Was ist Chemiker/Chemikerin?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Informatik →Der Beruf Chemiker/Chemikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Informatik:
- Economics Data Science and Policy
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Informatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
3D Interaction Games
Master · Merz Akademie Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart
Administrative Computer Science
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Advanced Driver Assistance Systems
Master · Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
Advanced Media Technology
Master · Hochschule RheinMain
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitFilm ChemieWeitere InformationsangeboteAngewandte ChemieBAVC-Transformationsstudie: Chemie-Arbeitswelten 2030CHEManagerChemie in unserer ZeitChemie studierenChemistry - A European JournalChemistrySELECTChemistryViewsCLB Chemie - Leben - BiotechnikDer Future Skills Report Chemie 2.0Forschungsbericht: Qualität der Arbeit, Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit im Wechselspiel von Technologie, Organisation und Qualifikation (QuaTOQ) - Branchenbericht: Chemie- und PharmaindustrieGreen ChemistryKOFA-STUDIE 2/2025: Fachkräftecheck ChemieNachrichten aus der ChemieStatistik der Chemiestudiengänge 2023wir-sind-bund.deZeitschrift für Naturforschung B. A Journal of Chemical Sciences
▶ Trends
CO2-KreislaufwirtschaftCarbon Capture and Utilization (CCU) bezeichnet die Abscheidung von Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Abgasen, die dann einen weiteren Nutzungszyklus durchlaufen. CCU zielt also auf eine direkte Wiederverwendung ab. Bei Carbon Capture and Storage (CCS) ist das Ziel hingegen die Speicherung von aus der Atmosphäre entzogenem CO2. CCU trägt zur Reduzierung von Emissionen bei und wirkt dem Treibhauseffekt entgegen. Techniken wie die (modifizierte) Photosynthese, Gasfermentation oder Elektrobiosynthese ermöglichen den Gewinn verschiedener Erzeugnisse, z.B. synthetische Kraftstoffe, Futtermittel, Farbstoffe oder auch Leichtbaumaterialien. Fach- und Führungskräfte werden sich mit entsprechenden Weiterbildungen auf die verschiedenen Anwendungsgebiete vorbereiten.Nachhaltigkeit in der chemischen und pharmazeutischen IndustrieImmer mehr Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie befassen sich mit den Themen Nachhaltigkeit und ökologisches Stoffstrommanagement. Ziel ist die Entlastung von Menschen und Umwelt durch Chemikalien. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der Chemiewelt betrachtet: Rohstoffe, Chemikalien, Produkte und Abfall. Betriebe arbeiten z.B. an sicheren Lösungs- und Hilfsmitteln oder neuen Recyclingmethoden. Die Energieerzeugung aus Biomasse und der Einsatz natürlich abbaubarer Materialien sind ebenfalls relevant. Für Fach- und Führungskräfte erfordert diese Entwicklung ein hohes Maß an Innovations- und Weiterbildungsbereitschaft.Smarte Technologi...
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln neuer chemisch-technischer Produktionsanlagenz.B. Untersuchen von Nahrungsmittelproben auf Rückstände von Pflanzenschutzmittelnz.B. Erforschen des Einsatzes katalytischer NanopartikelInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Dokumentieren der Ergebnisse einer Versuchsreihez.B. Kontrollieren der Qualität chemischer Erzeugnisse
▶ Arbeitsorte
