturen sowie Fahrzeugreinigung und -pflege, aber auch die Betankung übernehmen sie üblicherweise selbst, dabei können sie mit Schmier- oder Reinigungsmitteln in Berührung kommen. Dienstwagenfahrer/innen richten sich nach den zeitlichen Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden bzw. Vorgesetzten und müssen damit rechnen, auch abends, nachts oder am Wochenende arbeiten zu müssen. Mit dem Fahrzeug gehen sie verantwortungsvoll um und führen es umsichtig und vorausschauend, um Gefahrensituationen möglichst zu vermeiden. Sie kennen und befolgen die Vorschriften aus dem Straßenverkehrsrecht. In Stresssituationen bleiben sie ruhig und konzentriert. Zur optimalen Touren- bzw. Routenplanung benötigen sie gute Kenntnisse der Verhältnisse vor Ort, auch wenn ihre Fahrzeuge mit Navigationsgeräten ausgestattet sind. Eine gepflegte äußere Erscheinung, gute Umgangsformen und Diskretion sind unbedingt erforderlich. Im Umgang mit ausländischen Fahrgästen sind Fremdsprachenkenntnisse vorteilhaft.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.117 € bis 3.412 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen und PrivathaushalteErbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g., hier: im ChauffeurdienstWach-, Sicherheitsdienste, DetekteienSonstige private Wach- und Sicherheitsdienste, z.B. als Fahrer/in im Personenschutz
▶ Zugang zur Tätigkeit
Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung im Güter- oder Personenkraftverkehr kann hilfreich sein.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen finden Beschäftigungim Chauffeurdienst bei Unternehmenin Dienstleistungsunternehmen und bei Sicherheitsdiensten, die Mietwagen mit Fahrpersonal anbietenin plattformbasierten Unternehmen, die Gigwork-Aufträge vermitteln
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Dienstwagenfahrer/inAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymChauffeur/inBerufsbezeichnungen in englischer SpracheChauffeur (m/f)Service Driver (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheChauffeur (m/f)
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Es ist eine für den jeweiligen Fahrzeugtyp gültige Fahrerlaubnis nötig.Ein Personenbeförderungsschein ist zusätzlich erforderlich.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen befördern Personen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.de
▶ Verbände und Organisationen
BG VerkehrSVG Bundes- Zentralgenossenschaft Straßenverkehr eGver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. kleinere Reparaturen selbst erledigen)Unfallgefahr (z.B. beim Rangieren des Fahrzeugs auf belebten Straßen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. Nacht- und Wochenendarbeit, da sich die Arbeitszeiten nach den Wünschen und Bedürfnissen der Fahrgäste richten)Arbeit im Sitzen (in Dienstfahrzeugen)Kundenkontakt (z.B. die Fahrgäste begrüßen und während der Fahrt unterhalten)Verantwortung für Personen (z.B. Fahrgäste sicher ans Ziel bringen)Verantwortung für Sachwerte (z.B. repräsentative Fahrzeuge)
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Fahrzeuge, z.B.: Dienstfahrten-PkwsGeräte, Werkzeuge und Hilfsmittel, z.B.: Navigationsgeräte, Reparaturwerkzeuge, Schmier- und ReinigungsmittelUnterlagen, z.B.: (elektronisches) Fahrtenbuch, Touren- bzw. Routenpläne, Straßenverkehrsvorschriften Kommunikationsmittel, z.B.: Smartphone
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen begrüßen Fahrgäste, verstauen Gepäck und fahren gemäß der vorgegebenen Route zum Zielort. Sie führen ein (elektronisches) Fahrtenbuch und erledigen bei grenzüberschreitenden Fahrten die Formalitäten. Zusätzlich tätigen sie kleinere Besorgungen und Botengänge. Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen warten, pflegen und reinigen zudem die Fahrzeuge und überprüfen deren Verkehrs- und Betriebssicherheit.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Berufskraftfahrer/BerufskraftfahrerinServicefahrer/Servicefahrerin
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Personenverkehr, Kraftfahrzeugtechnik oder Kundenservice).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich - je nach beruflicher Vorbildung - durch eine Ausbildung (z.B. als Berufskraftfahrer/in), eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Meister/in für Kraftverkehr) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Fahrzeugtechnik).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Dienstfahrten vorbereitenFahrzeuge auf Verkehrs- und Betriebssicherheit pürfenFahrten planenDienstfahrten durchführenFahrgäste begrüßen, Gepäck verstauenFahrzeuge führen bei grenzüberschreitenden Fahrten die Formalitäten erledigenggf. Besorgungen und Botengänge ausführen(elektronisches) Fahrtenbuch führenFahrzeuge reinigen und pflegenkleine Reparaturen selbst ausführen
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung - FeV) vom 13.12.2010 (BGBl. I S. 1980), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 23.02.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 46)Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 08.08.1990 (BGBl. S. 1690), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 23.02.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 47)
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Dienstwagenfahrer/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Berufskraftfahrer/BerufskraftfahrerinFahrer/Fahrerin - PersonenbeförderungTaxifahrer/TaxifahrerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin in Deutschland? ▼
Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin in Deutschland nutzt speziell zugewiesene Fahrzeuge, um Personal, Kunden oder Geschäftspartner sicher und komfortabel für Unternehmen, Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Führungskräfte zu befördern.
Ist Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin qualifiziert werden? ▼
Ein bestimmter Bildungsgang ist nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung im Güter- oder Personenkraftverkehr kann hilfreich sein.
Wo arbeiten Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin in Deutschland typischerweise? ▼
Dienstwagenfahrer und -fahrerinnen arbeiten meistam Steuer eines Fahrzeugsin Garagen und Werkstätten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Dienstwagenfahrer/Dienstwagenfahrerin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.117 € bis 3.412 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.