Chemiker bzw. Chemikerinnen arbeiten in erster Linie in Labors in Büro- und Besprechungsräumenin Fertigungshallenin Hörsälen und SeminarräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:AnalyseAnalytische ChemieAnorganische ChemieAssay (Fachkenntnisse)Chemische Untersuchungs- und MessverfahrenEntwicklungForschungLaborarbeiten, LabortechnikMessmethoden (Umgang, bestimmen etc.)Organic-Solid-Flow-BatterienOrganische ChemieTheoretische ChemieVersuchsdurchführung und -auswertungVersuchsplanungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BiochemieBiokraftstoffeBioprintingBrennstoffzellentechnikChemische EnergiespeicherElektrochemieElektrochemische EnergiespeicherFachpublikationen erstellenFestkörperchemieF-Gas-VerordnungGrünes AmmoniakGutachter-, SachverständigentätigkeitLebensmittelchemieLehrtätigkeit (Hochschule)NasschemieNaturstoffchemiePharmakologiePhysikalische ChemiePolymer-, KunststoffchemiePower-to-Chemicals-VerfahrenProduktmanagementProjektmanagementQualitätsmanagementTechnische ChemieToxikologieUmweltanalytikUmweltchemieVerfahrenstechnikVortragstätigkeitWasserstofftechnikWissenschaftliche Dokumentation
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Chemiker/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Simulation (z.B. Mikroreaktoren oder Herstellungsverfahren von chemischen Produkten simulieren)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. vernetzte Produktionsanlagen überwachen; Betriebsbereitschaft sicherstellen)Bioprinting (z.B. chemische Verbindungen für Biotinte entwickeln)Computed Axial Lithography - CAL (z.B. Kunststoffe für CAL-Druckverfahren entwickeln, optimieren und testen)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Gutachten, fachliche Stellungnahmen und Expertisen digital verwalten und anderen Abteilungen zur Verfügung stellen)IoT-Plattformen (z.B. Daten von vernetzten Messgeräten und Prüfapplikationen mithilfe von IoT-Plattformen auswerten)Laborinformationssysteme - LIS (z.B. chemische Untersuchungen durchführen und die gewonnenen Daten digital auswerten, um die Qualitätskontrolle sicherzustellen)Materialfluss-Systeme (z.B. den Materialfluss in Produktionsanlagen überwachen und optimieren)Numerische Simulation (z.B. chemische Herstellungsprozesse simulieren, um Fehlerlagen zu bestimmen)Organic-Solid-Flow-Batterien (z.B. neue Elektrolyte aus organischen Polymeren entwickeln)Smarte Glas- und Keramik-Technologien (z.B. Materialien für smarte Glas- und Keramikerzeugnisse entwickeln)Smarte Kunststoffe (z.B. Einsatz von sma...
▶ Arbeitssituation
Chemiker/innen stellen chemische Erzeugnisse her und entwickeln sie weiter. Das setzt Verantwortungsbewusstsein und eine sorgfältige Arbeitsweise voraus. Laboruntersuchungen erfordern exaktes Beobachten, Geschicklichkeit, Konzentration und - z.B. bei langwierigen Versuchsreihen mit letztlich negativen Ergebnissen - Durchhaltevermögen. Bei der Erforschung und Entwicklung chemischer Rohstoffe und Verbindungen setzen sie ihre analytischen Fähigkeiten ein. Wenn sie wissenschaftliche Erkenntnisse in vermarktungsfähige Produkte umsetzen, ist zudem betriebswirtschaftliches Denken gefragt. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Vertretern anderer Fachdisziplinen und die Beratung von Betrieben und Organisationen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit chemischer Stoffe ist eine gute Kommunikationsfähigkeit unerlässlich. Wenn sie im Labor entwickelte Produktions- und Aufarbeitungsverfahren auf den großtechnischen Maßstab übertragen und anpassen, nutzen sie ihre organisatorischen und planerischen Fähigkeiten. Sind sie in der Lehre an Hochschulen tätig, wenden sie zudem aktuelle pädagogische sowie fachdidaktische Kenntnisse an und messen die Qualität ihrer Lehre an den Fortschritten und Rückmeldungen der Studierenden. Bei Forschungstätigkeiten arbeiten sie ggf. mit Fachkollegen aus anderen Ländern zusammen und kommunizieren dabei auch in Englisch oder einer anderen Fremdsprache. Führen sie als Projektleiter/in ein Team, so gehören Organisation, Planung und Personalführung zu ihren A...
▶ Existenzgründung
Chemiker bzw. Chemikerinnen können z.B. ein diagnostisches Labor gründen bzw. übernehmen oder in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:als Gutachter/inals Projektleiter/inals Berater/in
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.424 € bis 6.439 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
ChemieHerstellung von Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln, z.B. KosmetikindustrieHerstellung von chemischen Grundstoffen, Düngemitteln und Stickstoffverbindungen, Kunststoffen in Primärformen und synthetischem Kautschuk in Primärformen, z.B. Düngemittelindustrie, FarbstoffindustrieHerstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen, z.B. Klebstoffe, FotochemieHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und DesinfektionsmittelnHerstellung von ChemiefasernKokerei und MineralölverarbeitungPharmazieHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen, insbesondere Herstellung von WirkstoffenFarben, LackeHerstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenKunststoff, Kautschuk, VulkanisationHerstellung von Kunststoffwaren, z.B. Folien, Kunststoffplatten, VerpackungsmittelHerstellung von sonstigen Gummiwaren a. n. g.Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausTechnische, physikalische, chemische UntersuchungTechnische, physikalische und chemische UntersuchungNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. Laboratorien in Unternehmen der Umwelttechnologie, in Pharmaunternehmen oder in Betrieben der NahrungsmittelindustriePapier-, ZellstoffherstellungHerstellung von Papier, Karton und PappeHerstellung von Holz-...
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium der Chemie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Chemie (grundständig)Chemie (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Chemiker bzw. Chemikerinnen finden Beschäftigung z.B.in Unternehmen der chemischen, pharmazeutischen oder Kunststoff herstellenden Industrie an Forschungsinstituten, z.B. in den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften oder Umwelt bei Papier- und Zellstoffherstellern oder in der Lebensmittelindustriean Hochschulenbei Umweltämtern
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Chemiker/inAbweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDRDiplom Chemiker (Uni)/Diplom Chemiker (Uni) - Fachrichtung SynthesechemieDiplom Chemiker (Uni)/Diplom Chemikerin - Fachrichtung Theoretische und Physikalische ChemieDiplom -Chemiker (Uni)/Diplom Chemikerin (Uni) - Fachrichtung VerfahrenschemieBerufsbezeichnungen in englischer SpracheAnalytical chemist (m/f)Chemist (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheChimiste (m/f)Chimiste analyste (m/f)
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Wer mit Erregern anzeigepflichtiger Tierseuchen arbeitet, benötigt die Erlaubnis der zuständigen Behörde.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, bei Arbeitsengpässen zusätzliche, fachlich anspruchsvolle Labor- und Überwachungsarbeiten tatkräftig und engagiert zu übernehmen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. trotz Rückschlägen beharrlich an der Entwicklung neuer chemisch-technischer Verfahrenskonzepte arbeiten)Sorgfalt (z.B. fehlerfreies Planen und Durchführen von Versuchsreihen im Labor)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. Überwachen der Einhaltung von geforderten Qualitätsstandards für Produktionsanlagen, Geräte und Analysemethoden; verantwortungsvolles Umgehen mit Chemikalien und gefährlichen Stoffen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen und Optimieren der Arbeitsabläufe zur Herstellung chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung neuer chemisch-technischer Verfahren)Lernbereitschaft (z.B. sich bezüglich neuer Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik auf dem Laufenden halten)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Chemiker und Chemikerinnen beschäftigen sich mit der Herstellung und Weiterentwicklung chemischer Erzeugnisse und den Eigenschaften chemischer Stoffe und arbeiten z.B. in der Forschung, der Entwicklung, Produktionsplanung und -steuerung, Umweltanalytik oder im Beratungswesen.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
analytik.deAnalytik-NewsBionity.com KarriereChemie.de Karrierechemistry world jobsGDChhum-molgenJOBNetWORK Chemie Pharmajobvectorlife-science Karriere Servicespharmajobs.comSciTechCareerWILA-Arbeitsmarkt
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC)Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh)IGBCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. bei der Herstellung von Arzneimitteln und Kosmetika)Verantwortung für Sachwerte (z.B. Validierungsaktivitäten entwickeln, um sicherzustellen, dass Produktionsanlagen und alle Herstellungsprozesse jederzeit den geforderten Qualitätsstandards entsprechen)Präzisions-, Feinarbeit (z.B. Umgehen mit Pipetten oder Pinzetten)Kundenkontakt (z.B. Schulung und Beratung der Mitarbeiter/innen der chemischen Industrie im Außendienst)Handarbeit (z.B. Versuchsapparaturen aufbauen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Laborgeräte und Laborapparaturen)Bildschirmarbeit (z.B. bei der Auswertung und für die Präsentation der Ergebnisse)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Arbeitskittel, Handschuhe und Mundschutz)Arbeit im LaborArbeit in Büroräumen (z.B. Gutachten erstellen, administrative Aufgaben erledigen)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (die Produktion chemischer Erzeugnisse planen, steuern und die Qualität sicherstellen)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Lehrveranstaltungen in Hörsälen oder Seminarräumen vor einer Gruppe durchführen)Umgang mit Chemikalien (z.B. Säuren, Laugen oder Nährbodenlösungen)Umgang mit mikrobiologischen Stoffen (z.B. Bakterien, Pilze)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Umgang mit gesundheitsgefährdenden Dämpfen und Lösungsmitteln)Arbeit bei künstlicher Beleuchtung (in Laboren)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Belastungen durch scharfe, saure oder alkoholhaltige Desinfektion...
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Chemikalien-, ArzneimittelherstellungPolymerchemiker/PolymerchemikerinWirtschaftschemiker/WirtschaftschemikerinGutachter-, SachverständigentätigkeitUmwelt-Auditor/Umwelt-AuditorinLaboranalyseLaborleiter/LaborleiterinUmweltanalytiker/UmweltanalytikerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinProduktionsplanung, -steuerungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungQualitätsmanager/QualitätsmanagerinUmweltberatung, -managementImmissionsschutzbeauftragter/ImmissionsschutzbeauftragteStörfallbeauftragter/StörfallbeauftragteUmweltmanagementbeauftragter/UmweltmanagementbeauftragteVerfahrens-, ProduktentwicklungLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungMedical AdvisorProduktentwickler/ProduktentwicklerinReferent/Referentin für klinische Studien (CRA)Regulatory-Affairs-Manager/Regulatory-Affairs-ManagerinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeLebensmittelchemiker/LebensmittelchemikerinWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Untersuchungsobjekte und chemische Stoffe, z.B.: Komponenten von Arznei-, Dünge-, Wasch-, Nahrungsmitteln, Kosmetika, Farben, Lacken; Boden- und Wasserproben, chemische Verbindungen, Polymere, Nanopartikel, Pigmente, Säuren, Laugen, Desinfektions- und LösungsmittelLaborausstattung und -zubehör, z.B.: Zentrifugen, Spektrometer und Chromatografen, Dichtemessgeräte, Rotationsverdampfer, Reaktionsgefäße, Pipetten, PinzettenMaschinen und Anlagen, z.B.: Produktionsmaschinen und AufbereitungsanlagenUnterlagen, z.B.: verfahrenstechnische Konzepte, Versuchsprotokolle und -dokumentationen, Produktionsunterlagen, Gutachten und Stellungnahmen, Schulungsunterlagen, Rechtsvorschriften (z.B. Umweltschutzbestimmungen)Büroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Chemiker bzw. Chemikerinnen arbeiten in verschiedenen Bereichen. In der chemischen Industrie entwickeln sie neue verfahrenstechnische Konzepte zur Herstellung von Arzneimitteln, Kosmetika oder Kunststoffen, leiten Produktionsprozesse oder führen Qualitätskontrollen durch. Sie überwachen in Behörden und Ämtern z.B. ob Richtlinien eingehalten werden, wirken bei der Zulassung von Arzneien mit und untersuchen das Verhalten chemischer Produkte in der Umwelt. In der Kriminalistik erstellen sie z.B. Gutachten oder wirken als Sachverständige mit. An Hochschulen forschen und leiten sie Laboruntersuchungen, entwickeln Stoffe sowie Synthesewese, veröffentlichen Ergebnisse und führen Lehrveranstaltungen durch.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Chemische Technik, Analytische Chemie, Verfahrenstechnik oder Forschung und Entwicklung).Darüber hinaus kann sich der Trend zur Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung in Labors (Labor 4.0) zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Chemiker/innen entwickeln. Die Gewinnung und Verwendung von Biokunststoffen, deren Ausgangsstoffe aus Grünabfällen hergestellt werden, bieten ebenfalls Weiterbildungspotenzial.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als Klinische/r Chemiker/in).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Chemie, Biochemie oder Wirtschaftschemie.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
chemisch-technische Verfahren und Anlagen entwickeln, Produktion chemischer Erzeugnisse planen, steuern und Qualität sicherstellenLaboranalysen durchführen, dazu Gutachten, fachliche Stellungnahmen und Expertisen formulierenchemische Rohstoffe und Verbindungen entwickelnVerfahrenstechnik, Produktionbei der Projektleitung, Planung und Montage von Großanlagen mitwirkenVerfahren hinsichtlich Innovationsgehalt, Wirtschaftlichkeit und Qualität des Produkts prüfenggf. Validierungsaktivitäten entwickeln, um sicherzustellen, dass Produktionsanlagen, Geräte, Analysemethoden und alle Herstellungsprozesse Qualitätsstandards entsprechenbei industrieller Herstellung von pharmazeutischen und chemischen Produkten Laboranalysen der Ausgangsstoffe und Endprodukte durchführenHerstellungsprozess hinsichtlich Qualität, Umweltverträglichkeit und betriebswirtschaftlicher Vorgaben überwachen und kontrollierenAnalyse und BeratungBerichte und Dokumentationen anfertigen, z.B. in der Lebensmittel- und Umweltanalytik, für kriminalistische oder archäologische Zweckebei der Zulassung und Registrierung von Arzneimitteln mitwirkenBürger/innen, Betriebe und Organisationen beraten, z.B. hinsichtlich Umweltverträglichkeit oder Toxizität chemischer StoffeRichtlinien, Verordnungen, Gesetzesvorlagen entwickeln und Einhaltung überwachenAufgaben im Bereich Umweltmanagement übernehmen, z.B. Umweltmanagementsysteme implementierenWissenschaft und Lehrean Forschungsprojekten mitwirken und Berichte verfassenanalytische,...
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Chemiker/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für AbfallwirtschaftIngenieur/Ingenieurin für BiotechnologieIngenieur/Ingenieurin für LebensmitteltechnologieIngenieur/Ingenieurin für PharmatechnikIngenieur/Ingenieurin für Umweltschutz/UmwelttechnikGemeinsamkeiten:Mess- und Analyseverfahren sowie Laboruntersuchungen durchführenVersuchs- und Produktionsapparaturen aufbauenAbläufe überwachen und Ergebnisse dokumentieren, auswerten und interpretierenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Chemiker/innen beschäftigen sich mit der Herstellung und Weiterentwicklung chemischer Erzeugnisse und den Eigenschaften chemischer Stoffe. Sie sind z.B. in Wissenschaft und Lehre, in der Entwicklung, Produktionsplanung und -steuerung, Umweltanalytik oder im Beratungswesen tätig.Von Verfahrenstechnik bis GutachterwesenIn der Verfahrensentwicklung und Anwendungstechnik übertragen sie Forschungsergebnisse aus Laborversuchen auf den Betriebsmaßstab. Bei diesem sogenannten Scale-up suchen sie nach technisch realisierbaren, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Herstellungswegen für neue Produkte und testen die Ergebnisse aus dem Entwicklungslabor unter Praxisbedingungen. Zusammen mit Verfahrensingenieuren und -ingenieurinnen oder Technikern und Technikerinnen entwickeln sie spezielle Apparaturen für die Produktion. Sie planen die Arbeitsabläufe in der Produktionshalle, analysieren und optimieren Prozesse und führen Mitarbeiter/innen. Die Produktqualität stellen sie z.B. durch begleitende Laboranalysen des Rohmaterials sowie der Zwischen- und Endprodukte sicher. Sie beantragen die Zulassung bzw. eine Herstellungserlaubnis nach den gültigen Vorschriften für Arznei-, Dünge- oder Waschmittel.In der Lebensmittel- und Umweltanalytik untersuchen sie Proben von Nahrungsmitteln sowie von Boden, Luft und Wasser z.B. auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Im Gesundheitswesen setzen sie z.B. in Kliniken Umweltmanagementsysteme um oder führen Umweltaudits durch. Die Spurens...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Anwenden chemiespezifischer mathematischer Methoden und Werkzeuge wie der Stöchiometrie und Chemometrie)figural-räumliches Denken (z.B. Verstehen des Aufbaus und Zusammenwirkens komplexer Moleküle bzw. der räumlichen Struktur von Molekülverbindungen)Auge-Hand-Koordination (z.B. Dosieren von chemischen Substanzen für Laborversuche)Technisches Verständnis (z.B. Entwickeln chemisch-technischer Verfahren und Anlagen für die Herstellung chemischer Erzeugnisse)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen, Optimieren und Organisieren der Arbeitsabläufe in der chemischen Produktion)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von prozentualen Zusammensetzungen in chemischen Verbindungen)
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Verordnung über die fachlichen Anforderungen an die in der Futtermittelüberwachung tätigen Kontrolleure (Futtermittelkontrolleur-Verordnung - FuttMKontrV) vom 28.03.2003 (BGBl. I S. 464), geändert durch Artikel 2 § 3 Abs. 25 des Gesetzes vom 01.09.2005 (BGBl. I S. 2618)Verordnung über das Arbeiten mit Tierseuchenerregern (Tierseuchenerreger-Verordnung - TierSeuchErV) vom 25.11.1985 (BGBl. I S. 2123), zuletzt geändert durch Artikel 8 der Verordnung vom 31.03.2020 (BGBl. I S. 752)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. komplexe und empfindliche Labor-, Mess- und Analysegeräte bedienen und pflegen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. mit Pipetten Flüssigkeiten in Reagenzgläser träufeln)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Lösungen dosieren)Farbsehvermögen (z.B. farbliche Veränderungen bei Versuchen bzw. Verfahren erkennen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Mitarbeiter/innen bei laufenden Fertigungs-, Abfüll- oder Verpackungsanlagen verstehen)Intakter Geruchs- und Geschmackssinn (z.B. Geruchstests durchführen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. Schutzkleidung tragen beim Umgang mit Chemikalien wie Säuren, Laugen oder Nährbodenlösungen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. in mit gesundheitsgefährdenden Dämpfen und Lösungen belasteter Luft und mit persönlichem Atemschutz arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Chemiker/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Anorganiker/AnorganikerinBiochemiker/BiochemikerinOrganiker/Organikerinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Analytiker/Analytikerin - ChemieArzneimittelchemiker/ArzneimittelchemikerinKlinischer Chemiker/Klinische ChemikerinLebensmittelchemiker/LebensmittelchemikerinNatur- und Wirkstoffchemiker/Natur- und WirkstoffchemikerinPolymerchemiker/PolymerchemikerinUmweltanalytiker/UmweltanalytikerinWirtschaftschemiker/Wirtschaftschemikerinin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für ChemietechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit als Chemiker/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. komplexe und empfindliche Labor-, Mess- und Analysegeräte bedienen und pflegen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. mit Pipetten Flüssigkeiten in Reagenzgläser träufeln)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Lösungen dosieren)Farbsinnstörungen (z.B. farbliche Veränderungen bei Versuchen bzw. Verfahren erkennen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Mitarbeiter/innen bei laufenden Fertigungs-, Abfüll- oder Verpackungsanlagen verstehen)Gestörter Geruchs- und Geschmackssinn (z.B. Geruchstests durchführen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. Schutzkleidung tragen beim Umgang mit Chemikalien wie Säuren, Laugen oder Nährbodenlösungen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. in mit gesundheitsgefährdenden Dämpfen und Lösungen belasteter Luft und mit persönlichem Atemschutz arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verst...
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Chemiker/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungApotheker/ApothekerinPharmazeut/PharmazeutinIngenieur/Ingenieurin für BiotechnologieIngenieur/Ingenieurin für PharmatechnikGemeinsamkeiten:Mess- und Analyseverfahren sowie Laboruntersuchungen durchführenVersuchs- und Produktionsapparaturen aufbauenAbläufe überwachen und Ergebnisse dokumentieren, auswerten und interpretierenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Chemiker/Chemikerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Chemiker/Chemikerin in Deutschland? ▼
In Deutschland ist ein Chemiker (Chemiker/Chemikerin) in einem breiten Aufgabenfeld tätig, das die Forschung, Entwicklung, Analyse und Produktion von chemischen Substanzen und Prozessen umfasst. Diese Fachleute untersuchen die molekularen Strukturen und Eigenschaften von Substanzen
Ist Chemiker/Chemikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Chemiker/Chemikerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Chemiker/Chemikerin qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium der Chemie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Chemiker/Chemikerin in Deutschland typischerweise? ▼
Chemiker bzw. Chemikerinnen arbeiten in erster Linie in Labors in Büro- und Besprechungsräumenin Fertigungshallenin Hörsälen und SeminarräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Chemiker/Chemikerin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.424 € bis 6.439 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.